Island Roadtrips

Bis in den Norden Islands

Island Norden Roadtrip

Zum ersten Mal auf dieser Reise hatte ich Angst, dass mein Auto auf den letzten Kilometern zur Fähre nach Island versagen könnte. Zu lange hatte ich mich auf dieses Reiseziel gefreut und zu selten legte das einzige Schiff den weiten Weg zur Insel aus Feuer und Eis zurück. Selbst gegen eine gewisse Aufregung konnte ich mich in diesem Fall nicht wehren, denn ich würde nicht einfach in ein Flugzeug steigen und dann vor Ort zu einem Hotel fahren. Das hier würde ein echtes Abenteuer werden…

Trotz meiner bisher gelassenen Einstellung zu Abfahrtszeiten von Fähren reihte ich mich an diesem Samstag in Hirtshals im Norden Dänemarks überpünktlich in einer der Autoschlangen ein, die auf die lange Überfahrt mit der Smyril Line warteten. Die Fahrzeuge, die hier hintereinander standen, waren sehr viel spezieller als das, was ich bisher um mich herum gewohnt war: Vollausgestattete Landrover, monströse Caravan-LKW und Gelände-Wagen, die eher eine bevorstehende Offroad-Challenge als eine idyllische Reise nach Island vermuten ließen.

Island Fähre
Diese 3 ½-tägige Überfahrt würde meine bisher bewegendste werden, wie sich bereits nach kurzer Zeit herausstellte. Der sich langsam steigernde Seegang machte sich anfangs nur durch starke Winde und umkippende Holzstühle bemerkbar, endete dann aber in der letzten Nacht bei 7,5 Meter hohen Wellen mit Geräuschen, die den beunruhigenden Gedanken an den Zusammenstoß mit einem Eisberg à la Titanic nicht vermeiden ließen. Auch die Kabine war alles andere als das, was man als komfortabel bezeichnen würde. In unmittelbarer Nähe des Maschinenraums stand mir ein steriles Etagenbett mit acht weiteren Leuten auf kuscheligen 10 qm zur Verfügung und das verlangte nach Alternativen, die den einen auf Deck oder in einem der Flure schlafen ließen und mich zu einem Upgrade in eine bequemere Kabine mit Fenster verleitete.

Shetland Inseln
Die Route der Fähre mit der dazu passenden Weltuntergangsstimmung führte an den Ausläufern der rauen, schottischen Shetland Inseln vorbei und ermöglichte später einen mehrstündigen Aufenthalt in Tórshavn, der Hauptstadt der Färöer Inseln. In der kurzen Zeit war es schwer, sich ein Bild von dieser Stadt zu machen, die auf den ersten Blick eine interessante Mischung aus sehr modern und dringend renovierungsbedürftig vermittelte. Auf dem Schiff selbst hatte sich im Hinblick auf die mitfahrenden Gäste mittlerweile die Spreu vom Weizen getrennt. Neben dem 80%-igen Rentner-Anteil bestand der Rest aus weitestgehend sympathischen Individualisten, Fotografen und Naturliebhabern, die an den drei Abenden in der beheizten „Sky-Bar“ auf Deck immer wieder auf mindestens ein dänisches Bier zusammen kamen.

Färöer
Während es mir einerseits gar nicht so leicht fiel, mich über diese zäh verlaufenden Tage auf einem massiv schwankenden Schiff zu beschäftigen, sollte insbesondere die Fahrt durch die Passage der Färöer-Inseln zu einem der Reiseerlebnisse zählen, die im Gedächtnis unter dem Merkmal »unvergesslich« abgespeichert werden.

Island Ostküste
Auch die Anfahrt des isländischen Ortes Seydisfjördur im Osten der Insel  am nächsten Tag bot einen faszinierenden Anblick, der die Strapazen der letzten Tage schnell in Vergessenheit gerieten ließ: Grüne, spitz zulaufende Berge mit teils schneebedeckten Gipfeln und Höfe, deren Bewohner sich offensichtlich in der grenzenlosen Einsamkeit wohl zu fühlen schienen. Nachdem ich das Schiff verlassen hatte, wurde mein Camper direkt abgefangen und hinter verschlossenen Toren von vier Zollbeamten und einem Hund auf Drogen und Lebensmittel untersucht. Immerhin gab man mir hier den Tipp für den nächstgelegensten Ort zum aktiven Vulkan Bardarbunga mit auf den Weg und dann konnte die Fahrt gegen den Uhrzeigersinn endlich losgehen.

Island Ringstraße Osten Island Camping Norden
In dem kleinen Künstlerort Seydisfjördur deckte ich mich im Supermarkt mit Verpflegung ein, die erfreulicher und unerwarteter Weise nicht wesentlich teurer war als bei uns, und begab mich auf den Weg Richtung Ringstraße, die über eine Strecke von 1.350 km ein Mal um die Insel herum führt und für mich im Ort Egilsstadir beginnen würde. Also Fenster runter, Musik auf laut und los! Ab jetzt würden die meisten Blicke nach links und rechts wie durch eine Brille sein, bei der Kontraste und Sättigung deutlich höher ausfielen als man es normaler Weise gewohnt ist. Wasserfälle rauschten aus allen nur erdenklichen Ritzen hinab, das Gras leuchtete in knalligem Orange und am Horizont ragten stets die mächtigen, dunklen Vulkanberge empor. Mein erstes Ziel, um dem Bardarbunga ganz nah zu sein, war der Ort Mödrudalur. Das Café Fjallakaffi mit angeschlossener Camping-Wiese lag inmitten einer Einöde, in die sich offenbar nur wenige verirrten.

Islands einsame Ringstraße Island Camping
Dennoch saßen hier Fotografen und Filmemacher an den gemütlichen Holztischen, die sich in regelmäßigen Abständen in den Haus-Hubschrauber setzten und zum Vulkan fliegen ließen. Dieses „Once in a lifetime“-Erlebnis, wie es mir von anderen angepriesen wurde, hätte 600 Euro gekostet. Vielleicht hätte ich das nach dem Anblick der beeindruckenden Fotos und Videos auch investiert, wenn unter den Gästen nicht der Filmemacher Stefan Erdmann von Islandfilm gewesen wäre, dessen Einblicke in seine Aufnahmen mich überzeugten, dass der Kauf seines Videos wesentlich wirtschaftlicher und sinnvoller sein würde.

Island Wasserfall
Den Weg zum mächtigsten Wasserfall Europas, dem Dettifoss, war beschwerlich. Von der Ringstraße zweigen Straßen ab, die entweder normal asphaltiert sind oder eben – wie in diesem Fall – nur aus Stein und Geröll bestehen und mit einem VW Camper wie meinem nur mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 20 km/h befahrbar sind. Daher blieb nur zu hoffen, dass ich im Falle einer Panne in the middle of nowhere wenigstens über Telefonnetz verfügen würde. Spätestens hier wurde mir klar, dass Allradantrieb auf Island definitiv Sinn macht und mein Wagen nach dieser Reise wahrscheinlich nicht ganz ohne Blessuren davon kommen würde.

Island Roadtrip Blog Island Husavik
Húsavík im Norden war meine nächste Destination, an der ich zum ersten Mal aus nächster Nähe Wale sehen würde. Ich entschied mich für eine Tour auf einem Segelboot mit North Sailing und war fasziniert, dass man diese riesigen Tiere tatsächlich aus nächster Nähe sehen konnte – und das sogar gar nicht weit vom Hafen entfernt. Wenn dann allerdings plötzlich ein Wal mit seiner ganzen Masse nur wenige Meter neben dem eigenen Boot auftaucht, kommt man um das Gefühl eines möglichen Herzinfarktes nicht umhin.

Island Husavik Wal Tour Husavik Whale Watching Island Husavik Island Pferde
Nach einem Besuch des durchaus sehenswürdigen Automuseums legte ich einen Stopp ich der viertgrößten Stadt Akureyri ein. Die Fußgängerzone ist nicht sonderlich groß, dafür aber vollgepackt mit einladenden Cafés, Hostels und isländischer Mode, die besonders die meisten Frauen – wie mich auch – dazu verleitet, sich einen der klassischen Island-Pullis zu kaufen. Sie sind weder wirklich weich noch günstig, halten dafür aber superwarm und wenn man mal schwitzen sollte, weiß man auch, warum Schafe so riechen wie sie riechen…

Island Auto Museum Akureyri
Während Akureyri im (Mitt-) Sommer bzw. in der Hauptsaison ein beliebter Ort zum Feiern und Ausgehen ist, konnte man die Situation in diesem September als sehr ruhig bezeichnen. Den Besuch des legendären Weihnachtshauses hatte ich verpasst, aber mittlerweile war ohnehin klar, dass dies nicht der letzte Besuch Islands sein würde. Übrigens auch wegen der unglaublich tollen Kuchen, die ich (und meine Hüften) nicht so schnell vergessen werden! Ebenso die Tatsache, dass die Puffins (Papageientaucher) die Insel schon verlassen hatten, würde eine Rückkehr rechtfertigen. So langsam konnte ich den Spruch nachvollziehen, den ich bereits mehrfach auf der Hinfahrt auf der Fähre gehört hatte: Es gibt nur zwei Sorten von Besuchern Islands – die, die wiederkommen und die, die bleiben.

Dalvik Island Dalvik Cafe Island
Die Fahrt durch die Städte und Dörfer im Norden war ebenso schön wie außergewöhnlich. Zwischen alten, halb zerfallenen Häusern fielen plötzlich supermoderne Cafés mit rustikal-romantischer Einrichtung ins Auge wie z. B. im Ort Dalvík das Kaffihús Bakkabraedra – im Hintergrund immer ein blaugrünes Meer mit schneebedeckten Bergen am Horizont.

Die Häuser erinnerten ein wenig an den Charme osteuropäischer Länder, die Kirchen waren oft nur mit ein paar Bänken ausgestattet und viele Orte schienen selbst an Wochentagen wie leer gefegt und verlassen. Letzteres ist in Anbetracht der Tatsache, dass Island etwa 223 Einwohner pro km² weniger hat als Deutschland, wohl auch nicht verwunderlich. Ganz im Gegenteil – es ist ein großer Genuss, ohne Drängeln und Hupen die Landschaft um sich herum genießen zu können und durchweg immer auf nette und hilfsbereite Menschen zu treffen.

Island Ghost Town Island Dörfer Island Dorfidylle
Die Überlegung, die Westfjorde zu besuchen, verwarf ich in Anbetracht des inzwischen regnerischen  und windigen Wetters und des ebenso hohen Fahr- und Zeitaufwandes. Ich wusste bereits, dass der Süden Islands viel zu bieten haben würde und wollte mir dafür genügend Zeit nehmen. Jetzt war ich aber erst einmal gespannt auf die Hauptstadt Reykjavík, von der ich schon so viel Gutes gehört hatte…

Island Ringstraße Norden

 

NOCH EIN PAAR TIPPS:
  • Die angegebene Strecke kann man entspannt in 1 Woche zurück legen (den Myvatn See sollte man einbinden)
  • Camping ist auf Island günstig; kostet zwischen 10-20 Euro/Nacht inkl. Camper, Strom und Wasser. 
  • Währung: Isländische Krone
  • Einreise: Personalausweis oder Reisepass
  • Reiseführer für Camper: Island mit Färöer Inseln von Johannes Hünerfeld
Meine Route:

Island Karte Norden

(c) Kartendaten 2014 Google

 

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40 Kommentare

  • Antworten
    Anke
    12. Oktober 2014 um 8:15

    Liebe Ute,
    danke für deinen großartigen Bericht über Island, der glatt wieder die Erinnerung in mir hochruft. Du hattest in den Ostfjorden ja wirklich Glück mit dem Wetter, wir haben es mystisch und verregnet erlebt und konnten die Schönheit dort nur erahnen.
    Dein beste Satz für mich, der alles auf den Punkt bringt: „Es gibt nur zwei Sorten von Besuchern Islands – die, die wiederkommen und die, die bleiben.“
    Liebe Grüße
    Anke

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    • Antworten
      Ute
      12. Oktober 2014 um 8:58

      Hi Anke,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich kenne bisher auch niemanden, der dort war und heute sagt, dass das genug Island war ;) Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die nächste Reise dorthin, wann immer es auch sein wird!
      Ganz liebe Grüße,
      Ute

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  • Antworten
    Silja
    12. Oktober 2014 um 9:55

    Hi Ute,
    diesen ‚Woaah‘- Moment hatte ich während meiner Walbeobachtungstour auch. Einmal, als einer 3m neben dem Schiff aufgetaucht ist und das andere Mal ist so ein 17m Tier unter dem Schiff durch geschwommen und das konnte man halt sehen. Ich denke zwar nicht, dass ein Wal auf Kollisionskurs aus ist, aber man weiß ja nie. ;D
    Und die Puffins und Westfjorde habe ich auch verpasst. Oh, und das Jolahús. Nicht schlimm, ich hätte ja so oder so wieder kommen wollen :D
    Liebe Grüße,
    Silja

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    • Antworten
      Ute
      12. Oktober 2014 um 10:51

      Hi Silja,
      also ein Wal unter’m Schiff ist mir immer noch lieber als ein Hai ;) Witzig, dass du ähnliche Erfahrungen gemacht hast und auch schon weißt, dass es irgendwann wieder dorthin gehen wird! :D
      Liebe Grüße!!
      Ute

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  • Antworten
    Anne
    12. Oktober 2014 um 11:12

    Liebe Ute,
    ich danke, danke, danke dir für´s Teilen deiner Island-Reise!!! ♡ Dass du deine Route verrätst, die Fotos dazu teilst, Reisetips und zugleich auch einen so guten Einblick für alle gibst, die ebenfalls davon träumen einmal nach Island zu fliegen (und dann dort zu bleiben oder es immer wieder zu tun, haha!)
    Auch wenn seit langer Zeit ein Island-Reiseführer neben meinem Bett liegt und auch ab und zu von mir durchgeblättert wird, gibst du noch mal einen ganz anderen Einblick in mein liebstes Reiseziel. Ich glaube, ich wage es einfach und fliege Anfang 2015 erstmal für 2 Wochen hin! Einfach so, weil ich nicht mehr warten kann :) Hab eine gute Zeit Dahoam! LG aus Hamburg ♡

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    • Antworten
      Ute
      12. Oktober 2014 um 13:33

      Hallo liebe Anne,
      oh, aber sehr gerne doch ;) Dein Plan hört sich super an, alleine Rejkavík – Artikel kommt in den nächsten Tagen – ist die Reise definitiv wert. Du wirst ja danach ohnehin mehrmals dorthin reisen, weißt du ja jetzt ;)
      Liebe Grüße und eine wunderschöne Reise!
      Ute

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  • Antworten
    Linda
    12. Oktober 2014 um 13:25

    Hallo Ute!
    Ich habe diese Woche deinen Blog entdeckt und bin total fasziniert von deiner wortmalerischen Schreibweise und deinen wundervollen Fotos :) Toller Island Beitrag, es sieht wirklich hinreißend dort aus! <3 Island kommt bei mir auf jeden Fall schon mal auf meine "to-travel-list" :D
    Ich bewundere dich für deine große Abenteuerlust und deinen Mut, alles hinter dir zu lassen! Meine Reise- und Abenteuerlust hat erst vor ein paar Monaten begonnen und freue mich schon auf meine zukünftigen Reisen :)
    Wünsch dir eine gute Weiterreise und weiterhin schöne Abenteuer :) Bin schon auf deinen nächsten Beitrag gespannt!
    LG, Linda

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    • Antworten
      Ute
      12. Oktober 2014 um 13:38

      Hi Linda,
      vielen Dank für das schöne Kompliment! Bei mir hat die Abenteuerlust erst recht spät begonnen und ist seitdem immer stärker geworden. Der Mut kommt dann in diesem Fall automatisch, so viel kann ich dir schon mal voraussagen ;)
      Viele Grüße und dir auch viele aufregende Abenteuer!
      Ute

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      • Antworten
        Linda
        12. Oktober 2014 um 13:48

        Vielen Dank!
        Wie alt warst du denn, als deine Abenteuerlust begonnen hat? Ich bin jetzt 21 und hab mir vorgenommen, im nächsten Jahr auch mal eine erste kurze Alleinreise zu wagen :) werde dann dazu deine Tipps gut durchlesen hehe.

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      • Antworten
        Ute
        12. Oktober 2014 um 14:02

        Viel später! Meine erste Alleinreise habe ich erst mit 30 nach Costa Rica unternommen, also da hast du ganz entspannt noch seeehr viel Zeit, deine Abenteuerlust auszuleben ;)

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  • Antworten
    Carmen
    12. Oktober 2014 um 13:27

    Hallo Ute, deine Fotos gefallen mir wieder super gut! Würde am liebsten gleich meine Sachen packen und nach Island aufbrechen! Ich dachte bisher, dass Island sehr teuer teuer ist, aber 10-20 Euro fürs Camping hört sich nach vernünftigen Preisen an. Wünsche dir weiterhin eine gute Reise! Bin gespannt wohin es dich als nächstes verschlägt! Viele Grüße, Carmen

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    • Antworten
      Ute
      12. Oktober 2014 um 13:44

      Hallo Carmen,
      ich würde direkt mitkommen ;) Hatte ehrlich gesagt auch damit gerechnet, dass alles superteuer ist, aber dem ist nicht so. In Restaurants und Supermärkten sind die Preise nur etwas höher als bei uns, aber nicht so wie z. B. in Norwegen. Tagestouren sind auch bezahlbar mit ca. 50-80 Euro. Mietwagen und -Wohnwagen sind wiederum sehr teuer, vieles ist natürlich auch saisonbedingt.
      Ich bin auch selbst schon gespannt, wohin es als nächstes geht ;)
      Liebe Grüße und Danke auch für deinen Kommentar!
      Ute

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  • Antworten
    Ulrike
    12. Oktober 2014 um 14:15

    Ute, ich beneide Dich!
    Aber irgendwann schaff ich es dahin auch noch! :o)
    Es gibt wohl angeblich Menschen, die nur in die Sonne und in den Süden fahren … sie wissen gar nicht was sie verpassen!
    Diese nordischen Landschaften haben schon etwas ganz Besonderes, das die Seele berührt.
    Dein Bericht ist toll geschrieben und erinnert mich an die überwältigenden Gefühle, die ich in meinem ersten Schottland-Urlaub hatte. Das nimmt einen schon sehr gefangen!
    Ich wünsche Dir noch ganz viele solcher Erfahrungen und Erlebnisse! :)

    View Comment
    • Antworten
      Ute
      12. Oktober 2014 um 14:23

      Hallo liebe Ulrike,
      ich hatte bei der vorherigen Planung zuerst auch den Süden Europas im Hinterkopf gehabt und bin froh, dass ich mich am Ende für den rauen Norden entschieden habe! Bei Island haben sich die Eindrücke immer weiter gesteigert und haben das ganze „Paket“ unvergesslich gemacht. Lassen wir uns überraschen, ob es dir auf Island irgendwann auch mal so gehen wird ;)
      Liebe Grüße!
      Ute

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  • Antworten
    Neni
    13. Oktober 2014 um 6:04

    Island ist so schön, da verkraftet man auch eine schwierige Überfahrt. Aber 7m Wellen, da dreht sich mir der Magen schon beim Lesen um.

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    • Antworten
      Ute
      13. Oktober 2014 um 7:54

      Hi Neni,
      ehrlich gesagt hatte ich sogar vor der Rückfahrt überlegt, das Auto zu verschiffen und dann selbst zu fliegen, um die Seefahrt zu vermeiden. War dann aber glücklicher Weise extrem ruhig. Nichtsdestotrotz – wie du schon sagst, es lohnt sich und ich würde die Fahrt immer wieder auf mich nehmen! ;)
      Liebe Grüße!
      Ute

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  • Antworten
    Eva
    13. Oktober 2014 um 6:48

    Wieder ein Grund mehr mich auf Dezember zu freuen, wenn ich endlich auch einmal nach Island komme.
    Danke für die schönen Inspirationen. Ich hoffe, ich kann Dir ein paar Polarlichter mitbringen ;-)
    Alles Liebe
    Eva

    View Comment
    • Antworten
      Ute
      13. Oktober 2014 um 7:55

      Ich bitte darum! ;)
      Dir auch alles Liebe,
      viele Grüße
      Ute

      View Comment
  • Antworten
    Klara
    13. Oktober 2014 um 9:22

    Vielen Dank für die Berichte über Norwegen und Island und die tollen Bilder. Ich musste heute an dich denken, als ich ein Video über Günther und sein Auto Otto gesehen habe, die beide seit 23 Jahren um die Welt reisen, https://www.youtube.com/watch?v=JrxqtwRZ654

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    • Antworten
      Ute
      17. Oktober 2014 um 2:11

      Hi Klara,
      vom Typ Günther und Otto habe ich besonders auf Island einige getroffen, sehr witzig. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, ob ich 23 Jahre lang nur reisen könnte, aber da sind bestimmt auch immer ein paar Monate Ruhephasen an einem Ort dabei.
      Liebe Grüße und schön, dass du an mich gedacht hast ;)
      Ute

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  • Antworten
    Sophie
    13. Oktober 2014 um 10:56

    Also oft kriegt man in Reiseberichten nur viel über bekannte Städte wie Berlin oder London zu lesen, aber dein Bericht ist wirklich interessant! Bei all den schönen Bildern die ich schon von Island gesehen habe, würde ich so gerne mal hin! :)
    Liebe Grüße ♥

    View Comment
    • Antworten
      Ute
      17. Oktober 2014 um 2:13

      Hallo liebe Sophie,
      Island ist wirklich ein ganz besonderes Land, der Süden ist auch einfach traumhaft (Bericht darüber kommt bald).
      Dank dir für das schöne Kompliment und liebe Grüße
      Ute

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  • Antworten
    Pia
    13. Oktober 2014 um 15:37

    Liebe Ute,
    was für wunderbare Fotos! Vielen Dank, daß Du damit meine Erinnerungen an dieses tolle Reiseziel auffrischst!
    Ich bewundere Dich sehr dafür, nochmal auf dieses schwankende Boot gestiegen zu sein! Nach dieser üblen Hinreise wirklich ein strammes Durchhalten!
    Ein Tip noch für andere Reisende, wie man auch gut in einer Woche um die Insel kommt: wenn man erst bis Reykjavik fliegt, von dort direkt weiter nach Akureyri und ab dieser Stadt mit dem Mietwagen einmal rechts herum um die ganze Insel bis Reykjavik. Auf diese Weise kommt man auch an allen schönen Stellen vorbei.
    Island ist toll! Immer gerne wieder!
    Danke nochmal für den tollen Bericht!

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    • Antworten
      Ute
      17. Oktober 2014 um 2:16

      Hi Pia,
      vielen Dank für diesen super Tipp, das hört sich in der Tat nach einem sehr guten Kompromiss für Mietwagen-Reisende an!
      Freue mich sehr über das Lob ;)
      Liebe Grüße!
      Ute

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  • Antworten
    Becky
    15. Oktober 2014 um 10:42

    Ein schöner Artikel, besonders über den Wasserfall hätte ich gern mehr gelesen oder noch mehr Bilder gesehen.
    Liebe Grüße, Becky

    View Comment
    • Antworten
      Ute
      17. Oktober 2014 um 2:23

      Hi Becky,
      bei so vielen Reisefotos und Eindrücken ist es immer schwer, alles auf einen Artikel zu komprimieren. Am besten einfach mal dettifoss bei google pics eingeben und staunen!
      Liebe Grüße
      Ute

      View Comment
  • Antworten
    Björklunda
    15. Oktober 2014 um 13:46

    Hej Ute,
    dein Artikel bestätigt es nur wieder – ich muss da unbedingt mal hin… Du hast wunderschöne Fotos gemacht, die einen zum Träumen einladen und das Fernweh wecken. Könntest du mir vielleicht sagen, wie schwierig es ist, eine Fährüberfahrt zu bekommen? Ich habe gehört, man muss bis zu einem Jahr im Voraus buchen.
    Liebe Grüße aus Schweden Heike

    View Comment
    • Antworten
      Ute
      17. Oktober 2014 um 2:30

      Hej Heike,
      vielen Dank für das schöne Kompliment! Du kannst bei http://www.smyrilline.de/ einfach mal deine Daten eingeben und nachschauen. Ich denke, das ist nur in der Hauptsaison etwas schwieriger und hängt auch davon ab, ob du mit oder ohne Fahrzeug unterwegs bist; ich habe die Fahrt Anfang September etwa drei Wochen vorher gebucht. Kleiner Tipp noch am Rande: Ich würde auf keinen Fall Mahlzeiten vorab buchen, das kann man sich besser alles vor Ort anschauen und dann dort bezahlen.
      Liebe Grüße ins schöne Schweden!
      Ute

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  • Antworten
    Carmen
    21. Oktober 2014 um 1:50

    Hallo Ute,
    ich bin gerade bei der Urlaubsplanung durch Zufall auf Deinem Blog gelandet.
    Kompliment für diesen tollen Schreibstil, wie Du Bilder und Erlebnisse in Geschriebenes verpackst.
    Wir waren letztes Jahr im Uhrzeigersinn unterwegs und haben viele Eindrücke gesammelt und Erlebnisse mit heimgenommen.
    Wir haben das Glück, dass wir am Donnerstag sagen zu dürfen: „…und sie kommen wieder“. Wir dürfen für ein paar Tage in das traumhafte Reykjavik entfliehen und eine Auszeit vom Alltag nehmen. Für die Eishöhlensaison sind wir aber leider zu früh dran, aber vielleicht haben wir ja Glück mit Nordlichtern :)
    Ich wünsche Dir weiterhin tolle Reisen und Abendteuer und freue mich schon, darüber lesen zu dürfen.
    Viele Grüße
    Carmen

    View Comment
    • Antworten
      Ute
      24. Oktober 2014 um 12:53

      Hallo liebe Carmen,
      vielen Dank für das schöne Kompliment! Ihr Glücklichen, habt ganz viel Spaß! Für mich gibt es auch noch so viele Dinge, die ich dort gerne sehen und erleben möchte und freue mich schon auf’s nächste Mal.
      Wünsche euch eine tolle Reise!
      Viele Grüße
      Ute

      View Comment
  • Antworten
    Markus
    21. Oktober 2014 um 13:53

    Hi Ute,
    richtig cooler Reisebericht :-) Was ich mich die ganze Zeit gefragt habe ist: Wie kalt ist es bei dir eigentlich mittlerweile? Hier in den Rocky Mountains wird es langsam echt unerträglich. Und als zweites: Reist du eigentlich die ganze Zeit alleine?
    Gruß Markus

    View Comment
    • Antworten
      Ute
      24. Oktober 2014 um 13:04

      Hi Markus,
      die letzten drei Wochen habe ich in Deutschland verbracht und dort war es noch verhältnismäßig warm. In die Rocky Mountains würde ich ja auch wahnsinnig gerne mal… Im Camper war ich allein unterwegs, mal eine ganz neue Erfahrung ;)
      Viele Grüße in den Norden
      Ute

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  • Antworten
    Anja
    12. Februar 2015 um 14:36

    Hi Ute,
    danke, dass du deine Erlebnisse mit uns teilst! Wir wurden durch dich auf jeden Fall inspiriert nach Island zu reisen.
    Mein Freund und ich möchten bald eine ähnliche Tour nach Island machen. Dafür wollen wir uns einen Campervan oder eben ein Auto und Zelt mieten. Ich hab gelesen, dass du mit der Fähre übergesetzt bist, aber das kommt für uns wohl nicht in Frage (Seekrank ;)).
    Hast du Tipps, wo man am besten mieten könnte? Wir finden bisher wirklich nur sehr, sehr teure Angebote.
    Vielleicht hast du aber auch einen Tip, wie man stattdessen die Insel erkunden könnte?
    Wir würden uns über ein paar Tips sehr freuen :)
    Liebe Grüße,
    Anja (und Marvin)

    View Comment
    • Antworten
      Ute
      5. März 2015 um 9:54

      Hallo liebe Anja,
      das mit den Preisen stimmt leider… es gab einige, die in Renault Kangoos übernachtet haben oder ich würde mir wahrscheinlich an eurer Stelle den kleinsten Mietwagen leihen und das Zelt in den Kofferraum werfen, denn Campen ist verrückter Weise günstiger als in anderen Ländern. Andernfalls wäre nur eine Gruppentour als Alternative möglich und das finde ich zum Entdecken usw. irgendwie nicht so spektakulär. Dann ehrlich gesagt lieber etwas sparen, Mietwagen mieten und campen. Flüge nach Reykjavik gibt es inzwischen auch schon recht günstig. Ich hoffe, das hilft ein wenig… Wünsche euch eine tolle Reise dorthin!!
      Liebe Grüße
      Ute

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  • Antworten
    Carmen
    1. Oktober 2015 um 16:36

    Hey, ich finde deinen Blog super und die Bilder sind auch wunderschön.
    Ich selber fahre auch in 2 wochen mit 3 freunden nach Island für 5 Tage und wollten mit dem Camper unterwegs sein. Wie hast du dir den Camper besorgt? Im voraus? Oder glaubst du der ist leicht am Flughafen zu organisieren?
    Danke für die Info schon mal im voraus!
    Carmen

    View Comment
    • Antworten
      Ute
      6. Oktober 2015 um 15:21

      Hallo liebe Carmen,
      vielen Dank für das schöne Kompliment! Bin mit meinem eigenen Camper und der Fähre von Dänemark aus dorthin gefahren. Ich würde wahrscheinlich vorab einen Camper buchen, das erscheint mir am sichersten. Mir wäre es zu riskant, das erst am Flughafen zu regeln, da die Preise dort sicher nicht günstiger sein werden… Wünsche euch eine tolle Reise!! Ute

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  • Antworten
    Jkb
    12. Oktober 2014 um 14:49

    Wunderbarer Bericht mit sehr schönen Fotos! Island- muss ich mir merken!

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  • Antworten
    Katharina Mueller
    22. Januar 2016 um 11:39

    Hallo, ganz toller Bericht.
    Ich plane einen Trip nach Reykjavik und suche noch die passende Unterkunft. Hast du da einen Tipp?

    Liebe Grüße, Katharina

    View Comment
    • Antworten
      BRAVEBIRD
      22. Januar 2016 um 11:56

      Hi Katharina,
      vielen Dank für das Kompliment! Du Glückliche! Ich war ja mit dem Camper unterwegs und habe dementsprechend auf dem nahe gelegenen Campingplatz gewohnt. Wenn du also ein Zelt mitnehmen möchtest, ist das wahrscheinlich die günstigste Art zu wohnen (kostet ca. 15 Euro, soweit ich das in Erinnerung habe). Ansonsten kann ich dir leider keine Unterbringung empfehlen. Liebe Grüße und eine wunderschöne Reise!! Ute

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