Australien

Endlich: Australien!

Tag 4: Nachdem mich der Taxifahrer in Kuala Lumpur gestern erst am falschen internationalen Flughafen abgesetzt hat und ich dann nochmal die Hälfte des eigentlichen Fahrpreises für die Fahrt zum richtigen Flughafen drauflegen musste, ging dann alles recht schnell und nach 8 Stunden Flugzeit stand ich endlich am Gold Coast Airport in der australischen Einwanderungsbehörde, um mir meinen australischen Stempel abzuholen. Bei der Einreise wird extrem Wert darauf gelegt, dass keine Nahrungsmittel, Pflanzen oder ähnliches ins Land kommen. Leider hat sich der kleine Beagle bei meiner Tasche verschnüffelt, Fehlanzeige.
Die Einholung des notwendigen Visums vor Reiseantritt ist eine ungewöhnlich einfache, schnelle und kostenfreie Angelegenheit. Man füllt im Internet bei der Australischen Botschaft lediglich seinen Antrag für den sogenannten eVisitor aus und nur einen Tag später erhält man eine Email mit den entsprechenden Daten – das war’s! 
 
Mein erstes Ziel in Australien ist die sogenannte Goldküste im Osten, genauer gesagt das berühmte Surfers Paradise. Meine Unterkünfte in den nächsten Tagen werden alle privater Art sein, da die Hotels in den interessanteren Gegenden entweder ausgebucht oder viel zu teuer sind. Momentan ist Ferienzeit in Australien und auch Hauptsaison, was sich leider auf das Portemonnaie eines Alleinreisenden auswirkt. Einzelzimmer sind eher selten zu finden und somit zahlt man oftmals den Preis für zwei. Daher bietet sich die Möglichkeit einer privaten Unterkunft an, die man entweder über die Internetseite couchsurfing.com oder airbnb.com finden kann. 

Meine über airbnb.com gebuchte, private Unterkunft in Palm Beach war gleich ein Volltreffer. Der lokale Bus hat mich nach ca. 10 Minuten für 4,60 AUD bei Palm Beach abgesetzt, den Rest des Weges haben mich meine Füße getragen. Ein schönes Zimmer in einem Bungalow in ruhiger Wohngegend. Die etwa 60-jährige Nancy ist supernett, sehr gastfreundlich und zudem eine interessante Persönlichkeit: Sie war früher internationaler Surf-Champion und hat mehrere Surf-Schulen auf Hawaii, sehr cool! 

In nur 10 Gehminuten stand ich am Strand. Was für ein Leben…
 

Dir könnte auch gefallen

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar