Nepal

Nepal für Einsteiger

Nepal für Anfänger

Es gibt Länder, die einen mehr in ihren Bann ziehen als andere. Manchmal kann man sich den Grund dafür nicht erklären und hegt ständig den Wunsch, nochmals dorthin reisen zu können. Bei mir ist das Nepal. Nachdem ich vor fünf Jahren zum ersten Mal in der Hauptstadt Kathmandu landete, war ich mir erst nicht sicher, ob ich mich hier wohlfühlen könnte. Staubige Straßen, chaotischer Verkehr und überall Menschen. Alles war so extrem anders als bei uns…

In dem touristischen Zentrum Thamel ging es ebenso hektisch zu. Enge Straßen, hupende Tuk Tuks, dampfende Garküchen und der permanente Geruch von Räucherstäbchen und Gewürzen in der Nase. Gemüse und Früchte werden auf umgebauten Fahrrädern angeboten und Fleisch gibt es unkonventionell an der offenen Ladentheke am Straßenrand.

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Bei all dem Chaos ist es erstaunlich, dass doch alles irgendwie zu funktionieren scheint. Na ja, fast alles zumindest. Nutzloses wird zu Wichtigem umfunktioniert und Tiere wie Kühe oder Hunde leben im Haushalt wie normale Familienmitglieder.

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Und dann sind da noch die unterschiedlichen Religionen mit ihren Tempeln und Ritualen, die mir bisher vollkommen fremd waren. Den Hinduismus und Buddhismus konnte ich ehrlich gesagt noch nie auseinanderhalten. Hier wird man so einige Kulturschocks erleben, aber dazu später.

Die Freundlichkeit und Natürlichkeit der Menschen ist unglaublich. Schon nach wenigen Tagen wird man von manchen Einheimischen auf der Straße so herzlich begrüßt, als würde man sich schon lange kennen. Viele haben immer ein Lachen auf den Lippen. Selbst das Aushandeln von Preisen macht Freude, weil es oft mit viel Charme und Witz gelöst wird.

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Aus den ursprünglich geplanten fünf Tagen in Kathmandu bei dieser ersten Reise wurden ganze zwei Wochen. Seitdem war ich noch drei weitere Male in diesem Land und es zieht mich immer wieder dorthin. Vielleicht sind es gerade diese extremen kulturellen Unterschiede, die diesen unglaublichen Reiz auf Nepal auslösen.

Obwohl dieses kleine Land zwischen China und Indien gerade einmal halb so groß ist wie Deutschland, bietet Nepal eine immense Vielfalt an Unternehmungen. Seien es die berühmten Trekking-Routen im Himalaya-Gebirge oder unvergessliche Touren nach Tibet oder Bhutan.

 

 * * *

 

Top 10 Aktivitäten in Kathmandu

Die Hauptstadt Nepals ist ein guter Ausgangspunkt, um das Land kennenzulernen und Touren in die Umgebung, z. B. ins Kathmandu Valley durchzuführen. Dank sehr günstiger Taxi- und Touren-Preise sind auch weitere Entfernungen für wenig Geld problemlos machbar. Nepal ist allgemein ein sehr günstiges und – wie ich finde – auch sicheres Reiseland.Wohnen sollte man im Stadtteil Thamel, dem touristischen Zentrum. Von dort aus kann man die meisten Sehenswürdigkeiten entweder fußläufig oder mit dem Taxi erreichen.

 

1.  BOUDHANATH STUPA

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Die Bodnath Stupa liegt etwa 20 Auto-Minuten von Thamel entfernt und gehört mit ihren 36 Metern zu den größten Stupas weltweit. Sie wird täglich von hunderten buddhistischen Nepalesen im Uhrzeigersinn umrundet, hauptsächlich früh morgens und spät abends. Tibetische Klänge strömen aus den Geschäften in dem kleinen Rondell, Mönche in roten Gewändern laufen zielstrebig in die Tempel und ältere Frauen mit langen Zöpfen sitzen auf den Bänken und beten andächtig mit ihren Malas (Gebetsketten) in der Hand. In den Shops rundherum kann man Souvenirs jeglicher Art finden. Hier werden auch recht hochpreisige Antiquitäten und Schmuck angeboten, von dessen Qualität man sich allerdings überzeugen sollte, denn manchmal befindet sich unter den Artikeln auch billige China-Ware.

In Kathmandu gibt es eine erfreulich große Anzahl guter Cafés mit tollen Dachterrassen. Wer bei gutem Wetter die engen Stahltreppen über mehrere Stockwerke hinauf klettert, wird mit einem fantastischen Ausblick auf die Stupa belohnt und bekommt zudem westlichen Kaffee, fruchtige Shakes, leckeren Kuchen und andere Gerichte serviert. Wer ein wenig Zeit mitbringt, kann den richtigen Zeitpunkt für die Gebetsstunden der Mönche in den Tempeln abpassen. Ein schöner Einblick in den Buddhismus.

 

2. PASHUPATINATH TEMPEL

Nepal PashupatinathNepal Pashupatinath TempelNepal Kathmandu Tempel
Pashupatinath ist der wichtigste Hindu-Tempel in Nepal. Die etwa 25 Auto-Minuten von Thamel entfernte Tempelanlage ist aber auch für hinduistische Pilger und Sadhus aus ganz Südostasien von großer Bedeutung. Sadhus (s. Foto) sind Wanderheilige und Asketen, die sich mit Körperbemalungen, langen Bärten und zum Teil wilden Frisuren mit nur wenig Bekleidung vom weltlichen Leben distanziert haben. Diese riesige Einrichtung hat eine Besonderheit, die für uns Westliche nicht ganz einfach zu verdauen ist. Für Hinduisten erfüllt sich an diesem heiligen Ort ihr größter Wunsch, wenn sie dort sterben können. Nur ist das Prozedere ein anderes als bei uns: Verstorbene werden im Rahmen und vor den Augen ihrer Familie öffentlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die Asche wird danach in den Fluss gestreut.

Ich muss zugeben, dass ich dieses Ritual anfangs sehr befremdlich fand und auch irgendwie ein seltsames Gefühl dabei hatte, bei solch einer Verbrennung anwesend zu sein. Andererseits empfinde ich es als Bereicherung, andere Religionen und Kulturen im Umgang mit dem Tod zu erleben. Während wir Angst vor dem Tod und Berührungsängste zu Verstorbenen haben, ist der Tod im Hinduismus und Buddhismus etwas völlig Normales und ein Schritt in ein neues Leben. Achtung: Die zahlreichen umherlaufenden Affen klauen leidenschaftlich!

 

3.  BHAKTAPUR

Nepal BakhtapurNepal Bakhtapur Nepal Opfergaben
Bhaktapur ist eine kleine Bauernstadt 15 km östlich von Kathmandu. Die alte Handelsstraße von Indien nach Tibet führte durch diesen Ort und ist geprägt vom Kunsthandwerk. Auch hier gibt es einen Durbar Square, der umsäumt von zahlreichen Tempeln ist, einige Museen und sogar eine National Art Gallery. Im Zentrum Bhaktapurs steht der große Dattatraya-Tempel, der sich in unmittelbarer Nähe von einem der als schönsten geltenden Gebäude Nepals befindet, dem über 500 Jahre alten Pujari Math (religiöses und soziales Zentrum).

 

4. PATAN

Nepal KinderNepal Patan BlogNepal Henna
Einen der drei Durbar Squares (Stadtplätze von Palästen) gibt es in Patan. Auch hier kann man sich in den engen Gassen aus rotem Backstein leicht verlaufen. Mit Hilfe eines Guides findet man die verschiedenen Tempel und Museen abklappern, was etwa 1-2 Stunden Zeit in Anspruch nimmt. Neben dem touristischen Treiben findet hier das authentische Leben der Einheimischen statt. Frauen lassen sich mit Henna tätowieren und Kinder spielen in den mit bräunlichem Wasser gefüllten Becken oder wärmen sich im Anschluss am selbst gebauten Lagerfeuer mitten auf der Straße auf.

 

5. GARDEN OF DREAMS

Nepal Garden of DreamsNepal Garden of Dreams CafeKathmandu Café Kaiser
Diese grüne Oase namens Garden of Dreams ist eines meiner Lieblingsplätze in Kathmandu. In unmittelbarer Nähe zum Trubel des touristischen Zentrums liegt hinter hohen Mauern dieses idyllische Plätzchen, das nebenbei auch noch über ein fantastisches Restaurant und Café verfügt: das Kaisers Café. Wer den Garten betreten möchte, muss eine Eintrittsgebühr bezahlen. WIFI wird auch gegen Gebühr angeboten. Man kann entweder stundenlang im Garten auf einer Matratze liegen, unter einem Baum oder auf einer Bank im Schatten die nette Atmosphäre genießen oder, z. B. bei Regen im Restaurant ein nepalesisches Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat probieren. Sehr empfehlenswert!

 

6. SWAYAMBHUNATH (MONKEY TEMPLE)

Nepal AffentempelNepal Kathmandu Monkey TempleKathmandu Affentempel
Die Swayambhunath Stupa ist eine der Hauptattraktionen in Kathmandu und eines der ältesten buddhistischen Tempel der Welt. Er liegt etwa 3 km östlich von Thamel und um das Hauptplateau zu erreichen, bedarf es eines schweißtreibenden Aufstiegs: 365 steile Stufen, deren Bewältigung je nach Fitness bis zu 15 Minuten betragen kann. Aber das lohnt sich allemal. Hunderte friedliche Affen bescheren einem ein herzliches Willkommen in Kombination mit einem atemberaubenden Rundum-Blick über das Kathmandu-Tal. Auch hat es den Anschein, als würde man sich hier in einem kleinen Dorf befinden. Unzählige Gebetsmühlen befinden sich hier neben Schreinen, Tempeln, Klöstern, farbenfrohen Gebetsfahnen und anderen religiösen Objekten. Nicht zu vergessen die kleinen Restaurants, in denen man sich von der Anstrengung erholen kann. Kleiner Tipp: Wer sich die Treppen ersparen möchte, kann sich vom Taxi auf die andere Seite bringen lassen, von der aus es nur wenige Stufen bis zur Plattform sind.

 

7. DURBAR SQUARE

Kathmandu Durbar Square Kathmandu Durbar Square Sadu Nepal Durbar Square
Von Thamel aus in wenigen Minuten fußläufig erreichbar liegt der Durbar Square von Kathmandu, dem Herz der Altstadt. Der Eintritt kostet ein paar hundert Rupien und gilt für zwei Tage. Zwischen den über 50 Gebäuden herrscht stets reger Andrang. Sadhus laufen in senffarbenen Gewändern und Turnschuhen durch die Gassen, Straßenverkäufer versuchen ihre kleinen Geigen und Flöten an den Mann (oder die Frau) zu bringen und Jungs schleppen große Mengen pinkfarbener Zuckerwatte durch die Gegend. Rundherum kann man frisches Obst und Gemüse kaufen, Fleisch wird offen am Straßenrand verkauft, welches weniger zum eigenen Verzehr geeignet sein dürfte. Tipp: Von der Dachterrasse des Festive Fair Restaurants im 6. Stock hat man eine fantastische Aussicht auf den Platz und das Umland.

 

8. DAKSHINKALI

Dakshinkali Nepal Dakshinkali Kathmandu Valley Dakshinhali Event
Etwa 20 km entfernt von Kathmandu liegt in Dakshinkali ein Tempel, in dem an bestimmten Tagen der Woche Hühner und Ziegen geopfert bzw. geschlachtet werden. Vom Parkplatz aus führt eine lange, sandige Gasse runter zum Tempel. Auf dem Weg dorthin kann man an den zahlreichen Ständen Blumen, Gewürze, Kräuter und Opfergaben jeglicher Art kaufen. Große Menschen-Mengen bewegen sich dort in Richtung Opferstätte, zünden Kerzen an und reihen sich umhüllt von Rauchschwaden in die Schlangen ein, um ihre Hühner oder Ziegen durch einen geübten Schlachter ins Jenseits zu befördern. Eine ziemlich blutige Angelegenheit und die Atmosphäre an diesem Ort ist ebenso gewöhnungsbedürftig. Nichtsdestotrotz ein lohnenswerter Ausflug und Einblick in die Kultur der Nepalesen.

 

9. NAGARKOT

Nagarkot NepalNagarkot Nepal Nagarkot Kathmandu
Der kleine Ort Nagarkot liegt im Osten des Kathmandu-Tals auf etwa 2.000 m Höhe und ist damit ein beliebter Aussichtspunkt auf Reisterrassen und Felder. Einen Ausflug hierher kann man zum Beispiel mit einer Tour nach Bhaktapur verbinden (+ 20 km). Wer genug Zeit hat, sollte sich überlegen, eine oder sogar zwei Nächte in dem netten Örtchen zu verbringen. Als Belohnung gibt es dafür wunderschöne, rote Sonnenuntergänge. Unternehmen kann man schöne Wanderungen durch den Ort und die Wälder.

 

10. BUNGAMATI

Bungamati Nepal Kathmandu Tour Dorf
In dem kleinen Bauerndorf Bungamati lernt man das typische Leben der Einheimischen kennen: Bauern dreschen ihr Stroh, Frauen hängen die Wäsche auf, Kinder spielen in den Pfützen. Große Mengen roter Chili-Schoten hängen an den Hauswänden zum Trocknen. Ich habe außerdem noch nie so viele Enten an einem Ort gesehen. Ob das typisch für die Gegend ist, kann ich nicht beurteilen. Ein sehr schönes, wenig touristisches Örtchen!

 

* * *

 

Reise-Pläne für Nepal

 Nepal KathmanduWas kann ich auf einer Reise für 2-4 Wochen in Nepal unternehmen?

2 Wochen:

  • Ca. 10 Tage kann man (entspannt) mit den zehn Sehenswürdigkeiten verbringen, zusätzlich kann man noch Tagestouren zu tibetischen Nähereien und Klöstern machen; Übernachtung jeweils in Thamel
  • 3- bis 4-Tages-Tour mit dem Bus in den Nationalpark Chitwan im Süden Nepals; Touren kann man günstig und kurzfristig in Thamel buchen

3 Wochen:

  • zusätzlich zum 2-Wochen-Programm:
  • 2-3 Tage Rafting-Tour an verschiedenen Flüssen in der Gegend (z. B. Bhote Kosi)
  • alternativ eine 1-wöchige Tour nach Tibet: Mit dem Bus von Kathmandu nach Lhasa und mit dem Flugzeug zurück nach Kathmandu; Touren kann man in Thamel buchen
  • alternativ eine 1-wöchige Tour Bhutan (sehr teuer)
  • alternativ 5-7 Tage Pokhara (Flug 30 Min. oder Bus 8 Std.); Wohnen am Phewa See
  • Tipp: 1 Woche Varanasi/Indien, Direktflüge (45 Min.) gibt’s bei Air India oder Buddha Air

4 Wochen:

  • zusätzlich zum 2- und ggf. 3-Wochen-Programm:
  • 2 Wochen Trekking, z. B. in Annapurna, Langtang, Jomson, Everest Base Camp

 

Reise-Tipps für Nepal

 Nepal SchriftJedes Land hat seine Eigenheiten. In diesem kleinen Entwicklungsland gibt es einige Dinge, die man wissen sollte bzw. die einem behilflich sein können.

So gilt z. B. die linke Hand als unrein. Mit dieser sollte man weder zahlen noch einem Nepalesen die Hand geben. Und Flip Flops und andere Schuhe muss man in Tempeln ausziehen.

  • Taxi und Tuktuk: Da es kein Taximeter gibt, gilt es zu handeln. Meist wird einem ein etwa 3x so hoher Fahrpreis angeboten. Wenn einem also z. B. 500 Nepalesische Rupien angeboten werden, sollte man mit 150 antworten. Nach einem kurzen Hin und Her wird man sich am Ende auf 200 einigen. Am besten geht man bei einem hohen Gebot einfach weiter, wonach sich der Fahrer als sehr kompromissbereit erweist. Da es besonders in Thamel unzählige Tuktuks und Taxis gibt, kann man das Handeln am Anfang gut üben.
  • Apotheken: Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe der Reise mal einen Durchfall zu bekommen, ist nicht gerade gering. Daher sollte man sich auf jeden Fall entsprechende Medikamente mitnehmen. Sollte man keine dabei haben, gibt es diverse Apotheken im Ort. Aber Achtung: In den meisten Fällen wird einem bei einem einfachen Durchfall gleich ein Antibiotikum in die Hände gedrückt, und das in der Regel ohne Beipackzettel.
  • Telefonieren: Die Nepalesen sind sehr kommunikative Menschen. Vieles kann man mit dem Telefon und Handy regeln, was auch sehr günstig ist. Entsprechende Telefon-Karten für’s Handy kann man sich überall für kleines Geld besorgen (lassen). Achtung: Wer ein unlocked iPhone hat, sollte vielleicht noch ein anderes Handy mitnehmen.
  • Trekking-Ausrüstung: Der Ort Thamel ist voll von Geschäften, die vermeintlich hochwertige Trekking-Klamotten und -Zubehör verkaufen. Oft sind das allerdings billige Kopien, die einem auf dem Berg große Probleme bereiten können (weil nicht warm genug etc.). Am besten informiert man sich im Hostel oder Hotel, welchem Anbieter man trauen kann.
  • Wasser: Das Kranwasser in Nepal sollte man nicht trinken. Da man auf Wasser aus Trinkflaschen angewiesen ist, muss man beim Kauf außerhalb von Supermärkten darauf achten, dass der Verschluss wirklich geschlossen war. In manchen Kiosks wird Wasser einfach in Wasserflaschen gefüllt und zum Normalpreis verkauft. Daher immer gleich prüfen, ob der Verschluss geschlossen war.
  • Bettler und Straßenverkäufer: Es gibt Straßenkinder, denen man im Falle eines Falles nur etwas Essbares schenken sollte. Zudem wird man gelegentlich auf Frauen stoßen, die mit ihrem Kind auf dem Arm darum bitten, Milchpulver zu kaufen. Das wird, wenn man darauf eingehen sollte, an der nächsten Ecke wieder verkauft. Auch von Kugelschreiber-Geschenken sollte man absehen, da viele Kinder an den Minen schnüffeln. Die Straßenverkäufer sind manchmal nervig, am besten ist Weitergehen ohne zu reagieren.

 

Übernachten, Essen, Ausgehen

Kathmandu RestaurantDas Nationalgericht der Nepalesen ist Daal Bhaat. Hierbei handelt es sich um Reis und rote, gelbe und schwarze Linsen. Hinzu kommen Beigaben wie Kartoffeln, Fleisch oder Blumenkohl, alles verteilt in kleinen Schalen. Gegessen wird mit den Händen (Achtung: nur mit rechts, die linke Hand gilt als unrein!). Ein weiteres Must-Try sind Momos, das sind tibetische Fleischravioli mit oder ohne Fleisch. Das Kranwasser ist übrigens nicht trinkbar.

Übernachten:

  • Eine gute Wahl ist das Hotel Courtyard, das zentral und sehr ruhig im Zentrum von Thamel liegt. Zimmer ab 45 US $. Die Zimmer sind liebevoll und warm eingerichtet, das Frühstück besteht aus Toast, Früchten, Kaffee, Saft, Omelette nach Wahl, Eiern, French Toast und Pancakes (alles wird frisch zubereitet). In einer Library gibt es hunderte DVDs und Bücher. Auch die Bar ist super. Das Gute an diesem Hotel sind die Gastgeber! Das nepalesisch-amerikanische Paar kümmert sich liebevoll um seine Gäste, abends geht man oft gemeinschaftlich mit zahlreichen anderen Leuten irgendwo essen oder es gibt BBQ im Hof. Gerade für eine/n Alleinreisende/n ist das perfekt, um neue Leute kennenzulernen und vielleicht auch zusammen Unternehmungen durchzuführen. Alternativ gibt es natürlich zig andere Guesthäuser, Homestays und Hostels, einfach mal bei Tripadvisor reinschauen. Übernachten kann man schon ab 5 €/Nacht. Allein reisende Frauen findet man in Kathmandu übrigens sehr viele.

Essen:

  • Ein Punkt, der Thamel so gemütlich und cozy macht, sind die zahlreichen Möglichkeiten zum Frühstücken, Essen, Kaffee-Trinken, Lesen, Chillen und was man sonst noch so im Urlaub macht. Den kulinarischen Wünschen sind hierbei keine Grenzen gesetzt, sei es traditionell im schönen Thamel House Restaurant mit unterhaltsamen Tänzen, oder international mit z. B. israelischem Essen im OR2K (s. Foto oben), oder schicker und europäisch im Kaiser Café im Garden of Dreams, oder bei cooler Musik abends im New Orleans Café. Es gibt auch einige Bakerys und gute Cafés in Thamel wie z. B. das Pumpernickel mit täglich wechselnden Kuchen, Kaffees, Shakes, Lassys und Säften. Wer sich selbst versorgen möchte, kann sich in den vielen Supermärkten mit Getränken und Lebensmitteln eindecken.

Ausgehen:

  • In Thamel gibt es neben den vielen Restaurants eine ebenso große Anzahl von Bars und Clubs. Nette Plätzchen für einen abendlichen Drink bei guter Musik sind z. B. das Full Moon, Rum Doodle oder auch das New Orleans Café. An manchen Tagen, speziell am Wochenende, gibt es Live-Musik. Einfach mal im Hostel nachfragen.

 

Organisatorisches

Kathmandu RestaurantDas Reisen in Nepal ist sehr einfach. Mit Englisch kommt man bestens zurecht und die Nepalesen sind zudem extrem hilfsbereit. Obwohl das Land so klein ist, hat man unzählige Möglichkeiten, die Reise seinen Wünschen anzupassen. Relaxen, Sport, Natur, Yoga, Kultur, Trekking, Wandern, Shoppen – alles ist möglich! Das einzige, was Nepal fehlt, ist das Meer. Aber dafür gibt es ein paar tolle Seen!

Beste Reisezeit:

  • Günstig: Wer in der Hauptsaison (Mitte Oktober bis Mitte April) nach Kathmandu reist, wird den Ort anders erleben als in der Nebensaison. In der high season tummeln sich viele Touristen im Zentrum Thamel, was man unter Umständen als etwas stressig empfinden könnte. In der Nebensaison ist es authentischer und auch etwas günstiger. November bis Januar kann es abends sehr frisch werden, daher warme Sachen mitnehmen. Achtung: In den wenigsten Unterkünften gibt es Heizungen.
  • Ungünstig: Juni bis September ist Monsun-Zeit.
  • Achtung: Wer einen Tibet-Trip mit einbinden möchte, sollte sehr warme Sachen mitnehmen (nachts herrschen zum Teil Minusgrade).
  • Die beste Zeit für Trekking: Oktober und November sowie Februar bis April. In Regionen ab 2.000 m liegt zwischen November und Januar Schnee und es ist sehr kalt. Ab Ende März ist es wärmer, dunstiger, mit Gewitter.

Gepäck/Kleidung:

  • Als Frau besser nicht zu sexy kleiden.
  • Ein Schal oder größeres Tuch ist in Kathmandu zwingend erforderlich, da es sehr viel Staub auf den Straßen gibt. Wer bei offenem Fenster im Auto sitzt oder Beifahrer auf einem Motorrad-Taxi ist, sollte sich unbedingt Nase und Mund mit einem Schal schützen. Kann man sich aber auch für wenige Cents in Thamel kaufen.

Reiseführer:

  • In Kathmandu bieten sich viele Taxifahrer als Guides an. Meistens ist deren Erfahrung und Engagement nicht so optimal, wie man es sich wünschen würde. Daher kann ich mit bestem Gewissen einen sehr erfahrenen, netten und höflichen Guide für Städte-Trips und Trekking-Touren empfehlen: Manish Kumarsingh.
  • In Thamel gibt es unzählige Tour-Agenturen. Vergleichen ist da wahrscheinlich die beste Möglichkeit, das richtige Angebot für die gewünschte Tour zu finden. Oftmals bietet die eigene Unterkunft auch diverse Arrangements an.
  • Guidebooks gibt es unter anderem von lonelyplanet, Rough Guide und Marco Polo.

Internet:

  • In den meisten Unterkünften, Restaurants und Cafés wird WIFI angeboten. Es kann allerdings vorkommen, dass – sofern die jeweilige Einrichtung keinen eigenen Generator hat – bei Stromausfall keine Internetverbindung hergestellt werden kann.

Geld:

  • In Kathmandu, besonders in Thamel gibt es zahlreiche Wechselstuben und ATMs, also Geldautomaten. Mit VISA und Mastercard kann man problemlos Geld abheben. Von Schwarz-Tauschen auf der Straße ist abzuraten!

Visum:

  • Man braucht ein Visum. Es gibt entweder die Möglichkeit, vorab bei der nepalesischen Botschaft in Berlin eines per Post zu beantragen (pdf-Formular hier) oder man erhält direkt bei der Ankunft am Flughafen in Kathmandu ein Visum on arrival. Letzteres ist unproblematisch zu bekommen, da der Flughafen nicht groß und somit mit geringen Wartezeiten zu rechnen ist.
  • Kosten für ein beantragtes Visum in Deutschland: 15 Tage 20 €, 30 Tage 35 €, 90 Tage 85 €.
  • Kosten für ein Visum on arrival 15 Tage US$ 25, 30 Tage US$ 40, 90 Tage US$ 100.

Kathmandu Straße

 

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47 Kommentare

  • Antworten
    Brigitta
    22. Juli 2013 um 3:34

    Supertolle Infos und Fotos! Hätte nicht gedacht, dass das ein Ziel für ne allein reisende Frau ist. hört sich aber irgendwie ziemlich easy an. In Asien hört man ja neuerdings viel über Männer, die einen begrapschen. Wie ist das in Nepal?

    • Antworten
      Ute
      23. Juli 2013 um 5:38

      Hi Brigitta, ich halte gerade Kathmandu für ein sehr geeignetes Ziel, weil Thamel recht klein ist und man sehr schnell nette Leute kennen lernt. Die Gefahr, von einheimischen Männern begrapscht zu werden, halte ich für relativ gering. Allerdings würde ich mich auch nicht zu freizügig anzuziehen – also statt Hotpants und engem Top lieber Shorts und T-Shirt.

      • Antworten
        Tino
        29. Juli 2013 um 21:41

        Kann dem nur zustimmen – Thamel ist als Alleinreisende(r) der perfekte Start. Ich habe in 5 Monaten Asienreise keinen anderen Ort gesehen, wo es so viele Touristen gibt. Nirgendwo kommt man leichter ins Gespräch mit anderen Reisenden und kann sich für Tagestouren oder ganze Ausflüge verabreden.

  • Antworten
    inka
    22. Juli 2013 um 4:58

    Woooow, gaanz tolle Fotos, ich bin hin und weg! Von Deiner Geschichte und Deinen Infos ganz zu schweigen. Ich gebe zu, bisher hat mich wenig in diese Richtung der Erde getrieben, weil… ich weiß gar nicht so genau. Eigentlich suche ich ja nach neuen Erfahrungen und dem „anderen“, aber diese Welten schienen mir bisher wohl ZU fremd. Eines Tages… eines Tages… :)
    LG /inka

    • Antworten
      Ute
      23. Juli 2013 um 5:44

      Hi Inka, wer durch Kazachstan gereist ist, wird doch wohl vor Nepal nicht zurück schrecken! :) Ich finde gerade die Länder spannend, in die man eintauchen kann, als wäre es eine andere Welt. Nach so einem Kulturschock freut man sich dann auch wieder auf zu Hause :)) Lg

  • Antworten
    Tino
    29. Juli 2013 um 21:51

    Respekt, Respekt … sehr schöner Artikel und vor allem super Fotos. Ich war selbst erst vor wenigen Tagen für fast 5 Wochen in Nepal und bin ganz hin und weg von den Bildern. Gleichzeitig auch verdammt neidisch, dass ich nicht so tolle Fotos hinbekomme … da brauche ich verdammt viel Training noch ;) Es gibt bei den Aktivitäten auch nichts zu ergänzen – es wären auch meine Top10 gewesen. Auch Deine Eindrücke, Erfahrungen, Tipps und Empfehlungen kann ich nur bestätigen – wir hätten zusammen reisen sollen ;)
    War ich in den ersten beiden Tagen noch etwas geschockt und überfordert, so konnte ich mich am Ende doch nur schwer von Land und Leute trennen … Nepal ist wirklich super.
    VG aus (derzeit) Hong Kong
    Tino
    PS: Eine einwöchige Reise nach Tibet wurde mir (da Nebensaison war) meist nur als Privat-Tour angeboten und das war mit fast 1800 USD kein Schnäppchen. Es gibt unglaublich viele Agenturen für solche Reisen, aber am Ende scheint es alles auf den gleichen Anbieter hinaus zu laufen – Preise und Reiseverlauf waren einfach zu ähnlich …

    • Antworten
      Ute
      1. August 2013 um 12:41

      Hi Tino,
      vielen Dank für deine Nachricht und das Kompliment :) Schade, dass es mit Tibet für dich nicht geklappt hat. Ich habe seinerzeit ca. 800 US $ in einer Gruppe mit etwa 18 Leuten bezahlt (Rückflug Lhasa-Kathmandu inklusive) und das war völlig okay.
      Dann noch viele schöne Reisen :)
      Liebe Grüße, Ute

      • Antworten
        Tino
        4. August 2013 um 0:36

        … ein Kompliment da, wo es angebracht ist ! ;)
        Dein Preis klingt in der Tat noch vernünftig und war ja inkl. Flug. Die im Juni (leider Nebensaison) angebotenen Touren waren mit einem Jeep und von den 7 Tagen ist man 4 Tage im Auto unterwegs und hat dann nur 2 Tage in Lhasa … und dafür waren mir die 1800 USD dann doch zu viel – auch wenn ich sehr gerne den Zug von Lhasa nach Beijing genommen hätte. Aber das war ja nicht die letzte Reise für mich hier in Asien ;)
        VG aus (derzeit) Shanghai
        Tino

  • Antworten
    Alexandra
    11. Februar 2014 um 10:39

    Danke Ute :) ich bin schon ganz lange auf der Suche nach tollen Tipps für meine im April geplante Nepal Reise…bei Deinem Blog hatte ich schon fast Freudentränen, so gespannt bin ich darauf! Ich höre auch von allen Seiten, dass alleine Reisen so gefährlich ist und werde oft gefragt warum ich das tue. Für mich ist das die Beste Zeit überhaupt, einfach unvergesslich :) Liebe Grüße Alexandra

    • Antworten
      Ute
      14. April 2014 um 8:53

      Hi Alexandra,
      sorry, ich bin spät dran mit meiner Antwort! Jetzt bist du wahrscheinlich schon dort und hast hoffentlich ebenso schöne Eindrücke wie ich sie jedes Mal gehabt habe.
      Liebe Grüße und viel Spaß noch!
      Ute

  • Antworten
    Ivana
    12. April 2014 um 7:09

    Perfekt mit den Vorschlägen für 4 Wochen, denn für heuer lkommt Nepal in die engere Wahl!
    Liebe Grüße,
    Ivana

    • Antworten
      Ute
      7. Mai 2014 um 6:09

      Yipppiiieeh!

  • Antworten
    Florian
    7. Mai 2014 um 6:06

    Danke Ute für diese Lobeshymne auf Kathmandu und das Kathmandu Tal. Manche Trekker tun gerade so, als wäre Kathmandu nur ein notwendiges Übel auf dem Weg in die Berge. Dabei hat die Stadt viel mehr Flair, Kultur und Geschichte zu bieten als die meisten Reiseziele.
    Mir haben es besonders die unzzähligen Rooftop Cafés und der viele Käsekuchen angetan ;)
    Übrigens, Trekken kann man trotzdem, auch mit viel weniger Zeitaufwand als gerne angenommen wird, z.B.
    ab 4 Tagen Langtang Gosainkunda Seen
    ab 6 Tagen vom Kathmandu Tal Querung zum Langtang Tal
    ab 8 Tagen Annapurna Basecamp (ab Kathmandu via Pokhara)
    Mountainbiken im Kathmandu Tal macht auch schon ab 1 Tag Spass oder die berühmte Annapurna Runde mit dem Bike ab 8 Tagen (ab Kathmandu via Pokhara).

    • Antworten
      Ute
      7. Mai 2014 um 6:11

      Hi Florian,
      vielen Dank für diese ergänzenden Informationen!! Würde mich am liebsten gleich hinbeamen.
      LG Ute

  • Antworten
    Chinafreund
    15. Mai 2014 um 13:13

    Seit kurzem steht Nepal auch auf meiner Reiseliste, nach deinem Bericht noch etwa weiter oben!
    Vor allem die Tipps zu den weniger touristischen Orten finde ich gut, die Standard Sehenswürdigkeiten kann man ja auch im Internet anschauen ;-)

    • Antworten
      Ute
      15. Mai 2014 um 13:56

      Hallo, freut mich! Mir geht es mit China genauso!
      Viele Grüße, Ute

  • Antworten
    Maria Kor
    15. Mai 2014 um 17:00

    super homepage, kann auch nur nochmal ein großes danke sagen. Ich hab noch eine Frage zur Reisezeit: Ich hatte ursprünglich vor im Oktober nach Nepal zur eisen. Wegen Jobende würde ich jetzt aber schon anfang september zeit haben bzw eher losgehen, um keine lücke zu haben. Hat einer von euch erfahrungen mit der monsunzeit in nepal, evtl speziell september bis oktober?

    • Antworten
      Ute
      16. Mai 2014 um 7:31

      Hallo Maria,
      Dankeschön!! Der Oktober und der November gehören mit zur besten Reisezeit Nepals. Ab Mitte September hört der Regen allmählich auf; ich war mal im Juli dort und da war eine ganz andere Stimmung, weil nur wenige Reisende dort unterwegs sind und es auch ziemlich viel regnet. Aber September müsste eigentlich okay sein, ist auch immer ein wenig Glück oder Pech…
      Wünsche dir eine tolle Reise!
      Liebe Grüße,
      Ute

      • Antworten
        maria kor
        28. Mai 2014 um 8:23

        Hallo Ute, danke für deine schnelle Antwort und Zuversicht. Ich hoffe einfach dass das Glück auf meiner Seite ist und werde Mitte September starten.
        Ich hab noch eine Frage zu trekkingtouren: hast du Tipps für mehrtägige touren, die nicht so belaufen sind? Oder hast du Erfahrungen mit dem lang tang Tal? Muss ich da auch mit Schnee wie beim annapurna rechnen? Meine trekkingschuhe sind nämlich nicht schneetauglich, da müsste ich mir noch welche besorgen.
        Liebe Grüße maria

      • Antworten
        Ute
        5. Juni 2014 um 7:00

        Hallo Maria,
        Erfahrungen mit Trekking habe ich in Nepal leider (und eigentlich komischer Weise noch) nicht. Ich kann dir aber die Seite eines sehr guten Guides empfehlen: http://www.timeinnepal.com. Kannst Manish auch kontaktieren, er kennt glaube ich fast alles. Ansonsten einfach mal googlen wegen der Wetterbedingungen vor Ort.
        Viele Grüße und vor allem ganz viel Spaß!
        Ute

  • Antworten
    saha
    15. Oktober 2014 um 6:14

    Hallo, wir wollen evtl. von Delhi einen Abstecher nach Nepal machen, haben aber nicht so viel Zeit. Lohnen sich 4-5 Tage für Kathmandu und Umgebung überhaupt? Was sagst du?

    • Antworten
      Ute
      17. Oktober 2014 um 2:40

      Hi Saha,
      für Kathmandu alleine würden 4-5 Tage ausreichen, habe ich auch schon einige Male sozusagen auf der Durchreise gemacht. Einfach in Thamel eine Unterkunft suchen, Punkte 1 bis 7 könnt ihr dann problemlos besuchen. Könnt auch mit einem guten Guide einiges verbinden, lohnt sich auf jeden Fall. Kann euch sehr den Manish von timeinnepal.com empfehlen, spricht super Englisch und weiß alles! Wenn ihr z. B. 2 Tagestouren à 5-6 Stunden mit ihm machen würdet, habt ihr viel Sehens- und Wissenswertes in Kathmandu gesehen und könnt dann 2 weitere Tage total entspannt den Tag genießen ;)
      Liebe Grüße und viel Spaß dort!!
      Ute

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    Theri
    19. Oktober 2014 um 10:56

    Hi Ute deine Fotos und Reiseberichte über Nepal bzw.Kathmandu sind wirklich super! Ich war vor einem Jahr 1 Woche auf einer Mustangtour mit eine Gruppe aus DE, war unvergesslich, von Kathmandu habe ich leider viel zu wenig mitbekommen und denke, dass ich eigentlich ganz gut auch alleine dorthin fliegen kann. Lg T

    • Antworten
      Ute
      25. Oktober 2014 um 8:05

      Hi Theri,
      wie schön, eine Trekking-Tour in Nepal steht bei mir wiederum noch auf der Liste ;) Kathmandu kannst du problemlos alleine bereisen, man lernt dort auch immer viele Leute kennen.
      Viel Spaß, wenn du losziehst!
      Ute

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    Tobi
    22. Dezember 2014 um 1:34

    Moin,
    wir planen im März 2015 nach Nepal zu fliegen. Start soll der 1. März sein. Wir hätten maximal Zeit bis zum 8. April – also insgesamt 5,5 Wochen. Da wir das erste Mal nach Nepal reisen und ehrlich gesagt auch das erste mal eine reine „Inlands-Reise“ (ohne Strand/Berg Kombi) planen, sind wir uns gerade unsicher, wie lange man für diesen Urlaub maximal einplanen sollte. Sind vier Wochen völlig ausreichend und genau die richtige Dosis (so dass man danach noch eine Woche im heimischen Frühling Urlaub hat) oder sind 5,5 Wochen auch noch bis zum letzten Tag spannend? Freu mich über einen kurzen Ratschlag… Tobi

    • Antworten
      Ute
      24. Dezember 2014 um 20:19

      Hi Tobi,
      also wie viel Zeit man gerne an einem Ort bzw. in einem Land verbringt, hängt ja stark von den eigenen Interessen ab. Hatte im Artikel ein paar Tipps gegeben, wie man z. B. 4 Wochen in Nepal verbringen kann. Bei 5 1/2 Wochen würde ich ehrlich gesagt definitiv zwei Wochen Trekking einbauen in Pokhara (Annapurna) oder etwas in der Art. Wenn du viel Action brauchst und viel unternehmen und sehen möchtest, können 5 1/2 Wochen in diesem kleinen Land sehr viel sein, weil du nicht mal eben einfach durch’s ganze Land fahren kannst, sondern dich auf gewisse Regionen beschränken musst. Also kann man leider schlecht sagen, wie das für dich persönlich wäre… Wünsche dir eine tolle Reise!!!
      Liebe Grüße
      Ute

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    Alex
    26. März 2015 um 18:35

    Hi Ute,
    ich bin über deinen Blog auf der Suche nach Reiseinfos „Allein in Kathmandu“ gestolpert und darüber sehr glücklich. Danke für die tollen Infos! Ich möchte mir in diesem Jahr, zum ersten Mal alleine, Zeit nehmen und alleine reisen. In Nepal möchte ich auf „Spurensuche“ gehen, kann aber aus verschiedenen Gründen nur Mitte Juli bis etwa Mitte August reisen. Der Monsum schreckt mich nicht ab und dass es dann touristisch ruhiger ist, finde ich ehrlich gesagt auch gut. Hast du Tipps für mich, was in dieser Zeit geht und was nicht? Kann ich vorher mit jemandem dort Kontakt aufnehmen?
    Ich freue mich von dir zu hören. ..vom anderen Ende der Welt!
    Herzliche Grüße,
    Alex

    • Antworten
      Ute
      27. März 2015 um 7:00

      Hi Alex,
      ich war auch einmal im Juli in Kathmandu – es hat leider viel geregnet, aber wenn dich das nicht stört, kann ich dich dazu nur ermutigen. Wenn du vier Wochen Zeit hast (und das ist ja recht viel), würde ich dir empfehlen, dich einfach in Thamel in einem Hotel oder Hostel einzubuchen und dich dann treiben zu lassen. Es gibt Unmengen von Tourveranstaltern in den Straßen, wo du eine Tour oder ähnliches buchen kannst. Du könntest Kontakt aufnehmen mit Manish, er ist ein sehr guter Tourguide (Kontakt steht oben) und kann dir auch Tipps geben. Aber grundsätzlich würde ich dir wirklich empfehlen, nicht allzu viel zu planen, sondern nach den ersten Tagen dort alles weitere zu entscheiden. Gerade in der Nebensaison kannst du von heute auf morgen eine Tour buchen. Die meisten meiner oben genannten Sehenswürdigkeiten kannst du einfach und günstig mit dem Taxi erreichen. Angst brauchst du dort meines Erachtens nicht zu haben! Ich hoffe, diese Informationen helfen ein wenig.
      Viele Grüße und eine tolle Reise!
      Ute

  • Antworten
    Jannis
    3. Juli 2015 um 11:11

    Hallo Ute,
    ich folge Dir jetzt schon etwas länger (Facebook, IG) :) und bin eigentlich durch Zufall (Google) auf Deinen „Nepal für Anfänger“ Blog gekommen, hätte auch gleich auf Deiner Seite schauen können ;) …
    Ich plane dieses Jahr für 3,5 – 4 Wochen (November) nach Nepal zu fahren.
    Ich habe mir schon Deine Tipps bzgl. des 4 Wochen Aufenthalts in Nepal angeschaut.
    Ich würde auf jeden Fall gerne trekken gehen, am liebsten Richtung Rongpu Kloster und Mt. Everest.
    Hast Du diesen Trek selbst schon gemacht und kannst ihn empfehlen, wie ist das mit der Einreise nach Tibet von Nepal aus?
    Kannst Du alternativ noch andere Trekkingtouren empfehlen? Welche war Dein Highlight in Nepal?
    Vielen Dank und Liebe Grüße,
    Jannis

    • Antworten
      Ute
      4. Juli 2015 um 12:31

      Hallo Jannis,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich bin mir ehrlich gesagt nach den Erdbeben nicht mehr sicher, wie sich welche Route und Tour durchführen lässt. Da würde ich mich ehrlich gesagt mal bei aktuellen Info-Seiten informieren. Keine Ahnung, wie es jetzt in Kathmandu und Umgebung aussieht… Für die Reise nach Tibet würde ich dir meinen Artikel empfehlen: http://www.bravebird.de/blog/reisetipp-nepal-tibet. Trekking habe ich trotz der vielen Male in Nepal noch nicht gemacht, denke aber, dass die um Pokhara herum ganz gut sind. Everest & Co. würde ich mich wie gesagt nach aktuellen Infos umschauen, da hat sich glaube ich einiges geändert leider :( Wünsche dir eine tolle Reise, würde auch gerne mal wieder dorthin.
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Thomas
    14. August 2015 um 23:48

    Echt toller Beitrag! Da ich selbst erst vor wenigen Tagen aus Nepal zurückgekehrt bin, kann ich deine Begeisterung nur zu gut nachvollziehen.
    Liebe Grüße
    Thomas

    • Antworten
      Ute
      18. August 2015 um 2:13

      Hi Thomas,
      hört sich super an! Werde in Kürze mal auf deinem Blog vorbeischauen und sehen, was aus meinem lieben Kathmandu geworden ist…
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Nepal Footprint Holiday - Trekking in Nepal
    17. Oktober 2015 um 8:12

    Trekking in Nepal Trekking to Himalayan Regions of Nepal is a popular and thrilling walking adventure across the world. Nepal is the home to eight 8000m. (including Everest, world’s highest peak) and myriads of other towering peaks ranging from 4500m. to 7999m. Trekking in Nepal refers to hike through the diversely fascinating trails of Nepalese mid-hills and slowly gaining altitude towards the base of any of these towering peaks. Typical trekking day in Nepal goes up and down the hills like waves of the ocean.

  • Antworten
    Jasmine
    5. August 2013 um 4:39

    Wie deine fantastischen Bilder zeigen, muss Nepal sehr eindrücklich sein! :) Ausserdem sind deine Berichte und Tipps sehr interessant und hilfreich, danke!

    • Antworten
      Ute
      6. August 2013 um 22:08

      Hi Jasmine, vielen Dank :) Nepal ist einfach ein fantastisches Land und eine tolle, außergewöhnliche Erfahrung!

  • Antworten
    jessie
    9. September 2013 um 5:34

    Hey, der Artikel ist großartig und ziemlich hilfreich um einen ersten Eindruck von dem Land zu bekommen. Nepal und Tibet sind auch auf meiner Liste und mein Plan war ggf erst Nepal/Tibet zu nehmen und von da weiter nach Indien und dann über Sri Lanka weiter rein nach Südostasien …
    Liebe Grüße,
    Jessie

    • Antworten
      Ute
      11. September 2013 um 13:16

      Hi Jessie,
      vielen Dank :) Deine Reiseplanung klingt perfekt! Ich bleibe auf FB auf dem Laufenden. Über deinen Erfahrungsbericht als Gastartikel würde ich mich sehr freuen!
      Lg Ute

    • Antworten
      Tino
      7. Dezember 2013 um 16:51

      Hi Jessie,
      das klingt wirklich sehr gut! Ich wollte auch nach Tibet, aber war leider im Juni in Nepal und das ist nicht gerade Hauptsaison. Problem mit Tibet ist nämlich, dass Du in einer Gruppe hin musst. Und ich und die angefragten Agenturen haben in meinen 3 Wochen Nepal leider keine Gruppe zusammen bekommen – damit stand für mich nur die Option einer Privattour und das war mir echt zu teuer. Wenn Du in der Hauptsaison fährst ist es kein Problem einen „Ausflug“ nach Tibet zu machen – in der Nebensaison solltest Du Dich vorher informieren. Vielleicht hast Du auch schon mal drüber nachgedacht – das würde ich auf einer meiner nächsten Touren machen wollen. Flug nach Beijing und ggf. Zeit in China, von Beijing mit dem Zug nach Lhasa und dann auf dem Landweg weiter nach Kathmandu. Das geht wohl mehr oder weniger problemlos (etwas günstiger und einfacher als von Nepal nach Tibet) und kann in Beijing organisiert werden. Viel Spaß und berichte bitte fleißig von Tibet wenn Du dort bist !
      VG
      Tino

  • Antworten
    Jessie
    7. Dezember 2013 um 16:35

    Hallo Liebes,
    ahh danke für das Angebot :) Sobald es los geht wirst du es merken. Hehe.
    Muss noch auf ein paar „Entscheidungen“ warten und dann gehts aktiv wieder los :)

  • Antworten
    Trekking guides in Nepal
    22. Januar 2015 um 2:03

    Dear adventure and mountain lover
    Namaste! This is I am sanjib Adhikari who had been working in Nepal tourism since 2000.I would like to request you all who are planning to Nepal trip. I organize any requested trip in Nepal Himalayas like:-
    • Trekking/Hiking
    . Peak climbing/Big mountains Expeditions
    • Sightseeing tours
    • Rafting
    • Jungle safari (Wildlife tour)
    • Ticketing (Domestic & International)
    • Hotel reservation
    • Tailor made tour etc……
    Remember me for „best price & Quality services“ on your requirements. I am organizing all above activities anytime as per guest’s requirements. If you wish to experience all Activities in Nepal, you are most welcome for trip of once in a lifetime Adventures.
    For details reach me at:-
    e-mail:sanjibtrekguide@gmail.com
    Cell No: – 09774252196
    0977-9841613822
    http://www.nepalguideinfo.com/
    http://www.nepalplanettreks.com/
    Nepal Planet Treks and Expedition

  • Antworten
    shah
    7. Januar 2016 um 16:28

    Hallo,
    danke sehr aus Nepal, dass du über Nepal etwas geschrieben hast. Herzlich Willkommen in Nepal.

    Grüße,
    Shah

  • Antworten
    Laura
    10. Januar 2016 um 22:05

    Liebe Ute
    Hast du das Visum um nach Tibet reisen zu können auch schon in Deutschland beantragt?
    Vielen Dank für die Antwort

  • Antworten
    Anna
    22. Juli 2016 um 22:02

    Liebe Ute,

    vielen lieben Dank für den tollen Blogpost!! Für mich geht es in 8 Tagen nach Kathmandu – jetzt freue ich mich noch mehr!!

    Viele liebe Grüße
    Anna

  • Antworten
    Laura
    7. August 2016 um 10:56

    Hallo liebe Ute,
    Man hab ich jetzt Fernweh…. Ich plane vor meinem Studium nochmal was tolles zu machen. Vorläufiger Plan ist 3-4 Wochen Bali, dann Myanmar und dann Nepal. Wollte erst nach Bhutan aber als Student und Lowcost Vorstellungen leider leider nicht machbar.
    Ich kann auch nur von Juni-August, also Monsunzeit aber naja, ich denke es wird mit oder ohne Regen toll,ausserdem komme ich aus Hamburg, dann fühle ich mich vielleicht eh wohl ;)
    Meine Frage ist, ob man auch mit wenig Geld klarkommt. Ich brauche keinen Luxus, Stromausfälle und Wassernot ist auch ok. Klar, kann man fast überall Low Budget machen (außer bhutan wie es scheint) aber wie ist da deine Erfahrung? Ganz liebe Grüße

  • Antworten
    Chhewang Lowa
    4. September 2016 um 6:39

    Hallo Ute,
    du hast wirklich viel fuer Nepal-Tourismus geleistet. Du hast in unserem Land nicht nur selber oefter verreist sondern auch so viele Info fuer andere Besucher besorgt. Dafuer ich als einen Nepali herzlichen Dankeschoen sagen. Ich selbe komme aus Lomanthang, Mustang und da aufgewachsen. Vorher hatte ich 12 Jahre in Deutschland gelebt und jetzt wieder in Nepal und arbeit als deutschsprachiger Guide. Ich wuerde gern auch wie bei dir berichten, aber dafuer ist mein Deutsch ganz schlecht:-) Aber wenn jemand ueber eine Reise in Nepal mich fragen moechtet, bin ich auch bereit zu anworten. Meine Email Adresse ist: crgurunglowa@yahoo.com Ute, wenn du wieder in Pokhara bist, sollst du bitte mich schreiben. Wir koennen ja viel ueber Nepal und Deutschland sprechen. Das waere wirklich einen schoene Austausch, nicht war!!!??? Viele Gruesse, Chhewang Lowa aus Pokhara

  • Antworten
    Claudia
    5. September 2016 um 18:11

    Hallo Ute,
    ich plane gerade an einem Urlaub in Nepal und bin so auf deinen schönen Blog gestoßen. Die Fotos sind wirklich wunderschön und sehr gelungen. Mein Plan ist es vor allem wandern zu gehen um mal so richtig den Kopf frei zu bekommen aber auch Kathmandu und/oder evtl. nnoch eine andere Stadt zu erkunden. Eigentlich habe ich an 2 Wochen im April gedacht, aber es hört sich so an, als wenn das sehr knapp werden könnte. ;) Lohnt es sich auch eine Wanderung von ca. einer Woche zu machen oder würdest du davon abraten. Kennst du einen guten Tourenveranstalter vor Ort?

    Viele liebe Grüße
    Claudia

  • Antworten
    Bianca M.
    18. September 2016 um 22:10

    Einen ganz ganz großen Teil meines Herzens habe ich in diesem wunderbaren Land gelassen! Ich weiß garnicht von was ich am meisten begeistert war! Von der unglaublich großartigen Landschaft? Den vielen tiefspirituellen Orten und Tempeln? Von den wundervollen Menschen? Oder dem leckeren Essen? Ach Nepal ich vermisse dich so sehr! :D
    Und vielen Dank für die super Infos!!

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