Brasilien

Brasilien-Auftakt: Recife

Kölner Karnevals-Flucht: Für eine Fernreise nach Brasilien ging irgendwie alles sehr schnell. Um 6 Uhr morgens mit dem Zug von Köln nach Frankfurt und um 9:30 Uhr nach Recife in 10 Stunden Flugzeit. Durch die Zeitverschiebung (4 Stunden zurück) kam ich gegen 15:30 Uhr am Flughafen in Brasilien an und war nach einer halbstündigen Taxifahrt in meinem Hostel, das fußläufig etwa 10 Gehminuten vom Strand entfernt ist. 
Ich habe mich lange vor diesem südamerikanischen Land gedrückt. Warum, weiß ich auch nicht so genau. Vielleicht aus dem Grund, dass man immer wieder auf die hohe Kriminalität in Brasilien hingewiesen wird. Meinen Recherchen zufolge soll sich die Kriminalität aber hauptsächlich auf Rio de Janeiro und Sao Paulo konzentrieren, wodurch ich mich für die nächsten 2 ½ Wochen für den nördlichen Teil dieses großen Landes entschieden habe…
Meine Hauptziele auf dieser Reise sind die Insel Fernando de Noronha und die Küstenstädte Fortaleza, Jericoacoara, Sao Luis und Salvador da Bahia. Leider reicht die Zeit nicht, um die Amazonas-Gebiete im Landesinneren zu bereisen. 

In Recife angekommen, musste ich schnell feststellen, dass hier kaum jemand Englisch spricht. Die portugiesischen Wörter, die ich aus einer Ex-Beziehung mit einem Portugiesen noch hätte wissen müssen, habe ich ebenso verdrängt wie diesen Typen. Allerdings kann man sich eigentlich immer irgendwie verständigen. Wenigstens verstehe ich einige Wörter, die ich aus dem Spanischen ableiten kann. 

Meine ersten beiden Nächste in Recife würde ich im Cosmopolitan Hostel verbringen. Es ist ganz nett und scheint auch von der Lage her eine ganz gute Wahl gewesen zu sein. Ich wohne in Strandnähe und sowohl das Zentrum als auch die Altstadt sind nicht weit entfernt. Den Preis für das Doppelzimmer von etwa 60 € halte ich allerdings für absolut überteuert.

Der 8 km entfernte Künstlerort Olinda gehört ebenfalls zu meinem Sightseeing-Programm. Obwohl der Karneval hier offiziell erst am 17. Februar startet, gibt es laut meinem Rezeptionisten auch vorher viele Veranstaltungen, was sich morgen herausstellen wird.

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