Alleinreisen

10 glorreiche Reise-Weisheiten

Während meines Roadtrips durch die USA habe ich 8 Tage lang über 2.700 km allein in meinem Mietwagen gesessen. Mehrere Stunden am Tag, überwiegend entlang menschenleerer Straßen durch die Wüste, mit Sackgassen und Irrwegen. Sicher bin ich nicht die Erste, die in der einsamen Wüste auf wirre Gedanken kommt. Aber was bleibt einem auch anderes übrig- stundenlang unveränderte Landschaft und tausend Gedanken, die sich im Kopf aufdringlich breit machen.

Trotz all der zurückliegenden Reise-Jahre grenzt es nahezu an ein Wunder, dass es immer wieder neue Einsichten gibt, die zwar meist irgendwie auf der Hand liegen, sich aber dennoch nicht als bahnbrechende Erkenntnis durchgeschlagen haben.

Und hier sind sie nun, meine ganz persönlichen Top 10 Alleinreise-Erkenntnisse direkt aus der Wüste, diesmal ausnahmsweise ganz ohne Fotos:

 

1. Eigentlich bin ich eine ganz kleine Wurst!

Wir gelten als die reichen Deutschen. Mit Gehältern zwischen durchschnittlich 1.000 bis 4.000 Euro netto leben wir ein bodenständiges Leben, können uns das ein oder andere leisten, Urlaub machen, vielleicht sogar ein Häuschen finanzieren und unsere Kinder großziehen. Wir stehen also irgendwo zwischen den ganz Armen und den ganz Reichen.

Wenn man aber genau darüber nachdenkt, trennen uns gerade einmal ein paar mickrige tausend Euro im Monat von den Menschen, die rein gar nichts haben. Der Abstand jedoch zu den ganz Reichen, die viele hunderttausend Euro im Monat zur Verfügung stehen haben, in fetten Villen wohnen, mit Yachten über den Ozean schippern und ihre Reisen im Privatjet vornehmen, ist schlichtweg gigantisch. Wir verdienen vielleicht gerade einmal so viel, wie der Reiche für 2 bis 3 Gärtner im Monat ausgibt.

Mit dieser Einsicht schrumpft das eigene Dasein auf die Größe eines Stecknadelkopfes. Natürlich ist jeder Einzelne an sich etwas ganz Besonderes, aber im Großen und Ganzen sind wir eben nur die klein geschnittene Wurst im Kartoffelsalat, zusammen mit Schinken und grünen Erbsen.

 

2. Ich habe einen Biorhythmus!

Keine Angst, das ist kein neuer Fitness-Trend. Es handelt sich dabei lediglich um die natürlichen Bedürfnisse des Körpers (in diesem Fall auf’s Essen bezogen). Zu Hause ist unser Tagesablauf über 5 Tage in der Woche unweigerlich festgelegt:

7:00 Uhr – Aufstehen
8:30 Uhr – Fahrt zum Büro, schnell Brötchen mit Coffee to go reingedrückt
9:00 Uhr – Der Büro-Alltag beginnt…
13:00 Uhr – Mittagspause, irgendwas aus dem Supermarkt eingeworfen
18:30 Uhr – Fahrt nach Hause, soll ich noch was einkaufen?
19:00 Uhr – Kühlschrank leer, dann eben nicht. Vielleicht ne Pizza bestellen?
23:00 Uhr – Schlafen, muss ja morgen wieder früh raus.

Auf Reisen fällt dann aber irgendwann auf, dass ich eigentlich gar keinen Bock habe, schon um 9 Uhr aktiv zu sein. Mich treibt es immer erst gegen Mittag raus. Essen muss ich auch nur 2x am Tag, gegen 9 Uhr und 17 Uhr. Schlafen gehen mag ich eigentlich erst um Mitternacht oder 1 Uhr.

Meine eigene Uhr tickt also eigentlich ganz anders als die zu Hause vorgegebene, wodurch ich meinen Körper ungefragt in ein zeitlich geschnürtes Korsett zwänge, das eigentlich gar nicht für ihn gemacht ist.

 

3. Du wirst älter, die Männer bleiben gleich jung!

Alleinreisend lernt man immer viele Menschen kennen, darunter natürlich auch diverse Männer. Und das entwickelt sich im Laufe der Zeit folgendermaßen:

Du reist mit 25 und lernst einen 28-jährigen kennen.
Du reist mit 30 und lernst einen 28-jährigen kennen.
Du reist mit 33 und lernst einen 28-jährigen kennen.
Du reist mit 36 und lernst einen 28-jährigen kennen.
Geil!

Warum Männer jenseits der 30 offensichtlich – zumindest was das Reisen anbelangt – ungern das Weite suchen, ist mir bis heute schleierhaft. Aber in Anbetracht der vorgenannten Fakten ist das ja auch völlig unerheblich.

 

4. Nein sagen befreit!

Wir werden von klein auf zur Höflichkeit erzogen. Es fällt uns gar nicht so leicht, auf nette Fragen mit strikter Ablehnung zu reagieren. Das wissen leider auch die Personen in fernen Ländern, die mit uns finanzielle oder persönliche Beziehungen eingehen möchten. Wir haben keine Lust auf Streit oder große Diskussionen im Urlaub, weshalb uns Menschen – die an unser Geld oder unseren Körper wollen – unfassbar auf die Nerven gehen können.

Brasilien: Do you wanna buy sunglasses? – No.
Thailand: Tuktuk, Madam? – No.
Nicaragua: Take this bus, this one is the cheapest! – No.
Kenia: Do you wanna marry me? – No!!
Indien: Buy only one bracelet, pleeeeease! – No.
Indonesien: Hey, mushrooms? – No.
Tansania: Taxi, Miss? – No.
Nepal: Pssst, wanna smoke? – No.
Thailand: Do you want a massaaaage? – No.
Kuba: Let’s meet tonight for Salsa! – No.

Und dann kommt irgendwann der Punkt, an dem wir das Wort „Nein!“ schätzen lernen. Noch nie waren diese vier Buchstaben so unglaublich machtvoll. Es ist wie ein Repellent, dass lästige Moskitos abhält. Oder wie ein unsichtbares Schwert, mit dem wir uns unsere Freiheit erkaufen. In unseren Gefielden negativ behaftet, dient es im Ausland einem wahren Befreiungsschlag. Nein! – Danke, dass es dich gibt!

 

5. Männer sind auch nur Menschen!

Die Entwicklung unserer Emanzipation hat zwar viele Vorteile, aber auch einen entscheidenden Nachteil: Die Männer sind nicht mehr das, was sie früher einmal waren! Als unsere Väter noch sagten „Komm‘ Mädchen, lass das mal den Papa machen“, war für uns bereits der Grundstein gelegt, dass auch später mal ein Mann für uns sorgen würde und wir eine starke Schulter zum Anlehnen hätten. Zeitgleich sahen wir Filme von Wikingern, Piraten, Cowboys und anderen Helden – kurzum: von echten Männern, die stark, wild und unerbittlich das Herz der Frauen eroberten.

Heute treffen wir hingegen auf Männer, die beim ersten Date ihre traumatischen Kindheitserlebnisse schildern und dabei offenbar insgeheim an Muttis Brust Geborgenheit suchen. Heute sitzen unsere Frauen nicht nur am Steuer und auf harten Sesseln in Führungsetagen, sondern regieren auch mal eben eine ganze Nation. Wo sind denn nur die starken Männer hin?

Die Suche nach modernen Helden grenzt einem Sechser im Lotto mit Zusatzzahl. Sehen wir es daher positiv: Solange uns die Jungs heute schöne Komplimente und Geschenke machen, die Füße massieren und sich wenigstens bemühen, gut im Bett zu sein, lieben wir sie trotzdem!

 

6. Genieße den Tag – es könnte dein letzter sein!

Selten wird einem stärker bewusst, wie sehr das eigene Leben eigentlich am seidenen Faden hängt, wie unterwegs auf Reisen. Einmal im falschen Bus mit einem übermüdeten Fahrer gesessen, in schwindelerregenden Höhen am Straßenrand über einen losen Stein in die Tiefe gestolpert, auf dem Roadtip in einem kurzen Moment in Sekundenschlaf gefallen oder im falschen Flieger gesessen – Situationen, durch die das Leben ganz schnell ein jähes Ende nehmen kann.

Zu Hause in gewohnter Umgebung ist das Unfallrisiko natürlich um ein Vielfaches geringer. Aber soll ich deswegen weniger reisen? Auf keinen Fall! Viel entscheidender ist doch, dass man sich der Tatsache bewusst wird, dass es theoretisch jeden Tag vorbei sein könnte und man sich bemüht, aus jedem einzelnen Tag etwas ganz Besonderes zu machen!

 

7. Einer geht noch!

„Das schaff‘ ich nicht“ und „Das traue ich mir nicht zu“ sind allgemein gängige Formulierungen, die man als Frau irgendwie irgendwann irgendwo eingetrichtert bekommt. Ohne, dass jemals darüber gesprochen wurde, wissen Frauen, dass man diese Sätze mit gesenkten Schultern und traurigem Blick in vermeintlich ausweglosen Situationen über die Lippen bringen darf. Dies vor dem Hintergrund, um Hilfe anzufordern, der Situation zu entkommen oder einfach nur, um Mitleid zu erregen.

Wer die Sätze aber einmal in einem Anflug von Langeweile positiv umformuliert und „Das schaff‘ ich“ sagt, wird überrascht sein. Denn die meisten wissen gar nicht, was eigentlich in ihnen steckt und was sie alles leisten könnten, wenn sie nur wollten. Wir schauen lieber neidvoll auf andere Frauen, die mit vermeintlich übersinnlichen Kräften fantastische Dinge auf die Beine stellen.

Auf Reisen kommt man immer mal wieder an Grenzsituationen, die einen mental oder körperlich auf die Probe stellen. Und seltsamer Weise findet man dabei heraus, dass man viel belastbarer und leistungsfähiger ist, als man sich das in seinen kühnsten Träumen vorgestellt hätte. Also warum nicht Träume leben, Bäume stemmen und sich selbst verwirklichen?

 

8. Ich pups auf das, was andere über mich denken!

Der Durchschnitts-Deutsche ist in der Regel konservativ geprägt. Nicht auffallend, mit dem Strom schwimmend, vielleicht kleine Akzente setzend – aber bloß nicht zu viel von all dem! Nach einer guten, abgeschlossenen Erziehung sind wir seriös, liebenswert und einfach nur normal. Und stinklangweilig!

Ein Tattoo an regulär sichtbaren Körperstellen? – Kind, überleg‘ doch mal…
Tauchlehrer? – Das ist doch kein richtiger Beruf, mach‘ mal lieber was Anständiges.
Ein Ausländer als Freund? – Ich weiß nicht, ob wir zu unterschiedlich sind…
Alleine verreisen? – Hast du denn gar keine Freundin, die mit dir fährt?

Viele dieser Schubladen-Klassiker lösen sich zwar langsam aber sicher auf, aber sie sind in diversen Bereichen immer noch stark in unseren Köpfen verankert. Nur was bringt uns dieses seriöse und konservative Dasein eigentlich? Macht es uns glücklich oder zu einem besseren Menschen?

Weder noch! Es braucht manchmal etwas Mut, um seine Träume und Wünsche in die Realität umzusetzen. An erster Stelle sollte immer stehen, was man selber möchte und wie bzw. womit man sich am wohlsten fühlt. Egal, ob der Opi nebenan den Kopf schüttelt oder man möglicherweise Kritik für sein Handeln erhält! Anders sein. Gegen den Strom schwimmen. Die ausgefallenen Dinge sind doch genau das, was unser Leben so spannend und aufregend macht!

 

9. Die besten Dinge kann man für Geld nicht kaufen!

Ok, das ist ja nichts wirklich Neues. Da ist ja zum Beispiel die liebe Liebe. Aber die Rede ist hier auch von Erfahrungen und Erlebnissen, die insbesondere auf Reisen die intensivsten überhaupt sind. (Bei der Alleinreise übrigens mehr als in Begleitung anderer!) Man trifft auf außergewöhnliche, besondere Menschen oder befindet sich an speziellen Orten, die man nie mehr vergisst.

Diese Erlebnisse sind wie kleine Schätze im Gehirn, die sich nie mehr löschen lassen und wertvoller sind als alles, was man sich für Geld kaufen kann. Denn was ist schon eine 1.000 Euro Louis Vuitton-Tasche (die übrigens tausende andere auch haben) gegen eine Reise, auf der man einzigartige Erlebnisse mitnimmt, die man nie mehr vergessen wird? Die Tasche ist irgendwann wertlos. Die Reise aber bleibt für immer im Kopf – gehütet wie ein kleiner Schatz!

 

10. Du brauchst keine Schokolade!

Sie ist überall und irgendwie immer präsent: Im Kühlschrank, im Supermarkt, an der Kasse, im Büro. Sie ist Genuss und Fluch zugleich. Sie schmeckt köstlich, macht uns glücklich und doch nervt sie uns maßlos, weil sie unseren Taillen, Hüften, Hintern und Oberschenkeln einfach überhaupt nicht gut tut.

Die Büro-Stuten unter uns sind perfekt konditioniert: Geht der Kühlschrank auf, machen wir uns auf den Weg. Vordergründig der Kommunikation wegen. Primär geht es uns aber darum, die Bestände im Kühlschrank zu prüfen und sich ein entsprechend wohlproportioniertes Stück Schokolade abzuzwacken. Und das Ganze wiederholt sich gleich mehrmals am Tag.

Plötzlich aber – im Urlaub – ist sie abrupt und wie von Geisterhand uninteressant geworden. Wir sehen sie im Kiosk und sie lässt uns kalt. Oder sie ist gar nicht sichtbar und wir vermissen sie nicht. Was ist da passiert??

Traurig, aber wahr: Für die meisten von uns ist Schokolade eine erfolgreich funktionierende Ersatz-Befriedigung für fast alles: Schlechte Laune, Stress im Job, zu wenig oder gar kein Sex, PMS, mieses Wetter oder Liebeskummer. Irgendwie trifft ja auch jeden Tag etwas davon zu und wir sind einfach süchtig danach! Auf die Frage, wie man der Sucht zu Hause Abhilfe schafft, habe ich leider noch keine Antwort gefunden. Vielleicht eine Strand-Tapete?

 * * *

Soviel zu meinen Eingebungen in der Wüste auf dem amerikanischen Festland. Auf einer hawaiianischen Insel kamen dann kurze Zeit später weitere Erkenntnisse hinzu, die sogar persönliche Konsequenzen mit sich gebracht haben… Was dort geschah, könnt ihr bald hier im Blog nachlesen.

 

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27 Kommentare

  • Antworten
    Britta
    11. September 2013 um 11:14

    Tut mir leid Ute, aber da muss ich dir widersprechen! Ich werde nie, nimmer und niemals ohne Schokolade auskommen!!! :D

    • Antworten
      Ute
      11. September 2013 um 13:00

      Haha, ich kann dich so gut verstehen :)

  • Antworten
    Jens
    11. September 2013 um 13:51

    Geil geschrieben, Frau Kranz! Auch, wenn mir dein Männerbild etwas missfällt… Immerhin habe ich dich mal vor einem gefährlichen Biber beschützt!!

  • Antworten
    Mareike
    11. September 2013 um 15:34

    Also jeder der mich nur flüchtig kennt würde mich als wahren Schokoholic bezeichnen – und Ute, ich muss dir zustimmen!! Im Urlaub brauch ich noch nicht einmal mein heiß-geliebtes Nutella!
    Und ich hoffe das mit den 28jährigen stimmt…da freu ich mich ja direkt noch mehr auf meinen nächsten Urlaub!!

    • Antworten
      Ute
      12. September 2013 um 13:31

      Ich bin echt gespannt, ob du Nutella in Brasilien widerstehen kannst, auch wenn’s dort teurer ist als hier :)
      Und mit den Jungs gebe ich dir gerade bei den sehr kontaktfreudigen Brasilianern Brief und Siegel!

  • Antworten
    Carina @ travel run play
    12. September 2013 um 1:37

    Ich musste mehrere Male schmunzeln, wenn nicht laut auflachen bei dem Beitrag – genial!
    „finanzielle oder persönliche Beziehungen“ – haha, wie wahr!
    mit dem unterschied von Alltag und reisealltag geht es mir im übrigen wirklich genau so wie Du. Schade, dass wir uns wirklich so einschnüren lassen und nicht das tun, was für uns und unseren Körper besser wäre.
    Und zur Schokolade- die schmeckt halt aber auch nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz ;)
    Geile Karre übrigens ;)

    • Antworten
      Ute
      12. September 2013 um 13:48

      Ja, das Auto war echt ein echtes Geschenk…
      Wenn in Alltagsdingen immerhin erstmal die Einsicht da ist, kann man an manchen Dingen vielleicht auch etwas ändern. Die Frage ist nur, wie man’s anstellt :)

  • Antworten
    Heike
    12. September 2013 um 13:10

    Hehehehehe. Ach herrlich Ute! Wenn du nicht immer allein fahren würdest, würde ich gerne mal mit dir fahren. ;-)
    Habe sehr laut gelacht, vor allem das mit dem Nein ist so Super!

    • Antworten
      Ute
      12. September 2013 um 13:49

      Heike, bei dir würde ich glatt ne Ausnahme machen, echt! :)

  • Antworten
    Boernie
    24. September 2013 um 10:09

    Genial geschrieben :D Warum wir Männer so gern an Mamas Brust denken weiß ich auch nicht…und warum dann auch noch beim ersten Date davon erzählen? Verdammt, passiert das so oft?

    • Antworten
      Ute
      26. September 2013 um 1:51

      Hi Boernie! Vielleicht liegt’s auch an mir bzw. meiner vertrauenswürdigen Art :))

  • Antworten
    Timo
    1. Oktober 2013 um 17:57

    Shit, ich bin 29.

    • Antworten
      Ute
      8. Oktober 2013 um 0:36

      Bei Frauen ab 37 sind die Männer dann 29 :))

  • Antworten
    Sarah Althaus
    7. November 2013 um 11:21

    Kompliment, das ist einer der coolsten Blogposts den ich in letzter Zeit gelesen habe, ich musste ein paar Mal lachen! :-)
    Punkte 3 finde ich sehr verlockend! ;-)
    Punkt 4 kann ich nur unterstreichen.
    Punkt 8: Hab mich eben an einer „regulär sichtbaren Körperstelle“ tätowieren lassen.
    Punkt 9: Als waschechte Büro-Stute bin ich (und meine Waage) doch sehr froh, dass ich vor einigen Tagen diesem Teufelskreis entkommen bin!
    Happy travels,
    Sarah

    • Antworten
      Ute
      26. November 2013 um 12:09

      Hi Sarah,
      freut mich :) Zu Punkt 8 kann ich dich nur beglückwünschen, ich arbeite noch daran….
      Alles Liebe,
      Ute

  • Antworten
    Gabi
    25. November 2013 um 7:30

    Das mit der Schokolade stimmt! Ist mir nur noch nie so richtig bewußt geworden!
    Danke für den lustige Beitrag.
    liebe Grüße
    Gabi

    • Antworten
      Ute
      26. November 2013 um 12:11

      Hi Gabi,
      sehr gerne, freut mich, dass er dir gefallen hat!
      Eine tolle Seite habt ihr 5! Einmal die Nordlichter sehen steht ganz weit oben auf meiner Liste…
      Liebe Grüße und weiterhin tolle Reisen!
      Ute

  • Antworten
    Janas Reisefieber
    9. Dezember 2013 um 6:22

    Hallo Ute, danke für den offenen und ehrlichen Post. Dass wir im Urlaub keine Schokolade brauchen, ist mir auf meiner Amerika-Rundreise auch aufgefallen:
    http://janasreisefieber.blogspot.de/2013/11/da-wir-keine-groen-fans-von.html
    Ein Frühstück gegen 9 Uhr und ein frühes Abendessen gegen 17 Uhr reichten völlig aus und ich habe nicht einmal einen Gedanken an Schokolade verschwendet. Back in good old Germany steht Schoki allerdings wieder hoch im Kurs. Da hilft nur eins: Ab ins nächste Flugzeug.

    • Antworten
      Ute
      14. Dezember 2013 um 2:53

      Hi Jana,
      ich hab‘ schon überlegt, mich gegen die Schokoloden-Phobie hypnotisieren zu lassen. Aber wer weiß, vielleicht wird’s danach ja nur noch schlimmer. Daher hast du völlig Recht, es gibt nur eine Alternative :)
      LG Ute

  • Antworten
    Irma
    29. Januar 2014 um 2:51

    Hi Ute,
    Du hast ja so recht. Weiter so. Mit der Schoki und nur 2 Mahlzeiten täglich habe ich die gleichen Erfahrungen gemacht. Das klappt nur leider hier im Alltag nicht.
    Ich plane alleine (weil meine Freundin sich nicht traut, mitzukommen) durch Argentinien zu reisen und will mich viel in Cordoba, Mendoza und B.A. aufhalten. Hast Du da Erfahrungen?
    LG
    Irma

    • Antworten
      Ute
      29. Januar 2014 um 3:12

      Hi Irma,
      das mit der Schokolade regt mich hier tagtäglich auf… aber lecker schmeckt sie ja – leider – trotzdem :)
      Von Argentinien kenne ich bisher leider noch recht wenig. Bisher war ich in B.A., in Bariloche bei den wunderschönen Seen, in El Calafate am Perito Moreno Gletscher (sehr zu empfehlen, besonders das Ice Trekking!!) und in Ushuaia unten in Feuerland. Alles war superklasse! In B. A. bin ich überall allein rumgelatscht, was aber vielleicht nicht wirklich zu empfehlen ist, die Stadt gilt ja als nicht sooo sicher… Aber all das kommt immer ein wenig darauf an, wie man so drauf ist und was man sehen/machen möchte.
      Dann wünsch‘ ich dir ganz viel Spaß, das wird sicher eine super Reise! Falls du noch Fragen hast, melde dich gerne nochmals. Liebe Grüße, Ute

  • Antworten
    Frau Haselmayer
    12. Februar 2014 um 14:39

    Ha! Endlich mal jemand, der meiner Meinung ist, dass dieser (Bio-)Rhythmus in dem der Durchschnitts-Deutsche lebt, doch nicht gesund sein kann. Schon während der Schulzeit habe ich es gehasst mich früh aus dem Bett quälen zu müssen und Abend zeitig ins Bett gehen zu sollen, damit man morgens wieder raus kommt! Im Anschluß habe ich ich mich Biorhythmus noch durch meine Ausbildung gequält und erst Jahre später verstanden, dass meine Migräne während dieser Zeit durch den fehlenden Nachmittagssschlaf komen. Ja, die meisten lachen und entgegnen einem ein „Ja, denkst du ich kann einen Nachmittagsschlaf machen? Da muss man halt durch!“, aber mir geht es eben am besten, wenn ich mich nachmittags noch einmal hinlege. Dafür kann ich dann auch bis in die Nacht hinein konzentriert arbeiten. Was ich dank meiner Selbstständigkeit (zumindest meist) auch tun kann :)

    • Antworten
      Ute
      3. März 2014 um 7:13

      Hallo Frau Haselmayer,
      dass der Biorhythmus mit Migräne in Verbindung steht, war mir ehrlich gesagt auch noch nicht bewusst. Aber du hast Recht, wir denken viel zu wenig darüber nach, was wirklich gut für uns ist und pressen uns ständig in ein Korsett, dass viel zu eng für uns ist. Freut mich für dich, dass du dir deine Freiheiten so einrichten kannst!
      Viele Grüße! Ute

  • Antworten
    Clemens
    26. Februar 2014 um 10:53

    Was für ein toller Artikel! Ich habe gerade den Blog entdeckt und finde ihn total klasse, da ich selbst sehr gern reise.
    Das was hier geschrieben ist, ist so wahr! Ich kann es kaum noch erwarten im September endlich aus meinem Alltag hier raus zu kommen und ein Jahr in Kanada leben zu können.
    Und wie du schon in einem anderen Artikel geschrieben hast, ist das Reisen wohl wirklich vererbbar – mein Halbbruder hat schon auf der halben Welt gelebt. Immer wenn es ihm langweilig wird zieht er in ein anderes Land und lebt dort. Ich hoffe dass ich das auch hinbekomme.

    • Antworten
      Ute
      3. März 2014 um 7:17

      Hi Clemens,
      wow, Kanada! Dann wünsche ich dir eine spannende Zeit dort! Ich stelle in der letzten Zeit immer häufiger fest, dass wenn junge Menschen oft oder länger im Ausland waren, sie auch verstärkt das Bedürfnis haben, später mehr bzw. viel zu reisen und auch international zu arbeiten. Aber vielleicht ist es auch angeboren :) Eigentlich egal, Hauptsache, man setzt seine Träume in die Wirklichkeit um.
      Wünsche dir alles Gute bei der Reise!
      Viele Grüße, Ute

  • Antworten
    Ilona
    5. Februar 2015 um 12:00

    Der Sache mit der Schokolade muss ich leider auch widersprechen. Der Schokoriegel und der Apfel sind auf sämtlichen Radtouren sehr sehr wichtige (und ersterer auch ein ungeheuer motivierender) Begleiter.

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