Aussteigen

Freiheit, jetzt gehörst du mir!

Zehn Monate habe ich auf diesen lang ersehnten Moment gewartet: Endlich ohne Verpflichtungen die Welt bereisen können! Ich habe meinen Job gekündigt, die Wohnung aufgegeben und einen Großteil meines Hab und Guts verkauft oder verschenkt. Seit ein paar Tagen steht nun die goldene Käfigtür offen, die mir den freien Flug in die weite Welt ermöglicht. Während ich diesen Zustand gerade noch gar nicht greifen kann, blicke ich auf eine aufreibende Vorbereitungszeit zurück…

Schon viele Jahre träume ich davon, mein Leben dem Reisen zu widmen. Raus aus dem stressigen Arbeitsalltag, weg vom Materialismus und rein in ein Leben mit mindestens zwei unbezahlbaren Gütern: Zeit und Freiheit! Ich wollte mich nicht mehr von Urlaub zu Urlaub hangeln und den Rest der Zeit unzufrieden zu Hause ausharren. Nur hatte ich keine Vorstellung, wie ich diesen großen Traum umsetzen sollte. Nachdem zwei Versuche scheiterten, hatte ich dann durch ein Schlüsselerlebnis auf Hawaii plötzlich die Gewissheit, dass es der richtige Weg ist. Wie und ob das funktionieren würde, war ab diesem Zeitpunkt Nebensache. Ich wusste nur, dass ich es jetzt tun musste und gab mir zehn Monate Zeit, um alles in Ruhe regeln zu können. Vor ein paar Tagen habe ich dann mein Büro geräumt, meine Wohnung verlassen und mich von allem verabschiedet, wonach meine Reise in das mir bisher unbekannte Land der Freiheit endlich beginnen konnte.

Rückblickend macht es den Anschein, als hätte ich ein Computerspiel mit immer schwierigeren Leveln durchlebt. Der Weg von meiner Entscheidung bis heute war genau so steinig, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ständig musste ich mich durch Fragen und Bedenken anderer zu meiner Entscheidung stellen. Und obwohl ich die ganze Zeit über keine Zweifel bezüglich meines Vorhabens hatte, kämpfte ich die ganze Zeit über mit einer Achterbahn der Gefühle. Wehmut, Abschied und Loslassen sind nicht gerade Themen, mit denen man sich liebend gern beschäftigt. Und für das Unbekannte, das da auf mich wartete, musste ich viele Opfer lassen: Geliebtes, Gehegtes und Gepflegtes verkaufen, vernichten oder verschenken. Mit jedem Gang zum Müllcontainer und mit jedem Versand eines Paketes wurde die Materiallast zwar irgendwie leichter, aber die Einsicht – wie intensiv ich mich in den vergangenen Jahren an Dinge gebunden habe – hat mich dafür umso mehr schockiert.

In den trostloseren Momenten der vergangenen Monate hatte ich mir oft gewünscht, einfach die Augen schließen zu können, mit den Fingern zu schnippen und *simsalabim* wäre da der 15. Juli und damit auch alles erledigt. Heute bin ich für die neu gewonnenen Einsichten aus dieser nicht ganz einfachen Zeit jedoch sehr dankbar:

 

Die Verschiebung von Mut und Angst

Während man früher Menschen »mutig« nannte, die in eine Schlacht zogen und für ihr Land ihr Leben ließen, wird dieses Attribut heute für jene gewählt, die sich einfach für ein Leben jenseits unseres luxuriösen Standards entscheiden. Zugegebenermaßen habe ich mich immer sehr geschmeichelt gefühlt, wenn ich bzw. mein Vorhaben als mutig bezeichnet wurde, aber diese Wertung sollte meines Erachtens vielleicht besser für Menschen gewählt werden, die große Risiken eingehen oder unter besonderen Umständen Großes leisten.

Vielleicht sind unsere multiplen Ängste vor fast allem auf unser sehr sicheres, bequemes Leben in Deutschland zurückzuführen, vielleicht ist es auch durch unsere Geschichte geprägt. Letzten Endes ist es auch egal. Ich selbst kann mich nur nicht als neue Lara Croft identifizieren, denn eigentlich ist mein Vorhaben nichts, was eines größeren Mutes bedarf. Mutig wäre es höchstens, wenn ich mich in ein enges Lara Croft Outfit zwängen würde.

 

Selbstvertrauen vs. Selbstbewusstsein

Als ich vor acht Monaten in Indien auf einen Wahrsager traf, sagte mir dieser, dass mein größtes Problem das Selbstvertrauen sei. Der spinnt wohl, dachte ich, denn an Selbstbewusstsein mangelte es mir nun so gar nicht. Aber ich hatte zwei Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung in den selben Topf geworfen. Eigentlich plagten mich schon mein ganzes Leben lang Zweifel, welches denn nur der richtige Weg für mich wäre und nach getroffener Entscheidung folgte dann die Unsicherheit, ob es denn auch die richtige Wahl war.

Eigentlich wollte ich immer aussteigen und losziehen, um die Welt zu sehen, aber ständig haben mir die Sorge um ein Leben in ständiger Ungewissheit die Sicht versperrt. Nur wieso sollte mein Traum unmittelbar mit einem sozialen Abstieg verknüpft sein und warum sollte hinter dieser neuen Tür nicht vielleicht etwas viel Besseres auf mich warten? Durch die ständig präsenten, starken Einflüsse von außen habe ich verlernt, auf meine innere Stimme zu hören und darauf zu vertrauen, dass sie mir sicher keine schlechten Ratschläge geben und mich ins Unglück laufen lassen würde.

 

Die Macht der Unendlichkeit

Die meisten Menschen brauchen Pläne, weil sie ihnen Sicherheit verleihen. Am besten so weit in die Zukunft wie nur möglich. Und selbst, wenn sich ein Plan nicht erfüllt, gibt es immer etwas, an dem man sich bis zum Zeitpunkt des Scheiterns festhalten kann. Nur hat langfristiges Planen einen Haken: Es funktioniert nicht wirklich! Es ist zwar schön und sinnvoll, sich Ziele zu setzen, aber durch den ständigen Blick in die Zukunft schauen wir nicht mehr auf die schönen Momente, die aktuell passieren und bauen uns damit automatisch eine suboptimale Vergangenheit auf.

Zu meinen primären Zielen gehört es jetzt, nicht mehr alles im Detail planen zu müssen. Ich möchte nicht wissen, was morgen passiert und mich jeden Tag auf’s Neue überraschen lassen. Wie lange ich so leben kann und ob das auf Dauer das Richtige ist, steht in den Sternen und muss ich zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht wissen. Entscheidend ist, dass ich aus jedem Tag das Optimale herausholen und jeden einzelnen Tag dieses verhältnismäßig kurzen Lebens schätzen kann.

Auch, wenn viele von uns in Grammatik und Rechtschreibung keine Weltmeister waren, hat sich doch ein Modus fest in uns verankert: Die Darstellung von Möglichkeiten. Wir möchten jeden Tag so leben, als wenn es der letzte wäre. Aber wenn Träume und Sehnsüchte in uns aufkommen, finden wir mit einem gut trainierten Pessimismus in kürzester Zeit die verschiedensten Argumente, die bereits den zarten Keim einer möglichen Umsetzung brachial ersticken. Wir malen uns aus, was alles passieren könnte und warum es zum Scheitern verurteilt wäre. Und so bleiben wir in unserem alten Trott, denn da kann uns (wahrscheinlich) nichts passieren. Aber es passiert dann eben auch nichts!

 

Das Leben im Konjunktiv

 

Das Leben im Konjunktiv

 All die Fragen, die aus den oben genannten Punkten entspringen, habe ich viele Monate lang über mich ergehen lassen. „Ist das nicht zu gefährlich?“, „Warum gibst du so einen guten Job auf?“, „Was ist, wenn dir das Geld ausgeht?“, „Und was ist mit deiner Rente?“, „Willst du deine Wohnung nicht lieber untervermieten?“ usw. Am Ende dreht sich fast alles um das Thema Geld, denn klar – ohne Geld kann man nicht leben. Und wenn ich reisen möchte, brauche ich einiges davon. Wenn das Ersparte verbraucht ist, muss ich natürlich wieder arbeiten. Was ich dann zu diesem Zeitpunkt für eine Tätigkeit ausüben werde, ist heute noch unklar und wird sich ergeben. Es gibt immer etwas, womit man Geld verdienen kann. Außerdem wird man Dinge, die man gerne und mit Leidenschaft ausübt, nie wirklich schlecht machen.

Die schwierigste Zeit ist aber jetzt überstanden. Der Auszug aus meiner Wohnung in den ersten beiden Juli-Wochen waren das Grauen. Schleppen, nochmals in großem Stil wegwerfen und am Ende bin ich doch nicht alles losgeworden. Immerhin habe ich es aber geschafft, meine Siebensachen auf eine Raumgröße von 6 qm in einem Lager unterzubringen. Selbst auf das, was ich darin noch als »wichtig« bezeichnen würde, könnte ich wahrscheinlich später auch noch verzichten.

Und seit ein paar Tagen ist sie nun endlich da, die große Freiheit! Gerade liege ich auf der Couch meines VW Campers in Südengland in unmittelbarer Nähe des Strands und nippe gelegentlich an meinem Instant-Espresso, während die Sonne durch’s Fenster blinzelt. Dass ich diesmal nicht mehr nach den bisher gewohnten 2-3 Wochen in mein Büro zurück muss, habe ich noch nicht realisiert und wird auch sicher noch eine Weile dauern. Es ist ein neuer Lebensabschnitt, in dem ich jeden Tag so erleben kann, wie ich es möchte und damit ist ein ganz großer Traum wahr geworden!

Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen Freunden und Bekannten bedanken, die mir in den letzten Monaten geholfen und beigestanden haben und auch bei allen Lesern, die mich mit den vielen tollen Kommentaren, Tipps und mutmachenden Worten unterstützt haben!

Danke  

 

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43 Kommentare

  • Antworten
    Stef
    24. Juli 2014 um 4:24

    Jetzt ist es also soweit. Wahnsinn, die Zeit vergeht echt wie im Flug. Ich wünsche dir von Herzen alles alles Gute und dass (fast) alles so weitergeht wie du es dir erhoffst (ohne ein paar Holpersteine wäre es ja irgendwie auch langweilig).
    Ich stimme deinem Post genau zu. Ich habe ja ähnliche Ziele wie du und werde Ende August Deutschland verlassen. Arbeite nur noch die nächste Woche in meinem normalen Job. Als mutig werde ich auch ständig bezeichnet, bin aber nicht der Meinung, dass meine Entscheidung wirklich etwas mit Mut zu tun hat. Man muss einfach dem nachgehen von dem man denkt, dass es einen glücklich macht. Für meine Abschiede fühle ich mich allerdings auch noch nicht bereit. Das werd ich wohl nie sein und muss dann einfach gehen. Aber das ist gerade der große Punkt, der mir die Bauchschmerzen verursacht. Bisher habe ich mich zwar immer für lange Zeitabschnitte verabschiedet, aber nie auf unbestimmte Zeit, das macht die Sache irgendwie schlimmer. Ich fühl mich die ganze Zeit als bräuchte ich noch mehr Zeit mit meinen Freunden, obwohl ich eigentlich lange genug weiß, dass ich gehe. Aber das ist vermutlich ganz normal. Aus der Welt ist man ja sowieso nicht und so haben die Freunde wenigstens immer ein neues Reiseziel auf dass sie sich freuen können, wenn sie denn verreisen möchten :) Wie gesagt ich wünsch dir nur das Beste und freue mich mehr von deiner neuen Freiheit zu lesen, weil irgendwie haben wir ja ein ähnliches Schicksal :)

    • Antworten
      Ute
      24. Juli 2014 um 5:36

      Hi Stef,
      also ohne gesetzte Fristen hätte ich auch am Ende des Jahres noch in Köln gesessen und versucht, mich irgendwie loszueisen. Ich war am Ende froh, dass da ein fixer Termin war, den ich nicht mehr ändern konnte und auch, wenn ich vieles nicht geschafft habe, muss man sich dann doch sagen „So, ist gut jetzt!“.
      Ich werde nach meinem Trip im Oktober wieder in Deutschland sein und kann dann für ein paar Wochen noch mal Bilanz ziehen und mich für weitere Schritte entscheiden. Aber so weit plane ich jetzt noch nicht ;) Vielleicht siehst du das mit der unbestimmten Zeit eher als Vorteil, denn du kannst dich dann jeden Tag entscheiden, ob du weiter machst oder doch zurück kommst.
      Dank dir für deine guten Wünsche, die ich sehr gerne zurück gebe!
      Drücke dir die Daumen, dass es für dich auch alles so läuft, wie du es dir vorstellst.
      Liebe Grüße!
      Ute

  • Antworten
    Steffi
    24. Juli 2014 um 5:05

    Ich wünsche Dir eine wundervolle freie Zeit!
    Ich verfolge Deinen blog schon eine Weile mit Begeisterung und bin gespannt auf Neues!
    Du bist schon dort, wo ich noch hin möchte. Ich werde mir auch eine klare Frist setzen müssen.
    Den Tag auf den ich hinarbeite um dann meine Freiheit zu genießen!
    Alles Gute
    Steffi

    • Antworten
      Ute
      24. Juli 2014 um 5:39

      Hallo Steffi,
      ganz lieben Dank! Das mit der Frist ist wirklich sinnvoll und ich kann dir nur den Tipp geben – besser kurz und knackig als dass es sich elend hinzieht. Meine zehn Monate habe ich währenddessen und im Nachhinein als zu lange empfunden und das zog sich teilweise wie ein zäher Kaugummi. Drei Monate würden meines Erachtens völlig ausreichen, aber das ist natürlich auch sehr individuell.
      Drücke die Däumchen, dass du es auch schaffst!
      Viele Grüße!!
      Ute

  • Antworten
    Michi
    24. Juli 2014 um 5:10

    Gratulation……
    Du hast deinen Käfig aufgestossen und deinem Herzen gefolgt. Ich wünschte ich könnte das auch schreiben. Aktuell habe ich eher das Gefühl versinkt gerade irgendwo oder ich habe eine dicke Kette im Hamsterrad.
    Aber noch habe ich den Traum nicht aufgegeben, diese Ketten zu sprengen und irgendwann nicht mehr anderen beim Träume leben zu zuschauen oder davon zu lesen. :)
    ich wünsche dir eine traumhafte Zeit, einen tollen Start in ein neues Leben und bin gespannt auf viele Erlebnisse…. ;)

    • Antworten
      Ute
      24. Juli 2014 um 5:42

      Hi Michi,
      ich kenne die Phasen – die du beschreibst – und bei mir hat es auch Jahre und viele Überlegungen gedauert, bis ich mich zu der Entscheidung durchgerungen habe. Manchmal hilft es zu sehen, dass es andere schaffen und dahinter etwas Gutes wartet.
      Vielen Dank für deine lieben Wünsche, ich werde berichten ;)
      Ute

  • Antworten
    Simone
    24. Juli 2014 um 7:05

    Ich wünsche dir eine wunder-wunder-wunderschöne Zeit und einen tollen Neustart – so kann man es ja tatsächlich nennen. Du machst das alles genau richtig und bist definitiv schon einen (großen) Schritt weiter als ich.
    Deinen Blog verfolge ich auch schon etwas (auch bei Instagram) und es ist wirklich alles sehr schön geschrieben. Ich mag das auch, dass du sehr viel Wert auf Optik legst – alles ist schön schlicht. Mach weiter so!
    Alles Liebe!
    Simone

    • Antworten
      Ute
      24. Juli 2014 um 13:55

      Hallo liebe Simone,
      freut mich sehr, dass dir mein Blog und meine Schreibweise gefällt. Ist immer ein gutes Feedback (man selbst kann das ja meist nicht so beurteilen).
      Dank dir und viel Glück, dass es bei dir auch mal klappt!
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Synke
    24. Juli 2014 um 7:38

    Liebe Ute,
    wieder einmal inspirierende und motivierende Gedanken von Dir. Deine Zeilen zu lesen, gibt auch mir immer wieder Mut. Ich glaube das mit dem Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen ist wirklich interessant. Darüber muss denke ich auch mal nach.
    Viel Erfolg und Gute Fahrt. Bin gespannt auf Deinen Weg und wohin er Dich führt!
    LG Synke

    • Antworten
      Ute
      24. Juli 2014 um 13:59

      Hi Synke,
      vielen Dank für diese schönen Worte!
      Ich bin auch gespannt, was diese Reise alles so mit sich bringt.
      Ganz liebe Grüße!!
      Ute

  • Antworten
    Daniela
    24. Juli 2014 um 11:37

    toll! ich wünsche dir alles gute und bin gespannt, was da so kommt!
    liebe grüße
    daniela

    • Antworten
      Ute
      24. Juli 2014 um 14:04

      Liebe Daniela,
      vielen lieben Dank, bin jetzt auch wirklich richtig glücklich!!
      Bis bald und liebe Grüße!
      Ute

  • Antworten
    Klara
    24. Juli 2014 um 14:49

    Hi Ute,
    ich verfolge deinen Blog nun schon eine Weile und bedanke mich für deine tollen Artikel und deine Offenheit.
    Ich bin selbst schon zwei mal losgezogen ins Ausland und in ein anderes Bundesland und kann die Gefühle und Ängste ums Loslassen sehr gut verstehen. Allerdings war es bei mir befristet und ich wusste vorher, wohin und mit welchen Menschen.
    Meine Reise war eher immer wie die Geschichte von Janosch „Oh, wie schön ist Panama“ aber dringend nötig und die wichtigsten Phasen meines Lebens, um neue Perspektiven zu bekommen und herauszufinden, wer ich bin und was für mich wichtig ist. Das ist kaum möglich im Hamsterrad und in der Komfortzone und Medien, die einem an jeder Werbewand zeigen, wie man aussehen, leben und welche Versicherungen man haben sollte.
    Für mich war sehr hilfreich zu wissen, dass es keine falschen Entscheidungen gibt, sondern nur unterschiedliche Erfahrungen. Jeder Erfahrung ist wertvoll. Unsere Bewertung und die Bewertung anderer, wie „Leben“ gelebt werden sollte oder welche Erfahrungen gut oder schlecht sind, verursacht Angst und Verunsicherung.
    Eigentlich glaube ich oder weiss es von mir, dass jeder einen Kompass in sich hat und weiss, was sich richtig und gut anfühlt. Viele gucken nur nicht mehr nach innen, sondern nur ob die äußeren Umstände stimmen.
    Ich habe vor deinem Artikel einen in der Brand Eins über Alternativen gelesen und finde der Artikel und dein Abenteuer passt gut zusammen. Aus verschiedensten Gründen haben wir verlernt, dass es viele gleichwertige Alternativen gibt und was in 5, 10 oder 20 Jahren mal sein wird, kann keiner voraussagen. Warum also nicht Alternativen ausprobieren? Ich hoffe jedenfalls, dass Alternativen außerhalb der Norm immer normaler werden, denn dass Wirtschaftswachstum und Konsumwahnsinn auf Dauer nicht funktionieren und durch Automatisierung der Mensch irgendwann fast überflüssig wird im Arbeitsprozess, wissen eigentlich alle.
    Die Zeit hat neulich die Vergötterung der „Arbeit“ (und damit ist die 40 Stunden-Woche und 4 Wochen Urlaub-Hamsterrad gemeint) und somit des Systems in dem wir Leben mit dem Stockholm-Syndrom verglichen. Die meisten Menschen wollen das nicht aber trotzdem kommen wir nicht davon los und verteidigen das schlimmstenfalls noch oder verurteilen andere, die nicht mehr mitmachen wollen oder können.
    Hier der Artikel, wenn es dich interessiert. http://www.brandeins.de/archiv/2014/alternativen/schwerpunkt-alternativen-wolf-lotter-optionen-in-sarajewo-fundamentalismus-alternativbewegung-alternativen-denken-plan-a.html
    Ich wünsche dir interessante Erfahrungen und würde mich freuen, wenn du uns weiter an deiner inneren und äußeren Reise teilhaben lässt.
    Alles Liebe für dich

    • Antworten
      Ute
      27. Juli 2014 um 6:16

      Hallo liebe Klara,
      wow, sehr schöner und tiefsinnigen Kommentar!
      Das, was ich und einige andere machen, ist nichts für Jedermann, das ist mal klar. Für mich ist es in erster Linie erstrebenswert, den Blick von der anderen Seite zu gewinnen, der das ganze System – in dem wir meist unreflektiert die Zeit ablaufen lassen – mal etwas in Frage stellt. Wer weiß, wo es hinführen wird.
      Selbstverständlich werde ich weiter berichten!
      Liebe Grüße und nochmals ganz lieben Dank für diesen tollen Post,
      Ute

  • Antworten
    kati
    26. Juli 2014 um 10:54

    alles gute & lass uns daran weiterhin teilhaben :)

    • Antworten
      Ute
      27. Juli 2014 um 6:10

      Liebe Kati,
      vielen Dank und selbstverständlich geht es mit dem Blog und meinen Reisen hier weiter ;)
      Ganz liebe Grüße!
      Ute

  • Antworten
    Anette
    28. Juli 2014 um 1:33

    Wow…. Habe deinen Blog gerade erst entdeckt (Leben ohne Limit) und bin fasziniert. Dein Mut steckt mich an!
    Sende dir fröhliche Grüße und wünsche dir alles Gute und danke dir für deinen Artikel, durch den ich deinen für mich sensationell inspirierenden Blog gefunden habe :)

    • Antworten
      Ute
      28. Juli 2014 um 2:11

      Hallo liebe Anette,
      das freut mich aber sehr!! Vielen Dank für das tolle Kompliment ;)
      Bis bald und viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Conny Lomoherz
    28. Juli 2014 um 8:49

    Liebe Ute,
    ich kann nicht umhin – ich muss dir einfach nochmal zu diesem Schritt gratulieren ;)
    Ganz besonders gespannt bin ich auf deine Reiseroute und -erlebnisse in Südengland, denn für ein Jahr war das meine Heimat, die ich manchmal sehr vermisse. Auf deine Weiterreise freue ich mich natürlich auch sehr… aber diese Sache mit dem persönlichen Bezug – die macht es eben noch ein bisschen besondererer :)
    Schöne Grüße zu Dir!
    Conny

    • Antworten
      Ute
      29. Juli 2014 um 3:51

      Hallo liebe Conny,
      superlieb von dir, ganz lieben Dank! Du wirst es mir vielleicht nicht glauben, aber ich habe in mehr als einer Woche Südengland kein einziges Mal Regen gehabt ;) Ist wirklich wunderschön, besonders Cornwall mit den tollen Küsten und wilden Blumen…
      Wünsche dir eine schöne Zeit in meiner Heimat, die ich auch ein klitzekleinwenig vermisse ;)
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Claudia
    28. Juli 2014 um 8:49

    Hallo Ute,
    herzlichen Glückwunsch, nun ist es endlich so weit. Ich habe eine ganze Weile mit dir mitgefiebert, als ich von deinem Vorhaben las. Nun bleibt mir nur noch dir ganz viel Glück zu wünschen, auf das du eine tolle Zeit hast und viel für dich entdecken kannst. Auch wenn du es nicht als mutig bezeichnet, ist es für die meisten aber doch, denn wie viele schaffen es schon sich von allem zu trennen und einfach los zu lassen, auf Reisen zu gehen und dazu noch allein. Ich hoffe, du kommst mit tollen Erfahrungen wieder.
    Liebe Grüße
    Claudia

    • Antworten
      Ute
      29. Juli 2014 um 3:57

      Liebe Claudia,
      vielen Dank für deine lieben Wünsche und Worte! Ganz klar, das war auch für mich ein sehr großer Schritt und das Trennen von seinen Siebensachen ist erschreckend schwer, aber für mich war das alles mehr eine Folge von verschiedenen Aspekten, die diesen Schritt sinnvoll gemacht haben. Und jetzt fühlt es sich auch schon sehr frei an.
      Viele Grüße aus England,
      Ute

  • Antworten
    Gertraud Gehrig-Dienst
    28. Juli 2014 um 11:53

    Hallo, habe gerade zum ersten Mal ganz fasziniert deinen Blog gelesen!
    Ich bewundere deinen Entschluss und die rigorose Umsetzung desselben! !!
    Ich finde, du verdienst große Hochachtung, denn dazu gehört ein hohes Maß an Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten und meiner Meinung nach auch wirklich viel Mut (zum Wagnis, zum Unbekannten) und Selbstbewusstsein !!
    Ich wünsche dir unbekannter Weise, dass du immer den richtigen Weg findest und immer die richtige Entscheidung triffst!
    Ich wünsche dir von Herzen, dass dich immer etwas begleiten möge, das dich beschützt! Bleib gesund und sei glücklich!

    • Antworten
      Ute
      29. Juli 2014 um 4:11

      Liebe Gertraud,
      dank dir für diese lieben Worte! Vor ein paar Jahren hätte ich auch noch nicht gedacht, dass mich eine ungewisse Zukunft glücklich machen würde. Daher bin ich gespannt, wie sich alles entwickeln wird. Vielleicht komme ich durch die neu gewonnene Freiheit wieder zu einem anderen Schluss.
      Deine guten Wünsche kann ich gut gebrauchen, dir auch alles Gute für die Zukunft!
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Frank
    28. Juli 2014 um 17:23

    Das würde ich auch gerne mal machen!
    Das geht aber leider nicht so einfach, wenn man zwei Kinder und eine Frau hat, die man mitnehmen müsste..
    Mit der Familie kann man immer nur Urlaub machen, wenn die Kinder Ferien haben und so weiter. Alles in allem ist man selbst dann noch ganz und gar nicht Frei.
    Am Besten kann ich aber trotzdem bei Kreuzfahrten entspannen. Es gibt nichts besseres als auf dem Meer zu sein und weit und breit kein Land zu sehen.

    • Antworten
      Ute
      29. Juli 2014 um 4:14

      Hallo Frank,
      das „Problem“ mit der Gebundenheit habe ich im Gespräch schon sehr häufig gehört. Dafür hat man aber statt der Freiheit vielleicht eine Familie, die einen sehr glücklich macht. Alles hat immer seinen Preis ;)
      Viele Grüße und ahoi
      Ute

  • Antworten
    Joachim
    29. Juli 2014 um 3:05

    Hallo Ute, vielen Dank für deinen wunderbaren Artikel, die Inspiration und deine Offenheit. All das macht Mut, selber sein Bestes zu geben und neue Wege zu gehen. Ja, es gibt viele Gründe, Dinge nicht zu tun. Deshalb ist es so wichtig, dass es Menschen wie dich gibt, die Wege finden, dass zu tun, was ihnen wichtig ist. Und darüber schreiben.
    Liebe Grüße
    Joachim

    • Antworten
      Ute
      29. Juli 2014 um 4:18

      Lieber Joachim,
      ich wollte dir eigentlich noch persönlich für die Weiterempfehlung danken, aber du bist mir hiermit zuvor gekommen. Nach wie vor bin ich begeistert, dass man mit seinem eigenen Weg andere Menschen inspirieren kann und zeigt mir, dass dies auch der richtige Weg für mich ist. Ich freue mich, dass wir uns kennengelernt haben und ich durch deine Seite immer wieder auf neue Impulse stoße, die auch meinen Lebensweg betreffen.
      Liebe Grüße und hoffentlich bis bald
      Ute

  • Antworten
    Alex
    29. Juli 2014 um 7:59

    Liebe Ute,
    ganz viel Spaß auf deinem großen Abenteuer! Ich bin sehr gespannt, was du alles erleben wirst, und freu mich, hier im Blog darüber zu lesen. So können die Daheimgebliebenen wenigstens ein bisschen an deiner neuen Freiheit teilhaben :)
    Liebe Grüße
    Alex

    • Antworten
      Ute
      29. Juli 2014 um 15:28

      Hallo liebe Alex,
      Dankeschön für die lieben Wünsche! Ich werde mein Bestes geben, um auch alle anderen an der Freiheit teilhaben zu lassen ;)
      Viele Grüße & dir eine schöne Zeit
      Ute

  • Antworten
    Aylin
    30. Juli 2014 um 12:05

    Interessantes Resümee über die vergangenen Monate & schön, dass Du nun schon in England einen Espresso schlürfen kannst :-) Gute Fahrt & Reise!

    • Antworten
      Ute
      31. Juli 2014 um 13:54

      Dank dir, liebe Aylin!
      Bis bald und liebe Grüße,
      Ute

  • Antworten
    David
    26. August 2014 um 8:45

    Hallo Ute,
    ein wirklich schön geschriebene Zusammenfassung Deiner Gefühle während der Vorbereitungszeit. Ich denke das es nur wenige schaffen so sehr los zu lassen und diesen – ja von vielen erträumten – Schritt zu tun. Insbesondere die Aufgabe der Wohnung, als heimatliche Basis ist für die meisten wohl unvorstellbar, aber Freiheit stellt sich erst dann ein, wenn man auch frei ist. Da kann ich nur meinen Hut ziehen. Wie ich sehe bist Du nun bereits in Norwegen.
    Mein Bekannter hat etwas ähnliches getan, nur das er sich mit dem Fahrrad fortbewegt (siehe angegebene Webseite). Auch er hat alles aufgegeben um sich seinen Traum zu erfüllen. Dazu gehört schon Mut und eine gewisse Rückstellung allzu lieb gewonnener und doch nicht notwendiger Dinge. Wie Du so schön schreibst, Arbeit wird es immer geben, es ist nur die Frage wie sehr man sich von den eingelaufenen Pfaden entfernen kann, oder ob das Gedankengerüst nur diesen festen Pfaden folgt.
    Viel Spass weiterhin und liebe Grüsse
    David

    • Antworten
      Ute
      27. August 2014 um 4:25

      Hi David,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Meines Erachtens ist dieser Schritt – wie alle anderen Dinge im Laufe des Lebens – ein Prozess, der sich über einen längeren Zeitraum entwickelt. Wenn man seinen Besitz zu Hause als Ballast empfindet, ist es schon fast eine logische Schlussfolgerung, dass man an dieser Tatsache etwas ändern muss. Und das Schöne an einem Ausstieg ist, dass man die zeitliche Begrenzung selbst in der Hand hat. Ich kann morgen schon wieder einen Job anfangen, irgendwo eine günstige Unterkunft finden und weiter geht’s. Oder aber ich mache etwas anderes. Aber trotzdem muss man sich sicher sein, dass das alles mit einem zu tun hat: Verzicht. Aber dafür bekommt man etwas, das mir – wie schon beschrieben – momentan sehr viel wichtiger ist und das ist Zeit und Freiheit. In zwei Jahren sieht das vielleicht schon wieder anders aus und dann brauche ich etwas Neues. Wer weiß. Das Ungewisse ist genau das, was ich daran so schön finde – Aber das ist nicht jedermanns Sache! ;)
      Viele Grüße und Danke auch für den Link
      Ute

  • Antworten
    Sven
    20. Februar 2015 um 10:54

    Tolle Reiseberichte und Fotos! hier kann man beim lesen und stöbern wirklich die Zeit vergessen. Mach so weiter freue mich auf weitere Berichte!
    LG aus dem Geniesserhotel Meransen

    • Antworten
      Ute
      5. März 2015 um 8:03

      Hallo Sven,
      das freut mich sehr, vielen Dank für das tolle Feedback!
      Vielee Grüße!!
      Ute

  • Antworten
    Leyla
    12. März 2015 um 3:57

    Wow, toller Blog! ich bewundere deinen Mut und deine Unabhängigkeit! liebe Grüße von mir und meinen Kleinen aus Hintertux :)

  • Antworten
    Janine
    24. Juli 2014 um 10:24

    Liebe Ute,
    Wow! Nun ist es also so weit. Die Zeit verging jetzt ja doch recht schnell. Ich finde es immer noch so toll, das du diesen Weg eingeschlagen hast. Jetzt gerade schreibe ich dir aus Hoi An in Vietnam. Und wieder mal auf Reisen musste ich feststellen, wie schnell es geht sich irgendwo wohl zu fühlen und auch zurecht zu finden. In den ersten Momenten fühle ich mich manchmal lrichz überfordert, fremd, unpassend. Aber es bedarf nur ein paar Augenblicke um sich verbunden und wohl zu fühlen. Wieder einmal merke ich, wie schnell man irgendwo anders zu Hause sein könnte! Irgendwann hoffentlich ich sich! Genieße deine Freiheit! Kein Gut ist so wertvoll wie sie! Liebe Grüße aus Vietnam! Bis bald! Janine

    • Antworten
      Ute
      24. Juli 2014 um 14:03

      Hi Janine,
      für mich verging meine Vorbereitungszeit leider wie in Zeitlupe ;)
      Das mit dem Fremdheitsgefühl an neuen Orten kenne ich sehr gut und habe mich schon oft gefragt, wie lange man am besten an einem Ort bleiben soll, bis man ihn dann besser kennt. Sich in Hoi An wohlzufühlen ist wahrscheinlich nicht besonders schwer, ich erinnere mich noch an eine sehr schöne Bar direkt am Fluss… hach… Wünsche dir noch eine wundervolle Zeit in diesem Land!
      Viele Grüße, jetzt aus Südengland, und Danke auch für die lieben Wünsche!
      Ute

  • Antworten
    Stefanie
    28. Juli 2014 um 7:26

    Liebe Ute,
    ich lese schon ein Weilchen bei Dir still und leise mit. Da ich witzigerweise heute an meinem letzten Arbeitstag im Hamsterrad Deinen Artikel bei Facebook in meiner timeline hatte, dachte ich mir, dass ich doch auch mal einen Kommentar hinterlasse. Ich weiß ja auch selber, dass man sich über jeden Kommentar freut. ;-)
    Wie gesagt, ich hatte heute meinen letzten Arbeitstag im Hamsterrad und wir sind schon seit ein paar Monaten dabei unsere Wohnung aufzulösen und alles zu verkaufen bzw. einzulagern. Der feste Termin zum Anfang unseres Lebens als Digitale Nomaden ist der 22.09.
    Ich werde auch oft als mutig bezeichnet und empfinde mich überhaupt nicht so. Ich möchte auch nicht sagen, dass ich es normal finde, was wir tun, aber für meinen Mann und mich ist das der logische nächste Schritt unserer persönlichen Weiterentwicklung. Natürlich ist es ein bisschen aufregend, wenn man einen neuen Lebensabschnitt beginnt. Aber das ist es ja immer und für jeden. Ich glaube aber, dass die Menschen, die uns mutig nennen, sich genau da von uns unterscheiden: sie haben schon länger keinen neuen Lebensabschnitt mehr beschritten. Und wenn man sich nicht öfter bewusst verändert, dann machen einem Veränderungen Angst. (Wobei ich nicht sagen möchte, dass jeder seine Wohnung aufgeben soll. Es muss jeder so viel oder wenig Veränderung in seinem Leben zulassen, wie es ihn glücklich macht.)
    Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es Dir (und uns) ergehen wird.
    Freie Grüße noch aus Leipzig von
    Steffi
    PS: bei uns waren es auch ca. 10 Monate Vorbereitungszeit und ich habe sie als zu lange empfunden. Ich denke, man schafft das Ganze auch in 3-6 Monaten!

    • Antworten
      Ute
      29. Juli 2014 um 3:47

      Hi Stefanie,
      vielen Dank für deine Eindrücke und schön, dass es euch genauso oder ähnlich geht. Ich habe auch mit vielen gesprochen, die das geregelte Leben und das, was dazu gehört, sehr schön finden und niemals aufgeben würden. Andererseits haben mir auch viele gesagt, dass sie mich beneiden, weil sie in Familie oder anderen Umständen stecken, die so ein Vorhaben nie mehr möglich machen würden. Dadurch weiß ich das ehrlich gesagt noch ein wenig mehr zu schätzen, diese Freiheit jetzt in dieser Form genießen zu können. Aber es wird auch wieder anders kommen.
      Ich wünsche euch viel Erfolg bei eurer Umsetzung und viel Spaß auf Reisen!
      Liebe Grüße
      Ute

      • Antworten
        Ute
        29. Juli 2014 um 15:26

        Hi Stefanie,
        ich denke, dass diese Lebensform (wie wir sie anstreben) nicht für jeden das Richtige wäre, denn viele sind zufrieden mit dem Leben – wie es ist. Am Ende ist das natürlich auch gut so, denn sonst würde unser Sozialsystem komplett zusammenfallen.
        Wie auch immer, ich sehe das genauso wie du – jeder muss nach seinen Vorstellungen glücklich werden… oder eben nicht ;)
        Ganz liebe Grüße & euch auch viele einzigartige Erlebnisse,
        Ute

      • Antworten
        Stefanie
        29. Juli 2014 um 8:01

        Hallo Ute,
        meinst Du nicht, dass viele dieser Umstände, die manche Menschen, die uns beneiden, anbringen nur Vorwände sind? Mag nicht immer so sein, aber oftmals kommt mir das so vor, wenn ich zu hören bekomme „ja, Du kannst das machen, Du hast ja keine Kinder“ oder ähnliches.
        Sicherlich wird es mit Kindern schwieriger, aber unmöglich ist es nicht, frei und selbstbestimmt zu leben. Ich kenne Beispiele von Familien, die nomadisch leben und schulpflichtige Kinder haben. Ich persönlich glaube, dass es tatsächlich nur eine Frage des Wollens und Überwinden der Ängste ist. Also vielleicht sind wir doch mutig ;-)
        Aber wie auch immer, es muss jeder Mensch nach seiner Fasson glücklich werden.
        Ich wünsche Dir auf jeden Fall ganz viel Spaß und tolle neue Erfahrungen!
        Liebe Grüße
        Stefanie

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