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Bloggen mit Weebly: Ein kritischer Blick

Als ich mich vor ein paar Jahren mit der Frage beschäftigte, welches Blog-System mein zukünftiges virtuelles Zuhause für Reiseberichte und Fotos sein würde, galt es sich zwischen WordPress, Weebly, Blogspot, Jimdo und WiX zu entscheiden.

Obwohl die meisten WordPress nutzten, schien es mir im Vergleich zu den anderen Systemen mit einfachem Drag & Drop zu statisch und somit zu wenig individualisierbar zu sein, wodurch ich mich für Weebly  entschieden habe – was sich als Fehler herausstellen sollte…

Ursprünglich wollte ich damals einen umfangreichen Ratgeber für alleinreisende Frauen ins Netz stellen und gleichzeitig mittels der Blog-Funktion über meine Reisen berichten. Fotos und Informationen sollten Schwerpunkt der Webseite darstellen und hierfür schien mir das amerikanische Homepage-Baukasten-System Weebly mit einer einfachen Bedienung die beste Lösung zu sein. Attraktivere Layouts mit erweiterten Funktionen konnte man bei Div Tag Templates erwerben und nach einiger Vorbereitungszeit ging ich vor 2 ½ Jahren online.

Anfangs kann man überhaupt nicht einschätzen, wie sich die eigene Webseite entwickeln wird. Werde ich viele Leser haben? Interessiert es andere überhaupt, was ich mache? Sind meine Themen so interessant, dass ich Leser langfristig binden und begeistern kann? Viele hängen das Bloggen nach ca. 1 1/2 Jahren wieder an den Nagel, wenn sich kein nennenswerter Erfolg einstellt. Wer aber regelmäßig weiter wächst, wird sich mit seinem Blog sowohl inhaltlich als auch optisch weiterentwickeln wollen. Nur muss dies auch technisch umsetzbar sein.

bildschirmfoto-2016-11-13-um-16-21-33Eigentlich dürfte ein Wechsel zu einem anderen Web-Host mit den eigenen Inhalten, Fotos und Texten im Falle eines Falles kein Problem darstellen – müsste man jedenfalls annehmen. Nicht aber mit einem Blog, denn Kommentare zu Artikeln, Facebook- und Twitter-Likes und natürlich auch die Permalinks (URL einer jeden Unterseite) kann man nicht mal eben 1:1 auf ein anderes System übertragen.

Solange das Blog-System konstant gut funktioniert, sich bestenfalls regelmäßig verbessert und das Unternehmen selbst nicht plötzlich seine Leistungen einstellt, dürfte der Wunsch oder die Notwendigkeit eines Wechsels auch nicht gegeben sein. Aber was, wenn Funktionen und Leistungen des Anbieters plötzlich und anhaltend Schwächen aufweisen? Nachstehend die fünf größten Herausforderungen, die sich im Laufe der Zeit bei der Arbeit mit Weebly einstellen werde

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1.  DAS DESIGN MUSST DU AM ENDE SELBER MACHEN

Die Templates (Vorlagen) von Weebly und Div Tag Templates sehen zwar in der jeweiligen, professionell gestalteten Demo-Version ganz ansprechend aus, aber das Outfit einer jeden Seite muss man irgendwie schon selbst in die Hand nehmen. Seit neuestem bietet Weebly zwar 34 vorgefertigte Layouts bzw. Seiten-Unterteilungen für die Gestaltung der Unterseiten an, aber auch diese muss man einzeln und individuell einrichten.

Und da wären wir auch schon bei einem der größten Probleme angelangt, unter denen man mit einem professionellen Blog auf Dauer leiden wird: Es gibt keine Widgets (Inhaltsblöcke), die auf der Frontpage oder in der Sidebar erscheinen und z. B. automatisch auf die neuesten oder populärsten Artikel, neue Kommentare oder ähnliches hinweisen. Also genau das, was einen Blog lebendig und aktuell wirken lässt, gibt es bei Weebly nicht bzw. muss man in mühevoller Kleinarbeit selbst gestalten. Auf Dauer eine mehr als lästige Arbeit…

bildschirmfoto-2016-11-13-um-16-22-23Neben der mangelnden Widget-Funktion haben die Themes von Weebly (außer bei der Blog-Page) keine Sidebar, wie man sie z. B. bei jedem WordPress-Blog standardmäßig vorfindet. Wer die Ausgaben für ein kostenpflichtiges Theme mit dieser wichtigen Funktion bei externen Anbietern scheut, wird sich für eine Sidebar mit wiederkehrenden Inhalten auf verschiedenen Unterseiten zwangsläufig mit CSS- und HTML-Kenntnissen vertraut machen müssen.

 

2.  LEBE MIT VIELEN SCHWÄCHEN

Vor ein paar Jahren war es noch nicht so wichtig, seine Webseite auch auf mobilen Endgeräten gut lesbar darzustellen – heute ist das sogenannte Responsive Design für einen Blog ein Muss, u. a. weil Google einen sonst im Ranking abwertet. Nur die aktuellsten Weebly-Themes und die wenigsten der Div Tag Templates verfügen über die Responsive-Funktion; alternativ kann man nur eine abgespeckte „Mobile Version“ verwenden, die alles andere als ein Design-Highlight ist.

Weebly gibt sich zwar sichtlich Mühe, sich international zu etablieren und somit auch die verschiedenen Sprachen zu übernehmen, aber hier gibt es immer noch viele Schwachpunkte. Diverse Texte und Bestandteile von Formularen werden nach wie vor in Englisch angezeigt und sind ohne Programmier-Kenntnisse nicht modifizierbar. Auch mit den Umlauten Ä, Ö und Ü hapert es an so einigen Stellen.

Links: Unattraktive mobile Ansicht eines Standard-Themes -- Rechts: Gute Optik durch responsive, aber nicht bei jedem Theme zu haben

Links: Unattraktive mobile Ansicht eines Standard-Themes — Rechts: Gute Optik durch responsive, aber nicht bei jedem Theme zu haben

Eines der weiteren großen Probleme ist, dass man die Blog-Artikel nicht separat sichern kann. Sollte man also durch eine unüberlegte Dummheit seine Seite löschen, sind alle Blog-Artikel (trotz der Weebly-Datensicherung bzw. Exportfunktion) unwiederbringlich futsch! Es gibt zwar die Möglichkeit, seine komplette Webseite zu spiegeln (z. B. mittels HTTrack) und auf dem Rechner zu sichern, aber eine Wiederherstellung dürfte dennoch mehr als schwierig sein.

Wer die Shop-Funktion nutzen möchte, sollte sich im Vorfeld rechtlich informieren. Auf manchen Plattformen (z. B. Websitetooltester) wird von der Nutzung in Deutschland eher abgeraten. Ein weiterer Negativ-Punkt für Berufs-Blogger ist der komplizierte Einbau von Affiliate- oder No-Follow-Links, die ausschließlich über Embed-Codes eingefügt werden können und dies erfordert ebenfalls mindestens HTML-Grundkenntnisse.

Die von Weebly zur Verfügung gestellten, internen Statistiken über Besucher und Seitenzugriffe sind durchweg viel höher als die tatsächlichen Werte von Google Analytics. Die Zahlen sehen zwar in einer Präsentation nett aus, entsprechen aber leider nicht der Wirklichkeit und bringen somit überhaupt nichts.

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3. NEUER LAUNCH = ZIG BUGS

Bei Aktualisierungen und Updates wird man meist ohne vorherige Ankündigung vor vollendete Tatsachen gestellt und dieser Zustand jagt mir jedes Mal einen Schauer über den Rücken, denn ab diesem Zeitpunkt muss man seine Seite sehr genau im Auge behalten: Abstände von Fotos, Texten und Tabellen verändern sich willkürlich, der Facebook-Zähler bei neuen Artikeln bleibt einfach mal auf 0 stehen, Fotos und Texte von bereits existierenden Blog-Artikeln sind wild durcheinander gemixt, externe Add-Ons wie Slideshows auf der Frontpage funktionieren nicht mehr, die Subnavigation wird im Internet auf einmal nicht mehr angezeigt oder aber der Cursor springt im Bearbeitungs-Modus nach jedem Speichern ganz nach unten in den Footer.

Weebly möchte mit der Konkurrenz mithalten, was zwar schön für neue User ist, allerdings für den langjährigen Nutzer jedes Mal in einer mittelschweren Katastrophe enden kann, denn viele Probleme wurden seit vielen Monaten nicht behoben. Zum Beispiel funktioniert seit der Umstellung der Permalinks bei den Blogartikeln der Twitter-Counter nicht mehr richtig, d. h. die angezeigte Zahl unter einem Artikel zeigt nur einen Bruchteil der tatsächlichen Tweets und Retweets an. Diverse andere Probleme sind nur mit eigenen HTML- und CSS-Kenntnissen zu beheben (wenn überhaupt), denn weder der Support von Weebly noch der von Div Tag Templates wird einem eine individuelle Hilfestellung anbieten.

Totales Chaos auf meiner Frontseite nach neuem Weebly-Update. Mein zusätzlich gekauftes Banner-Add On kann ich vorerst nicht mehr verwenden. Antwort des Supports: Looks like you are currently using a custom coded theme for that site. This means there are potentially a million different reasons that widget broke. Unfortunately, we're not able to provide case by case solutions for custom HTML problems and questions, due to the wide range of uses and associated problems. There are just too many variables for our team to be able to provide hands-on guidance.

Totales Chaos auf meiner Frontseite nach neuem Weebly-Update. Mein zusätzlich gekauftes Banner-Add On kann ich vorerst nicht mehr verwenden. Antwort des Supports: Looks like you are currently using a custom coded theme for that site. This means there are potentially a million different reasons that widget broke. Unfortunately, we’re not able to provide case by case solutions for custom HTML problems and questions, due to the wide range of uses and associated problems. There are just too many variables for our team to be able to provide hands-on guidance.

4. EIN SCHWACHER SUPPORT

Wie in vielen anderen Branchen auch wartet der englischsprachige Kundendienst von Weebly mit einem mehr als dürftigen und zum Teil nervenaufreibenden Service auf. In vielen Fällen erhält man als erste Antwort eine pauschale Copy & Paste-Antwort, weshalb es Sinn macht, bei seiner Frage bereits im Vorfeld in Großbuchstaben eine individuelle Beantwortung zu erbitten. Viele Mitarbeiter scheinen sich die Webseite und Problematik überhaupt nicht anzuschauen, sondern behandeln jeden Kunden wie einen Anfänger. Neuerdings werden manche Fragen im Benutzer-Menü unbeantwortet geschlossen und wenn man den Fall nicht nochmals gesondert öffnet, wird man nie eine Antwort erhalten.

Wer ein Theme von Div Tag Templates nutzt, wird vom Weebly Support nicht selten im Stich gelassen, weil sie für externe Themes keine Verantwortung übernehmen möchten (auch, wenn es sich eigentlich um ein Problem z. B. durch ein neues Weebly-Update handelt). Der Support von Div Tag Templates ist mittlerweile richtig schlecht (zurzeit werden aus unbekannten Gründen keine Templates verkauft) und bei vielen Fragen an den Support erhält man erst gar keine Antwort. Obwohl man bei einem Theme einen „Life Time-Support“ kauft, erhält man z. B. neue Updates von Themes nur auf spezielle Nachfrage und selbst auf diese warte ich trotz mehrfacher Erinnerung bereits seit Monaten.

Leider gibt es nur wenige Foren oder Communities, die einem bei Problemen mit Weebly individuell weiterhelfen können. Es gibt zwar viele Videos und Tutorials, aber diese beziehen sich in den seltensten Fällen auf individuelle Probleme. Obwohl ich eigentlich kein Freund von Beschwerden über soziale Kanäle bin, ist ein Beitrag auf der Weebly-Facebook-Seite manchmal hilfreich, weil andere Nutzer mit ihren Erfahrungen Hilfestellung leisten können. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass man bei einer gewissen Hartnäckigkeit bei aktuell nicht lösbaren Problemen ein paar Monate Mitgliedschaft gutgeschrieben bekommt.

 

FAZIT ZU WEEBLY

Mit dem neuen Claim »Dream Big« liegt Weebly im Grunde gar nicht mal so falsch, denn wenn man sich das System als Beginner anschaut, macht alles einen super Eindruck und vermittelt das Gefühl, dass man seinen Traum von der eigens kreierten Webseite mit diesem Web-Host wahr machen kann. Nur wenn der große Traum wahr zu werden scheint, tauchen die beschriebenen Probleme auf, die den einen mehr, den anderen weniger belasten werden.

Ist ein klassischer Blog mit Weebly zu empfehlen?
Nein! Die für einen Blog so wichtigen Widgets und die Sidebar – wie man sie von den WordPress-Blogs kennt – werden einem immer fehlen und ein späterer Wechsel von Weebly zu einem anderen Web-Host würde Kommentar-Verluste sowie andere negative Auswirkungen haben. Von daher am besten direkt auf ein langjährig bestehendes, bewährtes System wie WordPress setzen. Es gibt tolle Themes und Hilfestellungen z. B. auf Elmastudio und eine riesige (auch deutsche) WP-Community, die einem in allen Bereichen zur Seite stehen wird. Kostenmäßig ist ein selbst-gehosteter WordPress-Blog nicht teurer als ein Konto bei Weebly und da man zurzeit ohnehin keine professionelleren Themes (z. B. bei Div Tag Templates) kaufen kann, macht ein Blog mit Weebly ohnehin keinen Sinn.

Für welchen Zweck kann man Weebly empfehlen?
Weebly ist meines Erachtens ein sehr schönes Tool zur Erstellung normaler Webseiten, z. B. für Kleinunternehmer und Freiberufler, kleine lokale Shops, Restaurants, Cafés oder andere Bereiche, in denen man sich in nicht allzu großem Umfang im Internet präsentieren möchte. Die Inhalte sind exportierbar und im Falle eines Falles könnte man diese jederzeit auf einer anderen Plattform wieder aufspielen. Mögliche Fehler nach Updates würden sich nicht so extrem auf die Seite auswirken und wahrscheinlich auch vom Support gelöst werden können. Die Kosten für das Webhosting liegen (je nach Bedürfnis) zwischen 4-8 US$/Monat und das ist meines Erachtens auch in Ordnung.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet…

Wenn du diesen Artikel siehst, bist du bereits auf der WordPress-Version gelandet. Der Wechsel war aufwändig, hat alles in allem fast drei Wochen gedauert und es gibt immer noch viel nachzuarbeiten. Nach einem ersten Abfall bei Google sind die Besucherzahlen nach etwa zwei Monaten inzwischen um mindestens 30% angestiegen. Ein Grund mehr, sich nicht für Weebly zu entscheiden.

 

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17 Kommentare

  • Antworten
    Marco
    25. Oktober 2015 um 16:30

    Vielleicht hilft Dir das.
    https://wordpress.org/plugins/weebly-importer/
    http://weeblyrss.appspot.com/

    • Antworten
      Ute
      25. Oktober 2015 um 19:10

      Hi Marco,
      vielen lieben Dank für die Hilfe!! Ich dachte eigentlich, ich müsste mich für die Zukunft mit all diesen Fehlern abfinden, aber es scheint doch Hoffnung zu geben… Wie ich gerade sehe, funktioniert der Facebook-Counter immer noch bzw. wieder nicht, Wahnsinn.
      Viele Grüße, Ute

  • Antworten
    Rike
    26. Oktober 2015 um 9:42

    Hi Ute!
    Ich finds total interessant immer wieder zu lesen, dass doch auch einige der „großen“ Blogger nicht mit WordPress arbeiten.
    (Auch wenn du wechseln willst ;-) )
    Wie schade, dass du so schlechte Erfahrungen damit gemacht hast!
    Ich habe auch erst mit wp herumprobiert und mich dann, wie du, für eine all-inclusive Lösung entschieden. Und habe das bisher nicht bereut.
    Ich arbeite mit Jimbdo, und bin total zufrieden. Der (deutsche) Support ist super fix und geht auch auf individuellste Fragen bis ins kleinste Detail ein, es gibt Widgets, und andere tolle Features.
    Natürlich gibt es auch kleine Nachteile (ungenügende Kommentar-Funktion, Layout Schwächen, keine Umsetzung der Sidebar in der Mobile Version…), aber bisher haben die Vorteile definitiv überwogen. Wenn man jetzt noch wp-Plugins nutzen könnte, wär ich im Siebten Himmel.
    Ich wollte das als zufriedener Baukasten-Nutzer einfach mal loswerden.
    Viele Grüße aus Schweden!
    Rike
    (Falls jemand sich für Jimbdo interessiert: http://de.jimdo.com/#ref=a1005078)

    • Antworten
      Ute
      3. November 2015 um 13:29

      Hallo liebe Rike,
      Danke für den Einblick in deine Erfahrungen mit Jimdo. Im Laufe der Jahre wird es meiner Meinung nach einfach zu anstrengend, ohne Plugins zu arbeiten :( Ich bin gerade mit dem Umzug beschäftigt, drück‘ mir mal die Daumen, dass alles klappt – ist eine Heidenarbeit…..
      Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg!
      Ute

  • Antworten
    Neni
    27. Oktober 2015 um 12:10

    Das ist ja interessant!
    Ich selber nutze Joomla und muss da auch viel selber machen. Das dauert leider und ich bin nicht immer sofort bei dem was ich will.

    • Antworten
      Ute
      3. November 2015 um 13:31

      Hi Neni,
      kenn‘ ich leider… ich bin mal gespannt, wie der Wechsel von Statten geht. Weiterhin toi toi toi mit Joomla!
      Liebe Grüße, Ute

  • Antworten
    Antje
    31. Oktober 2015 um 17:41

    Passenderweise funktionierte die Kommentarfunktion gerade nicht :D Musste die Seite erst nochmal neu laden.
    Vielleicht kann dir Fyn von brokenstars helfen. Hab gerade gelesen, dass sie Christine geholfen hat von Blogger zu WordPress umzuziehen. http://brokenstars.de/2015/10/04/weil-einfach-einfach-wordpress-ist/

    • Antworten
      Ute
      3. November 2015 um 13:35

      Hallo liebe Antje,
      vielen Dank für den Tipp! Habe zwischenzeitlich ein Angebot für den Umzug von knapp 1.000 Euro bekommen und versuche es jetzt erst einmal selbst, auch wenn das viel Zeit kostet und zugegebenermaßen nervenaufreibend ist… Sonst frag‘ ich mal die Fyn.
      Viele liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Robert
    2. November 2015 um 12:09

    Schöne Website, hätte auf den ersten Blick gedacht, das ist WordPress. Für reines Bloggen würde ich Weebly in der Tat nicht empfehlen, dafür lohnt es sich tiefer in WordPress einzusteigen. Für eine Website bei der der Blog ein Nebenschauplatz ist, ist ein System wie Weebly oder Jimdo dennoch sehr empfehlenswert wie ich finde.
    Übrigens die Sache mit der fehlerhaften Tweet-Anzeige ist übrigens kein Weebly Bug. Das ist ein ganz normales Verhalten, wenn du den Permalink änderst. Das Problem hatten wir bei uns auch schon mal.

    • Antworten
      Ute
      3. November 2015 um 13:36

      Hallo Robert,
      stimmt – für das normale Webdesign ist Weebly durchaus okay. Auch ein Wechsel ist da eher unproblematisch. Bin mal gespannt, wie sich das jetzt bei meinem Wechsel entwickelt.
      Viele Grüße und Danke!
      Ute

  • Antworten
    Markus
    2. November 2015 um 18:33

    Hi Ute,
    das ist wirklich ein sehr interessanter Einblick. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt was Du da eigentlich benutzt. Ehrlich gesagt habe ich vorher noch nie was davon gehört.
    Ich benutzt auch WordPress. Das perfekte Template gibt es hier zwar auch nicht aber ich habe bisher nur relativ wenige an meinem Template rumeditieren müssen bis es mir gefiel und es gibt ja danke der vielen Nutzer guten Support.
    Ich hoffe Dein Umstieg klappt. Ich habe am Start auch meinen Inhalt importiert, allerdings von Blogspot.
    Viele Grüße
    Markus

    • Antworten
      Ute
      3. November 2015 um 13:38

      Hi Markus,
      das macht Mut, hoffentlich klappt der Umzug bei mir auch relativ problemlos und nimmt alles mit. Es bleibt spannend und die Ergebnisse wird man ja bald wohl (hoffentlich) sehen :)
      Viele Grüße, Ute

  • Antworten
    Anne
    17. November 2015 um 15:44

    Hallo liebe Ute, vielen Dank für den ausführlichen Einblick und viel Erfolg beim Umzug. Ich bin über diesen Post auf deinen Blog gestoßen und gleich mal hängen geblieben. Ich bin mir sicher, wir lesen uns jetzt öfters :-) Viele Grüße, Anne

    • Antworten
      BRAVEBIRD
      18. November 2015 um 11:44

      Hallo liebe Anne, der Umzug ist zwar inzwischen vollbracht, aber es steht noch viel Arbeit bevor… ein unglaublicher Aufwand, aber ich bin froh, es jetzt endlich geschafft zu haben :) Liebe Grüße und freue mich auch auf ein Wiedersehen und -hören! Liebe Grüße, Ute

  • Antworten
    Alexander
    19. November 2015 um 15:58

    „…Vor ein paar Jahren war es noch nicht so wichtig, seine Webseite auch auf mobilen Endgeräten gut lesbar darzustellen – heute ist das sogenannte Responsive Design für einen Blog ein Muss…“

    Ich denke, da hast Du den berühmten Nagel auf den Kopf getroffen. So beobachte ich ständig, dass meine Mitmenschen fast nur noch mit ihrem Smartphone, Phablet oder Tablet ins Netz gehen. Das dürfte sich zukünftig noch viel stärker weiterentwickeln. Deshalb sollte der Blogger bzw. die Bloggerin hier einen Schwerpunkt setzen.

    @rike
    Auch ich nutze – inzwischen zumindest für mehrere Websites (nicht Blogs) – Jimdo und bin immer wieder sehr angetan. Zwar ernte ich hin und wieder eine despektierliche Bemerkung a la „Baukasten“, die Funktionsvielfalt ist aber für meine Firmen vollkommen ausreichend und der Support antwortet rasch und kompetent. Des Weiteren entdecke ich trotz jahrelanger Arbeit mit Jimdo immer noch etwas Neues.

    @bravebird
    Interessant wäre mal eine kurze Zusammenschau der Alternativen, die Du für Dich ins Auge gefasst hattest. Wenn ich Deine Texte hier so lese, hast Du doch bestimmt ziemlich genau abgewägt ;-)

    • Antworten
      BRAVEBIRD
      22. November 2015 um 10:30

      Hi Alexander,
      stimmt, für die Abwägung hatte ich mir damals ziemlich viel Zeit gelassen – und mich ja am Ende doch falsch entschieden. Weebly hatte für mich im Vergleich zu seinen Konkurrenten Jimdo, WiX & Co. die besten Features, die Details weiß ich nach nunmehr vier Jahren leider nicht mehr so genau :) Nachdem ich mich nun mit WordPress intensivst auseinandergesetzt habe, ist es für mich nochmals um ein Vielfaches unerklärlicher, dass ich mich nicht dafür entschieden habe…

  • Antworten
    jkb
    29. November 2015 um 12:18

    WordPress. Is still the tool :-)

    Aber danke für Deine Einsichten und Erfahrungen mit den Anderen!

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