Der erste Tag in Sri Lanka begann mit heftigem Regen. Die Westküste ist zu dieser Jahreszeit nicht perfekt, aber meist regnet es während des Monsuns immer nur ein paar Stunden und bietet ansonsten Sonnenschein… hoffentlich. Mein Hotel für die ersten beiden Nächte ist das Amagi Lagoon Resort und echt klasse. Ich habe mich für den Ort Negombo entschieden, weil es in der Nähe des Flughafens Colombo liegt und in ein nettes Dorfleben eingebettet sein soll. Die 20-minütige Taxifahrt vom Flughafen zum Hotel kostete 1.300 LKR (8 Euro). Negombo liegt etwa 40 km nördlich von Colombo.

Der Nachteil ungeplanter Reisen mit nur wenigen zur Verfügung stehenden Reisetagen ist nicht nur ein großer Anteil Zeit, der für Planungen, Recherchen und Buchungen drauf geht, sondern auch die Problematik bereits ausgebuchter Hotels und Routen und die daraus resultierende Schwierigkeit, welche Route und Orte nun die besten sind.

Also was tun vor Ort? Ein netter Mitarbeiter an der Hotel-Rezeption empfahl mir einen Freund, der mich mit dem Tuktuk für 2.500 LKR (15 Euro) drei Stunden durch den Ort Negombo fuhr, was ich zwar eigentlich zu teuer fand, aber mir war irgendwie nicht nach Handeln zumute und mangels Alternativen sagte ich zu.

Wer schon einmal in Latein- oder Südamerika war, wird bei der Fahrt durch Negombo schlagartig daran erinnert. Kleine bunte Häuser und prachtvolle Kirchen mit einem etwas kitschigen Stil… Entlang der Straßen überquert man zahlreiche kleine Kanäle, die damals von den Holländern gestaltet wurden.

Der Fischmarkt in Negombo war auch am Nachmittag ein klasse Erlebnis. Hier kann man alle einzelnen Schritte hautnah miterleben und feststellen, dass das in der glühenden Hitze ein im wahrsten Sinne des Wortes ein Höllen-Job ist!

Weiter ging es zu weiteren katholischen Kirchen und buddhistischen Tempeln, in einen großen Supermarkt und in das vermeintlich größte Shopping-Center de, das aus drei kleinen Etagen mit Kleidung bestand.

Besonders beeindruckend war auch die Tempelanlage, die aus herrschaftlichen Häusern und vielen Figuren im Innern der Tempel bestand, die mich ein wenig an unsere heimischen Märchenwald-Figuren erinnerten (Titelbild).

Der Strand von Negombo, der das Ende meiner Tour darstellte, war ruhig und angenehm (nicht überfüllt), allerdings nicht atemberaubend. Die tollen Strände sollen sich im Süden Sri Lankas befinden, also übe ich mich in Geduld.

 

3 Kommentare

  1. Dein Blog ist wirkliche interessant. Da ich selbst aus Sri Lanka stamme und schon lange nicht mehr da war, bekomme ich bei den Bildern wieder Heimweh. Es macht Spaß, deine Blogs zu lesen :)
    Viele Grüße
    Zufana

    1. Hallo liebe Zufananka,
      freut mich sehr, vielen Dank! Ich würde auch gerne wieder einmal dorthin, war eine sehr schöne Zeit!
      Viele Grüße
      Ute

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