Japan

Tokio: Asakusa

Noch knapp drei Tage in Japans Hauptstadt und die Entscheidung fällt heute auf einen Kurzausflug nach Asakusa. Der Stadtteil ist bekannt für seinen buddhistischen Tempel namens Sensoji. Leider herrscht wettertechnisch Weltuntergangsstimmung- es ist dunkel und regnerisch. Ein grauer, nasser Tag…

An der Station Asakusa angekommen, fiel mir ein Hinweisschild der Tokyo Cruise auf. Eine Bootstour schien eigentlich eine gute Idee für einen Tag, an dem man sich zu Fuß nur ungern fortbewegt. 

Die 90-minütige Bootsfahrt war nicht gerade atemberaubend, was aber auch am schlechten Wetter gelegen haben mag. Ich hatte mich für eine Rundfahrt für 1.370 Yen (13 Euro) entschieden, da ich mangels Reiseführer nicht wusste, was sich hinter den beiden Anlegestellen verbirgt. Ich bekam einen letzten Platz im hinteren Bereich mit schlechter Sicht. Hauptsache dabei!
Mein nächstes Ziel war der buddhistische Sensoji Tempel in Asakusa. Die Anlage ist von etlichen Verkaufsständen umringt, die Souvenirs und Snacks anbieten.
Durch das erste große Tor hindurch fiel auf dem großen Platz ein großes Behältnis mit Sand auf, an dem sich die Einheimischen den Rauch der Räucherstäbchen ins Gesicht fächelten. Und wie sollte es anders sein- der Rauch ist heilig und soll Gesundheit und Glück bringen! Bitte bei dem Hakenkreuz nicht erschrecken, das sogenannte Swastika gilt in Asien als Symbol des Wohlergehens, der Reinheit und des Glücks und steht nicht im Zusammenhang mit unserer dunklen Kriegs-Vergangenheit.

In diesem Stadtteil sind noch einige andere Tempel. Nach einigen habe ich noch Ausschau gehalten, aber bei dem Wetter verging mir irgendwie die Lust – die Gegend um die Station herum ist nicht wirklich spektakulär. 

Heute Abend gibt es zur Abwechslung wieder Udon, diesmal mit Ei und Hähnchen. Zum ersten Mal habe ich hierbei japanischen Pfeffer kennengelernt, den ich super finde!

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