Alleinreisen

Die 7 Phasen des Reisens

7 Phasen des Reisens

Eigentlich hat mein Leben erst so richtig begonnen, als ich mit 30 Single wurde. Vier lange Beziehungen lagen hinter mir, bei denen die große Liebe nicht dabei war. Irgendwie war man einfach zusammen. Nach der Arbeit war jemand da, mit dem man seine Zeit verbringen konnte und auch am Wochenende unternahm man was gemeinsam. Alles schien perfekt zu sein. Nur hat mich das zurückblickend alles nicht wirklich glücklich gemacht!

Das Single-Dasein hat einige ganz entscheidenden Vorteile – vorausgesetzt, man kann gut alleine sein. Man entwickelt sich viel stärker als diejenigen, die sich in erster Linie überwiegend auf ihre Partnerschaft konzentrieren. Außerdem bedeutet Single sein nicht automatisch, dass man ständig alleine ist. Kurzbeziehungen, Affären oder was auch immer – da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

In einer Beziehung wäre ich wahrscheinlich nicht diesen so schönen Lebensweg gegangen, hätte nicht so viele Reisen unternommen und so viele tolle Menschen kennengelernt wie auch unvergessliche Erlebnisse gehabt. In jedem der letzten 7 Jahre gab es mindestens eine lebensverändernde Erkenntnis, die ich wahrscheinlich ebenfalls nicht gemacht hätte, wenn es anders gekommen wäre als es letztendlich gekommen ist:

 

1. Die Gruppentierchen sind die echten Verzweifelten!

Das Wort »Allein« leitet unmittelbar nach dessen Aussprache das große Mitleid an unser Gefühlszentrum weiter. Wir bedauern es, wenn jemand etwas allein unternimmt. Weil er scheinbar niemanden hat, der ihm Gesellschaft leistet. Während unsere Eltern in unserer Kindheit noch stolz auf uns waren, als wir uns gut alleine beschäftigen konnten, wendet sich das Blatt im Laufe der Älterwerdens. Alleinsein wird mit Isolation gleichgesetzt und das wünschen wir noch nicht einmal unserem ärgsten Feind.

Nur ist doch die Frage, worin überhaupt das Problem liegt, wenn sich jemand auch im Erwachsenenalter noch gut mit sich alleine beschäftigen kann. Was ist daran so verwerflich?

Vielmehr sollte man seine Augen auf den Gegenpart richten: Was ist eigentlich mit all den Menschen, die nie alleine sein können und ständig Gesellschaft brauchen? Für sie hat jeder Verständnis. Klar, das Bedürfnis nach Zweisamkeit hat ja auch irgendwie jeder. Nur stellt sich die Frage, wer hier eigentlich ärmer dran ist? Derjenige, der gerne alleine ist und sich andererseits auch über Gesellschaft freut oder der, der ohne freundschaftlichen oder familiären Beistand offenbar nicht lebensfähig ist?

 

2. Die zwei Seiten der Reiseplanung!

Das eine Mal setzt man sich viele Wochen vorher mit seinem zukünftigen Reiseland auseinander, plant die voraussichtlichen Routen, Hotels und Touren und freut sich darauf, seine akribische Vorarbeit nun bald endlich hautnah live zu erleben. Und dann stellt sich heraus, dass man an einem Ort gerne viel länger geblieben wäre, ein anderer Ort wiederum überhaupt nicht lohnenswert war und dann lernt man vielleicht noch jemanden kennen, mit dem man gerne mehr Zeit verbracht hätte.

Und dann sind da die Reisen, bei denen man vorher überhaupt nichts plant und sich einfach nur treiben lassen möchte. Dann merkt man plötzlich, dass man sich verzettelt, planlos ist, viel zu viel Zeit am PC mit der Recherche der nächsten Unterkunft, Tour und Route verbringt. Es ist wie es ist, man kann es uns nie recht machen!

 

3. Wer spart, verliert!

Es ist eines der größten Phänomene überhaupt: Endlich ist der Urlaub da. Wir reisen in ein Land, um eine unvergessliche Zeit an einem fremden Ort zu haben. Und wenn wir Glück haben, ist in diesem Land auch noch vieles – wenn nicht sogar alles – günstiger als bei uns zu Hause. Alles soll perfekt sein, wir wollen jede Sekunde auskosten.

  • Dann steht da aber plötzlich der Verkäufer, der uns die Flasche Wasser für 50 Cent statt für die ortsüblichen 25 Cent verkaufen möchte. Wir lehnen ab und gehen weiter, obwohl wir eigentlich Durst haben und die Flasche bei uns zu Hause das Doppelte gekostet hätte.
  • Der Taxifahrer lässt sich nicht auf den von uns gewünschten Lokalpreis herab. Wir lehnen ab und gehen zu Fuß, obwohl wir eigentlich keine Lust dazu haben. Es geht vielleicht um 2 Euro, aber die möchten wir ihm keinesfalls gönnen. Auch, wenn diese Fahrt bei uns das 10-fache gekostet hätte.
  • Uns gefällt ein schönes Souvenir und ärgern uns, dass die Verkäuferin das Objekt der Begierde zu teuer verkaufen will. Wir lehnen ab und ärgern uns später zu Hause schwarz, dass wir das schöne Erinnerungsstück für letzten Endes 5 Euro, die wir nicht drauf zahlen wollten, nicht mitgenommen haben.

Wir glauben, andere mit unserem Nicht-Kauf dafür bestrafen zu können, dass sie uns über’s Ohr hauen wollten. Letzten Endes sind wir aber die Gestraften, denn wir versauen uns mit dieser unverhältnismäßigen Sparfuchs-Mentalität schöne Momente unserer Reise. Und eins ist mal sicher: Die Verkäufer und Taxifahrer werden wir mit unserem Verhalten nicht mehr ändern! (Das bedeutet natürlich nicht, dass man nicht handeln soll!)

 

4. Wenn das Selbstbewusstsein mal ganz unten ist…

Du bist allein, fühlst dich einsam und ungeliebt? Du kannst irgendwie deinen Anblick nicht mehr im Spiegel ertragen, weil du dich zu dick und einfach unausstehlich findest? Dann reise nach Afrika! Nicht nur wegen der atemberaubenden Landschaft, dem tollen Wildlife und den freundlichen Menschen – sondern auch wegen der atemberaubendsten Liebeserklärungen, die es auf diesem Planeten zu erhaschen gibt! Und das bereits nach wenigen Stunden und ohne sich körperlich näher gekommen zu sein.

Man fährt mit seinem Guide im Jeep gemeinsam durch die kenianische Steppe. Während man Giraffen, Elefanten und Büffel in der Abendsonne bewundert, konzentriert sich der Guide eher auf seine Beifahrerin. Wie wunderschön ihre Augen seien, was für eine tolle helle Haut sie habe und sie ihre schönen, lockigen Haare doch lieber offen tragen solle. Sie hätte auch so eine wahnsinnig schöne Figur und es ist extrem schade, dass sie nicht länger an diesem Ort bleiben würde, damit man sich noch besser hätte kennenlernen können.

Dass die Hintergründe für diese charmanten Liebesbekundungen möglicherweise anderer Natur sein könnten als die der wahren, aufrichtigen Liebe, blenden wir einfach mal aus. Aber für das Ego gibt es wahrscheinlich keine wohltuendere Rehabilitation, versprochen!

 

5. Glückskekse haben immer Recht!

Dieser in Plastikfolie eingeschweißte Keks zaubert stets ein breites Lächeln in unser Gesicht, denn er übermittelt uns immer eine frohe – wenn vielleicht auch manchmal schlecht übersetzte – Botschaft.

Mit einer unterschwelligen Aufregung breche ich auch dieses Mal den trockenen Keks entzwei. Während ich den Satz auf dem kleinen Zettelchen lese, sammelt sich in meinen Augen Flüssigkeit.

„Es zählt nicht die Zeit, sondern das, was du aus ihr machst!“ 

Wie konnte dieser kleine Keks nur wissen, dass genau das gerade in meinem Kopf herumschwirrte? Im Laufe der Jahre fragt man sich immer häufiger, was man da eigentlich tagtäglich so macht. Irgendwo ist jeder Tag gleich und täglich grüßt das Murmeltier. Dieser ausgelutschte Spruch „Genieße jeden Tag, als wenn es dein letzter wäre“ hängt mir schon lange zu den Ohren raus. Wie soll ich denn jeden Tag einer Woche genießen, wenn alleine an fünf Tagen der Woche schon 12 Stunden am Tag aus Verpflichtung besteht?

Seit 3 Jahren klebt der Spruch an der Wand in meiner Küche. Jeden Tag schauen wir uns an. Jeden Tag sage ich ihm, ja, ich werde etwas ändern. Bald.

 

6. Das geheime Buch der bahnbrechenden Veränderungen

In den Momenten, in denen man nachdenklich wird und Antworten auf seine vielen ungeklärten Fragen sucht, landet man in einer Buchhandlung. Am Ende bleibt man dann vielleicht an einem Buch mit einem orange-roten Umschlag hängen. Das Geheimnis der Kraft… Okay, das klingt im ersten Moment ziemlich esoterisch, aber wenn ich durch Power tatsächlich das bekommen kann, was ich mir wünsche – einen Versuch wäre es wert. Es ist wahrscheinlich der einzige Ratgeber, der nachhaltig etwas in meinem Leben geändert hat und das mit einer Botschaft, die profaner nicht hätte sein können: »Gib Positives und du bekommst Positives zurück. Gib Negatives und du bekommst Negatives zurück.«

Das Gesetz der Anziehung also. Es fällt zugegebenermaßen anfangs schwer, danach zu leben. Neid, Ärger, Streit, Missgunst, Zurückschlagen – das alles sind Eigenschaften, die irgendwo tief in uns wohnen und gerne ans Tageslicht kommen. Besonders in Momenten, wo wir eh alles Scheiße finden. So verrückt es klingen mag, aber es funktioniert wirklich! Wir alle kennen Leute in unserem Umfeld, die ständig negativ drauf sind. Wenn man bei diesen Menschen mal genauer hinschaut, wird man feststellen, dass ihnen permanent irgend etwas Ärgerliches passiert oder dass sie häufig Pech haben.

Ich kann von mir behaupten, auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen. Ich bin glücklich, erfülle mir meine Träume und bin froh, durch dieses Buch ein (noch) netterer Mensch geworden zu sein. Wer traurig ist und mit seinem Leben nicht zufrieden ist, sollte sich daher nicht trotzig Bücher mit Titeln wie „Warum gerade ich?“ zulegen, die einen noch tiefer in die Depression reißen, sondern positiv an die Sache herangehen und nach Lösungen suchen, wie es wieder aufwärts gehen kann.

 

7. Das Glück liegt wirklich auf der Straße!

Wir alle träumen von Dingen, die meist nicht wirklich viel mit unserem realen Leben zu Hause zu tun haben. Die schönen Gedanken sollen uns aus dem Alltag holen, in dem wir mit all den nervigen Verpflichtungen gefangen sind. Wir holen sie hervor, wenn es uns schlecht geht oder wenn wir darüber nachdenken, dass sich vielleicht etwas ändern muss. Aber wie soll man aus dem Hamsterrad entkommen? Der Weg scheint versperrt, denn so, wie es momentan läuft, ist es ja schließlich auch irgendwie okay. Eigentlich kann man nicht klagen. Vielleicht erfüllt sich ja irgendwann mal der eine oder andere Wunsch.

Also lassen wir die Tage einfach weiter laufen. Wir leben nicht in der Gegenwart, die aus den weniger angenehmen und trivialen Dingen wie Arbeiten, Rechnungen bezahlen, Einkaufen und abends vor der Glotze abhängen besteht, sondern wir leben überwiegend in der Zukunft: Bald fahre ich in Urlaub in die Sonne. Nächsten Sommer kann ich mir endlich ein neues Auto kaufen. Wenn ich mein Weihnachtsgeld bekomme, gehe ich erstmal wieder shoppen.

Und irgendwann kommt vielleicht der Punkt, an dem wir aufwachen und sagen, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Ich war zu diesem Zeitpunkt auf Hawaii auf einer Insel, die ich am Strand neben einem Obdachlosen verbracht habe. Mein Leben würde so nicht mehr weitergehen können.

Also habe ich meinen Job gekündigt.
In einem halben Jahr werde ich Deutschland verlassen.
Wohin, weiß ich nicht.
Wie lange, weiß ich auch nicht.
Aber ich weiß, dass es gut werden wird!

 

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44 Kommentare

  • Antworten
    Sabine
    4. Dezember 2013 um 9:18

    Liebe Ute, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Dieser Artikel ist mutig und lustig zugleich, einfach toll geschrieben. Ich finde übrigens auch, dass das Singlesein ein richtiges Tabuthema ist. Daher Danke für diesen wirklich tollen Mutmacher, Hut ab!

    • Antworten
      Ute
      8. Dezember 2013 um 12:50

      Hi Sabine,
      ich hab‘ ja auch ein paar Jährchen gebraucht, bis ich das hier schreiben konnte :)
      Liebe Grüße und Danke!
      Ute

  • Antworten
    Patrick
    4. Dezember 2013 um 10:55

    Großartig Ute! Du sprichst mir aus der Seele. Mehr davon. Ich finde es wunderbar und immer wieder sehr entspannend Gleichgesinnte zu treffen. Nicht dem gesellschaftlichen Ideal zu entsprechen trifft doch in Deutschland doch immer wieder auf Unverständnis. Was wäre die Welt nur ohne Freigeister?
    Liebe Grüße. Patrick

    • Antworten
      Ute
      8. Dezember 2013 um 12:51

      Hallo Patrick,
      freut mich sehr, dass ich nicht „allein“ da stehe :) Danke für das tolle Lob!!
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    willie
    4. Dezember 2013 um 11:40

    toll!

    • Antworten
      Ute
      8. Dezember 2013 um 12:51

      Danke, Herr Willie!

  • Antworten
    Stef
    4. Dezember 2013 um 13:33

    Super Post! Und zu den Glückskeksen, ich habe letztlich eine ähnliche Erfahrung gemacht. Ich war im Japanischen Garten in Buenos Aires und dachte hach öffne ich mal einen Zettel von diesem Glücksorakel. Und schon stand ich da mit Tränen in den Augen, weil es einfach wie die Faust aufs Auge auf meine aktuelle Situation und Gefühlsduselei gepasst hat. Unglaublich. :)

    • Antworten
      Ute
      8. Dezember 2013 um 12:53

      Hi Stef,
      ich hätt‘ grad Lust, zum Chinesen zu gehen :)
      Liebe Grüße, Ute

  • Antworten
    Marion
    5. Dezember 2013 um 9:26

    Freigeister.. ja da gebe ich Patrick recht, gibt es nicht viele … Also weitermachen – du sprichst mir aus der Seele!!
    Lg Marion

    • Antworten
      Ute
      8. Dezember 2013 um 12:53

      Freut mich, Marion!! Danke für die Unterstützung! LG Ute

  • Antworten
    Sarah
    5. Dezember 2013 um 20:21

    Liebe Ute
    Wie immer einfach ein super Beitrag von dir! Auch ich kann nur anfügen, dass du mir aus der Seele sprichst.
    Gratulation zu deiner tollen Entscheidung auf unbestimmte Zeit die Welt zu erkunden. Es ist unglaublich bereichernd und alles Wert, was du jetzt glaubst, aufgeben zu müssen.
    Ein Hoch auf starke, selbstbewusste Singlefrauen! :-)
    Alles liebe aus Malaysia,
    Sarah

    • Antworten
      Ute
      8. Dezember 2013 um 12:55

      Hi Sarah,
      bei dem Hoch mach‘ ich mit :)
      Danke für deine Unterstützung und viele liebe Grüße nach Malaysia!
      Ute

  • Antworten
    CK
    6. Dezember 2013 um 0:23

    Toll geschrieben und sehr inspirierend und lesenswert! Danke dafür…
    LG
    Christian

    • Antworten
      Ute
      8. Dezember 2013 um 12:55

      Hallo Christian,
      vielen Dank, das freut mich sehr!
      LG Ute

  • Antworten
    Janas Reisefieber
    9. Dezember 2013 um 6:36

    Manchmal muss man einfach den Mut haben, dass zu tun, was man selbst für richtig hält, um nicht das tun zu müssen, was die Gesellschaft für richtig erachtet. Ich finde deinen Schritt sehr mutig und wünsche dir alles Gute. Ich bin gespannt, welche Abenteuer du noch auf deinen Reisen erleben wirst.
    „Kurze Reisen bringen Ihnen viele neue Weltbilder“ stand übrigens in meinem Glückskeks. Der kleine Zettel befindet sich in meiner Brieftasche und reist seit einigen Jahren mit mir um die Welt. :-)

    • Antworten
      Ute
      12. Dezember 2013 um 7:15

      Hi Jana, Danke für deinen Beitrag! Du bist jetzt schon die Dritte, die das Glückskeks-Phänomen auch erlebt hat :)

  • Antworten
    Tanja
    17. Dezember 2013 um 11:48

    Kannst du mir vielleicht mal Titel und Autor des Buches von Punkt 6 nennen? Kann es auf Amazon leider nicht finden :-( Danke

    • Antworten
      Ute
      17. Dezember 2013 um 12:08

      Hallo Tanja! Klar kann ich das: »The Power« von Rhonda Byrne. Viel Spaß damit!

  • Antworten
    Andrea
    13. Februar 2014 um 4:56

    Liebe Ute,
    danke für diesen tollen Artikel! Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin auch gerade für ein Jahr allein unterwegs, was hab ich mir alles anhören müssen…
    Ich wünsche dir eine tolle Zeit mit schönen vielen Erlebnissen!
    Schöne Grüße aus Flores!

    • Antworten
      Ute
      16. Februar 2014 um 14:56

      Hallo liebe Andrea,
      etwa Flores in Indonesien? Oh mein Gott, da will ich auch unbedingt mal hin… Wünsche dir auch noch viele schöne weitere Erlebnisse!!
      Liebe Grüße aus dem kalten Köln,
      Ute

  • Antworten
    Ben
    18. Februar 2014 um 17:42

    Love, love, love it! =)

    • Antworten
      Ute
      19. Februar 2014 um 1:35

      Danke <3

  • Antworten
    Rike
    15. April 2014 um 13:08

    Hi Ute,
    ganz toll geschrieben. Bin durch Zufall auf Deinen Seite gekommen und sie macht Freude. Ein paar Ideen habe ich auch…mal schauen was mein Mut mit mir macht. So schön, der Start mit Hund und Auto…
    Viel Freude und alles Gute wünsche ich Dir
    Das wir schön
    Liebe Grüße
    Rike

    • Antworten
      Ute
      15. April 2014 um 14:21

      Hallo liebe Rike,
      man hat viel mehr Mut und Durchsetzungskraft als man denkt :)
      Ich bin auch gespannt, wie sich alles entwickelt…
      Danke auch für die lieben Wünsche,
      liebe Grüße zurück!
      Ute

  • Antworten
    Christian
    17. Mai 2014 um 12:25

    Hi Ute,
    ich habe gerade den halben Tag damit verbracht, mich nach und nach durch Deine gesamte Website zu lesen ;-) Bin irgendwie bei Dir kleben geblieben ;-) Auch von mir: Großes Lob! Toll geschrieben, schön übersichtlich gestaltet und nicht so überladen wie manch andere (private) Blogs von Reisenden. Dazu wirklich gute Fotos on mass…
    Ich werde im Sommer auch ENDLICH! mal wieder 6 Wochen auf Reise gehen können und plane für das nächste Jahr, meinen Job zu kündigen und mich dann auch wieder mit offenem Ende in die weite Welt zu begeben. Bis dahin erstmal noch ein wenig Sparen ;-)
    Du startest im Juli? Weißt Du schon, was Dein erstes Ziel sein wird?
    Viele Grüße
    Christian

    • Antworten
      Ute
      17. Mai 2014 um 13:44

      Hi Christian,
      wow, das freut mich aber sehr! Vielen Dank für die tollen Komplimente! Meine Wohnung ist zum 15. Juli gekündigt, also spätestens dann muss ich aus- und losziehen. Wohin, weiß ich immer noch nicht. Sinn ist jetzt auch erstmal, nichts planen zu müssen und einfach nur das tun zu können, wozu ich Lust habe. Bin jedenfalls total gespannt, wohin die Reise gehen wird!!
      Viele Grüße und bis bald mal,
      Ute

      • Antworten
        Christian
        17. Mai 2014 um 14:32

        Wow – Danke für die schnelle Antwort ;-)
        Ich weiß auch noch nicht sicher, wo ich im August hingehen wird. Nach dem ersten Entschluss, nach Südamerika zu reisen, bin ich mittlerweile bei Thailand und Malaysia gelandet. Vielleicht ändert sich das aber auch noch. Werde meinen Flug auch sehr kurzfristig buchen. Prinzipiell reizt mich ja fast jedes Land :-)
        Werde Deinen Blog weiterhin verfolgen und mir sicher noch hier und da die eine oder andere Anregung holen. Und vielleicht trifft man sich ja zufällig auch mal bei nem Caipi inner Strandbar ;-) Die Welt ist groß, und doch klein ;-)
        Viele Grüße und viel Spaß bei Deinen kommenden Abenteuern,
        Christian

      • Antworten
        Ute
        17. Mai 2014 um 15:01

        Kein Ding! Südamerika ist aber auch klasse, solltest du dir vielleicht noch mal überlegen… Viel Spaß wünsch ich dir!

  • Antworten
    Christian
    17. Mai 2014 um 15:48

    Von Thailand höre und lese ich aber auch nur tolle Dinge, und Asien reizt mich generell (war dort noch nie). Nach Mittel- und Südamerika werde ich aber auch noch reisen. Vielleicht doch schon im August? Noch bin ich unentschlossen :-) Sicher ist nur: es geht weg!
    Dir auch schon mal viel Spaß! Bin gespannt, wo es hingeht und freue mich schon über neue Berichte und tolle Fotos hier auf der Seite…

  • Antworten
    Sonja
    22. Mai 2014 um 5:24

    Hallo liebe Ute,
    ich bin heute durch Zufall auf deine Seite gekommen. Und obwohl ich reisetechnisch absolut unerfahren bin und in der Hinsicht auch nichts geplant habe, habe ich mich in deinem Text oft wieder erkannt ;-) Nr. 1, 4, 5 und 6 sind auch meine Themen.
    Ganz konkret noch zur Nummer 5… ich war sehr schwer krank und drei Glückskekszettelchen trage ich seit der Zeit immer in meinem Geldbeutel mit mir herum, weil jeder perfekt gepasst hat und mir bei meinem Kampf sehr viel Kraft gegeben hat.
    Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und werde bestimmt öfter mal „nach dir sehen“.
    Ganz liebe Grüße
    Sonja

    • Antworten
      Ute
      22. Mai 2014 um 5:54

      Liebe Sonja,
      ganz lieben Dank für deinen Kommentar! Ich persönlich kann mich sehr glücklich schätzen, noch nie von einer schwereren Krankheit heimgesucht worden zu sein und kann mir zu gut vorstellen, wie sehr solche Botschaften einen stützen können. Ich wünsche dir alles alles Liebe und Gute und würde mich natürlich sehr freuen, wenn du ab und an wieder reinschaust!
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Aylin
    31. Mai 2014 um 7:58

    Ich musste grad groß und breit lächeln. Diesen Glückskeks hatte ich in meiner Chinabox, just drei Monate, bevor es zu meiner großen Reise los ging:
    http://www.todaywetravel.de/2013/08/gluckskeksorakel_11.html
    Hab ihn daher als ersten Post auf meinem Blog veröffentlicht und seit bereits 10 Monaten dabei :-)

    • Antworten
      Ute
      31. Mai 2014 um 8:17

      Hi Aylin,
      verrückt, dass diese eigentlich kitschigen Dinger so viel Wahrheit in sich tragen… Muss unbedingt mal wieder zum Chinesen ;)
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Neni
    20. Juni 2014 um 7:10

    „Lateinamerika. Er war tätowiert, hatte lange Rasta-Haare und war so völlig anders als das, was meinen „Gefällt mir“-Love-Button normaler Weise zum Glühen gebracht hätte.“ – da musste ich erst einmal lachen. Toller Artikel, du hast es auf den Punkt gebracht.

    • Antworten
      Ute
      22. Juni 2014 um 10:54

      Hi Neni,
      Dankeschön! ;)
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    eccolo
    22. Juni 2014 um 10:31

    Liebe Ute,
    Du machst das, wovon wir alle träumen, oder mal geträumt haben, bis wir wieder nach jedem Urlaub brav in das Hamsterrad zurücksteigen. Ich kann jeden Deiner Gedanken nachvollziehen und empfinde genauso – bis auf in Punkt1 – es geht nicht um Alleinsein, es geht um Einsamkeit. Stell Dir vor, Du feierst alleine z.B. Weihnachten. Klar in unserem Alter ist man eh zu der Zeit woanders, und denkt nicht daran. Aber ich habe Menschen kennengelernt, die vor 40 Jahren genau das gemacht haben, was Du jetzt machst. Durch die Welt zu reisen, frei wie ein Vogel zu sein, war eine wunderbare Zeit. Heute sitzen sie alleine neben einem Weihnachtsbäumchen, während gleichaltrige mit Ihren Kindern und Enkeln das Weihnachtsfest feiern.
    Ich bewundere Deinen Mut. Ich wünsche Dir auf jeden Fall auf Deinen Reisen, dass Du nicht alleine bleibst, und die richtige Liebe noch findest.
    eccolo

    • Antworten
      Ute
      22. Juni 2014 um 11:04

      Hallo Eccolo,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich bin mir nicht sicher, ob man manches so pauschalisieren kann. Zum einen sind die meisten Dinge Einstellungssache, zum Beispiel bedeuten mir persönlich Feiertage wie Weihnachten und Silvester nichts. Zum anderen ist nichts unendlich, d. h. nur weil ich jetzt frei bin, bedeutet das nicht gleichzeitig, dass das in 30 Jahren auch noch so sein muss. Oder andersherum: Vor kurzem habe ich ein Interview mit einer 65-Jährigen gesehen, die nicht mehr mit einem Mann zusammen leben möchte, weil sie keine Lust auf den ganzen Stress hat und lieber alleine lebt.
      Ich denke, dass sich langfristig nichts im Leben wirklich planen lässt. Daher bin ich unbesorgt ;) Aber dennoch ganz lieben Dank für deine guten Wünsche!
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Kathi
    7. November 2014 um 5:24

    Liebe Ute,
    ich hab deinen Blog als Glamour-Tipp beim Arzt im Wartezimmer gesehen und zum Glück gleich im Handy abgespeichert ;)
    Hut ab vor dir! Ich find es unglaublich mutig, was du hier machst! Erstens, einfach in die Welt hinausziehen, was sich viele trauen, aber nie machen und zweitens so ehrlich mit deinem Single-Leben zu sein! Ich musste herzlich lachen, als du geschrieben hast, dass man doch früher froh war, wenn Kinder sich alleine beschäftigen :D
    Ich wünsch dir noch viele tolle Reisen und freu mich drauf, wenn du sie mit uns teilst!
    Alles Liebe,
    Kathi

    • Antworten
      Ute
      5. März 2015 um 7:54

      Hallo Kathi,
      die Infos, die man in den Zeitschriften im Wartezimmer so zu lesen bekommt, sind meist die besten :) Freut mich! Ich finde das Single-Sein heute etwas vollkommen Normales und nichts, für das man sich schämen muss – und hoffe auch, dass ich einen ganz kleinen Teil zur Auflösung dieses Tabus beitragen kann. Vielen lieben Dank für deine Wünsche und dir auch alles Liebe
      Ute

  • Antworten
    Heike
    4. Februar 2015 um 9:17

    Hallo Ute, erstmal spannender Artikel.
    Es stimmt, dass man sich selbst die Zeit damit verdirbt wenn man anstelle 50 cent fuers Wasser bezahen weiter geht. Die Frage ist aber, was passiert denn wenn alle heute 50 cent bezahlen ohne zu meckern? Was verlangt der Wasserhaendler denn morgen und dann uebermorgen fuers Wasser? Wuerden Touristen nicht genau das denken: ach ist doch egal, sind doch nur 50 Cent und alles einfach so hinnehmen, waere doch der Gedankengang bei den Haendlern gar nicht so krass jemals aufgetaucht. Es geht ja so weit, dass die Haendler die mit Touristen arbeiten, an vielen Ecken so arrogant geworden sind, dass sie mit Leuten, die den echten Preis bezahlen moechten, gar nichts mehr zu tun haben wollen – weil sie es gar nicht mehr noetig haben….die handeln ja gar nicht mehr …in ein paar Minuten kommt ja ein anderer Tourist vorbei, der ja wieder ohne weiteres den Preis bezahlt. Warum sollte ein Rickshaw Fahrer noch Einheimische kutschieren, wenn er von dem Langnasen das dreifach bekommt?
    Das hat nichts mit Sparfuchs Menatalitaet zu tun, da geht es um mehr. Sorry. Wenn der Preis fuer alle gleich ist, dann ist es Geiz, aber wenn er fuer die einen gleich und fuer die anderen gleicher ist, dann ist das eine ganz ungesunde Entwicklung und fuehrt dazu, dass in Gegenden wie Suedostasien der Tourist ein laufender ATM ist. Natuerlich liegt es auch an dem Fehlverhalten der Touristen in den Laendern, aber ich moechte nicht dadurch dass ich mehr bezahle nett behandelt werden, und wenn ich es nicht bezahle ignoriert werden. Und die Entwicklung geht aber in diesen Laendern da hin, dass Du als Tourist ein Dollarschein bist. UNd das verdirbt die Laune – nicht die 50 cent um die es geht. Die Menschen veraendern sich sobald sie Geld besitzen – egal wo – eine Loesung habe ich dafuer auch nicht, ausser solche Gegenden zu meiden.
    In diesem Sinne – Gute Reise. Heike

  • Antworten
    Tobias
    4. Dezember 2013 um 13:32

    Wo is n hier der like-button?! Ich mag wie du schreibst.

    • Antworten
      Ute
      8. Dezember 2013 um 12:52

      Aaaaah, einen Like-Button gibt’s leider für Blog-Artikel (noch) nicht :) Aber Danke für das tolle Kompliment!
      Liebe Grüße, Ute

  • Antworten
    Sonja
    24. Februar 2015 um 3:08

    Hallo Ute
    Wow, dein Blog ist eine echte Inspiration. Ich bin 18 und mein Leben verändert sich zur Zeit stark. Das bedeutet schöne Abwechslung wenn es von Praktikum zur Uni geht, oder in den Sprachaufenthalt in ein anderes Land. Es bedeutet aber auch, dass oft niemand Zeit/Geld hat, eine RICHTIGE Reise gemeinsam zu unternehmen. Ich aber spüre das Fernweh wenn ich zu lange zu Hause bin und bei allem was Routine wird schrillen meine Alarmglocken. Dein Blog hat mir gezeigt, dass es noch andere sarke Frauen da draussen gibt. Du bist ehrlich und erzählst deine persönlichen Erlebnisse, ich habe jetzt einen Eindruck davon, was ich erwarten kann, wenn ich mich alleine zu neuen Ufern aufmache, danke dafür! Ich frage mich oft, was dieses Leben für einen Sinn hat, wenn wir immer nur machen, was von uns erwartet wird, das was die anderen machen. Es tut gut, zu sehen, dass auch andere diese Gedanken teilen & die Stärke finden, auszubrechen. Ich freue mich darauf, noch mehr von dir zu Lesen & wünsche dir weiterhin alles Gute! Lg Sonja

    • Antworten
      Ute
      5. März 2015 um 7:59

      Hallo liebe Sonja,
      freut mich sehr, dass ich ein wenig zum Umdenken „verführen“ kann. Wir machen in der Tat viel zu viele Dinge, weil wir glauben, dass andere es von uns erwarten oder weil es alle anderen da draußen auch machen. Dabei ist es viel wichtiger, auf sich selbst zu hören und sich zu fragen, was man selber eigentlich will und ob es Möglichkeiten gibt, diese umzusetzen (meist ist das der Fall).
      Viele liebe Grüße und Danke auch für deinen Kommentar!
      Ute

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