Südafrika

Escape Town: Cape Town

Meine Reise beginnt diesmal im sonnigen Kapstadt, der zweitgrößten Stadt Südafrikas. Den etwa zwölfstündigen Nachtflug ließ ich nur zu gerne über mich ergehen – Hauptsache, ich konnte endlich dieser nicht enden wollenden Kältewelle in Deutschland entkommen. Und dank eines anschmiegsamen und witzigen Sitznachbarn verging die Zeit noch schneller, wodurch ich mich bereits am frühen Morgen gut gelaunt am Flughafen von Kapstadt befand. Alles weitere verlief gut organisiert.

Noch kurz Geld am Geldautomaten im Flughafen abgehoben, brachte mich ein vom Hotel organisierter Fahrer in einer halbstündigen Fahrt direkt in meine kleine Unterkunft im Ortsteil Gardens.

Mein Zimmer im Tintagel Guest House liegt in einem kleinen Innenhof und ich fühle mich gleich wie zu Hause. Die Wahl der Unterkunft in Kapstadt ist mir insbesondere wegen der hohen Hotel-Preise schwer gefallen. Viele interessante Unterkünfte waren auch bereits ausgebucht.

Die für mich wichtigsten Straßen mit Cafés, Restaurants und Shopping-Möglichkeiten sind die Long Street und die Kloof Street und beide sind fußläufig erreichbar. Was gibt es aber noch zu sehen in der Stadt am berühmten Tafelberg?

Guest house Tintagel KapstadtRestaurant KapstadtEin Punkt, der mir als alleinreisende Frau natürlich etwas zu schaffen macht, ist die Tatsache, dass Kapstadt zu den gefährlichsten Städten der Welt gehört. Ist das also wirklich die richtige Entscheidung gewesen?

Um erst einmal auf die guten Seiten zu sprechen zu kommen, hat Kapstadt in Südafrika einige entscheidende Reise-Vorteile:

  • Man benötigt kein Visum (am Flughafen gibt es ein kostenfreies 90-Tage-Visum).
  • Englisch zählt zu den offiziellen Landessprachen, es gibt daher keine Verständigungsprobleme.
  • Das Wetter oder besser gesagt die Temperaturen sind klasse: am Tag zwischen 21-29°C und in der Nacht ca. 15-17°. Im Winter wird es gerade mal 8° kalt.
  • Es gibt keinen bzw. nur einen geringen Zeitunterschied (zurzeit + 1 Stunde).
  • Kapstadt liegt am Meer und hat tolles Wildlife zu bieten.

In Bezug auf die Kriminalität findet diese wohl mehr in den abgelegeneren Vierteln, Townships und Slums statt. Trotzdem sollte man etwas vorsichtiger sein als man es vielleicht sonst auf Reisen gewohnt ist.

So bin ich zum Beispiel schon früh am Abend auf Restaurantsuche gegangen und in einem nahe gelegenen Restaurant namens Beleza hängen geblieben. Garlic-Prawn-Pasta und zwei kleine Diet Coke für insgesamt 113 Rand, was mit umgerechnet etwa 10 € ziemlich günstig ist. Ein weiterer Pluspunkt für diese Stadt.

Noch drei volle Reisetage stehen mir für Kapstadt zur Verfügung. Ein Auto zu mieten war mir hier zu stressig, wodurch mir als gute Alternative die vielen Tagestour-Angebote entgegen kommen würden. Es gibt drei Dinge, die ich unbedingt sehen möchte: natürlich die Stadt selbst, die Halbinsel bis zum Kap der Guten Hoffnung und die Townships. Morgen ist daher mein erstes Ziel eine Reise zum südwestlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents.

 

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1 Kommentar

  • Antworten
    Jens
    26. März 2013 um 8:56

    Ich beneide dich!! Bin gespannt auf den Rest…

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