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Freiheit, warte auf mich!

Freiheit warte auf mich

In weniger als fünf Monaten wird es endlich soweit sein: Ich werde nicht mehr morgens ins Büro fahren, dort neun Stunden absitzen und die verbleibenden drei Stunden am Abend mit Aufräumen, Waschen oder Fernsehen verbringen. Es wird auch keine eigenen vier Wände mehr geben und kein geregeltes Einkommen. Und vor allen Dingen wird eins passieren: Ich werde nicht mehr wissen, was am nächsten Tag passiert. Keine Pläne und kein Alltag mehr. Und ich werde es lieben!

Viele träumen davon, aus dem Alltag auszusteigen und irgendwo zu leben, wo es schön und bestenfalls auch noch ganzjährig warm ist. Nur halten uns meist die vielen Verpflichtungen zu Hause und wirtschaftliche Gründe davon ab, diesen Gedanken auch in die Tat umzusetzen. Abgesehen davon wüsste man wahrscheinlich gar nicht, wo man dauerhaft leben wollte. Aber was ist zu tun, wenn man zu Hause nicht mehr glücklich ist? Vor fünf Monaten habe ich den Entschluss gefasst, mein Leben grundlegend zu ändern!

 

Eine kurze Einführung für die, die mich noch nicht kennen:

Ute Kranz Reisebloggerin

Ich bin 37, mehr oder weniger ungebunden, von Beruf Kommunikationswirtin und lebe in Köln. Seit 8 Jahren bereise ich überwiegend allein und mit großer Leidenschaft die Welt. Seit fast einem Jahr führe ich diesen Reiseblog und möchte damit gerne anderen Frauen Mut machen, auch einmal den Schritt zur Alleinreise zu wagen. Für eine längere Weltreise fehlte mir bisher immer der Mut – aus Angst, dass ich danach nicht mehr in mein normales Berufsleben zurückfinden würde. Daher habe ich meine Reisen stets in ein paar mehrwöchige Trips im Jahr gepackt, was am Ende den selben Effekt einer Weltreise mit sich gebracht hat: Ich möchte und kann den normalen Alltag zu Hause in Deutschland nicht mehr weiterleben!

 

Der Auslöser

Es geschah in einer Nacht am Ende meiner 3-wöchigen USA-Reise im Sommer letzten Jahres. Schon auf der langen Strecke von New Mexico nach Los Angeles hatte ich im Auto viel Zeit zum Nachdenken gehabt. Auf der hawaiianischen Insel O’ahu traf ich dann kurz vor meiner Abreise auf einen Surfer, der dort auf den Saisonbeginn wartete und keine eigene Bleibe hatte. Unser beider Lebenswandel hätte unterschiedlicher nicht sein können. Während ich Geld hatte und diesbezüglich ein sorgloses Leben führte, hatte er nichts. Dafür besaß er etwas Kostbares, das ich nicht hatte: Freiheit! Er schlief am Strand und hielt sich mit Gutscheinen aus dem Supermarkt irgendwie über Wasser. Okay, dieser Zustand an sich war nun nicht wirklich erstrebenswert, aber für mich war in diesem Zusammenhang eins entscheidend: Es gibt immer einen Weg – egal, wie schlecht es auch laufen mag.

Surfer auf Hawaii Blog
Aus meiner Faszination heraus nahm ich sein Angebot an, die Nacht auch am Strand zu verbringen. Das Plätzchen lag geschützt in einem kleinen Nadelwald zwischen Meer und Straße. Während er seelenruhig schlief, entschied ich mich nach unzähligen, rastlosen Drehungen zur Beobachtung der Sterne. Ich wusste gar nicht, dass es so viele Sternschnuppen gab! Irgendwie wurde mir bewusst, dass ich das Leben in der Form – wie es zu Hause in den letzten Jahren stattfand – nicht mehr weiterleben wollte. Ab dem darauf folgenden Tag war für mich klar, dass ich meinen Job zu Hause an den Nagel hängen würde. Seitdem ist kein Tag vergangen, an dem ich diesen Entschluss bereut habe!

 

 

Was vorher geschah

Schon seit drei Jahren habe ich jedes Jahr einmal den Anlauf gewagt, meinen Job aufzugeben oder wenigstens weniger zu arbeiten. Die ersten beiden Male verlief das Vorhaben jedoch einige Zeit nach dessen Ankündigung im Sande, denn ich wusste weder wo es hingehen, noch was ich dann überhaupt Sinnvolles unternehmen sollte. Auch war mir als 100%-iger Sicherheits-Mensch nicht klar, wie ich ohne Einkünfte leben könnte. Die schönen Fernreisen wären nicht mehr wie bisher möglich und von so vielen anderen materiellen Dingen müsste ich dann ebenfalls zukünftig Abstand nehmen. Und ich war mir nicht sicher, ob ich so leben wollte. Von der Hand in den Mund – das wäre nicht mein Ding. Trotz allem lege ich seit Jahren Geld zurück und habe mir prophylaktisch die teureren Dinge zugelegt, die ich auf einer langen Reise brauchen und mir vielleicht später wahrscheinlich nicht mehr leisten können würde: Kameras, Objektive, Laptop und hochwertiges Reise-Equipment. Eine Entscheidung, die sich nun als sinnvoll erwiesen hat.

 

Drei gute Gründe für den Ausstieg

  • ZEIT: Während ich früher den Spruch der Erwachsenen »Die Zeit rast immer schneller« gehasst habe, muss ich heute eingestehen, dass sie recht hatten. Die letzten zehn Jahre sind wie im Flug vergangen.Alltag in ZahlenUnd es fällt im Alltag verdammt schwer, Akzente zu setzen. Wie auch, wenn man an einem normalen Arbeitstag gerade einal ungefähr drei Stunden Zeit für sich hat. Das Reisen hat sich dabei als beste Möglichkeit herausgestellt, die Zeit langsamer laufen zu lassen, Genuss zu empfinden, Dinge um sich herum intensiv wahrzunehmen und unvergessliche Erinnerungen zu produzieren. Ein weiterer Zeit-Aspekt ist meine No. 1-Antwort auf Fragen, die sich auf meine Freizeit beziehen: »Tut mir leid, ich habe keine Zeit« oder »Sorry, ich bin zu müde«.  Antworten, die nicht nur unangenehm, sondern auch äußerst unzufriedenstellend sind. Tagtäglich ringe ich um eine gute Verteilung von Arbeit, Verpflichtungen, Hobbys und Kontaktpflege, die mir allerdings nicht wirklich gut gelingt.
  • GESUNDHEIT: Beruflich war ich immer erfolgreich. Schon mit 12 habe ich Omis Fernseh-Zeitschriften verkauft, in der Oberstufe verdiente ich bereits mehrere hundert Euro im Monat und mit 22 war ich dann Gesellschafterin und zweite Geschäftsführerin einer Ingenieur-Gesellschaft, was sich seitdem bis heute bei renommierten Unternehmen fortgesetzt hat. Zwischendurch noch ein mehrjähriges Abendstudium; kurzum: Objektiv klingt das alles ganz ansprechend. Aber dieses Leben hat auch seine Schattenseiten. Obwohl ich in der ganzen Zeit nicht ein Mal krank geschrieben war, leide ich durch den enormen Stress und Druck seit langem unter psychosomatischen Beschwerden: Magenschmerzen, Schlafstörungen und ständige Bindehaut-Entzündungen waren nur einige der Probleme, mit denen ich permanent zu kämpfen hatte. Ehrlich gesagt habe ich erst vor kurzem eingesehen, dass mein Körper keine Maschine ist, die man bis auf’s Unendliche ausreizen kann. Und obwohl es die Natur mit mir unter optischen Gesichtspunkten bisher sehr gut gemeint hat, machen sich 50- bis 60-Stunden-Wochen über mehrere Jahre hinweg unweigerlich bemerkbar. Nur war mir Geldverdienen immer wichtiger.
  • MATERIALISMUS: Mit einem riesigen Jahresgehalt, drei Autos, einer großen Wohnung, Luxus-Uhren, Designer-Taschen und -Klamotten, über 50 Kameras und mehreren traumhaften Reisen im Jahr müsste ich eigentlich überglücklich sein.Kosten Alltag
  • Für mich haben diese Dinge in den letzten Jahren allerdings sukzessive an Relevanz verloren. Ganz im Gegenteil sogar – mittlerweile empfinde ich Besitz sogar eher belastend. Und das nicht nur, weil eine Gucci-Tasche bereits nach ein paar Monaten ihren Wert verloren hat, sondern weil die Ausgaben für diese Status-Aufwertung völlig unverhältnismäßig sind. Ganz davon abgesehen, dass das Leben in Deutschland ohnehin extrem teuer ist und immer teurer wird. Hinzu kommt, dass mit wachsendem Einkommen meist auch die finanziellen Verpflichtungen und monatlichen Ausgaben immer höher werden. Eine Entwicklung, aus der man sich nur schwer herauswinden kann; erst recht, wenn man nicht nur für sich alleine sorgen muss.

 

Erste Veränderungen nach dem Entschluss

Werte AussteigenBis jetzt hat sich – zumindest rein äußerlich – recht wenig verändert. Kopfmäßig hingegen kann man von einem Quantensprung sprechen. Zum Teil erkenne ich mich dabei selbst nicht wieder. Während ich zum Beispiel anfangs nur von einem Jahr Auszeit ausgegangen bin, steht für mich inzwischen fest, dass es keinen fixen Zeitraum geben wird. Auch wollte ich eigentlich eine kleine Wohnung anmieten, damit ich immer ein zu Hause hätte nach dem Motto „Man kann ja nie wissen…“. Aber auch dieses Thema hat sich vor kurzem schlagartig erledigt: Es wird nur einen Lagerraum geben. Und das alles, ohne irgendein Ziel zu haben!

Nichtsdestotrotz werden nun noch ein paar schwierige Monate auf mich zukommen. Das mit Abstand schwierigste Unterfangen sind die vielen großen und kleinen Trennungen sowie Entscheidungen über das „was kommt weg und was bleibt“. Manches lohnt sich aufgrund eines viel zu geringen Wertes nicht zu verkaufen, aber den Wurf in den Papierkorb bringe ich dann auch nicht über’s Herz. Es ist ein ständiges Frage- und Antwortspiel, bei dem momentan meist noch das Wort „Behalten“ gewinnt. Vieles liegt wohl auch an der Problematik, dass ich nicht weiß, ob und wann ich nochmals in Deutschland wohnen werde. Und natürlich hängt man auch an dem einen oder anderen Teil.

 

Pläne – Wie geht es weiter?

Es ist immer die erste Frage, die mir gestellt wird: „Und wo geht’s hin?“ Und es folgt immer die gleiche Antwort: „Ich weiß es nicht.“ Denn es wird keinen Plan geben. Es ist zwar mehr als ungewöhnlich für mich, denn normaler Weise liebe ich Pläne schmieden und es wäre sicher auch toll, mit einem aufregenden Projekt an den Start zu gehen. Aber ich möchte endlich einfach mal nur das machen, worauf ich gerade Bock habe. Zeitdruck und Stress habe ich lange genug gehabt und das ist so ziemlich das letzte, was ich auf dieser Reise erleben möchte. Aber klar gibt es unzählige Ideen für spannende Reiseziele. Nur wird die Art der Reise zunächst von einem Mann beeinflusst werden: Ich hätte nie gedacht, dass er mal so alt werden würde, aber mit seinen 13 Jahren ist mein Hund noch verdammt fit und kommt natürlich mit.

Bildschirmfoto 2015-11-20 um 15.54.35Daher wird die Reise am Anfang nicht auf eine weit entfernte Südsee-Insel gehen, sondern eher im Auto mit Zelt und Gaskocher Richtung Ost- oder Südeuropa. Den Herbst würde ich gerne in Jordanien verbringen, wo bereits ein Zimmer auf mich wartet. Aber dort mit dem Auto hinzukommen wird wahrscheinlich nicht ganz einfach sein. Grundlegend wird es aber darauf hinaus laufen, dass ich mir jeweils für ein paar Monate eine feste Destination aussuchen und von dort aus Trips in die umliegenden Länder unternehmen werde. Da gibt es für mich in Afrika, China, Südamerika und vielen anderen Bereichen der Welt noch viel zu sehen. Vielleicht bleibe ich aber auch irgendwann irgendwo hängen und lebe dort glücklich und zufrieden bis an mein Lebensende. Oder ich mache irgendwo ein Hostel auf. Wer weiß das schon.

 

 

Ein Leben ohne Einkünfte? Geht das?

Das Thema Geld war für mich immer die größte Hürde, eine Auszeit zu planen. Schließlich bin ich seit jeher ein regelmäßiges Einkommen gewohnt und dementsprechend verwöhnt, eine relativ hohe Summe monatlich auf den Kopf hauen zu können. Seit meinem Entschluss stelle ich allerdings fest, dass ich kaum noch Geld ausgebe und eigentlich auch recht wenig zum Leben brauche. Und selbst das wäre sogar noch weiter optimierbar, ohne mich schlecht fühlen zu müssen.Lebensqualität Aussteigen

Warum wir viele Dinge häufig schwarz sehen und bei neuen Ideen von Vornherein gleich vom Schlimmsten ausgehen, weiß ich selbst nicht. Wir geben die Hoffnung oft schon auf, bevor wir uns überhaupt mit den Möglichkeiten und Chancen vertraut gemacht haben. Seit meinem Entschluss habe ich bereits diverse Angebote bekommen, bei denen ich dank heutiger Technik problemlos ortsunabhängig arbeiten könnte, ohne in Deutschland sein zu müssen. Ich könnte also theoretisch irgendwo in der Karibik mit dem Laptop auf’s Meer schauen und ganz normal weiter mein Geld verdienen.

Aber ich möchte erst einmal nicht mehr arbeiten. Seit einigen Jahren habe ich Geld zurück gelegt und werde die erste Zeit erstmal entspannt von diesem Ersparten leben, meine private Altersvorsorge in Deutschland weiter bedienen und kostenbewusst leben. Des Weiteren stehen Projekte im Raum, bei denen ich kleinen Unternehmen in Entwicklungsländern Unterstützung im Marketing und Firmenaufbau gegen freies Wohnen und Essen anbiete. Mit dem ersten habe ich bereits begonnen und freue mich über die ersten Erfolge.

 

Welche Veränderungen verspreche ich mir?

Es ist nicht nur die Ruhe und Freiheit, die ich suche. Mir geht es auch um viele weitere Punkte, die mir im alltäglichen Leben schlichtweg abgehen. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Entschleunigung!  Die Zeit läuft nicht nur immer schneller, sondern wir mischen dabei auch ordentlich mit: Wir lieben 2-in-1- und Instant-Produkte und werfen uns maximal schnell wirkende Medikamente ein, ohne unserem Körper überhaupt die Gelegenheit zu geben, das Problem selbst beheben zu können. Weil wir uns die Zeit auch nicht mehr nehmen wollen. Nur ist dieses Leben zu kurz, um es einfach an sich vorbeilaufen zu lassen. Ich möchte wieder lernen, Zeit zu genießen.
  • Sinnfindung!  Bisher ging es in meinem Leben immer nur darum, Geld zu verdienen, um mein eigenes Leben in den Griff zu bekommen. Allerdings habe ich festgestellt, dass mich das nicht wirklich erfüllt und glücklich macht. Ich möchte keine Weltverbesserin werden, aber ich würde gerne einen kleinen Teil dazu beitragen, die Welt ein wenig besser zu machen und anderen Menschen helfen, die es im Leben nicht so einfach haben wie ich.
  • Schlechte Angewohnheiten BlogBewusster leben!  Im Laufe der Zeit trainiert man sich verschiedene Eigenarten an, die nicht nur ziemlich ungesund, sondern auch extrem nervig sind. Seien es die Massen unnützer Süßigkeiten jeden Tag im Büro, die Fertiggerichte oder Fast Food-Geschichten, die man aus purer Faulheit in sich reinschiebt oder das permanente und hundertfache Checken des Smartphones. Ein weiterer Punkt ist ein viel zu geringes Umweltbewusstsein. Ich mache mir in meinem alltäglichen Trott selten Gedanken über die Do’s und Don’ts bei Lebensmitteln, Müll, Kleidung usw., wofür ich mich zum Teil wirklich schämen muss. All das muss sich dringend ändern!
  • Kreativität!  Digitales und analoges Fotografieren, Filmen und Schreiben haben sich erst durch das Reisen entwickelt. Neben dem Vollzeitjob und den ganzen anderen Verpflichtungen bleiben diese schönen Hobbies aber nicht nur auf der Strecke, sondern auch die kreativen Ideen kommen im Alltag nur schleppend daher. Sie schlummern in großen Gruppen irgendwo im Hinterkopf und kommen oft erst vorsichtig ab Sonntagmittag zum Vorschein – wenn der Arbeits-Montag schon wieder in den Startlöchern steht. Es gibt also noch sehr viel Potential, das es erst mit einem „freien Kopf“ und Zeit hervorzuholen gilt. Und darauf freue ich mich sehr.
  • Wetter!  Eigentlich friere ich fast immer. Und die Zeit von Oktober/November bis Februar/März werden für mich mehr und mehr unerträglich. Nicht nur wegen der kurzen und grauen Tage, sondern auch wegen des tendenziell kalten, schlechten Wetters. Okay, es gibt natürlich Länder im Norden mit noch mehr Dunkelheit, Regen und Kälte – aber die haben wenigstens oft Schnee. Auch ist es bei uns die schlechte, zum Teil depressive Stimmung vieler Menschen, die mir auf die Nerven geht. Daher steht für mich fest: Ich möchte mich für eine Weile in wärmeren Gefielden aufhalten und gut gelaunte Menschen statt griesgrämige Muffel um mich herum haben.

 

Bedenken und Ängste?

Wer sie in dieser Situation nicht hat, ist entweder naiv oder völlig irrational unterwegs. Natürlich macht man sich Gedanken über die ärztliche Versorgung vor Ort, die mögliche Gefahr von Heimweh-Gefühlen oder auch der Sicherheit im Reiseland. Hilfreich ist dabei wahrscheinlich der Gedanke, dass man nicht die Erste ist, die sich dazu durchgerungen hat. Zum anderen sollte man vielleicht im Hinterkopf behalten, dass man im schlimmsten Fall immer zurück kommen und nochmal von vorne beginnen kann.

Denn das ist ja gerade das Tolle an diesem bevorstehenden Neuanfang: Die Karten werden neu gemischt! Alles kann passieren, nichts muss. Warum auch immer, ich habe irgendwoher das Vertrauen gewonnen, dass alles gut werden wird. Vielleicht habe ich mit meinem Entschluss zu lange gewartet. Andererseits weiß ich jetzt auch definitiv, dass es die richtige Entscheidung war! Und ab dem 1. Juli ist es dann endlich soweit!Göttin Hina Hawaii

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp für diejenigen, die auch mit diesem Gedanken spielen und sich bisher noch nicht durchringen konnten:

Mir hat verrückter Weise eine Schamanin zu meinem Hawaii-Artikel geschrieben, dass mein Erlebnis dort gar nicht so ungewöhnlich gewesen sei, denn dort befinde sich die hawaiianische und polynesische Mondgöttin Hina, die für Freiheit steht! (Schade, dass sie mir in der Nacht nicht auch gleich ihren Körper übertragen hat…)

Wer also noch ein wenig mentale Unterstützung braucht, sollte vielleicht einmal über eine Reise nach Hawaii nachdenken und eine Nacht unter Sternen am Strand verbringen! :)

 

 

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91 Kommentare

  • Antworten
    Sarah Althaus
    11. Februar 2014 um 8:16

    Liebe Ute
    Ich gratuliere dir zu deinem Entscheid und diesem Artikel. Ich kenne die Gefühle die du beschrieben hast sehr gut. Vor einigen Monaten war ich in der selben Situation wie du. Ich habe meinen Job aufgegeben, meine Wohnung gekündigt und alles verkauft. Ich habe keine „Reservewohnung“ und auch sonst nicht viel, da ich alles verkauft habe. Erstaunlicherweise ist mir das sehr leicht gefallen, ich habe bemerkt, dass ich überhaupt nicht an meinen Dingen hänge.
    Als ich dann schliesslich die Wohnung los war, alles verkauft hatte und eigentlich nichts mehr hatte, fühlte ich mich unglaublich frei. Und glücklich. Seit November bin ich nun in der Welt unterwegs und es fehlt mir an gar nichts. Im Gegenteil, ich habe mich noch nie so reich gefühlt. Es ist zwar immer noch eine Gewöhnungssache, das Wissen, das ich tun kann was ich will und nicht, was ich muss. Das Leistungsdenken ist schwer abzulegen, aber es geht, mit der Zeit… :-)
    Den Schritt den du jetzt gewagt hast ist jedenfalls toll und ich kann dir garantieren (auch wenn man das nicht sollte, aber ich bin so überzeugt davon), dass es die beste Entscheidung sein wird, die du treffen konntest. Vor allem eines: ohne Pläne loszuziehen und sich erstmals ein paar Monate Auszeit zu gönnen. Lass dir von niemandem etwas anderes einreden!
    Die Zeit in der du jetzt steckst ist stressig und emotional auch belastend. Aber versuche sie soweit wie möglich trotzdem zu geniessen, denn auch diese Zeit hat sein Schönes.
    Bei mir steht übrigens nach Asien eine Zeitlang Hawaii auf dem Programm… ;-) Eine der wenigen Destinationen die für mich unbedingt sein müssen! Ich werde bestimmt an dich denken, wenn ich dort am Strand sitze.
    Herzliche Grüsse aus Vietnam,
    Sarah

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 8:45

      Liebe Sarah,
      vielen Dank für die mutmachenden Worte. Ich schätze, dass ich die jetzige Vorbereitungszeit erst im Nachhinein als „schön“ empfinden werde, denn im Moment ist sie einfach nur gruselig. Das einzig unglaublich Tolle ist das extreme Mitgefühl und Mitfiebern anderer – echt Wahnsinn! Mit Hawaii könntest du eigentlich noch ein wenig warten… dann komm‘ ich dazu und bringe uns zwei Hängematten mit :)
      Ganz liebe Grüße nach Hoi An,
      Ute

      • Antworten
        Sarah Althaus
        12. Februar 2014 um 9:58

        Ok, „schön“ ist vielleicht nicht gerade das passendste Wort. Aber im Nachhinein ist es doch sehr spannend zu sehen, was während dieser Zeit alles passiert ist und wie die Leute damit umgehen. Es ist eine Zeit in der so vieles geht, dass man zum Teil kaum mehr mitkommt – mir jedenfalls gings so. Ich brauchte einige Wochen um zur Ruhe zu kommen! Halt dich jetzt einfach an den positiven Rückmeldungen fest und dem Wissen, dass du tust was DIR gefällt.
        Und das mit Hawaii – was für eine Idee! Wenn ich früher da bin, werde ich schon mal ein schönes Plätzchen für die Hängematten suchen! :-)

  • Antworten
    Ina
    11. Februar 2014 um 8:17

    Liebe Ute,
    hach… Wie so oft finde ich mich in deinen Berichten zu 100% wieder!
    Ich finde deine Entscheidung ganz toll und wünsche dir, dass du findest, was du suchst und dabei eine ganz tolle Zeit hast!
    Mir geht es ganz genauso wie dir! Bei mir geht es allerdings erst Ende nächsten/Mitte übernächsten Jahres los.
    Noch hält mich zu viel hier und ich möchte Hamburg noch ein bisschen auskosten.
    Ach ja: Im Juli und auch schon vorher ist es hier in Hamburg hin und wieder sehr warm und ich würde mich sehr freuen, dich mal persönlich kennen zu lernen ;-)
    Ganz liebe Grüße aus dem Norden,
    Ina

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 8:52

      Liebe Ina,
      vielen lieben Dank für deinen tollen Kommentar! Bin schon sehr gespannt, wohin es dich/euch verschlagen wird! Da in Hamburg ja die glücklichsten Menschen leben sollen, kann ich deine Beweggründe sehr gut nachvollziehen :) Würde dich dort sehr gerne besuchen. Werde mal sehen, was sich da machen lässt.
      Bis bald, ganz liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Patrick
    11. Februar 2014 um 9:10

    Ich bin gespannt, wie lange Du das neue Leben lieben wirst und werde es hier gern verfolgen :-)

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 8:53

      Hey Patrick,
      freut mich sehr, vielen Dank! Ich hoffe, es wird sehr lange sein :)
      Lieben Gruß

  • Antworten
    Mandy
    11. Februar 2014 um 9:12

    Liebe Ute,
    dein toller Artikel regt einen mal wieder an über sein eigenes Leben, Ziele und Wünsche nachzudenken – für mich sehr inspirierend!
    Ich finds echt klasse, dass du das durchziehen willst und ich bin mir sicher, es wird eine aufregende Zeit und eine tolle Erfahrung für dich werden :-)
    Ich wünsch dir alles Gute auf deinem Weg und freu mich auf viele weitere spannende Berichte von deinen Erlebnissen!
    Liebe Grüße,
    Mandy
    P.S.: Den „Wetter“-Punkt kann ich sooo gut nachvollziehen! Für die kalte Jahreszeit würde ich auch gern regelmäßig „auswandern“ :)

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 8:57

      Hi Mandy,
      das wäre vielleicht sogar noch eine bessere Option… im Sommer in Deutschland arbeiten und viel Geld verdienen und den kalten Winter irgendwo nur chillen :) Aber ich fürchte, da wird man wenig Arbeitgeber finden, die das mitmachen… Vielen Dank für deine lieben Worte!
      Bis bald, liebe Grüße,
      Ute

  • Antworten
    Florian
    11. Februar 2014 um 9:18

    Liebe Ute,
    ich freue mich sehr für dich ! Ich kann dir sagen, du wirst es nicht bereuen, ich bin seit zwei Monaten ohne Job, Arbeit und nur das nötigste an Besitz und bin glücklich wie nie zuvor in meinen Leben. Gerade sitze ich in Barcelona im Hostel und konnte das wundervolle Wetter hier genießen, während in Deutschland Winter ist. Ich kann mir bereits nach dieser kurzen Zeit nicht mehr das geregelte Leben in Deutschland vorstellen, was ich bis vor kurzen noch hatte. Ich drücke dir die Daumen, dass alles genauso klappt, wie du es dir vorstellst !
    Sonnige Grüße aus Spanien

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:01

      Hallo Florian,
      vielen Dank für die Unterstützung :) Ich beobachte deine Vorbereitungen und Pläne ja schon seit längerem und freue mich, dass du schon so gute Erfahrungen gemacht hast. Schick‘ mir mal ein paar spanische Sonnenstrahlen rüber!
      Liebe Grüße nach Barcelona!
      Ute

  • Antworten
    herr stiller
    11. Februar 2014 um 9:20

    Wow, krass. Aber nicht nur die Entscheidung, sondern, dass ich sie aufgrund deiner Worte total nachvollziehen kann. Ich wünsch dir schon mal alles Gute, auch wenn’s ja noch etwas hingeht. Freu mich auf schöne Bilder und spannende Berichte. :)

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:02

      Ich finde die ganze Entwicklung der letzten Monate auch irgendwie krass. Hätte nie damit gerechnet, dass ich irgendwann von heute auf morgen mal so sicher sein werde, dass es jetzt losgehen muss. Danke auch für deine Wünsche :)

  • Antworten
    Simon
    11. Februar 2014 um 9:43

    Erstrebenswert, beneidenswert, fantastisch. Ich freue mich für dich. Toll, wenn den Schritt wagst.
    Bei uns sieht es leider genau anders aus, wir kommen bald von einer unbegrenzten Reise zurück und müssen unser Erspartes erstmal aufpeppen.
    Ich wünsche dir schon jetzt viel Spass.

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:06

      Hi Simon,
      Mann, ihr habt aber auch echt eine tolle Reise hinter euch, vor allem mit dieser Wahnsinns-Kamera :)) Danke auch für deine lieben Wünsche. Ich hoffe, dass es bald wieder für euch losgehen kann.
      Viele liebe Grüße, auch an Fränzi!
      Ute

  • Antworten
    Christina
    11. Februar 2014 um 9:56

    Wünsche dir für dein neues Leben das Allerbeste. Es gehört viel Mut dazu, aber alles hat seinen Sinn und ich bin mir sicher, dass es sich lohnt und du den Sinn und das Glück findest.

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:08

      Danke gleichfalls, liebe Christina! Ich bin sicher, dass es die richtige Entscheidung war und ich bin echt aufgeregt, wohin die Reise gehen wird! Liebe Grüße!!

  • Antworten
    Trashpilotin
    11. Februar 2014 um 10:03

    Liebe Ute,
    Ich finde deine Entscheidung so toll und mutig und denke, dass du das Super machen wirst! Ich bin gespannt was du alles erleben wirst und freue mich darauf, darüber hier zu lesen!
    Liebe Grüße
    Sonja

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:10

      Hi Sonja,
      Dankeschön für diese tollen Worte! <3 Ich hoffe, ich habe dann auch etwas Platz im Gepäck, um ein paar Lomos mitzunehmen… das Analoge möchte ich eigentlich nicht wirklich aufgeben.
      Liebe Grüße zurück,
      Ute

  • Antworten
    Mandy
    11. Februar 2014 um 10:45

    Wow, ich bin begeistert – genau der gleiche Plan schwirrt mir auch durch den Kopf, angefangen von „ich mach mal eine Weltreise“, bin ich jetzt angekommen bei dem Vorhaben, einfach planlos und ohne Zeitlimit loszufahren. Noch will ich ein wenig Geld dafür ansparen, nächstes Jahr kann’s dann losgehen. Dein Artikel könnte auch von mir stammen, irre! Ich wünsch die viel Spaß bei der Vorbereitung und schon mal gute Fahrt! Bin gespannt! Und vllt. fahren/laufen wir uns ja mal über’n Weg irgendwo. :)

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:15

      Hi Mandy,
      ich find’s klasse, dass es tatsächlich viele gibt, die genau die gleichen Gedanken haben wie ich. Dann bin ich ja mal gespannt, wo es dich hintreibt und vielleicht laufen, fahren oder fliegen wir uns tatsächlich mal über den Weg :)
      Liebe Grüße aus Köln & Danke für die schönen Worte!
      Ute

  • Antworten
    Mischa
    11. Februar 2014 um 11:24

    Liebe Ute,
    ich wünsche dir ganz viel Spaß, viele tolle Erlebnisse und neue Horizonte, wenn du mit dieser neuen Freiheit in die Welt hinausziehst. Ich bewundere dich dafür, dass du diese Entscheidung so treffen konntest, wahrscheinlich weil ich soviele deiner Beweggründe nachvollziehen kann, und freue mich auf deine Berichte aus der Ferne.
    Um es mit Tucholsky zu sagen: Trudele durch die Welt. Sie ist so schön: gib dich ihr hin, und sie wird sich dir geben.
    Ganz liebe Grüße

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:19

      Liebe Mischa,
      vielen vielen Dank für die guten Wünsche! Ich freue mich jetzt wahnsinnig auf’s „Trudeln“ :) Vielleicht kommt der Punkt bei dir ja auch irgendwann mal, wer weiß!
      Liebe Grüße!!
      Ute

  • Antworten
    Marcus
    11. Februar 2014 um 11:43

    Hallo Ute,
    Ich beneide dich unsäglich, dass du schon soweit bist, wie ich in den nächsten Monaten, hoffentlich nicht Jahren, kommen will. Stehe gerade am Anfang mir ein ortsunabhängiges Einkommen aufzubauen. Leider hatte ich es in den letzten Jahren nicht so mit dem Sparen, deshalb werde ich auch unterwegs etwas tun müssen. Der Grundstein ist mit meinem Blog bereits gelegt. Allerdings bedarf es noch jeder Menge Zuwendung und Liebe (nicht Arbeit), um mein Baby soweit zu bringen, dass es mich aus dem deutschen System raus, und dorthin bringt, wo ich das Leben meiner Vorstellung leben kann. Ich wünsche dir ganz viel Glück. Finde deinen Weg.
    Viele Grüsse auch an deinen Begleiter
    Marcus

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:22

      Hey Marcus,
      ich möchte eigentlich auch schon nach ein paar Monaten damit beginnen, wenigstens etwas Geld weiterhin verdienen zu können. Das ganze Ersparte auf den Kopf zu hauen wäre nicht so mein Ding. Aber wie du auch sagst, das braucht seine Zeit. Ich drücke dir auch die Daumen, dass du dein Vorhaben bald in die Tat umsetzen kannst. Nach Thailand wird es mich hoffentlich auch bald einmal wieder verschlagen :)
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Yvonne
    11. Februar 2014 um 11:54

    Hallo Ute,
    tolle Seite und schön ge-/beschrieben. Ich bin auch überzeugte Alleinreisende mit dem immer weiter wachsenden Plan im Kopf irgendwann auszusteigen. Schön mal zu lesen, dass es andere (Frauen) gibt, die aus einer guten sozialen Situation einfach den sinn im schnöden Alltag nicht mehr sehen.
    Ich wünsche Dir alles gute auf Deinem Weg durch die Welt.
    LG
    Yvonne

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:26

      Hi Yvonne,
      schön, dich kennenzulernen! Die gute soziale Situation bei Frauen hat meines Erachtens auch noch ein paar weitere Nachteile, die das Leben hier eher schwieriger als leichter machen. Aber das ist ein anderes Thema :) Vielleicht klappt’s ja bei dir auch zu einem späteren Zeitpunkt. Vielen Dank auch für deine lieben Wünsche!
      Ute

  • Antworten
    Silvia
    11. Februar 2014 um 13:09

    Hallo Ute,
    ich bewundere deinen Mut zu dieser Entscheidung und wünsche Dir viel Glück auf Deinem Weg, unvergessliche Momente und ganz viel Spass.
    Liebe Grüsse

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:27

      Liebe Silvia,
      vielen Dank für deine guten Wünsche!
      Viele Grüße!!
      Ute

  • Antworten
    Steffi
    11. Februar 2014 um 13:26

    Liebe Ute,
    wahnsinnig mutig und absolut toll. Dein Bericht hat mich sehr berührt und ich hatte beim Lesen ein bisschen Wasser in den Augen ;): Ich wünsche dir auf jeden Fall das allerbeste für deine Zukunft. Lass uns weiterhin ein wenig daran teilhaben.
    Ganz liebe Grüße
    Steffi

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:29

      Hi Steffi,
      du bist ja süß! :) Ich bin gerade in letzter Zeit auch recht häufig nah am Wasser gebaut, aber das scheint wohl relativ normal zu sein. Vorfreude, Mitgefühl und diese Trennungen von Dingen sind ja nun auch nicht gerade Dinge, die man täglich hat. Vielen Dank für deine lieben Wünsche!
      Bis ganz bald, liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Anja
    11. Februar 2014 um 13:40

    Wow, was für ein toller Artikel und finde mich da 100%ig wieder. Ich besitze bis heute nicht viel mehr als ein paar Klamotten und Ikea-Möbel, die in meiner untervermieteten Wohnung stehen, aber weiss, wie schnell man sich an den Alltag gewöhnt und dann denkt, man kommt da nie wieder raus. Und dann ist es umso schwerer, die Bremse zu ziehen und sienen Weg zu gehen. Hut ab, ich freue mich für dich!
    Lg aus Uruguay

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:37

      Hi Anja,
      ganz lieben Dank für deinen tollen Kommentar! Ich wünschte wirklich, ich wäre schon soweit, nur noch ein paar Klamotten zu haben, denn die ganzen Sachen zu verkaufen ist nicht nur zum Teil schmerzlich, sondern auch, weil es so zeitintensiv ist :( Aber es hat ja einen guten Zweck.
      Viele Grüße nach Uruguay, da möchte ich unbedingt auch mal hin!
      Ute

  • Antworten
    Andy
    11. Februar 2014 um 15:02

    Hallo Ute,
    das du deine Entscheidung getroffen finde ich wundervoll ! Ich hoffe du findest genau das was du suchst in deiner Reise und viele neue Bekanntschaften machst, das du viele neue Eindrücke und Erlebnisse erfahren wirst und auch das du diese immer schön Berichten wirst, wir sind nämliche alle Neugierig ! :)
    Ich selbst hoffe das ich bald auch an diesen Punkt gelange und werde in der Zeit noch ein wenige das schön Hamburg genießen…
    Ich wünsche dir eine schöne Reise.
    Viele Grüße aus Hamburg

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:38

      Hey Andy,
      noch ein glücklicher Hamburger! Vielleicht sollte ich dort nicht anfangen, sonst bleibt man wahrscheinlich gleich dort hängen :)
      Vielen Dank für deine lieben Wünsche und hoffen wir mal, dass sie alle in Erfüllung gehen. Ich drücke dir die Daumen, dass es für dich auch bald klappt.
      Viele Grüße in die Glückstadt
      Ute

  • Antworten
    Planet Hibbel
    12. Februar 2014 um 3:21

    Liebe Ute! Ein grandioser Entschluss. Ich habe schon zweimal alles abgebrochen und hinter mir gelassen. Einmal mit Rückfahrkarte und einmal ohne. Ich bin zwar jedes Mal nach einem Jahr zurückgekehrt, aber diese Reisen waren mit das Beste was ich je in meinem Leben gemacht habe und sie sind mit nichts Materiellem zu ersetzen. Ich finde allerdings, das so ein Schritt viel leichter ist, wenn man keine materiellen Sorgen hat. Ich musste damals schon sehr auf mein Geld achten und hatte ein ganz straffes Budget, sonst hätte ich es nicht gepackt. Wie dem auch sei….Du wirst eine grandiose Zeit haben und ein unglaubliches Glücksgefühl erfahren, sobald Du realisierst, das Du nun alle Zeit der Welt hast. Dauert in der Regel ein paar Wochen oder gar Monate ;). Ich hoffe ich werde diese Erfahrung irgendwann zum dritten Mal erleben können. GlG aus Ehrenfeld :), Nadine

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:55

      Hey Nadine,
      das mit den Finanzen sehe ich ganz genauso. Wenn ich jetzt gar kein Geld im Rücken hätte, würde ich das wahrscheinlich auch nicht machen. Bin schon sehr gespannt, wie das wird… bisher kam ja immer Geld nach und nun wird der Geldsack immer kleiner werden. Oder ich habe unterwegs irgendeine Idee, wie man mit wenig Aufwand viel Geld machen kann :D Haaach, das wird schön! Ich drücke dir alle Daumen, dass es für dich auch bald wieder losgehen kann. Liebe Grüße zurück :)

  • Antworten
    Eva
    12. Februar 2014 um 4:50

    Hi Ute, gestern lese ich Deinen Artikel und meine heutige Yoga-Stunde widmete sich zufälligerweise dem Thema „Freiheit“ und dem „Loslassen“. Ich musste gleich an Dich denken. Du machst es genau richtig: materiellen Ballast abwerfen, sich frei machen und losziehen und vor allem offen sein für Ungeplantes. Du hast meinen vollsten Respekt!

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:56

      Hey Eva, dann war also meine Göttin Hina heute bei dir, hab‘ sie schon vermisst :) Danke für’s Mitmachen!!
      Liebe Grüße & bis bald
      Ute

  • Antworten
    markus
    12. Februar 2014 um 8:46

    wie hübsch! wenn die freiheit in afrika auf dich wartet, geh einfach mit. ich werds so anstellen.

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:57

      Echt? Na das klingt ja super! Wir werden sehen… :)

      • Antworten
        markus
        12. Februar 2014 um 12:34

        ja, werden wir, sehen meine ich. ab nächster woche schon, da gehts bei mir wieder los. freu dich auf die welt, ute. mehr ist nicht zu tun. wunderbares wartet.

  • Antworten
    Nicole
    14. Februar 2014 um 17:40

    Hey Ute,
    ich bewundere dich für diesen Entschluss und wünsche dir die beste Zeit deines Lebens!! Vor allem freue ich mich schon darauf, dich virtuell auf deiner Weltumbummelung zu begleiten :-)
    Ich selbst bin (leider) auch ein Planungs- und Sicherheitsmensch. Viele Jahre habe ich mich mit meinen Lebensabschnittsgefährten auf Pauschalreisen gelangweilt. Ich ärgere mich, dass ich nie den Mut hatte, alleine die Reisen zu unternehmen, von denen ich immer heimlich geträumt habe. Deinen inspirierenden Blog hätte ich vor 10 Jahren super gebrauchen können ;-)
    Mittlerweile bin ich eine regelmäßige und glückliche Reisende. Die Erfahrungen, die ich auf Reisen gemacht habe, sind so viel wertvoller als jeder materielle Besitz, und auch so viel wertbeständiger. Irgendwann möchte ich auch mal eine große, nicht durchgeplante Reise über einen längeren Zeitraum machen, aber momentan fehlt mir noch der nötige Mumm dazu. Mit deinem Blog lese ich mir hoffentlich den nötigen Mut an.
    Alles, alles Liebe und Gute für deinen großen Traum von der Freiheit!
    Im übrigen sind die Winter in den Nordländern gar nicht so schrecklich wie hier, im Gegenteil. Ich als ehemaliger Sommerfan bin nach nur einer Nordlandreise völlig umgepolt worden. Wenn du Entschleunigung suchst, im hohen Norden kannst du sie finden.

    • Antworten
      Ute
      16. Februar 2014 um 12:41

      Hey Ausreißerin Nicole,
      lieben Dank für deinen Kommentar und die vielen guten Wünsche! Ich fänd’s super, wenn ich dir den nötigen Mut dazu vorleben könnte. Aber schau’n wir erstmal, wie es bei mir so wird… :) Guter Tipp mit dem Norden, obwohl es mich ja komischer Weise immer irgendwie in den Süden zieht.
      Bis bald, liebe Grüße & schönen Sonntag noch
      Ute

  • Antworten
    Ivana
    23. Februar 2014 um 23:30

    Liebe Ute,
    Respekt und ein wenig Neid zu Deiner Entscheidung. Ich schaffe immerhin den Ausbruch für ein paar Wochen im Jahr, ich weiß nicht, ob es das für mich wäre, komplett die Zelte abzubrechen, dazu bin ich zu sehr Sicherheitsmensch, das habe ich während meiner Selbstständigkeit kapiert. Aber so ganz habe ich den Gedanken an ein Sabbatical noch nicht aufgegeben. Ausstieg mit Sicherheitsnetz sozusagen ;-) Ich wünsche Dir alles Gute für Deine Reise und dass sich Deine Träume erfüllen mögen.
    Liebe Grüße,
    Ivana

    • Antworten
      Ute
      24. Februar 2014 um 8:19

      Hi Ivana,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Genau das hätte ich mir vor ein paar Jahren auch noch geschrieben :) Bei mir sind inzwischen so viele Dinge zusammen gekommen, dass es schon fast keine andere Alternative mehr gibt. Vielleicht werde ich irgendwo irgendwann scheitern oder durch Heimweh wieder zurück kommen, aber auch dann öffnet sich wieder eine neue Tür. Drücke dir die Daumen, dass sich ein Sabbatical für dich eines Tages einrichten lässt!
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Janine
    26. Februar 2014 um 16:04

    Liebe Ute,
    ich lese zwar noch nicht lange bei dir mit, habe aber trotzdem schon in mehreren, nächtlichen Stunden viele Artikel von dir verschlungen. Ich finde es so mutig und bewundernswert, wie du alleine die Welt erkundest. Und nun willst du sogar noch einen Schritt weiter gehen. Ganz bewusst.
    Bei mir selbst hoffe ich immer auf den einen Moment, in dem ich irgendwo in der Welt hängen bleibe (a la „Weiße Massai“ oder
    „Einfach davongeflogen“ [Lara Juliette Sanders]) und fühlen werde: dies ist mein neues Leben.
    Wenn der Moment nicht kommen sollte, hoffe ich nicht zu lange zu warten, bis ich den Moment von alleine wahr mache.
    Ein Traum von mir ist ein Cottage in Irland zu mieten, abgelegen, irgendwo an der Küste und so lange dort zu leben wie ich glücklich bin. Leider fehlen mir noch die Ersparnisse. Ich freue mich schon, hier weiter von dir zu lesen und wünsche dir alles, alles Gute! :)

    • Antworten
      Ute
      28. Februar 2014 um 18:01

      Hi Janine,
      vielen Dank für das Lob!! Ein Cottage an der Küste Irlands hört sich klasse an! Schön, so einen Traum zu haben.
      In Bezug auf den entscheidenden Moment weiß ich ehrlich gesagt nicht, ob man auf ihn warten muss oder sich einfach überwinden sollte. Ich hätte die Entscheidung gerne schon früher getroffen, aber wer weiß, wofür es gut war. Ich werde berichten :)
      LG & ich drücke dir die Daumen!
      Ute

  • Antworten
    Hendrik
    27. Februar 2014 um 19:28

    Hi Ute,
    Weiser Entschluss. Ich drück die Daumen und keep me posted :-)
    Hendrik

    • Antworten
      Ute
      28. Februar 2014 um 18:02

      Hi Hendrik,
      danke und wird natürlich gemacht! :)
      Ute

  • Antworten
    Gianna
    4. März 2014 um 4:31

    Liebe Ute,
    ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du erreichst was du möchtest!
    Zum Punkt im Sommer in Deutschland und im Winter im warmen Ausland, das geht. Du selbst hast gesagt, es gibt Auftraggeber, bei denen von allen Orten der Welt arbeiten kannst. Ich lebe seit 6 Jahren auf Sizilien. Hier gibt es nur saisonweise Arbeit im Sommer. Meist in Hotels. Trotz allem habe ich allerdings keinen Fuß mehr auf deutschen Boden gesetzt, da es im Winter auf Sizilien viel schöner ist als in Deutschland. ;)
    Liebe Grüße und viel Glück, auch für deinen treuen Begleiter. Ich hoffe er bleibt dir noch sehr lange erhalten!

    • Antworten
      Ute
      4. März 2014 um 7:21

      Hi Gianna,
      wow, Sizilien ist auch echt wunderschön (meinen treuen Begleiter habe ich damals von dort mitgenommen)!
      Danke für den Hinweis, das ermutigt weiter :)
      Liebe Grüße ins schöne Italien,
      Ute

  • Antworten
    Sebastian
    5. März 2014 um 5:44

    Wow, das ist mal einer der besten Artikel der letzten Zeit gewesen, die ich gelesen habe. Ist eigentlich mehr wie ein Manifest und extrem motivierend!
    Ich denke Dir Glück zu wünschen ist unnötig, ich glaube „Viel Spass“ trifft es eher ;-)
    Ich werde direkt mal dein Blog zu meinen RSS Feeds dazu tun!
    VG
    Sebastian

    • Antworten
      Ute
      6. März 2014 um 14:01

      Hey Sebastian,
      starkes Kompliment, Danke!
      Glück kann man immer gebrauchen, das nehm‘ ich gern :)
      Freu mich, wenn du weiter auf meinem Blog dabei bleibst!
      LG Ute

  • Antworten
    Nicole
    12. März 2014 um 14:04

    Super schöner Artikel und Glückwunsch zu Deiner Entscheidung! Kann ich alles prima nachvollziehen. Wie viele andere bin ich gerade auf einem ganz ähnlichen Weg…. Ich wünsch Dir ganz viel Glück und Spaß in Deinem neuen, freien Leben!! :-)

    • Antworten
      Ute
      13. März 2014 um 14:48

      Hi Nicole,
      es ist der einzig richtige Weg, oder? ;)
      Wünsche dir auch eine tolle Zeit in der Ferne!
      Liebe Grüße!!
      Ute

  • Antworten
    Jan
    30. März 2014 um 12:44

    Hi Ute,
    ich habe genau vor 3 Jahren vor der gleichen Entscheidung gestanden.
    Ich kann nur sagen ich habe es nicht bereut und würde es immer wieder tun. Kein Zweifel.
    Mein Schlüssel war immer auf mein Herz und Gefühl zu hören. Dies ist wie ich finde wichtig um einen Weg zu gehen, der von mir selber gewählt wurde und keinen Normen entspricht die mir von der Gesellschaft oder anderen vorgelebt und vorgeschrieben werden.
    Viele Menschen wissen gar nicht was Freiheit bedeutet.. Ich kann Freiheit eigentlich auch gar nicht beschreiben, denn man muss es erfahren….. und es gibt kein gut oder schlecht, es gibt kein richtig oder falsch. Es verhält sich ähnlich mit der Liebe, die erfährt man auch nur wenn man alles was einem jemals über Liebe erzählt bekommen hat vergisst und sich hingibt und liebt und aufhört nachzudenken ob es jetzt richtig oder falsch, gut oder schlecht ist.
    Viele Grüße aus Köln :-)
    Jan

    • Antworten
      Ute
      30. März 2014 um 12:54

      Hi Jan,
      vielen Dank für diesen sehr schönen Kommentar! Ich muss gestehen, dass ich auch noch keinen blassen Schimmer habe, wie sich diese Freiheit genau anfühlt. Aber das ist ja auch genau das Schöne und Spannende, sich einfach selbst zu vertrauen und das Leben von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Ich freue mich wahnsinnig darauf!
      Viele Grüße aus dem Kölner Süden :)
      Ute

  • Antworten
    Lea
    22. April 2014 um 16:00

    Liebe Ute,
    das ist ein toller Reiseblog! Schönes Design und spannende Artikel. Ich mag vor allem diesen hier gerne, da er zeigt, dass alles möglich ist- man muss es nur wollen.
    Weiter so.

    • Antworten
      Ute
      22. Mai 2014 um 3:48

      Hallo liebe Lea,
      vielen Dank für das schöne Kompliment! Bin gespannt, ob alles wirklich so funktioniert, wie ich es gerne hätte ;)
      Ganz liebe Grüße!
      Ute

  • Antworten
    Chrissi
    22. Mai 2014 um 3:34

    Dein gefühl von Freiheit ist bestimmt wunderbar. ich fühle momentan auch sehr frei, aber auch nur weil ich eine kurze Reise im Norden von Italien habe. Die Überwindung alles aufzugeben, was man zuhause hat, die habe ich leider nicht. Aber trotzdem, Chapeau !

    • Antworten
      Ute
      22. Mai 2014 um 3:58

      Hi Chrissi,
      die Überwindung des Abgebens ist für mich auch bisher das Schwierigste und immer noch nicht ganz gelöst… Ich bin sehr gespannt, wie sich diese Freiheit anfühlen wird und ob ich sie wirklich so genießen kann, wie ich mir das im Moment vorstelle.
      Danke dir und liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Nora
    27. Juni 2014 um 15:55

    Liebe Ute, ich bin einfach sprachlos vor Begeisterung. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute auf deinem Weg und hoffe, du wirst regelmäßig berichten.

    • Antworten
      Ute
      30. Juni 2014 um 17:39

      Hallo liebe Nora,
      vielen Dank für die lieben Wünsche! Auf jeden Fall werde ich berichten ;)
      Liebe Grüße & bis bald
      Ute

  • Antworten
    Claudia
    5. Juli 2014 um 7:45

    Hallo Ute,
    auch wenn ich den Beitrag erst relativ spät gelesen habe, muss ich doch sagen dass du mich ganz schön mitgerissen hast. Ich bin sehr gespannt wie es dir ergeht und wünsche dir ganz viel Glück. Frei von diesen Jobzwängen zu sein ist wunderbar.
    Alles Liebe
    Claudia

    • Antworten
      Ute
      5. Juli 2014 um 7:52

      Hi Claudia,
      jemanden mitzureißen ist ein sehr schönes Gefühl! Ich hatte gestern meinen letzten Arbeitstag und kann diesen Zustand gerade noch gar nicht greifen. Ich bin jetzt auch sehr gespannt, wie es weitergeht!!
      Vielen Dank für deinen Kommentar auch und liebe Grüße,
      Ute

      • Antworten
        Claudia
        7. Juli 2014 um 1:21

        Hi Ute,
        das glaube ich gern. Bin irgendwie ein wenig mit aufgeregt. Weißt du denn schon wo es zuerst hingehen soll?
        LG Claudia

      • Antworten
        Ute
        7. Juli 2014 um 1:32

        Hehe, das freut mich ;) Hinsichtlich der Richtung schwanke ich immer noch zwischen Norden und Süden, aber es sieht wohl danach aus, dass es Richtung Skandinavien gehen wird. Mal schauen, wo der Wind mich hin weht…
        Liebe Grüße!

  • Antworten
    Pia
    1. September 2014 um 11:30

    Liebe Ute,
    was für ein klasse Artikel!
    Eigentlich haben all die lieben Kommentatoren vor mir ja bereits alles gesagt.
    Du hast absolut die richtige Entscheidung getroffen – und das nicht nur aus den bereits aufgezählten Gründen.
    Als dauerhaft schwer kranker Mensch kann ich jedem, der sich noch auf zwei Beinen halten kann, nur raten, HEUTE all das zu realisieren, was unter seinen Ängsten an Wünschen schlummer. HEUTE muß man sich die Erinnerungen schaffen, von denen man später, wenn man es nicht mehr kann, zehrt.
    Als für mich vor 17 Jahren mit einer Hirntumor-Diagnose von einem auf den anderen Tag mein bisheriges Leben vorbei war, habe ich anschließend jede einigermaßen schmerzfreie Minute genutzt, zu leben.
    Durch diverse andere OPs und Krankheiten (will Dich ja hier nicht „vollmüllen“, steht alles in meinem Blog) bin ich seit einem Jahr an einem Punkt, an dem ein Ausfllug zum Supermarkt an der Ecke mir schon genauso spannend erscheint, wie früher Mauritius.Und eine Besserung ist erst mal nicht mehr in Sicht.
    Ich wünsche, man könnte diese Erkenntnis allen Gesunden durchs Erzählen transportieren!! Aber leider sind die wenigsten so konsequent wie Du und ziehen die Idee auch durch.
    Deshalb: großes Kompliment an Dich und erst mal viel Spaß auf Island! Dort ist es traumhaft!
    Liebe Grüße – auch an den Strokkur – von Pia

    • Antworten
      Ute
      3. September 2014 um 12:41

      Hallo liebe Pia,
      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Offenheit! Es ist ja der Klassiker, dass man das Leben oft erst zu schätzen weiß, wenn es zu spät ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Erzählen – wie du es beschreibst – wenig hilft, denn da ist auf der anderen Seite immer der Hintergedanke, dass wir ja schließlich gesund sind und uns keinen Stress machen müssen.
      Ich werde mir deinen Blog mal in Ruhe anschauen und wünsche dir auf diesem Weg weiterhin alles erdenklich Gute und toll, dass du als gutes Beispiel voran gehst!
      Ganz liebe Grüße!!
      Ute

      • Antworten
        Pia
        13. Oktober 2014 um 15:27

        Liebe Ute,
        Deine lieben Wünsche sind in meinem Posteingang bis jetzt untergegangen.. ;-) Spät, aber nicht weniger herzlich ein großes Danke dafür!
        LG und erst mal alles Gute auf Deinen nächsten Touren!
        Pia

  • Antworten
    Verena
    22. September 2014 um 0:09

    Toller Blog und wunderschöne Gedanken! :-)

    • Antworten
      Ute
      3. Februar 2015 um 0:39

      Liebe Verena, vielen Dank für das schöne Kompliment!
      Viele Grüße, Ute

  • Antworten
    Andreas
    8. März 2015 um 13:24

    Hallo liebe Ute,
    da hat sich die Deutsch-Lehrerin bzgl. Deines Schreibtalents wohl ganz schön geirrt? Es kommt doch beim Schreiben nicht auf bloße Techniken an. Viel wichtiger ist es doch, die Leser zu inspirieren. Und das machst Du ja mit Deinem Blog ganz vorzüglich, wenn man so die Kommentare liest.
    Herzlichen Glückwunch liebe Ute, dass Du den Mut hattest aus den gängigen gesellschaftlichen Konventionen (guter Verdienst, große Wohnung, voller Kleiderschrank) auszubrechen. Die Entschreidung zum Aufbrechen ist wohl einer der schwierigsten Schritte bei der Umsetzung. Schließlich ist es nicht leicht, die Sicherheit, die unsere Gesellschaft für das Einhalten der Konventionen gewährt, aufzugeben. Aber aus Deinen Ausführungen erkenne ich, dass Du auf dem für Dich richtgien Weg bist. Und nur das zählt.
    Auch ich habe mich nach mehreren Jahren dazu entschieden, das konventionelle Leben hinter mir zu lassen und für ca. 1 bis 3 Jahre auf Wanderschaft zu gehen. Die Phase der kritischen Fragen meiner Verwandten habe ich bereits hinter mir. Jetzt gilt es noch die Wohnung und die Versicherungen aufzulösen sowie das Auto zu verkaufen. Ab Juni 2015 wird es dann losgehen. Plane zunächst den Jakobsweg zu gehen (4 Monate), dann nach Patagonien überzusetzen und dort von Süd nach Nord zu gehen (ca. 6 Monate), dann den Appalachian Trail oder Pacific Crest Trail in den USA zu wandern (ca. 6 Monate). Evtl. dann noch Kuba zu besuchen und auf jeden Fall die Nord-Süd-Querung von Neuseeland in Angriff zu nehmen. Auch bei mir kam irgendwann (wohl altersbedingt) die Erkenntnis, dass es das konventionelle Leben für mich nicht sein kann. Wenn man in Besprechungen sitzt und sich fragt, was denn das ganz schein-wichtige Getue denn überhaupt soll? Dann habe ich 2007 noch den Film/das Buch „Into the wild“ gesehen/gelesen und seitdem war irgendwie die Sehnsucht nach authentischen und einsamen Naturerlebnissen bei mir geweckt.
    Evtl. könnten wir uns ja mal unterwegs treffen und ein Teil des Weges parallel gehen? Würde mich sehr freuen…
    Ich wei übrigens auch noch nicht, wie es finanziell bei mir dann weitergeht. Aber irgendwas geht immer. Ich bin da offen. Mich würden auch Vorträge oder Artikel reizen. Ich finde es übrigens toll, dass Du jetzt die Muße zum Ausleben Deiner künstlerischen Ader hast. Vielleicht ergibt sich ja auch daraus eine künftige Einnahmequelle?
    Ciao!

    • Antworten
      Ute
      19. März 2015 um 12:08

      Hi Andreas,
      Danke für das Teilen deiner Pläne – klingt spannend! Das mit der Einnahmequelle wird nach acht Monaten tatsächlich immer mehr Thema und dazu wird es auch in Kürze einen Artikel geben mit entsprechenden Gedanken und Plänen… obwohl das mit dem Planen mittlerweile gar nicht mehr so einfach ist. Aber dazu bald mehr :) Drücke dir die Daumen, dass bis zum Abschluss deiner Vorbereitungen alles gut funktioniert, wie du es dir vorstellst!
      Viele Grüße!
      Ute

  • Antworten
    Ryem
    11. Mai 2015 um 7:08

    Liebe Ute,
    toll wie du schreibst, ich will gar nicht aufhören zu lesen :-)
    habe mich vor 4 wochen auch ganz spontan nach einem 4-wöchigen südamerikaurlaub dazu entschieden, ab dez vorerst für 6 monate unbezahlten urlaub zu nehmen und wieder zurückzugehen, um genau das gefühl, welches ich seit 10jahren arbeiten in einer bank geniessen durfte – nämlich sicherheit, genügend geld und luxus zu haben – aufzugeben und herauszufinden, was mir wirklich erfüllung geben kann..denn das leben hier, hat es bisher nicht getan..denn allein die 4 wochen in der natur haben mir ein gefühl der zufriedenheit gegeben, welches ich sonst noch nie erlebt habe..
    es ist spannend zu lesen wie du an dein „projekt“ ran gegangen bist und gibt mir mut, dass ich es auch irgendwie auf die reihe kriege ;-)
    liebe grüße, ryem

    • Antworten
      Ute
      19. Mai 2015 um 12:26

      Hallo Ryem,
      vielen Dank für das schöne Kompliment! ;) Finde es super, dass du dich so schnell für eine Auszeit entschieden hast – bei mir hat es immerhin viele Jahre gedauert. Deinen Hang zur Natur kann ich allzu gut nachvollziehen, bei mir wird er auch immer stärker und ich versuche mittlerweile, so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen. Versuch‘ dir einfach zu vertrauen, dass du das Richtige machst – das macht es meines Erachtens wesentlich einfacher.
      Wünsche dir viel Glück und eine wunderschöne Zeit in Südamerika!
      Ute

  • Antworten
    Sven
    27. August 2015 um 9:23

    Hallo Ute, die zeitliche Aufteilung des „Alltags“ kann ich direkt unterschreiben, man verbringt mehr Zeit mit den Kollegen, als mit der Familie.
    Lebe die neue Freiheit !!!!!
    Respekt

    • Antworten
      Ute
      30. August 2015 um 4:40

      Hi Sven,
      ja das stimmt wirklich! Diese Freiheit ist wirklich etwas ganz Tolles, zumindest für eine gewisse Zeit – ich habe festgestellt, dass es immer ein wenig von den eigenen, individuellen Vorstellungen abhängt und nicht immer und für jeden das ultimative Leben darstellt. Dank dir!
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Robin
    11. Februar 2014 um 15:46

    Wow, Respekt für die Entscheidung. Das wird the time of your life!
    Hast du ein festes (Monats)Budget oder hast du auch diesbezüglich keine Pläne gemacht?
    Versuch nen Stopp in Dahab einzulegen. Für mich der perfekte Ort um zu Entschleunigen und über das Leben nachzudenken. Oder ein Buch zu schreiben.

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:42

      Hey Robin,
      Danke für den Tipp! Buch schreiben hört sich verlockend an ;)
      Ein festes Monatsbudget habe ich ehrlich gesagt nicht. Ich werde einfach versuchen, so kostengünstig wie möglich zu leben und denke, dass mir das nach meiner bisherigen Erfahrung auch ganz gut gelingen wird. Ich habe da keine so großen Ansprüche mehr. Aber Neuseeland, Island und Antarktis wird es daher vielleicht erstmal nicht werden :)
      Viele Grüße und bis bald,
      Ute

  • Antworten
    Marco
    11. Februar 2014 um 18:11

    Hi Ute
    Einfach nur, Danke fuer deine Gedanken! Du hast hier unglaublich schoen geschrieben und hast meinen grossen Respekt fuer dein Wandel und deinen neuen Weg!
    Liebe Gruesse Marco

    • Antworten
      Ute
      12. Februar 2014 um 9:50

      Hi Marco,
      vielen Dank für die lieben Worte! Und Danke auch an dich – du hast jetzt einen neuen Blog-Fan :)
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Willie Schumann
    13. Februar 2014 um 7:03

    <3

    • Antworten
      Ute
      16. Februar 2014 um 12:37

      Vielen Dank, lieber Herr Willie! Vielleicht treffen wir uns ja irgendwann irgendwo mal in der großen weiten Welt!

  • Antworten
    Markus
    6. März 2014 um 9:18

    Hi Ute,
    Dein Artikel ist super, spricht mir von vorne bis hinten aus der Seele =^)
    Dem ist echt nichts mehr hinzuzufügen. Und weil das bei mir ganz ähnlich
    ist endet mein Job diesen Monat und ich gehe im April =^D Ich hoffe du fällst
    in deiner relativ langen verbleibenden Zeit nicht in ein Motivationsloch.
    Gute Reise =^)

    • Antworten
      Ute
      6. März 2014 um 14:05

      Hi Markus,
      ja super! Wie ich sehe, hast du auch schon mit deinem Blog begonnen, also dann nichts wie los :) Ein Motivationsloch wird es nicht geben, dafür eher ein Stressloch. Aber das wollen wir mal nicht hoffen…
      Wünsche dir auch eine super Reise!!
      Ute

      • Antworten
        Markus
        7. März 2014 um 1:34

        Danke, das ist total nett. Werde Deinen Blog verfolgen =^)
        Der ist übrigens total hüsch gemacht =^)
        Markus

  • Antworten
    Kivi
    20. März 2014 um 14:29

    Liebe Ute,
    ich bin auch so eine Möchtegernaussteigerin, aber leider war es mir nicht vergönnt eine größere Summe beiseite zu legen, die mir ein wenig Sicherheit gibt, die mich meine Rente weiter zahlen lässt… Deswegen fällt es mir besonders schwer auszusteigen und nur zu reisen. Und auch so wüsste ich keinen Job, den ich vom Strand aus mit Laptop machen könnte, dazu habe ich vermutlich keinen besonders praktischen Beruf gewählt ;) Schade, all das sind Gedanken die mich immer noch davon abbringen auszusteigen. Vielleicht schaffe ich es irgendwann einmal, wer weiß.
    Dir auf jeden Fall ganz viel Glück und Erfolg!
    Beste Grüße,
    Kivi

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      Ute
      21. März 2014 um 11:20

      Hallo liebe Kivi,
      die Hoffnung stirbt zuletzt ;) Bei mir hat es ja auch sehr lange gedauert, bis ich diesen Entschluss gefasst habe und letzten Endes habe ich auch weniger gespart als ursprünglich gedacht. Aber ich habe mittlerweile – eigentlich seltsamer Weise – überhaupt keine Zweifel mehr, dass mein Leben sich trotzdem sehr positiv entwickeln wird. Wer weiß, vielleicht kommt bei dir auch noch der entscheidende Wendepunkt! Ich drücke dir die Daumen!! :)
      Liebe Grüße & ganz lieben Dank auch für die guten Wünsche!
      Ute

  • Antworten
    Barbara
    27. März 2016 um 13:38

    Liebe Ute!
    Danke für Deinen tollen Blog und das Teilen Deiner Einsichten und Erlebnisse! Und danke auch dass Du Dein Alter genannt hast, das macht Mut und zeigt, dass man nicht nur mit 20 diesen Schritt wagen kann und sollte!
    Liebe Grüsse,
    Barbara

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