Japan Taiwan

Tokio – Taipeh

Der letzte Tag in der japanischen Hauptstadt sollte meinen geliebten Kirschblüten gewidmet werden. Und dies ging nirgends besser als in einem der größten Parks Tokios: Shinjuku Gyoen. Der Bahnhof Shinjuku ist übrigens neben Mumbai einer der am stärksten frequentierte der Welt.

Am Park angekommen, staunte ich am Eingang nicht schlecht über das notwendige Ticket von 200 Yen (1,90 Euro), das ich für den Eintritt an einem Automaten ziehen musste, um in den Park zu kommen. Und der war gut besucht… aber auch riesig, ultragepflegt und wunderschön!

Leider habe ich im Park so getrödelt, dass ich für die Fahrt zum Flughafen den doppelt so teuren, exklusiven Express-Zug ‚Skyliner‘ nehmen musste für 2.400 Yen (23 Euro). Gott sei Dank hat noch alles geklappt.
Es tut mir ein wenig leid, dass ich es versäumt habe, den berühmten Fischmarkt Tsukiji zu besuchen. Aber man sagt ja, dass man nicht alles von einem Ort sehen soll, damit man einen Grund hat, nochmal wiederzukommen. Und in Japan war ich sicher nicht zum letzten Mal! Ich hätte so gerne noch mehr von der Landschaft gesehen. Die Stadt Tokio ist zwar von ihrer Größe her beeindruckend, aber wahrscheinlich gar nicht so aussagekräftig für das wirkliche Japan.

Ortswechsel Taiwan

In Taipeh regnet es schon wieder oder besser gesagt immer noch, was mir bestätigt, dass meine Entscheidung, nach Japan auszuweichen, die richtige war. 

Die Suche nach einer geeigneten Unterkunft in Taipeh für die letzte Übernachtung dort erwies sich als schwierig. Die Hotels sind vollkommen überteuert und die guten Hostels sind über Wochen im voraus ausgebucht. So entschied ich mich für das einzig verfügbare Hostel unter 50 Euro.

Im Yaya Hostel in der Nähe des Banciao Bahnhofs kam ich für 28 Euro unter und der Preis hält, was er verspricht: kurz angebundene Besitzerin, hartes durchgelegenes Bett in einem nicht gerade sauberen Zimmer, Ausblick auf Gerümpel und natürlich kein Frühstück. Ein krasser Gegensatz zu meiner Design-Herberge in Tokio… 

Das schlimmste aber an dieser Herberge war eigentlich, dass ich eklige rote Pantoffeln tragen musste! 

Morgen treffe ich meine Lomo-Freundin Albee und nachmittags mache ich mich auf den Weg zum Flughafen Richtung Heimat.

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