Myanmar

Myanmar: Ein Land übt Englisch

Myanmar Reise

Als ich vor fünf Jahren zum ersten Mal einen Fuß in das mystische Land der tausend Pagoden setzte, gab es dort weder Geldautomaten noch überhaupt einen erwähnenswerten Tourismus. Doch die Zeiten haben sich seitdem drastisch geändert. Seit der Demokratisierung 2012 stehen die Tore Myanmars für Reisende weit offen und dabei ist kaum zu übersehen, dass sich dieses Land mit Händen, Füßen und Worten bemüht, dem ständig wachsenden Tourismus gerecht zu werden…

Die Anzahl der Touristen hat sich in den vergangenen drei Jahren verfünffacht. Während vor wenigen Jahren die teuerste Unterkunft in der Hauptstadt Yangon noch 90 US$ die Nacht kostete, überbieten sich heute die Luxushotels mit astronomischen Preisen. Wer aus Thailand in das ehemalige Burma einreist, wird sich vielleicht anfangs über die zum Teil wesentlich höheren Preise als im Nachbarland wundern. Nur nimmt man das bereits nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hin, denn wer weiß – es könnte in Zukunft ja noch teurer werden. Und wir wollen ja noch ein relativ authentisches Myanmar kennenlernen, das sich beim Anblick der vielen Baustellen und Neubauten allerdings täglich zu verändern scheint. Plakate und Leuchtreklamen weisen einem den Weg in den Konsum und in den größeren Städten gibt es inzwischen an fast jeder Ecke einen Geldautomaten. Bezahlt werden kann in Shops mit US $, oft per Kreditkarte oder in der lokalen Währung.

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Myanmar Burma Straßen
In den größeren Städten und touristischeren Gegenden kommt einem nicht nur ein Mal der Gedanke, ob sich der große und ständig wachsende Ansturm erlebnishungriger Reisender auf dieses (noch) arme Land nicht vielleicht etwas zu stark auf die Mentalität mancher Einheimischen ausgewirkt hat. Preise werden oft trotz ihrer Unverhältnismäßigkeit nicht weiter verhandelt und bei Beschwerden oder Nachfragen wird einfach auf stur geschaltet bzw. mit einem klassischen »No sorry…« abgehakt.

Nichtsdestotrotz, die Einwohner Myanmars sind herzlich, freundlich und vor allen Dingen unfassbar entspannt. So entspannt, dass man zum Beispiel bei seinen Recherchen zu einer einfachen Zugfahrt in fünf verschiedenen Reisebüros mit dem Ergebnis völlig unterschiedlicher Angaben feststellen muss, dass die eigene Gelassenheit doch noch deutlich verbesserungswürdig ist. Und dass man dieses Land einfach so akzeptieren muss, wie es eben gerade ist.

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In diesem Wandel ist es nur allzu verständlich, dass auch die kleineren Unternehmen etwas vom großen Kuchen abhaben möchten und versuchen, sich auf den zahlenden Reisenden einzustellen. Mittels greller Neon- oder Pastell-Töne und -Schriften versuchen Geschäfte auf sich aufmerksam zu machen und das oftmals in skurriler Form: Die englischen Namen und Bezeichnungen ergeben entweder keinen Sinn oder entbehren jedem Zusammenhang mit dem Betrieb selbst, was sich besonders in den größeren Städten Mandalay, Bagan und vor allem dem Ort Nyaung Shwe am populären Inle Lake eindrucksvoll bemerkbar macht.

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Die englischen Namen entsprechen der positiven Mentalität der Myanmare: Glück, Liebe, Fröhlichkeit, Gewinnen, Sonne, Licht, Lachen und allgemein Superlative haben hier den Vorrang bei der Wortwahl. Merkwürdiger wird es allerdings, wenn Zahnpasten die Bezeichnung „Laser“ tragen, eine Bäckerei-Kette „Champion“ heißt, kleine Reise-Agenturen sich „Country Boy“, „Mothers Love“ oder „Ever Smile“ nennen, Beauty Saloons mit Namen wie „Star Angel“ und „Pink Lady“ auf sich aufmerksam machen wollen, einfache Garküchen „United“ heißen oder eine Mobilfunk-Gesellschaft den Namen „Kit Kat“ trägt.

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Wer mit offenen Augen durch das Land reist, wird so einige außergewöhnliche Entdeckungen machen. Vielleicht lösen die Eindrücke bei einem Reisenden wechselhafte oder sogar widersprüchliche Gefühle aus, denn da ist zwar zum einen die Begeisterung für die zum Teil sehr schöne Landschaft und die freundliche Mentalität der Menschen, auf der anderen Seite dann aber doch die Feststellung, dass der Tourismus, Marketing und billige China-Ware (an den populären Orten) bereits vieles von der Authentizität – die man sich hier irgendwie immer noch verspricht – verloren hat.

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Dennoch: Myanmar ist ein faszinierendes und spannendes Land, das man vielleicht besser heute als morgen besuchen sollte. Für das man sich eventuell mehr Zeit nehmen sollte als nur zwei Wochen. Wo man möglicherweise mehr von den touristischen Zielen abweichen sollte als sich nur auf die klassischen Sehenswürdigkeiten zu konzentrieren. Bei dem man möglicherweise besser ohne großartige Erwartungen einreist und alles auf sich zukommen lässt. Und wo man zu guter Letzt ein wenig mehr Geduld, Muße und Geld mitbringt, als man es im Vorfeld erwarten würde. Dafür wird man mit einer unvergesslichen Reise belohnt!

 

29 Kommentare

  • Antworten
    Lifetravellerz
    22. Januar 2015 um 4:53

    Toller Bericht, macht Lust selbst auf Entdeckungsreise zu gehen, bevor dieses Land nicht mehr zu erkennen ist. Vielen Dank dafür!

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    • Antworten
      Ute
      22. Januar 2015 um 10:27

      Vielen Dank! Ich habe mich während der Reise auch oft gefragt, wie sich das wohl weiter entwickeln wird. Viel Spaß weiterhin auf Reisen!

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  • Antworten
    Sabrina
    22. Januar 2015 um 16:41

    Hallo Ute,
    Myanmar steht definitiv auch noch auf meiner Liste wenn es im Herbst Richtung Osten geht. Ich werde mich dann hoffentlich persönlich von den ulkigen Beschilderungen überzeugen können. :)
    Danke für deine Infos. Komm weiter gut durch die Welt.
    Liebe Grüße, Sabrina

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    • Antworten
      Ute
      23. Januar 2015 um 9:59

      Hallo liebe Sabrina,
      hört sich gut an! Kannst ja dann mal berichten, wie du das dort empfunden hast. Würde mich interessieren.
      Viele Grüße und eine tolle Reise!
      Ute

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  • Antworten
    mathias
    23. Januar 2015 um 6:32

    🙏🙏🙏
    in 4 Wochen sind wir für 30 Tage in Burma.
    Die Spannung steigt…
    Danke für die Bilder und den aktuellen Bericht.
    🙏🙏🙏

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    • Antworten
      Ute
      23. Januar 2015 um 10:02

      Hi Mathias,
      sehr gerne und klasse, dass ihr viel Zeit mitbringt. Ich würde auch sehr gerne nochmals dorthin, um die weniger touristischen Gebiete zu erkunden. Wünsche euch eine wunderschöne Reise mit spannenden Erlebnissen und Eindrücken!
      Viele Grüße
      Ute

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  • Antworten
    René
    23. Januar 2015 um 9:12

    Hallo Ute,vielen Dank für deinen Bericht aus einem der schönsten Länder Südostasiens. Zuerst muss ich dir aber noch ein Kompliment für deinen tollen Blog und die sehr schön zu lesenden Reisetipps machen. Bin vor kurzem erst ganz zufällig über ein VISA Problem auf deine Seite gekommen.
    Ich war selbst mehrmals in Myanmar als Backpacker unterwegs, 2007 zum ersten mal und ich muss zugeben das mich dein Bericht etwas schockt! ;( Ich habe Myanmar in so toller Erinnerung und habe es immer dafür bewundert das es so anders als das Nachbarland Thailand ist(war). Das meiste auf den Fotos macht mich ehrlich gesagt etwas traurig. Damit geht vieles von der Authentizität und dem besonderen Flair verloren den ich mit anderen erleben durfte! Werde natürlich wieder mal hinfliegen aber hoffe einfach nur, das der Schock nicht allzu groß wird. Für die meisten Menschen die mit Touristen arbeiten bricht natürlich eine goldene Zeit an! Doch um die buddhistischen Traditionen, Klöster und besonders die herzliche und freundliche Art der Leute mache ich mir jetzt schon grössere Sorgen. vg René

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    • Antworten
      Ute
      23. Januar 2015 um 10:15

      Hallo René,
      bei mir kamen auf der Reise auch sehr unterschiedliche Gefühle und Gedanken hoch – unter anderem der, dass man zu diesem Tourismus und dessen Folgen selbst ebenfalls beiträgt… Man kann irgendwie beide Seiten verstehen und die Entwicklung ist ebenso unaufhaltsam wie traurig, da bin ich deiner Meinung. Lassen wir uns überraschen, was die Zukunft dem Land Myanmar bringen wird…
      Viele Grüße und Danke für deinen Kommentar!
      Ute

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  • Antworten
    ReiseFreaks ReiseBlog
    26. Januar 2015 um 15:04

    Wie es scheint: Ein Land im Umbruch. Der Tourismus kommt nicht leise, er kommt laut.
    Altvordere sollten dankbar sein, das Land noch im „Urzustand“ besucht zu haben.
    Was bleibt sind die Erinnerungen.

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  • Antworten
    Lina
    2. Februar 2015 um 5:17

    Hallo Ute,
    ich habe schon länger den Wunsch nach Myanmar zu reisen und wahrscheinlich werde ich es diesen Mai machen… Nun hätte ich aber zwei kurze Fragen an dich, wenn es ok ist? Zum einen liegen beim Auswärtigen Amt Reisewarnungen vor für die nördlichen Gebiete und das Rakhine State, wie schätzt du da die Lage ein? Wir würden wahrscheinlich über Thailand einreisen, aber das sollte doch kein Problem sein oder?
    Vielen Dank im Voraus!
    Lg, Lina

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    • Antworten
      Ute
      2. Februar 2015 um 5:22

      Hallo liebe Lina,
      wie es im hohen Norden aussieht, kann ich dir ehrlich gesagt nicht beantworten. (Da müsstest du vielleicht noch etwas googlen und nach konkreten Erfahrungsberichten suchen.) Aber der Übergang über Thailand – Goldenes Dreieck – dürfte kein Problem sein, habe zumindest nichts dergleichen gehört. Wünsche euch eine tolle Reise durch dieses schöne Land!
      Liebe Grüße,
      Ute

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      • Antworten
        Lina
        3. Februar 2015 um 15:21

        Hallo Ute, danke für die schnelle Antwort! Der Übergang über Thailand sollte kein Problem sein, habe das nach einiger Recherche rausgefunden… Was sagst du denn zur Reisezeit Mai, da fängt ja schon der Monsum an, oder? Leider können wir nur in diesem Monat…
        Würdest du trotzdem eine Reise empfehlen?
        Lg, Lina

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      • Antworten
        Ute
        4. Februar 2015 um 3:28

        Wie ich gelesen habe, fängt der Monsun erst im Juni an und im Mai soll es noch extrem heiß und trocken sein. Also… wenn du in Bagan 40°C hast, musst du dich wahrscheinlich in Zeitlupe bewegen ;) Ich denke, die perfekte Zeit ist Oktober bis Februar. Da ich persönlich nicht so gerne richtig hohe Temperaturen habe, würde ich für den Mai ehrlich gesagt eher ein anderes Ziel wählen, aber das hängt natürlich davon ab, wie oft du überhaupt die Möglichkeit hast zu verreisen. Und wenn du sowieso in Thailand bist, würde es sich ja anbieten. Schwierig… hoffe, es hilft dir trotzdem ein wenig weiter.
        LG Ute

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  • Antworten
    Nina Finn
    4. Februar 2015 um 3:12

    Liebe bravebird :-) Ich werde dieses Jahr auch das erste Mal in diese Region reisen, nach Burma. Ich bin fasziniert von dem schnellen Wandel den du beschreibst aber gleichzeitig glaube ich auch das dieser zu schnell passiert. Ich lasse mich selbst überraschen und hoffe auf ebenso wertvolle Erfahrungen. Liebe Grüße aus Alta Badia und danke für deine immer beeindruckenden Bilder und Berichte. Weiter so!

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    • Antworten
      Ute
      4. Februar 2015 um 5:29

      Hi Nina,
      wie schön! Ich würde auch gerne nochmals dorthin, diesmal mehr in die nicht so touristischen Gegenden… Wünsche dir eine wunderschöne Reise, kannst ja danach gerne mal berichten!
      Liebe Grüße und Danke auch für das Lob!
      Ute

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  • Antworten
    Claudia
    11. Februar 2015 um 5:58

    schöner artikel! obwohl ich alleine nicht so gerne so eine reise antreten würde aber ich denke trotzdem dass es nicht nur schön sondern echt wichtig ist auch mal was anderes zu sehen als nur seine eigene heimat… so entwickelt man mehr weitsicht und außerdem ist es unheimlich spannend ;) ich bin immerhin bis in ein stubaital hotel gekommen :P
    Grüße Claudia

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    • Antworten
      Ute
      5. März 2015 um 8:26

      Hallo liebe Claudia,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich weiß nicht, ob es wirklich für jeden so wichtig ist, in die Ferne zu ziehen. Wenn man in seiner Heimat glücklich ist – und das ist vielleicht das, was am Ende zählt -, dann finde ich das persönlich vollkommen in Ordnung. Das Stubaital muss auch toll sein, da war ich wiederum noch nicht! :)
      Viele Grüße!
      Ute

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  • Antworten
    Arno
    13. Februar 2015 um 13:47

    Hallo Ute und all die anderen… ich bin rund ein Jahr durch NA, SA und SO-Asien getravelt. Myanmar habe ich noch nicht bereist. Der Bericht macht Lust auf dieses Land, Ende März werde ich dorthin reisen. Wir Backpacker, Individualreisende und dgl. mehr. sorgen natürlich mit dafür, dass diese Länder in den Focus weiterer Interessenten geraten und touristisch kontinuierlich attraktiver werden. Dort trifft reich auf arm. Da ist es fast logisch, dass genau diese Entwicklung eintritt. Alle wollen vom großen globalen Kuchen etwas abhaben. Wirklich unberührte Gebiete gibt es nur noch sehr wenig. Myanmar wird wie Thailand Jahr für Jahr ein Stück mehr davon verlieren… Wer kann es den Menschen verdenken
    Gruß
    Arno

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    • Antworten
      Ute
      5. März 2015 um 8:31

      Hallo Arno,
      vielen Dank für deine wahren Worte. Jeder einzelne Reisende – und Reiseblogger – trägt natürlich zum ständig wachsenden Tourismus bei. Es ist ein schmaler Grat, der mich oft nachdenklich stimmt, aber am Ende lässt sich das Wachstum nicht aufhalten.
      Viele Grüße!
      Ute

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  • Antworten
    Reni
    14. Februar 2015 um 1:54

    Hallo Ute,
    Wahnsinn, wie sich Myanmar die letzten Jahre verändert hat. Wir haben das Land auch noch sehr einfach und zurückgeblieben erlebt. Wir waren 2007 in Myanmar. Was uns immer in Erinnerung bleiben wird, ist die Freundlichkeit der Menschen.
    Viele Grüsse, Reni

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    • Antworten
      Ute
      5. März 2015 um 8:35

      Hallo liebe Reni,
      ich denke, wenn man mehr ins Landesinnere – weg von den klassischen Touristenpfaden – fährt, wird es wahrscheinlich immer noch so ähnlich sein wie vor acht Jahren. Aber immer dort, wo große Touristenmassen „einfallen“, verändert sich leider so vieles, wie ich in den letzten Monaten so häufig feststellen musste. Aber das lässt sich nicht aufhalten und daher freue dich über deine Erinnerungen :)
      Viele liebe Grüße
      Ute

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  • Antworten
    Kathleen von travelcats.de
    26. April 2015 um 14:01

    Wir waren im Feb / März in Myanmar und sehr erstaunt, wie sich der Standard in den touristischen Orten mittlerweile gestaltet. Es „fehlen“ die großen, amerikanischen Ketten, die man sonst in Südostasien regelmäßig findet, aber ansonsten sind die touristischen Kernziele sehr auf Touristen ausgerichtet.
    Auch die Preise ziehen sehr schnell an – ein Bekannter war im Herbst auf ähnlichen Pfaden unterwegs und hat vielerorts weniger Eintritt bezahlt als wir. Wer unsere Erfahrungen nachlesen will: unsere Reiseberichte beginnen unter http://www.travelcats.de/kat/asien/myanmar/page/2/
    Liebe Grüße
    Kathleen

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  • Antworten
    Stefano
    2. Mai 2015 um 10:15

    Hallo Ute,
    vielen Dank für Deinen Bericht. Ich war 2007 das letzte Mal in Myanmar und im Januar 2016 geht es wieder zurück dort hin. ich bin unglaublich gespannt, wie sich das land verändert hat.
    Vg
    Stefano

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    • Antworten
      Ute
      3. November 2015 um 13:45

      Hi Stefano,
      würde mich auch mal interessieren – melde dich doch nochmal, nachdem du dort warst!
      Viele Grüße, Ute

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  • Antworten
    sylvia
    1. November 2015 um 10:53

    Hallo Ute,
    wahnsinn…. das Land ist nicht wiederzuerkennen.
    In meiner Erinnerung sind englische Worte auf Schildern & Co in Myanmar vollkommen rar und mal abgesehen von der „Star Cola“ und den Worten „Hotel“ und „Restaurant“ habe ich nicht viel in Erinnerung.
    Mir stellt sich immer die Frage, ob man ein Land, das man einmal in einer Art „ursprünglichem Zustand“ erlebt hat später meidet, oder ob man gerade diese Veränderungen erleben möchte.
    Ich habe kürzlich einen Teil meines Reisetagebuchs von 2011 aufgearbeitet (damals war ich in Myanmar einen knappen Monat lang gar nicht im Internet) und von einem Leser den Kommentar bekommen, dass er kürzlich ort war und das Land ziemlich „furchtbar“ fand.
    Hast du je bereut, noch einmal dort gewesen zu sein?
    Kann man sich schöne Erinnerungen an einen Ort genauso bewahren, wenn man weiß, dass es den Ort so nicht mehr gibt?
    Besonders bei Myanmar bin ich wirklich unsicher, ob ich noch mal hinmöchte…
    Lieben Gruß und danke für die spannenden Berichte aus einer anderen Zeit ;)
    Sylvia

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    • Antworten
      Ute
      3. November 2015 um 13:48

      Hallo liebe Sylvia,
      das ist eine echt gute Frage… ich glaube, es gibt wenige Länder, in denen es wichtig ist, sich nur auf die nicht-touristischen Pfade zu begeben und dazu gehört meiner Meinung nach heute Myanmar. Ich würde bei einem nächsten Mal nur noch Orte bereisen, die kaum touristisch erschlossen sind und dann macht das bestimmt richtig Spaß. Aber gewisse Städte muss ich ehrlich gesagt nicht nochmal wiedersehen… Schade.
      Liebe Grüße zurück!

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  • Antworten
    Julia Michalowsky
    19. November 2015 um 14:18

    Hallo Ute,

    Ich war auch vor Kurzem in Myanmar und habe mich total in das Land und seine Leute verliebt. Hier ein kleiner Bericht von meinen Eindrücken.
    http://jules-entdeckt-die-welt.blogspot.de/2015/10/mingelaba-nachtzug-nach-bagan.html?m=1

    Besonders spannend/toll fand ich tatsächlich die Englischkenntnisse der Burmesen, die die der Thais um Längen geschlagen haben :)
    Hoffentlich behalten sich die Menschen ihre Herzlichkeit.

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  • Antworten
    BRAVEBIRD
    19. November 2015 um 19:52

    Hallo Julia,
    vielen Dank für deine Eindrücke. Es bleibt wirklich zu hoffen, dass die Uhr dort wieder langsamer läuft und Land wie Einheimische ihre Herzlichkeit nicht verlieren! Viele Grüße, Ute

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