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Bye bye Fernando!

Ein letztes Mal der Griff zu Schnorchel und Flossen auf Fernando de Noronha in der Hoffnung, auf Delfine und Schildkröten zu stoßen. Wir hatten gehört, dass in der Bucht am Hafen eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, auf beides zu treffen. Jedoch war uns das Glück nicht hold. Die Sicht war miserabel und nach etwa einer Stunde beschlossen Valvarella und ich aufzugeben.
Nadia wiederum hatte sich für zwei Tauchgänge am Morgen entschieden, die fabelhaft waren, wie sich herausstellte. Sie hatte Haie und Schildkröten gesehen. Allerdings wieder ein teurer Spaß, der insgesamt 335 BRL/150 Euro kostet (2 Tauchgänge mit Equipment). Wer keine eigene Unterwasser-Kamera dabei hatte, wurde von einem der Tauchguides fotografiert oder gefilmt, was ein netter (aber natürlich auch nicht kostenloser) Service ist. Die Agentur Atlantis Divers hat hier den besten Ruf.
Mein Flug nach Fortaleza über Recife würde um 15.30 Uhr gehen und so blieben mir nur noch wenige Stunden in der Hängematte in George’s Garten. Auf Dauer leben könnte ich hier zwar nicht, aber die Insel hat bei mir einen ganz besonderen Eindruck hinterlassen. Die Schönheit der Insel und der Strände, der Artenreichtum und die zum Teil unberührte Natur bieten eine ganz spezielle Kombination aus Erholung, Natur, Genuss und Spaß; wenn man hier nicht sogar von Frieden sprechen kann.
Ein paar Dinge habe ich aus zeitlichen Gründen leider nicht geschafft, weshalb ich jedem empfehlen würde, mindestens vier volle Tage auf der Insel zu verbringen. Das Wetter war trotz Regenzeit absolut perfekt, wenn auch etwas zu heiß. Immerhin funktionierte der Ventilator in meiner kleinen Bude mittels gesondert eingeschaltetem Generator. Der Abschied fiel trotz der kurzen Zeit nicht leicht, alles war so persönlich.
Sobald ich im Buggy saß, schaltete ich wieder schnell auf Weiterreise um. Am frühen Abend in Fortaleza angekommen, bezog ich mein Hostel namens Rolling Stone in direkter Strandnähe im Viertel Iracema, etwa 1/2 Autostunde vom Flughafen entfernt (Prepaid-Taxi 36 BRL/16 Euro). Morgen werde ich mal einen Tag Pause einlegen, ich hatte mir eigentlich vorgenommen, es ruhiger angehen zu lassen…
Die Straße meines Hostels sah nicht gerade vertrauenserweckend aus, aber mein Hostel-Besitzer beruhigte mich diesbezüglich. Ich würde mich hier auch nicht nachts herumtreiben. Mein fensterloses Zimmer in dem relativ modernen Hostel kostet angenehme 19 Euro und ist zum Schlafen und Duschen völlig ausreichend.

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