Norwegen Roadtrips

Ein Roadtrip durch Norwegen

Norwegen Roadtrip

Endlich Norwegen. Das Land voller Fjorde, roter Holzhäuser und Elche. Ich war gespannt, ob mir dieser Teil Skandinaviens ebenso gut gefallen würde wie Schweden, das ich im vergangenen Jahr viel zu kurz gesehen, aber sofort in mein Herz geschlossen hatte. Zeitlich musste ich mich jetzt nach den rar gesäten Terminen der baldigen Fähre nach Island richten, wodurch mir nun zwei Wochen für die Entdeckung Norwegens zur Verfügung standen. Und vor diesem Hintergrund stand auch automatisch die Route fest…

Es würde eine Rundreise durch den Süden Norwegens werden. Den weiten Weg Richtung Polarkreis bis zur Inselgruppe der Lofoten und des Nordkaps würde ich auf ein anderes Mal verschieben müssen, obwohl mich die Fotos von beidem immer wieder vom Hocker reißen. Aber der Süden würde auch seine Reize haben und so entschied ich mich bei der Wahl des Startpunkts für die Hauptstadt Norwegens.

Die Fähre von Dänemark legte in Langesund an, das 170 km von Oslo entfernt liegt. Während mich die Sonne über viele Wochen lang begleitet hatte, war damit ab sofort Schluss. Nach nur wenigen Kilometern Fahrt geriet ich in einen Hagelschauer, für den selbst der Turbo-Scheibenwischer nicht schnell genug war und der alle Autofahrer im Nebel der Autobahn auf die Bremse treten ließ. Ich steuerte eine Tankstelle an, um die Nadel der Tankanzeige wieder in den grünen Bereich zu bewegen und wollte meinen Augen nicht trauen, als ich die norwegische Krone des Benzin-Literpreises in Euro umrechnete: 1,85 €!

Norwegen Reiseblog
Darauf erstmal eine Stärkung in Form von Koffein und Zucker, dachte ich mir, und parkte gleich gegenüber eines nett eingerichteten Schnellrestaurants. Thermoskannen-Kaffee und ein Stück Kuchen für 9 Euro. Wie sollte das weitergehen, fragte ich mich, und die Antwort kam schneller als gedacht: Der Campingplatz in Oslo sollte 40 Euro die Nacht kosten und war damit mindestens doppelt so teuer wie in den bisherigen Ländern. Es mussten dringend Alternativen her, sonst würde Norwegen zu viel von meinem Ersparten auffressen.

Zum ersten Mal auf dieser Reise hatte meine Laune einen Tiefpunkt erreicht, und das verrückter Weise in einem Land, in dem offenbar die glücklichsten Menschen leben. Ich suchte mir den günstigsten Stellplatz mit Blick auf einen kleinen Hafen und wunderte mich jetzt nicht mehr, dass die günstigste Busfahrt ins Zentrum 6 Euro kostete. Nun gut, ich befand mich zweifelsohne in der teuersten Stadt der Welt und das bei strömendem Regen, der auch am zweiten und dritten Tag nicht nachlassen wollte.

Oslo Camping Stellplatz
Dann kehrte ich der Hauptstadt den Rücken und startete mit der Fahrt der Süd-Runde gegen den Uhrzeigersinn. Den vorgegebenen Streckenabschnitten meines kleinen Reiseführers folgte ich gedankenlos. Kleinere und größere Orte und in Nebel gehüllte Seen lagen auf der Route, bis ich im Ort Lillehammer anhielt und mir im Museums-Café bei einem heißen Kakao vorzustellen versuchte, wie schön dieser Ort wohl bei winterlichem Schnee aussehen möge.

Als ich meine Kapuze aufzog und das Café verließ, verpuffte der Gedanke gleich in dem Moment, als mir der Regen wieder gemein ins Gesicht schlug. Am Ende landete ich im Rondane Nationalpark, der die meines Erachtens beste Variante des Campings anbietet: Hotel und Stellplatz in einem, d. h. man kann alle Annehmlichkeiten des Hotels in Anspruch nehmen, übernachtet draußen und zahlt dennoch einen (verhältnismäßig) günstigen Preis.

Norwegen Camper
Weiter ging es bis nach Andalsnes, wo nun auch die aufregende Fahrt über die legendäre Serpentinenstraße Trollstigen anstand: 11 Haarnadelkurven bei 9% Steigung, nach deren Bewältigung man oben am sehr modernen Viewpoint wieder einen Blick an den Punkt werfen kann, von dem man unten gestartet ist (sofern der Nebel nicht die Sicht versperrt).

Als leidenschaftlicher Café-Sitzer verkniff ich mir diesmal trotz der optischen Verlockung meine mindestens 10 Euro teure Kaffee- und Kuchen-Pause und steuerte Richtung Geirangerfjord, einem der bekanntesten und sehenswertesten Fjorde Norwegens, den ich am nächsten Tag mit einer Fähre durchqueren würde.

Norwegen Nebel Norwegen Serpentinen Norwegen Berge Auto
Eines der größten Vorteile des Campings allgemein ist übrigens, dass sich viele Stell- und Campingplätze an unschlagbaren Stellen befinden, die bei einer Übernachtung in einem Hotel – mit diesem Ausblick – wahrscheinlich ein Vermögen kosten würden; bei einem Camping- oder Stellplatz aber bleibt es bei einer recht kleinen Summe von bis zu 30 Euro pro Nacht. Die Fahrt mit der Fähre über das tiefgrüne Wasser des Geirangerfjords von Geiranger nach Hellesylt (40 Euro inkl. Auto) führte in der etwas mehr als einen Stunde vorbei an steilen, bewaldeten Bergen mit ein paar einsamen, zum Teil verlassenen Bauernhöfen und vielen Wasserfällen, von denen die sogenannten „Sieben Schwestern“ nebeneinander bis zu 300 m in die Tiefe stürzen.

Norwegen Campingplatz Norwegen Geirangerfjord Norwegen Geirangerfjord
Wieder auf festem Boden begleiteten mich die dunklen Wolken auf der weiteren Fahrt wie ein Schatten und ich konnte mich mittlerweile nicht mehr der Frage entziehen, woran es denn nur lag, dass ich mit Norwegen nicht so wirklich warm werden wollte. Die vielen Wälder, die dunklen Seen, die ich auf den Küstenstraßen fast permanent im Blick hatte, und nicht zuletzt die unzähligen Berge, Täler und Schluchten hätten mein Herz als Naturliebhaber eigentlich im Sturm erobern müssen. Aber es passierte einfach nicht. Vielleicht lag es am inzwischen siebten Regentag, der lediglich ein paar sonnige Momente zuließ; vielleicht war es eine mir bislang unbekannte Erscheinung des Langzeitreisens… ich wusste es nicht.

Norwegen Täler Blog Norwegen Seen
Wenn man sich die Küsten des Landes auf der Karte ansieht, fällt nicht direkt auf, dass viele Orte – selbst weiter im Landesinneren – durch Wasser voneinander getrennt sind. Dadurch ist es nicht ungewöhnlich, dass man auf dem Weg nach Süden entlang der Westküste insgesamt mehr als 100 km durch dunkle, zum Teil schwach beleuchtete Tunnel fährt (definitiv nicht geeignet für Klaustrophobiker!) und in meinem Fall etwa acht Fähren nutzt, was zusätzlich ins Geld geht. Immerhin habe ich hierbei den ersten Kreisverkehr unter Tage erlebt und das ist eine mehr als beeindruckende, zudem in einem spacigen Blau beleuchtete Erfahrung.

Norwegen Süden Norwegen Fjord
Ab dem Ort Haugesund im Südwesten gefiel mir die Landschaft zunehmend besser. Kleine Orte von großen Felsen umringt mit Blick auf klares, türkises Wasser und fantastische Küstenstraßen, die durch eine außergewöhnliche Landschaft führten. Manchmal sah es so aus, als hätte ein Riese die monströsen, runden Felsbrocken wild in der Gegend verteilt und mit seinen Fußspuren tiefe Seen gebildet. Und zwischendurch tauchten ab und an ganz abgelegen und still moderne Holzhäuser auf, was mich immer wieder zu der Frage verleitet, ob man in dieser Einsamkeit und Abgeschiedenheit mit den Nachteilen der schlechten Infrastruktur und mangelnden Gesellschaft von Nachbarn auf Dauer wirklich glücklich sein kann.

Norwegen Fjorde Süden Norwegen Süden Seen Norwegen Seen
Je mehr ich Richtung Süden kam, umso gemütlicher wurde es. Vielleicht hat das der Süden allgemein so an sich oder es lag tatsächlich am Wetter. Bei meiner gesamten Strecke war ich zwar natürlich auf Regen und starke Winde vorbereitet gewesen, aber wenn dann tatsächlich die Situation eintritt, neun Tage lang fast ununterbrochen Regen zu haben und man sich dadurch zwangsläufig auf 9 m² mit Schlafen, Kochen und Wohnen in dieser Feuchtigkeit arrangieren muss, ist das mental schon nicht wenig anspruchsvoll. Aber nun war die Sonne da und es war endlich an der Zeit, die Seen und Strände von Flekkefjord und Mandal besser kennenzulernen.

Norwegen Süden Norwegen Seenlandschaft
Inzwischen hatte die Nebensaison begonnen und das wirkte sich auch gleich in einer äußerst angenehmen Ruhe aus. In Kristiansand im Süden endete meine Reise durch Norwegen, das am Ende doch noch viele unerwartet schöne Momente bereithielt. Auf dem Weg zur Fähre, die mich zurück nach Hirthals im Norden Dänemarks bringen würde, begann das Lenkrad merkwürdig zu schlackern. Nicht auszumalen, wenn mich der Wagen jetzt im Stich ließe, da bereits am nächsten Tag – einem Samstag – die Fähre nach Island ablegen würde…

 

Noch ein paar Tipps:

Wer sich die Fahrt auf der steilen, kurvigen Trollstigen-Strecke gerne im Bewegtbild ansehen möchte, kann sich das Video bei Heike von Köln Format mal ansehen.

Schöne Stell- oder Campingplätze, meist mit Hütten für Autofahrer:

– Oslo: Sjølyst Marina Stellplatz
– Rondane Nationalpark: Fjellhotel
– Geiranger: Grande Hytteutleige
– Loen: Tjugen
– Voss (Nähe Bergen): Faulen
– Haugesund: Haraldshaugen
– Flekkefjord: Egenes (Stellplatz nutzen!)
– Mandal Beach: Sjosanden
Meine Route durch Südnorwegen:

Roadtrip Karte Norwegen

 

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36 Kommentare

  • Antworten
    Lisa
    30. September 2014 um 6:09

    Liebe Ute,
    ich hoffe die graue Wolke ist mittlerweile an dir vorbeigezogen, sodass du auch mal wieder im Freien richtig aufatmen kannst! :)
    Ich bin gespannt ob du irgendwann herausfinden wirst, warum du mit Norwegen nicht so richtig warm geworden bist. Vielleicht waren es die Preise? Oder wie von dir erwähnt eventuell eine Erscheinung des Langzeitreisens? Was auch immer es ist, ich hoffe du hast dich nicht zu sehr darüber geärgert. Ich würde behaupten auch solche Gefühle gehören dazu und stellen sich im Nachhinein vielleicht sogar als wertvoll heraus :)
    Ich persönlich habe vom schönen Norwegen zwar noch nicht allzu viel gesehen, finde die Preise aber doch sehr schmerzhaft, sodass ich bisher keinerlei Motivation habe, zurückzugehen (es sei denn ich möchte irgendwann einmal in Norwegen leben UND arbeiten). Ich erinnere mich, dass ich mehr als 1 € für ein Brötchen bezahlt habe (ohne Aufstrich oder irgendwas). Da kann die gute Laune schon einmal flöten gehen!
    Ich bin ganz fasziniert von diesem Bild: http://www.bravebird.de/uploads/6/2/4/6/6246883/4577290_orig.jpg
    Handelt es sich hierbei um ein Hotel oder wohnt hier tatsächlich jemand drin?
    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und freue mich auf weitere Berichte.
    Alles Liebe,
    Lisa

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    • Antworten
      Ute
      30. September 2014 um 6:26

      Hi Lisa,
      bis heute ist es immer noch ein Rätsel, ehrlich gesagt. An den hohen Preisen wird es grundlegend nicht gelegen haben, denn Australien ist z. B. auch sehr teuer und dennoch ein absoluter Reisetraum auf immer und ewig ;) Wahrscheinlich sind da einige Punkte zusammen gekommen und vielleicht habe ich auch zu viel erwartet.
      Das Bild, das du meinst, ist das Café des Trollstigen Service-Points ganz hoch oben auf dem Berg – sehr schön!
      Bis ganz bald, vielen Dank für deinen Kommentar, im nächsten Artikel geht’s dann endlich nach Island!
      Liebe Grüße
      Ute

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  • Antworten
    Claudia
    30. September 2014 um 6:43

    Ach liebe Ute,
    das tut mir ganz doll leid für dich. Regen macht es einem in der Tat nicht so leicht um sich mit einer Ortschaft/Land vertraut zu machen. Um so schöner, dass du im Süden noch die sonnigen Abschnitte genießen konntest. Ich freue mich sehr wieder von dir zu hören.
    Liebe Grüße,
    Claudia

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    • Antworten
      Ute
      30. September 2014 um 7:26

      Hallo liebe Claudia,
      manchmal steckt man eben nicht drin, kann ja auch nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen sein ;)
      Vielen Dank für deinen Kommentar und liebe Grüße!
      Ute

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  • Antworten
    Jutta
    30. September 2014 um 7:10

    Und jetzt, mit ein wenig Abstand? Die Bilder zeigen grandiose Landschaft! Regen macht natürlich keinen Spaß und lässt die Laune nach ein paar Tagen sicher bei jedem ganz tief sinken, aber Norwegen hat schon was, oder nicht? Ich habe auch noch keine Hauptstadt so entspannt erlebt wie Oslo. Mir gefällt das sehr! Preise sind natürlich jenseits von Gut und Böse, aber die taugen ohnehin nicht zur Bewertung eines Landes : )

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    • Antworten
      Ute
      30. September 2014 um 7:25

      Hi Jutta,
      nein, auch heute noch alles unverändert ;) Es wird wahrscheinlich neben dem schlechten Wetter und der hohen Preise viele Gründe gehabt haben, z. B. das geringe Angebot an netter Gastronomie unterwegs (gibt es meist nur in oder neben Tankstellen), die Musiksender im Vergleich zu England und Irland waren nicht so doll usw. Aber es kann einem – auch als Reiseblogger oder leidenschaftlich Reisender – auch nicht immer alles gefallen und habe mich entschieden, das einfach so für mich zu akzeptieren ;)
      Liebe Grüße!!
      Ute

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      • Antworten
        Jutta
        30. September 2014 um 7:36

        Ne, klar, wenn es nicht gefällt, dann ist es eben so. Ich bin ja kein großer Esser (oder besser: für mich müssen es keine Sterne-Restaurants sein), aber ein Plätzchen mit Ambiente für Kaffee oder eine Kleinigkeit zu essen sind auch für mich immer wichtig. Kann ich nachvollziehen. Bei den Musiksendern kann ich nicht mitreden: Gab’s Folklore? : ) Na ja, dann bekommt Norwegen halt nur „six points“ anstelle von „doux points“ im Länder-Contest. Das müssen die dann einfach auch mal akzeptieren : )

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  • Antworten
    Esther
    30. September 2014 um 14:13

    Hallo Ute,
    mit Freude habe ich Deinen Artikel gelesen, auch wenn es Dir mit Norwegen nicht so gut ging. Ich denke, auch, wenn Du gerade das Leben lebst, dass richtig für Dich ist, kann nicht alles immer großartig sein. Emotionen stellen sich eben nicht auf Knopfdruck ein, auch wenn Deine Bilder wirklich wunderbar sind und sofort Fernweh wecken. Und ein schlüssige Analyse der Gründe ist doch vielleicht nur nötig, wenn es sich um ein dauerhaftes oder wiederkehrendes Phänomen handelt. Ich wünsche Dir von Herzen, dass es Dir in und mit Island besser geht, und freu mich schon auf Deine Eindrücke in Wort und Bild.
    Liebe Grüße,
    Esther

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    • Antworten
      Ute
      30. September 2014 um 16:46

      Hallo liebe Esther,
      vielen Dank für deine aufmunternden Worte! Ich habe irgendwann auch gemerkt, dass es unsinnig ist, den Hintergrund unbedingt analysieren zu wollen. Es ging jedenfalls wieder aufwärts, so viel kann ich schonmal verraten – Eindrücke folgen in Kürze!
      Viele liebe Grüße und bis bald!!
      Ute

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  • Antworten
    Stefan
    1. Oktober 2014 um 4:42

    Liebe Ute,
    mal wieder ein toller Bericht mit noch tolleren Bildern !
    Auch wenn du wahrscheinlich keine Werbung machen möchtest und es auch sehr auf den Fotograf ankommt, würdest du mir sagen welche Kamera du für die Bilder benutzt hast ?
    Dank dir !
    Viele grüße
    Stefan

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    • Antworten
      Ute
      1. Oktober 2014 um 5:10

      Hi Stefan,
      klar sag ich dir das, vielen Dank auch für das Kompliment!
      Die Bilder sind das Resultat einer Canon 70D mit einem Tamron Zoomobjektiv 24-70mm (f2.8).
      Viele Grüße!
      Ute

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  • Antworten
    Maxim
    11. Oktober 2014 um 13:26

    Hallo Ute,
    deine Bilder verbreiten so gar keine „Schlechtwetter-Stimmung“. Ich bin ein großer Südnorwegen-Fan und das seit vielen Jahren. Wir fahren immer im Sommer hin und hatten immer bestes Wetter. Inzwischen gefällt mir sogar Oslo, was ja nicht unbedingt die schönste Stadt ist. Die umliegenden Orte sind aber eher unsere Zielorte.
    In Schweden war ich hingegen noch nie, obwohl es naheliegend wäre. Und du meinst, dort ist es schöner?
    Schöne Grüße
    Maxim

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    • Antworten
      Ute
      12. Oktober 2014 um 13:51

      Hallo Maxim,
      dann habe ich ja wirklich richtiges Pech gehabt mit dem Wetter… Da ich gerne in Cafés und Restaurants sitze, fehlte mir in Norwegen zum Beispiel auch fast überall die Außengastronomie, die ich in Schweden an so vielen schönen Plätzen in der Natur vorgefunden habe. Und auch in Bezug auf das Preisniveau würde ich wohl immer Schweden wählen, wenn ich mich entscheiden müsste. Aber ich kann nichtsdestotrotz jeden verstehen, der gerne nach Norwegen fährt.
      Viele Grüße und weiterhin gute Reise,
      Ute

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  • Antworten
    Jessie
    12. Oktober 2014 um 4:23

    Obwohl du von so viel Ungemütlichkeit, schlechtem Wetter und mieser Laune schreibst sind deine Bilder so wunderbar geworden, dass man das kaum nachvollziehen kann!
    Es war sicherlich komisch für dich, so negative Erinnerungen mit dann doch tollen Bildern zu verbinden oder?

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    • Antworten
      Ute
      12. Oktober 2014 um 14:00

      Hej Jessie,
      Danke für das Kompliment!! ;) Weiß genau, was du meinst. Jedes Bild hat ja seine Geschichte und es gibt ja auch noch viele weitere Fotos, die vielleicht eine andere Sprache sprechen würden. Aber ich möchte ja generell schon für ein Land begeistern, auch wenn ich subjektiv vielleicht keine „perfekte“ Zeit dort hatte…
      Ganz liebe Grüße!!
      Ute

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  • Antworten
    Neni
    13. Oktober 2014 um 6:01

    Oh wow, die Straßenwindungen sind echt krass. Norwegen ist echt ein Land zum Verlieben.

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  • Antworten
    Anni
    15. Dezember 2014 um 14:01

    Hallo, schade das es dir nicht so sehr gefallen hat in Norwegen, aber das zeigt nur wieder wie wichtig das Wetter ist. Den auch der schönste Ort der Welt, welcher auch immer das für einen ist, ist bei Schmudelwetter nicht beeindruckend. Ich persönlich finde Norwegen ist fantastisch und hat so viel mehr zu bieten. ich kann dir nur empfehlen diesem land einen weiteren besuch abzustatten.
    Auch schweden ist wunderschön, allgemein Skandinavien. Ein traum. Island war ich 2008 und hab noch ganz viele tolle erinnerungen im herzen.
    Ich bewundere deinen Mut und dein Tun und wünsche dir ganz fantastische eindrücke und erlebnisse.

    View Comment
    • Antworten
      Ute
      15. Dezember 2014 um 16:42

      Hallo liebe Anni,
      ich finde es bis heute auch noch seltsam, dass mein Herz da – auch, wenn die Sonne mal rauskam – nicht höher schlug. Aber es wird ganz bestimmt ein zweites Mal geben, die Lofoten und das Nordkap möchte ich gerne sehen und vielleicht / bestimmt / hoffentlich wird dann alles ganz anders :) Vielen lieben Dank, auch für deine lieben Wünsche!
      Alles Liebe
      Ute

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  • Antworten
    Lene
    23. Januar 2015 um 13:28

    Hei!
    Ich habe heute deinen Blog für mich entdeckt.
    Im Moment bin ich in seit 5 Monaten im Zuge eines Auslandsjahres in Norwege, und auch ich habe sehr schnell ähnliche erfahrungen wie du gemacht, auch wenn das wirklich schlechte Wetter relativ lange auf sich hat warten lassen (mittlerweile sind es dann aber auch -20 Grad, was aber komischerweise echt schön ist).
    Norwegen ist einfach verdammt teuer, ein Friseurbesuch kostet hier 65€, wo ich in Deutschland nur 20€ bezahle! Und dann ist dieses Land einfach so unglaublich lang!
    Im Moment bin ich auf der Suche nach Ideen für eine 1 wöchige Reise durch Norwegen mit meiner deutschen Familie, die mich im Sommer abholen wird. Hast du da irgendwelche Tipps, auch wenn du dich nicht richtig mit Norwegen anfreunden konntest? Ich überlege, weil ich nicht viel herum fahren will (ich meine an einem Stück an einem Tag) aber auch sehr ungern fliegen.
    Übrigens sehr schade, aber so ist es nun mal manchmal, dass man einem Land nichts abgewinnen kann. Trotzdem, versuch Norwegen nochmal! Ich habe Kontakt zu anderen Austauschschülern, die ganz oben im Norden (Kirkenes) wohnen und mir schon von den Nordlichtern und der so anderen Dunkelheit vorgeschwärmt haben. Vielleicht gibt das nochmal ein anderes Gefühl.
    Und die norwegischen Radiosender sind definitiv sehr komisch. Mittlerweile verstehe ich zwar das ganze sehr gut, aber die Musik…
    Und will man mal einen Film im Fernsehen schauen, fangen die immer erst um 21:30 Uhr an, nicht die gewohnte 20:15 Zeit. :D
    Liebe Grüße und ha det gøy på reiser dine!
    Lene

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    • Antworten
      Ute
      24. Januar 2015 um 8:04

      Hallo liebe Lene,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich bin auch sicher, dass es bei einem zweiten Mal – und vielleicht besserem, gemütlicherem Wetter – wesentlich besser werden würde. Und sehr gerne würde ich auch ganz oben die Lofoten und das Nordkap besuchen. Einen Tipp für dich hätte ich eigentlich nur für den Süden, dort fand ich es ja sehr schön. Ansonsten vielleicht einfach mal auf anderen Blogs ein wenig recherchieren :) Wünsche dir jedenfalls noch eine tolle Zeit in Norwegen mit dicken, warmen Sachen!
      Viele liebe Grüße
      Ute

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  • Antworten
    Lukas
    4. Februar 2015 um 2:58

    Norwegen steht definitiv mit auf meiner To-do-Liste! Die Landschaft ist wunderschön und alles wirkt wie in einem Märchen (Außer die Preise ;P) Dieses Jahr war ich schon in Sankt Jakob im Defereggental und demnächst geht’s nach Paris, aber Norwegen ist schon so gut wie geplant. LG Lukas

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    • Antworten
      Ute
      4. Februar 2015 um 3:24

      Hallo Lukas,
      wow – klasse Reisepläne! Kannst ja danach mal berichten, wie es war und welche Gegend dir in Norwegen am besten gefallen hat. Wünsche dir jetzt schon mal viel Spaß unterwegs!
      Viele Grüße
      Ute

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  • Antworten
    Mario
    15. Februar 2015 um 9:30

    Hallo!
    Erstmal gratuliere zu dem schönen Reiseblog und den wahnsinns Norwegen Fotos. Ich war letztes Jahr im Mai mit dem Zelt bis hoch nach Alesund unterwegs. Da war auch noch nichts von Massentourismus zu spüren. Einfach herrlich wenn man dieses Fleckchen Erde für „sich allein“ hat!

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    • Antworten
      Ute
      5. März 2015 um 7:25

      Hallo Mario,
      stimmt, dieses Land ist wirklich so weitläufig, dass man manchmal über lange Zeit das Gefühl hat, die Natur ganz für sich allein zu haben. Würde auch gerne nochmals dorthin!
      Viele Grüße
      Ute

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  • Antworten
    Line
    18. Februar 2015 um 4:01

    Hei,
    wow, velen lieben Dank für den tollen Bericht und für die tollen Bilder!
    Ich habe mal gerechnet. Ich war das letzte Mal vor 5 Jahren in Norwegen. Es wird ganz, ganz dringend Zeit, dass ich mich mal wieder auf die Reise zu den Trollen mache.
    Dann kann ich meine Sprachkenntnisse auch mal wieder benutzen.
    Herzliche Grüße & Mange Hilsener
    Line

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    • Antworten
      Ute
      5. März 2015 um 7:37

      Hallo liebe Line,
      Kompliment, dass du diese Sprache sprichst, für mich sind das wahre Zungenbrecher :) Würde die Tour bei besserem Wetter auch gerne nochmals machen, diesmal dann bis in den hohen Norden!
      Viele Grüße und viel Glück, dass du bald wieder dorthin reisen kannst!
      Ute

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  • Antworten
    Steffi
    25. Juni 2015 um 10:10

    Super Bericht! Bei uns gehts kommende Woche auch endlich nach Norwegen, leider ebenfalls nur für 2 Wochen, da kommt uns dieser Post und die Route ganz gelegen um uns ein paar Ideen zu holen. :)
    Liebe Grüße,
    Steffi

    View Comment
    • Antworten
      Ute
      27. Juni 2015 um 7:30

      Hi Steffi,
      oh toll, viel Spaß – und schönes Wetter – wünsche ich euch!!
      Liebe Grüße zurück
      Ute

      View Comment
  • Antworten
    Sophia
    20. September 2015 um 1:20

    Super Bericht! Nachdem ich mich durch etliche Norwegen-Roadtrip-Reiseberichte gelesen habe, hat es uns diesen Sommer selbst in dieses wunderschöne Land verschlagen. Wettertechnisch ging es uns wie dir, aber irgendwie hat uns das so gar nicht gestört, hätte ich vorher auch nicht von mir gedacht. Uns gefiel es übrigens auch im Süden nicht ganz so gut wie weiter nördlich :). Naja, so sind die Geschmäcker verschieden. Ich hab unsere Erlebnisse übrigens auch in meinem Blog aufgeschrieben, vielleicht willst du ja mal vorbeischauen.
    Viele Grüße
    Sophia

    View Comment
    • Antworten
      Ute
      25. September 2015 um 18:08

      Hallo Sophia,
      meine Erinnerungen an den Trip sind immer noch ziemlich düster irgendwie und stellt mich nach wie vor vor ein Rätsel. Aber ich plane ja nochmals einen Trip zu den Lofoten irgendwann und vielleicht wird dann alles anders werden :) Ich schau auch mal bei euch rein.
      Liebe Grüße
      Ute

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  • Antworten
    jkb
    4. Oktober 2014 um 1:43

    Wie schon erwähnt ein wunderbarer Artikel, danke für die Infos und Einsichten. Wünsche Dir, liebe Ute, weiterhin viel Abenteuer pro Quadratkilometer Landschaft. :-)
    Konstruktive Kritik:
    Zweimal das gleiche Bild, ok beinahe das gleiche Bild würde ich meiden. Wirkt irgendwie „doppelt gemoppelt“.

    View Comment
  • Antworten
    Felizia
    11. Februar 2016 um 20:26

    Hey Ute,

    Dein Bericht war wirklich super. Da ich selbst zwei Flüge für mich und eine Freundin nach Oslo gebucht habe und diese nun (10 Tage vor Abflug) erklärt hat, dass sie nicht mitkommen wird, stehe ich vor der Entscheidung alleine zu reisen oder es zu lassen und den Flug („nur“ 52 Euro) in den Sand zu setzen. Ich mache mir dabei vorallem Sorgen um die Reisekosten, die ich dann alleine zu bewältigen hätte. Du beschreibst Norwegen als sehr teuer, das war mir auch klar, aber was mich interessieren würde: Wie hoch war die Summe, die du insgesamt für die zwei Wochen ausgegeben hast. Ist alleinreisen in Norwegen sinnvoll?

    Ganz liebe Grüße,
    Felizia

    View Comment
    • Antworten
      BRAVEBIRD
      12. Februar 2016 um 11:03

      Hallo Felizia,
      über die Summe meiner Reisekosten in Norwegen kann ich ehrlich gesagt gar nicht viel sagen, weil ich mit dem Camper anders gereist bin als du es wahrscheinlich tun wirst und damit auch andere Kosten hatte. Oslo ist meines Wissens immer noch die teuerste Stadt der Welt und mich hat es dort selbst als Selbstversorger oft von den Socken gehauen. Was man zwei Wochen in dieser Jahreszeit in Oslo unternehmen könnte, kann ich dir leider nicht sagen. Es wird sicher Agenturen geben, die Touren ins Umland anbieten. Allein ein Auto zu mieten, wird wahrscheinlich zu teuer sein.
      Also ich kann dir da weder zu- noch abraten, aber vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, den Flug umzubuchen in ein Ziel (Großstadt, Insel etc.), das momentan evtl. etwas wärmer und auch günstiger ist… Wünsche dir in jedem Fall eine tolle Reise! LG Ute

      View Comment
  • Antworten
    Auto-Touren
    2. April 2016 um 16:18

    Einige Ecken kommen mir sehr bekannt vor. Ich war vor vielen Jahren auch in der Gegend unterwegs.
    Schöner Tourbericht…

    View Comment
  • Antworten
    Katrin und Herny von Bulliverreisen
    26. April 2016 um 10:26

    Liebe Ute,
    eine schöne Tour, die du da zusammengestellt hast. Wir haben im letzen Jahr eine ähnliche Tour von Langesund aus gemacht. Nur mit dem Uhrzeigersinn. Aber das Wetterthema hatten wir im Juni auch. Es hat fast jeden Tag geregnet. Klar gab es auch sonnige Abschnitte, aber ganz ohne Regen hatten wir nur einen einzigen Tag auf der ganzen Reise. Trotzdem waren wir von Norwegen begeistert. Wie in vielen Reiseberichten hat man immer den bitteren Beigeschmack, dass alles so extrem viel Geld kostet und teuer ist. Natürlich ist Norwegen kein billiges Land, vor allem Oslo nicht. Vielleicht sind wir aber auch nur vom „billigen“ Deutschland verwöhnt. Gerade im Bezug auf Lebensmittelpreise, welche in Deutschland vergleichsweise doch sehr günstig sind, Discounter sei dank. Dennoch kann man als Selbstversorger das Land günstig erkunden. Wir haben zum Beispiel die Erfahrung gemacht, dass fast jedes kleine Städtchen oder Dorf einen eigenen Hafen hat. Meistens bietet sich dieser dann auch als nächtlicher Stellplatz an. In den meisten Fällen sogar ohne Kosten. So kann man ein paar Groschen sparen. Wir haben während unserer Norwegen Tour nur wenige Male einen Campingplatz aufgesucht und uns trotzdem immer sicher gefühlt im Bulli. Auch beim Tanken lohnt es durchaus Preise zu vergleichen und nicht erst mit dem letzten Tropfen an die Tanke zu rollen. Wir haben nach unsere Reise einmal einen Kassensturz gemacht und festgestellt, dass wir inklusive aller Kosten, wie Fähren, Maut und Lebensmittel doch günstiger waren als gedacht. Es ist schade, dass bei vielen Norwegenurlaubern es immer heißt: „Norwegen ist toll, ABER SEHR TEUER!“ Wir fahren auf jeden Fall wieder nach Norwegen.

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    • Antworten
      BRAVEBIRD
      30. April 2016 um 21:55

      Hallo Katrin und Henry,
      vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht! Inzwischen dürften die Benzinpreise auch in Norwegen gesunken sein und dann macht es vielleicht auch wieder etwas mehr Spaß :) Ich werde es irgendwann auch nochmal probieren und dann vielleicht bis zu den Lofoten reisen, mal sehen. Wünsche euch weiterhin gute Reise und bis bald, Ute

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