Life Mexiko

Über das Leben im Paradies

Leben im Paradies

Früher konnte ich Menschen, die auf einer Insel leben und sich z. B. einfach mit ihrem Verdienst als Tauchlehrer zufriedengeben, nicht verstehen. Man muss doch etwas aus seinem Leben machen, erfolgreich sein, etwas erreichen! Dachte ich zumindest immer. Auf der anderen Seite bewundere ich seit langem die Menschen in Entwicklungsländern, die trotz ihrer wenigen Habseligkeiten und geringen Möglichkeiten so viel positive Ausstrahlung haben und gar nicht so unglücklich zu sein scheinen, wie man es erwarten würde…

Die meisten Reisearten seit Beginn meiner Auszeit hatten eines gemeinsam: einen relativ einfachen Lebensstil. Obwohl manche Länder nicht gerade günstig waren, habe ich dort im Camper, in kleinen Hütten oder in privaten Unterkünften ein eher bescheidenes Leben geführt und doch jeden einzelnen Tag als großen Luxus empfunden. Denn das wirklich Kostbare ist mittlerweile etwas anderes: Zeit! Und wenn man diese Zeit mit einem Ort verbinden kann, der den wichtigsten persönlichen Bedürfnissen entspricht, müsste das eigentlich perfekt sein. Und vor kurzem habe ich eine Insel gefunden, die diesen Vorstellungen relativ nahe kommt.

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Während ich in Deutschland meine Wohnung letztes Jahr aufgegeben habe, sitze ich auf einmal wieder in eigenen vier Wänden. In der Karibik, in zwei Zimmern mit Bett, Bad, Herd, Kühlschrank, Ventilator und Internet, drei Minuten vom Strand entfernt. Dem noch nicht genug, habe ich mich für einen Hund aus dem Tierheim im Ort entschieden, den ich schon beim letzten Mal ins Herz geschlossen hatte: Osa, eine „kleine Bärin“. Sechs Wochen würde ich in dieser neuen, ungewohnten Situation verbringen mit insbesondere einem Ziel, das ich in den letzten zehn Monaten meiner Auszeit nicht erreicht hatte: ein Buch schreiben!

 

Und plötzlich ist alles anders

Die kleine mexikanische Isla Holbox, die übersetzt so viel wie „schwarzes Loch“ bedeutet, ist alles andere als das. Schon oft habe ich mich in der Vergangenheit gefragt, was eigentlich ein Paradies ausmacht. Auf Inseln wie Mauritius, Kuba, Bali, Hawaii & Co. habe ich am Ende immer etwas gefunden, was mich neben den vielen schönen Seiten dann doch gestört hat: zu touristisch, zu laut, zu unsicher, zu teuer. Und dann war ich plötzlich auf einer Insel, bei der aus ursprünglich drei geplanten Tagen drei Wochen wurden und bei der sogar schnell fest stand, dass ich wiederkommen würde…

Paradies Mexiko HolboxWas hat nun diese Insel, was andere Orte auf der Welt nicht haben? Es gibt meiner Meinung nach nicht den ultimativen Traumort für Jedermann, aber für mich sind es in erster Linie folgende Faktoren, die ich – speziell in dieser Kombination – auf Holbox ganz besonders finde:

 

Eine fantastische Natur

Einfach atemberaubend ist dieses extrem türkise Meer, oft verbunden mit einem wolkenlosen, knallblauen Himmel. Bei noch milden Temperaturen der zwölf Stunden Sonne am Tag laufe ich morgens und abends jeweils etwa eine Strecke von fünf Kilometern Strand entlang und springe zwischendurch mehrmals ins Wasser zum Abkühlen. Meist trifft man unterwegs neben einer vielfältigen Vogelwelt auf gestrandete Fische, seltene Pfeilschwanzkrebse, Leguane und nach der Dämmerung auf Fledermäuse. Manchmal fliegt ein Schwarm Flamingos über meinen Kopf hinweg, mal sieht man Yoga praktizierende Frauen auf Beton-Plateaus am Ufer oder Väter mit ihren Söhnen mit Angel oder Schnur auf Fischfang.

Paradies Holbox BravebirdDie ganze Insel besteht aus Sand, weshalb man überall barfuß laufen könnte. Auch gibt es nur ein paar Autos (das normale Gefährt ist das Golfcart), wodurch es allgemein sehr ruhig zugeht. Im Inland irrt man durch flache Mangrovenwälder, vor meiner Haustür wimmelt es abends von Fröschen und glücklicher Weise gibt es nur kleine Schlangen und keine oder zumindest wenige Spinnen, was für mich ein sehr wichtiger Faktor ist. Dass es fantastische Sonnenuntergänge gibt, brauche ich wahrscheinlich nicht zu erwähnen.

 

Früchte, frischer Fisch und Mojitos

Wer bei Mexiko nur an schwer im Magen liegende Tacos, Enchiladas und Quesadillas denkt, liegt ziemlich daneben. Diese Gerichte gibt es natürlich (und sind ziemlich lecker), aber die mexikanische Küche kann viel kreativer und leichter sein. Zudem gibt es viele internationale Restaurants, wodurch es einem eigentlich nie langweilig werden kann. Mein Lieblingsgericht ist Ceviche, das ist roher Fisch mit Tomaten, Zwiebeln oder Gurken und viel Limette. Ansonsten gibt es frisch gefangenen Fisch in allen erdenklichen Variationen und Guacamole!

Mexiko Holbox EssenIm Grunde fängt bereits jeder Morgen gigantisch an, wenn ich mir einen frisch gepressten Saft meiner Wahl am lokalen Stand hole und einige Zeit später in der French Bakery einen riesigen Früchteteller mit Yoghurt und Müsli und einem Cappuccino vor mir stehen habe. Es fällt mir oft schwer, auf die echt guten Desserts wie Crepe mit Caramel und Walnüssen oder Apfeltarte mit Vanilleeis zu verzichten… Bei den Drinks an den Strandbars gehören Margaritas und Mojitos, z. B. auch mal als Variation mit Gurke und Erdbeere zu meinen Favoriten.

 

Friedliche Menschen & nette Kontakte

Obwohl Mexiko einige der gefährlichsten Städte der Welt sein Eigen nennt, ticken die Uhren hier doch ganz anders. Viele Einwohner haben den ganzen Tag über ihre Haustür geöffnet und entspannen in ihren quer über das Zimmer gespannten Hängematten. Fast immer grüßt man sich oder lächelt sich im Vorbeigehen zu. Streit und Stress scheinen nicht zu existieren. Auch kann man als Frau überall im Bikini herumlaufen und wird dabei weder angeglotzt noch nervig angegraben. Seine Sachen kann man unbedenklich am Strand liegen lassen, während man im Meer ist und selbst nachts sind die Straßen sicher.

PictureMexiko Holbox InselDas Kennenlernen neuer Menschen ist mehr als einfach. Man muss sich eigentlich nur bei Sonnenuntergang an der bekanntesten Strandbar aufhalten und kommt dabei ganz automatisch mit einem der vielen Alleinreisenden, Pärchen oder Locals in Kontakt. Auch durch die geringe Größe der Insel läuft man sich häufig mehrfach über den Weg und kommt dann irgendwann zwangsläufig ins Gespräch. Es ist ein leben und leben lassen, bei dem offenbar alle Nationalitäten, Tiere und Generationen problemlos miteinander harmonieren, was ich als sehr angenehm empfinde.

 

Kein Konsum & geringe Ausgaben

Selten wird man so intensiv erleben, dass der Inhalt des Koffers oder Rucksacks selbst auf längere Zeit völlig ausreichend ist – zumindest solange das Umfeld stimmt und man mit sich selbst im Reinen ist. Auf der Insel gibt es neben ein paar Mini-Supermärkten (die erfreulicher Weise bis spät abends geöffnet haben) und einem Obst-/Gemüsemarkt nur wenige Shops mit überwiegend Strandbekleidung, wodurch man seine Ausgaben hauptsächlich auf seine Ernährung beschränken wird. Auch hier wird mir wieder bewusst, dass ohne den Einfluss von Werbung gar nicht erst das Gefühl aufkommt, mehr zu brauchen als das, was man schon hat.

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Aber auch sonst sind die Preise für eine Insel in Lateinamerika verhältnismäßig günstig. Mit einem Wohnungs-Mietpreis von etwa 7 Euro pro Nacht sowie Essen und Getränken von ca. 10-15 Euro pro Tag habe ich hier einen sehr schönen Alltag, ohne mich in irgendeiner Form einschränken zu müssen. Es wird zukünftig nicht mein Ziel sein, generell einen maximal günstigen Lebensstil zu führen; entscheidender ist vielmehr die Erkenntnis, dass nicht Geld für das persönliche Wohlbefinden maßgebend ist, sondern das, was um einen herum und in einem drin passiert.

 

Farben, Musik & Stil

Abgesehen vom türkisen Meer, dem stahlblauen Himmel und den vielen bunten Früchten wird man mit Farben praktisch überall bombadiert. Hauswände sind in Pastelltönen gehalten, manche davon tragen verrückte Malereien und auch sonst wurde vieles mit sehr viel Geschmack und Stil eingerichtet. Die Farben und die gute Musik überall sind der perfekte Stimmungsaufheller. Ich finde es jedenfalls schwierig bis unmöglich, auf dieser Insel überhaupt schlechte Laune zu bekommen! Ganz im Gegenteil sogar – man entfernt sich immer mehr von unserem modrigen Schwarz-Weiß-Denken.

Paradies Mexiko HolboxParadies Holbox Karibik

Obwohl sich die Tage auf der Insel nicht großartig voneinander unterscheiden, ist trotzdem jeder einzelne Tag wunderschön. Man achtet mehr auf die kleinen Dinge und reagiert sensibler auf das, was um einen herum passiert. Es ist eine bereichernde Erfahrung, dass es gar nicht so viel braucht, um eine stabile Zufriedenheit zu empfinden, und dass das Leben im Paradies nicht teuer sein muss. Mittlerweile kann ich auch die Menschen verstehen, die sich für ein einfaches, bescheidenes Leben auf einer Insel und damit gegen Erfolg, Konsum und Stress entschieden haben. Es ist eine andere Lebensqualität, die ich sehr zu schätzen gelernt habe.

 

Etwas hatte ich übersehen…

Wie soll man bitte ein Buch schreiben, wenn jede einzelne Minute eines jeden Tages da draußen gelebt werden will? Es wäre wahrscheinlich leichter gewesen, sich einer anonymen Großstadt im Hotelzimmer einzuschließen und täglich sechs Stunden auf sein Laptop einzuhämmern. Hier hingegen erweitert sich täglich das Netz der Kontakte. Mal kocht man abends zusammen, mal trifft man sich zum Frühstück und ein anderes Mal fährt man plötzlich mit einer Gruppe amerikanischer Tierärzte in ein kleines Dorf, um dort Straßenhunde zu kastrieren bzw. sterilisieren und hat auf einmal zig narkotisierte Hunde mit Zecken und Flöhen auf dem Arm. Vielleicht ist es aber genau das, was es auf diesem Kontinent zu lernen gilt: Das Leben in vollen Zügen zu genießen statt sich ständig unter Druck zu setzen.

 

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– Mexiko’s kleines Paradies: Isla Holbox
– Artikel zum Thema Auszeit

 

 

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62 Kommentare

  • Antworten
    Katja
    7. Juni 2015 um 2:53

    Wow, was für schöne Bilder! Und was für ein schöner Text. Ich finde es immer schade, dass wir in der Gesellschaft unter so einem starken Druck stehen, „etwas zu erreichen“, „viel Geld zu verdienen“, „Haus, Auto, Yacht zu besitzen“. So eine Auszeit könnte ich mir gut vorstellen, wobei mir das Allein-Reisen wirklich Angst macht.
    Dein Blog gefällt mir im Übrigen sehr gut, man spürt hier das Herz und das ist mir immer sehr wichtig.
    Liebe Grüße von der Nordsee!
    Katja

    • Antworten
      Ute
      7. Juni 2015 um 14:54

      Hallo liebe Katja,
      ach Alleinreisen ist wirklich klasse, solltest du mal ausprobieren :) Und im Hinblick auf den Druck… selbst nach fast einem Jahr Auszeit habe ich immer noch dieses ständige „ich muss…“-Ding im Kopf. Wir werden einfach schon sehr früh auf klassisches Funktionieren getrimmt und das ist schwer, wieder rauszubekommen, wie ich finde. Danke übrigens für das schöne Kompliment, freut mich sehr!
      Viele liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Mischa
    7. Juni 2015 um 3:33

    Hi Ute,
    ich habe selten einen Text gelesen, der gemeinsam mit den Fotos einfach so stimmig und wunderschön ist, dass ich mich am liebsten auf der Stelle auch dorthin beamen würde. Die tiefe Zufriedenheit und Ruhe springt einen förmlich an.
    Und ja, das Leben kann leicht, wunderschön und ohne Hetze sein. Das tiefe Gefühl durfte ich auch schon erfahren. Aber nicht hier in Deutschland (zumindest auf längere Zeit). Und dann frage ich mich immer: Liegt es an mir oder lassen die Strukturen und meisten Menschen unseres Schaffe-Schaffe-Häusle-Baue-Landes so etwas gar nicht zu?
    Liebe Grüße
    Mischa

    • Antworten
      Ute
      7. Juni 2015 um 15:03

      Hi Mischa,
      bei so einem Kompliment müsste ich glatt rot werden – Danke!! Ich schaffe das mit der Ruhe und Gelassenheit in Deutschland leider auch überhaupt nicht und denke schon jetzt mit Schrecken an die verschiedenen Dinge, die da teilweise auf mich warten. Meines Erachtens liegt es schon an den Strukturen, an unserer hohen Erwartungshaltung und vielleicht auch ein wenig daran, weil wir keine bunten Häuser haben :)
      Viele liebe Grüße zurück
      Ute

  • Antworten
    Tanja
    7. Juni 2015 um 5:12

    Hach Ute, seufz.
    Was für ein Traum. Und schon das zweite Mal, dass ich diese Woche von diesem magische Ort lese … vielleicht ein Zeichen?!
    Mit meinen Urlaubstagen bin ich ja immer dem Drang unterlegen möglichst viel in möglichst wenig Tagen zu sehen, aber bei deiner Erzählung bekomme ich gerade Lust auch einfach irgendwo mal das Leben zu genießen und sich treiben zu lassen. Manchmal muss das erfüllender sein, als das Sammeln von unvergesslichen Eindrücken und den besten 10 Sightseeings an einem Tag …
    Dein Text sprüht vor Leichtigkeit … im vergangenen Jahr habe ich festgestellt, dass ich eine Leichtigkeit fürs Leben unfassbar wichtig finde. Für mich ist es mittlerweile fast das Wichtigste geworden. Denn sobald diese einsetzt, greift einen nichts mehr so leicht an, man regt sich nicht auf und ruht förmlich in sich selbst. Dein Text liest sich so, als wärest du in der perfekten Leichtigkeit angekommen.
    Ich bin übrigens gespannt auf die Geschichten mit deinem neuen Reisegefährten und auf dein Buch. Schreib schnell. Ich freu mich nämlich jetzt schon, es bald zu lesen.
    Viele liebe Grüße
    Tanja

    • Antworten
      Ute
      8. Juni 2015 um 11:31

      Hey Tanja,
      also zwei Mal von diesem Ort zu hören ist ganz sicher ein Zeichen :) Das mit dem „schnellen Reisen“ habe ich mir inzwischen abgewöhnt. Schon verrückt – wenn man weniger Zeit zum Reisen hat, will man unbedingt alles reinpacken und wenn man viel Zeit hat, ist dieser Drang plötzlich viel geringer. Ich muss mittlerweile nicht mehr alles sehen, das können andere machen :)) Und die Leichtigkeit zurückzugewinnen ist in der Tat extrem schwer, vor allen Dingen in Deutschland geht mir die leider ziemlich schnell verloren – aber ich arbeite daran… Danke für deine lieben Worte!
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Heike
    7. Juni 2015 um 5:27

    Super-Artikel mit wunderschönen Bildern!! Sprichst du eigentlich spanisch???
    Gruß und eine schöne Zeit in deiner neuen Bleibe!
    Heike

    • Antworten
      Ute
      9. Juni 2015 um 19:33

      Hi Heike,
      vielen Dank!! Ich verstehe zwar viel, aber vom fließend Spanisch sprechen bin ich noch ziemlich weit entfernt. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich das in Zukunft ändern wird :)
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Isabella
    7. Juni 2015 um 5:36

    Tolle Worte! Genau das was ich mich in letzter Zeit auch immer wieder Frage: Ist es wirklich notwendig unglaubliche Karrierepläne und die Karriereleiter ganz nach oben zu klettern um dann eigentlich keine Zeit mehr für die wesentlichen Dinge im Leben zu haben. Und dass nur weil man ja studiert hat, soviel Zeit und Energie in eine Ausbildung gesteckt hat und weil die Gesellschaft genau dass von dir erwartet.
    Wir vergessen total, dass Leben zu genießen und uns nicht nur über die Arbeit und seinen Beruf zu definieren.

    • Antworten
      Ute
      10. Juni 2015 um 12:21

      Hallo liebe Isabella,
      tja, ich glaube das mit der Karriere muss jeder für sich selbst herausfinden und entscheiden… Manchmal denke ich mir, wäre eine Mischung gar nicht schlecht: eine Zeitlang durchstarten und dann wieder eine Weile durchatmen. Oder nur halbtags arbeiten und trotzdem etwas Sinnvolles bzw. Anspruchsvolles tun. Eigentlich gibt es recht viele Möglichkeiten, sich nicht zu überfordern – aber wie du auch sagst, man muss sich da etwas gegen den gesellschaftlichen Druck stellen.
      Liebe Grüße!
      Ute

  • Antworten
    Franzi
    7. Juni 2015 um 5:39

    Ein toller Artikel, da steckt so viel Wahrheit drin. Ich wünsche dir, dass dich dieser fantastische Ort mit Inspiration überhäuft – aber das wird er ganz bestimmt. LG Franzi

    • Antworten
      Ute
      10. Juni 2015 um 15:49

      Hi Franzi,
      vielen Dank für diese guten Wünsche!! Zu viel Inspiration ist auch nicht gut, wie ich gemerkt habe, denn da kommt schon wieder Druck auf, dass man gerne so viel schaffen und noch machen würde :) Es gibt ja so viele schöne Dinge im Leben…
      Bis bald und liebe Grüße!
      Ute

  • Antworten
    Yasmin
    7. Juni 2015 um 5:45

    Liebe Ute,
    seit einer Weile schon verfolge ich begeistert Deinen Blog. Du lebst mir ein Leben vor, das inspiriert, mich anzieht und unsägliches Fernweh in mir erzeugt..Vielen Dank für Deine Artikel- sie machen Mut und im Geiste bin ich bereits auf dem Weg…
    Besonders Deine Eindrücke auf Holbox scheinen wir für mich erlebt und nun ist soweit. Ich komme. Bald. Geplant ist ein dreiwöchiger Aufenthalt im August, wahrscheinlich alleine, eventuell begleitet mich mein 14jähriger Sohn. Das hängt von den Kosten ab (Sommerferienpreise…puh!)
    Du schreibst, Du wohnst günstig in einem kleinen Apartment auf der Insel. Bei meiner Recherche wurde ich in dem Preis/Leistungsbereich leider nicht fündig.
    Darf ich Dich um einen Tipp bitten? Ist es ratsam, einfach nur den Flug zu buchen und direkt vor Ort nach einer Bleibe zu suchen? Vielleicht (bestimmt) freuen sich auch andere über Deine Erfahrung hierzu?
    Ich jedenfalls würde mich sehr über Deine Nachricht dazu freuen und schicke viele Grüße aus Freiburg zu Dir und Deinem neuen Begleiter.
    Yasmin :-)

    • Antworten
      Ute
      10. Juni 2015 um 16:27

      Hallo liebe Yasmin,
      freut mich sehr, dass ich dich inspirieren konnte! Eine Wohnung für 200 Euro im Monat ist wahrscheinlich auch eher die Seltenheit. Mir hat die Unterkunft ein Kellner aus einem Hotel besorgt. Es gibt einige einfache Posadas wie z. B. die Posada Ingrid mit sehr netten Zimmern, die pro Nacht etwa 15-17 Euro kosten. Ich werde mal versuchen, dir die Kontaktdaten von meiner aktuellen Unterkunft zu besorgen und schicke sie dir dann per Email.
      Zum Flug: Wenn du erst mittags oder am Nachmittag in Cancun ankommen solltest, würde ich dir eine Übernachtung in Cancun empfehlen und dann am nächsten Morgen mit dem Bus und danach mit der Fähre nach Holbox fahren. Wenn du drei Wochen Zeit hast, könntest du auch zwei Wochen buchen und für die dritte Woche entscheiden, ob du wirklich noch dort bleiben möchtest oder – falls es dir doch zu eintönig werden sollte – vielleicht nochmals nach Tulum oder Chetumal fährst. Ich hoffe, das hilft ein wenig :)
      Viele Grüße und bis bald
      Ute

      • Antworten
        Yasmin
        11. Juni 2015 um 10:20

        Liebe Ute,
        du feierst den Sonnenaufgang und die Vormittagsstunden, während hier schon der Abend naht.
        Allerdings heute auch mit Sonnenschein :-)
        Ich danke Dir sehr! Eine einfache Posada wäre perfekt. Auch ich habe schon darüber nachgedacht, die 3 Wochen noch mit einem anderen Ziel zu verbinden, wenn ich schon in der Ecke unterwegs bin. Mir wird es sicher nicht langweilig werden auf Holbox. Meinem Sohn dagegen könnte vielleicht bei soviel Ruhe und Gelassenheit, wie Deine Bilder und Eindrücke es vermuten lassen, etwas Abwechslung fehlen…
        Sei lieb gegrüßt von (noch) weit, weit weg. Und nochmals lieben Dank!
        Yasmin

      • Antworten
        Ute
        12. Juni 2015 um 14:59

        Mmh, ja das kann wohl sein. Wenn man viel Abwechslung sucht, ist das hier eher schwierig… :) Unter diesem Gesichtspunkt würde ich wahrscheinlich sogar nur etwa zehn Tage auf Holbox planen und den Rest in Quintana Roo. Aber du machst das schon. Melde mich wie gesagt, wenn ich was herausgefunden hab‘. Liebe Grüße

  • Antworten
    Sandra
    7. Juni 2015 um 5:52

    Hallo Ute,
    ein wahnsinnig toller, stimmiger und vor allem ergreifender Beitrag, der mir wirklich aus der Seele spricht.
    Ich kenne, und habe diese Einstellung bisher immer gelebt, dieses Gefühl, man müsse aus seinem Leben doch etwas Großes machen, einen Eindruck in der Welt hinterlassen und erfolgreich sein.
    Erfolg wird ja auch immer über Geld, den angesehenen Job und den Status definiert. Erst in den letzten Monaten habe ich angefangen mir selbst den Druck zu nehmen, mich von Zielen, die ich bis dahin für richtig und wichtig erachtet habe zu distanzieren und anzufangen, das zu machen, was mich wirklich glücklich macht. Und letztlich ist Erfolg doch genau das: Ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen. Etwas von dem Leider so viele Menschen meilenweit entfernt existieren.
    Ich ertappe mich immer wieder selbst dabei, wie ich in alte Muster zurück falle. Dein Beitrag kam da genau zur richtigen Zeit, weil er mich wieder an meine „neuen Ziele“ erinnert hat. Vielen Dank dafür!
    Genieße deine Zeit! Und auf jeden Fall weiter so!
    Liebe Grüße
    Sandra

    • Antworten
      Ute
      11. Juni 2015 um 13:46

      Hallo liebe Sandra,
      freut mich, dass du dir auch Gedanken über dieses Thema machst. Es ist im Alltag meines Erachtens fast unmöglich, sich selbst in dieser Form zu verändern. Selbst nach fast einem Jahr Auszeit erwische ich mich immer noch dabei, dass Sätze mit „Ich muss dringend noch….“ anfangen oder ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich mal einen Tag rein gar nichts mache. Das hat sich bei mir tief eingebohrt. Aber es gibt Hoffnung :) Wünsche dir viel Erfolg bei der weiteren Umsetzung!
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    kristin
    7. Juni 2015 um 6:12

    Hola, Ute!
    Was für eine traumhafte und toll gelungene Beschreibung von Holbox! ! Ich freue mich so, die Faszination dieser Insel,deine tolle Persönlichkeit und die süße Osa persönlich kennen gelernt zu haben. Das einzige,was ich an meinem Urlaub anders machen hätte wollen,wenn ich den Luxus Zeit gehabt hätte,wäre gewesen,mehr Zeit auf Holbox zu verbringen. Deine Fotos u dein Blog bringen mich jetzt schon wieder ins träumen, und ich bin erst 12 Stunden wieder zu Haus. 😊 machs ganz ganz gut,meine liebe Ute! Ich freue mich auf deinen nächsten Bericht! !

    • Antworten
      Ute
      11. Juni 2015 um 13:56

      Hola liebe Kristin,
      hab‘ mich so über deinen Kommentar gefreut! Wie war Caye Caulker? Ich bereue es ja schon ein bisschen, nicht mitgekommen zu sein… wäre bestimmt lustig geworden, vor allem mit dir im Auto und einfach mit „Fragen“ den Weg zu finden :) War ein schöner Abend und wäre toll, wenn wir uns nochmals irgendwann irgendwo treffen würden!!
      Ganz liebe Grüße!
      Ute

  • Antworten
    Mathias von UNDERWAYGS
    7. Juni 2015 um 6:34

    Wow, was für Fotos! Da bekomme ich sofort Fernweh! Wirklich paradiesisch :-)
    Viele Grüße
    Mathias – underwaygs.com

    • Antworten
      Ute
      12. Juni 2015 um 11:04

      Hallo Mathias,
      schön, Fernweh weckt Leidenschaft! :)
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Andrea
    7. Juni 2015 um 7:43

    Ach, was für ein wunderschöner Artikel <3
    Ich habe auch lange, lange gedacht, dass "man" doch "was" werden muss. Aber ich weiß inzwischen, dass ich (!) nur eines werden muss und zwar glücklich :)
    ich wünsche Dir eine wunderschöne Zeit auf Holbox und Osa und Dir ein liebe-volles Leben zusammen <3
    Alles Liebe
    Andrea

    • Antworten
      Ute
      12. Juni 2015 um 11:07

      Hi Andrea,
      vielen Dank für diese lieben Worte ♥ Ich glaube, dass man Glück, Karriere und eine gewisse Freiheit eigentlich ganz gut verbinden kann… ich arbeite noch daran, dass auch entsprechend umzusetzen. Aber du hast recht, Glück oder zumindest Zufriedenheit sollte immer an erster Stelle stehen.
      Viele Grüße!!
      Ute

  • Antworten
    Sandra
    7. Juni 2015 um 7:48

    Danke für den Artikel. Ich sehe es genauso wie du. Und ich bin in Deutschland und grade totunglücklich. Ich hab das Leben in Südamerika kennengelernt und den letzten 2,5 Jahren insgesamt etwa 1 Jahr dort verbracht. Ich verstehe die Welt, in der ich aufgewachsen bin, nicht mehr. Ich finde es schrecklich hier. Die Kälte zwischen den Menschen, die Distanz, der sinnlose Konsum, der Stress, die Rechtfertigungen, wenn man der Masse nicht folgt. Ich glaube du hast mir heute den endgültigen Beweis für meine Zukunft geliefert und dafür, dass ich einfach nicht alleine bin. Ich danke dir!

    • Antworten
      Ute
      12. Juni 2015 um 11:33

      Liebe Sandra,
      allein bist du auf keinen Fall mit deiner Ansicht, ganz im Gegenteil. Den meisten fällt das, was du beschreibst, allerdings erst auf, wenn sie längere Zeit mal nicht in Deutschland waren. Ich muss gestehen, dass ich auch so meine Probleme mit der Mentalität mancher Menschen in Deutschland habe… habe aber noch keine Lösung gefunden, wie ich damit in Zukunft umgehen werde :)
      Viele Grüße

  • Antworten
    Stef
    7. Juni 2015 um 22:37

    Wunderschön geschrieben, wie immer! Ich war Anfang des Jahres auf Holbox und kann nur bestätigen, dass es ein toller Ort ist. Du schreibst ein Buch? Da bin ich mal gespannt, das wird auf jeden Fall gelesen :)

    • Antworten
      Ute
      12. Juni 2015 um 12:57

      Hey Stef,
      das freut mich aber sehr (also, dass du auf Holbox warst und dass du mein Buch lesen würdest) :) Lass dich überraschen!
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Becky
    8. Juni 2015 um 4:08

    Hallo, das ist ein wunderschöner Artikel. Und ganz offensichtlich der gelebte Traum, oder? Ich werde zumindest ein klein wenig neidisch, wenn ich den Beitrag lese, mir dazu die wunderschönen Fotos anschaue und mir vorstelle, wie dein Alltag aussieht. Alles so ganz anders als bei mir in Martrei. *g*
    Lg Becky

    • Antworten
      Ute
      12. Juni 2015 um 14:22

      Hallo Becky,
      das ist wirklich ein wunderschöner Flecken Erde! Ich weiß nicht, ob ich hier über einen langen Zeitraum leben könnte, aber für ein paar Wochen ist es einfach wunderschön, nur Frieden und tolle Natur um sich herum zu haben. Vielen Dank auch für das Kompliment!
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Isabelle
    8. Juni 2015 um 4:29

    Liebe Ute,
    So toll, dein Bericht! Vor allem merke ich nun, dass du wirklich entspannter bist als noch am Anfang deiner Auszeit! Es braucht einfach Monate, das heißt Zeit, um runterzufahren und alles gelassener anzugehen. Sich selbst nicht unter Druck zu setzen. Schön, wenn du ein Buch schreiben willst, aber ob es morgen fertig ist oder in 3 Jahren – egal! Auch egal, was die Leute denken! Steh drüber! Und wenn einige meinen, du solltest den Tip über die Insel besser nicht bekanntgeben…..da kann ich nur den Kopf schütteln, denken die, sie seien etwas Besseres? Sie würden Holbox für sich alleine pachten?? So wie du die Insel beschreibst, wäre das doch nie ein Mainstream- Ziel! Die Masse, sprich Mehrheit will doch shoppen und sich unterhalten lassen, weil sie sich das so gewohnt sind und mit freier Zeit wenig anzufangen wissen, Langeweile kommt dann schnell mal auf. Da die westliche Gesellschaft darauf konditioniert wird, zu produzieren und zu konsumieren ( vor allem die Gringos, aber auch alle andern westlichen Länder!) wäre da für die große Masse viel zu wenig los!
    Wie ich dir gegenüber schon mal in einem früheren Kommentar erwähnt habe, ist Zeit wirklich einer der größten Luxusgüter unserer Zeit, welchen man nicht mit Geld kaufen kann. Und ob man dann die Zeit mit Erwartungen und Druck von der Gesellschaft ausfüllt oder einfach mal Stunden mit Blick aufs Meer und die Natur verbringt, ist ganz alleine dir selbst überlassen. Auch dafür braucht es Zeit, all das anzunehmen ohne schlechtes Gewissen!
    Ich könnte auf Holbox sicher auch einige Wochen verbringen, behalte das mal im Hinterkopf für den kommenden Winter, wo ich eine Freundin in Ecuador besuchen will. Liegt ja praktisch auf dem Weg!
    Nach zwei Wochen Schweiz und Italien konnte ich es auch kaum mehr erwarten, auf meine Insel zurückzukommen, die Ruhe zu genießen und aufs Meer zu schauen…..genieße es!

    • Antworten
      Ute
      12. Juni 2015 um 14:33

      Hey Isabelle,
      ich freue mich immer über deine Kommentare, weil sie so viel Tiefe haben <3 Schon mal überlegt, ein Buch zu schreiben? ;) Ein Mainstream-Ziel ist das hier allemal nicht und wird es sicher nicht werden. Wäre toll, wenn du auch mal hier vorbei schaust, ich denke, das wird dir gefallen. Ich werde mich diesen Sommer auch mit Europa beschäftigen und freue mich schon darauf.
      Liebe Grüße nach La Gomera und bis bald
      Ute

      • Antworten
        Isabelle
        15. Juni 2015 um 15:51

        Hey Ute,
        das mit dem Buch hab ich mir auch schon überlegt, wer weiß? Zuerst will ich es mal mit einem Blog versuchen für meine nächste Reise! Und eventuell liegt Holbox auf dem Weg? Den Sommer bin ich sicher auf Gomera!
        Liebe Grüße, Isa

      • Antworten
        Ute
        17. Juni 2015 um 11:20

        Holbox solltest du vielleicht mitnehmen :) Und mit dem Blog vs. Buch… wenn ich manchmal überlege, wie viel Zeit mich der Blog bisher gekostet hat und wie viele Bücher ich in dieser Zeit hätte schreiben können, würde ich mich heute wohl für letztere Version entscheiden ;) Dennoch, ich werde ein Fan-Leser!

  • Antworten
    Chrissy
    8. Juni 2015 um 7:45

    Uih, du scheinst genau das gefunden zu haben was ich suche.
    Ein süsses Inselchen, weg vom Tourismus, mit Freundlichkeit, Freude, einfach und schön….hach

    • Antworten
      Ute
      12. Juni 2015 um 14:43

      Hallo Chrissy,
      ja das stimmt. So viel Ruhe, Frieden und freundliche Stimmung ist heute eher selten geworden. Einfach ein tolles kleines Paradies :)
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Wolfgang & Otti
    8. Juni 2015 um 12:26

    Hallo Ute,
    wir kannten diese Insel noch nicht. Sie liegt aber definitiv auf unserer Weltreise-Route. Wir haben jetzt alles so gedreht und getrickst, damit wir Anfang September vor Ort sind um mit den Walhaien zu schwimmen ( Ein Traum von Otti ;-) ).
    Dein Bericht und Deine Bilder bestätigen uns darin. Vielen Dank für´s teilen.

    • Antworten
      Ute
      12. Juni 2015 um 14:47

      Hallöchen ihr Zwei,
      das hört sich super an! Das Walhai-Schnorcheln steht mir noch bevor und freue mich schon sehr darauf. Wünsche euch eine tolle Zeit!
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Maribel Skywalker
    8. Juni 2015 um 16:17

    Ja ich glaube einfach wenn man so eine tolle Aussicht und Natur genießen kann, braucht man einfach nicht viel. Da fühlt man sich halt jeden Tag wie im Paradies. Wie du schon sagst. Wirklich mal wieder toll geschrieben, du gute!! Ich verschlinge das jedes Mal wieder.

    • Antworten
      Ute
      12. Juni 2015 um 14:49

      Ooooh Danke für das schöne Kompliment! Das macht mir noch mehr Mut, mein Buch zu schreiben!! <3
      Alles Liebe!

  • Antworten
    Sabine
    13. Juni 2015 um 5:44

    Wow, welche tolle Bilder! Das hört sich wirklich nach einem Paradies an. Da muss ich unbedingt mal hin!
    LG, Sabine

    • Antworten
      Ute
      17. Juni 2015 um 10:50

      Hallo liebe Sabine,
      das lohnt sich wirklich, wenngleich ich nun auch ein paar Tage Regen hatte und die Welt dann etwas anders aussieht :)
      Viele Grüße und Danke für deinen Kommentar
      Ute

  • Antworten
    Katrin
    17. Juni 2015 um 6:37

    Liebe Ute, danke für diesen tollen Artikel! Ich liebe deine Schreibweise, deine Ehrlichkeit und deine Fotos! Ich habe mich auch schon öfter bei dem Gedanken ertappt, dass es doch nicht alles sein kann, als Tauchlehrer oder Barkeeper auf einer Insel zu arbeiten. Man will doch was erreichen. Was diese Leute erreicht haben: Sie sind meistens glücklich. Wer in Deutschland erfolgreich ist und als glücklich angesehen wird, muss Anzug tragen, 14 Stunden am Tag vor dem PC sitzen und rund um die Uhr erreichbar sein. Kein Wunder, dass so viele im Rentenalter auswandern, dann wenn sie verstanden haben, dass Glück wie du es auch sagst, Zeit bedeutet. Wunderschöner Artikel, toller Blog! Lieben Gruß, Katrin

    • Antworten
      Ute
      17. Juni 2015 um 11:16

      Hi Katrin,
      wow, vielen Dank für diese tollen Komplimente!! Mittlerweile glaube ich auch, dass man sein Glück nicht an einem Job und Geld festmachen kann. Aber das muss jeder für sich selbst herausfinden :)
      Viele liebe Grüße!!
      Ute

  • Antworten
    Amelie
    21. Juni 2015 um 3:15

    Dein Beitrag ist super! Die Bilder sind fantastisch :). Ich freue mich schon auf die nächsten Artikel. Grüße aus Südtirol Dorf Tirol

    • Antworten
      Ute
      23. Juni 2015 um 10:18

      Hallo liebe Amelie,
      vielen Dank für das schöne Kompliment, freut mich sehr! :)
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Sandra
    22. Juni 2015 um 3:35

    Das sind wunderschöne Fotos. Und ein wunderbarer Text. Die Kernaussage ist so wahr und … wichtig. Wenn ich Menschen ansehe, die ihren Traum lebe, denke ich, sind sie reicher als die meisten von uns, die jeden Tag aufstehen und versuchen, Geld anzuhäufen. Ein guter Freund hat sich letztes Jahr seinen Traum im Kleinen verwirklicht: einen Sommer Fischen in Österreich. Ein bisschen wie ein Eremit leben und dabei glücklich sein. Und obwohl Fischen jetzt nicht so meins wäre, war ich etwas neidisch auf ihn und seinen Mut. ;-)

    • Antworten
      Ute
      7. Juli 2015 um 7:07

      Hallo liebe Sandra,
      ich selbst empfinde dieses Leben gar nicht mehr als so besonders mutig, was aber wahrscheinlich daran liegt, dass ich mich schon so sehr daran gewöhnt habe. Und trotzdem ist jeder Tag etwas ganz Besonderes :) Vielen Dank auch für das schöne Kompliment!
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Daniela
    7. Juli 2015 um 3:10

    Jeder hat seinen Traumort – da stimme ich absolut zu. Meiner hat sich als Matrei am Brenner heraus gestellt, obwohl ich früher auch immer dachte, dass es für mich exotischer sein müsste. Ich freue mich für jeden, der dem Druck den Rücken kehrt und sein Leben lebt. Nicht nur jeden Tag funktioniert. ;)

    • Antworten
      Ute
      7. Juli 2015 um 7:08

      Hi Daniela,
      vielleicht komme ich dort bald einmal mit meinem Camper vorbei und kann mich von dieser schönen Gegend überzeugen :)
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Ralf
    7. Juli 2015 um 7:43

    Super Bilder und Text !!
    Ich lese aus Deinen Worten, dass Du auf dem Weg bist, die tieferen Ursachen und Systemzusammenhänge westlicher Konsum- und Wachstumsgesellschaften zu erkennen.
    Mein Lebensmittelpunkt ist Südostasien, kleine Inseln, tiefe Provinz. Teilweise hat die Gleichschaltung durch Werbemedien dort noch nicht stattgefunden, einfach weil es zum Beispiel keinen Strom gibt, somit auch kein Fernsehen, Radio u.s.w.
    Die Menschen strahlen eine große Zufriedenheit und Gelassenheit aus, leben von und mit der Natur.
    Die Situation ändert sich, sobald man in den Bereich größerer Städte kommt. Es fühlt sich wie eine unsichtbare Mauer an.
    Also ich brauche zum Leben Nahrung, saubere Kleidung und einen Schlafplatz. Dazu muss ich nicht unbedingt Lebenszeit in Geld tauschen. Nichts gegen Geld oder materielle Güter, aber ich bringe mich dafür weder um, noch begebe ich mich in irgendwelche Abhängigkeiten.
    Das klassische Lebensmodell, was uns von Kindheit an einprogrammiert wurde funktioniert nur für die, welche vom Nutztierdasein der Massen profitieren.
    Burnout, Suizide, Scheidungen, Stress, Psychopharmarka, Perfektionswahn und die durch die Medien erzeugte allgegenwärtige ANGST !!
    „Kauf Dich Glücklich“ funktioniert für viele Menschen nicht mehr.
    Allerdings gibt es immer mehr Leute, die diese Systeme beginnen kritisch zu hinterfragen..und aussteigen.
    In diesem Sinne: Das Ziel des Lebens ist das Leben selbst !

    • Antworten
      Ute
      7. Juli 2015 um 15:20

      Hallo Ralf,
      vielen Dank für diesen schönen Text! Ich merke auch mehr und mehr, dass das Leben viel einfacher sein kann als man denkt und man viel glücklicher sein kann, ohne viel besitzen zu müssen. Ich genieße dieses Gefühl und hoffe, dass es noch lange anhalten wird :) Wünsche dir noch eine tolle Zeit, ich kann das, was du schreibst, sehr gut nachempfinden!
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Rebecca
    3. September 2015 um 8:12

    Das einfache Leben ist so schön, wenn man sich eingesteht, dass man es genießen kann. :) Ich habe einige Jahre am Levico See verbracht, sehr einfach, sehr zurückgezogen, aber es war mitunter die schönste Zeit.

    • Antworten
      Ute
      8. September 2015 um 13:51

      Hallo liebe Rebecca,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Mich hat diese Zeit auch nachhaltig geprägt und merke – gerade wieder in der Großstadt lebend -, wie sehr ich mich wieder nach einem einfachen Leben sehne. Ich arbeite daran, wieder dorthin zurückzukommen :)
      Viele liebe Grüße, Levico See werde ich mir merken!
      Ute

  • Antworten
    Jana
    7. Juni 2015 um 5:18

    Oh je, da bekomm ich ja so ein krasses Fernweh und es erinnert mich sehr stark an meine Zeit als Reisende. Ich freue mich, noch viel von Dir im Paradies zu lesen.
    Liebe Grüße aus Deutschland,
    Jana von http://www.jana-liebt.com

    • Antworten
      Ute
      9. Juni 2015 um 19:28

      Hallo liebe Jana,
      mittlerweile ist ja schon mehr als die Hälfte meiner schönen Zeit hier rum, daher genieße ich jetzt jeden Tag umso mehr :) Ich hoffe, ich finde in Zukunft noch ein paar weitere schöne Paradiese auf der Welt, es gibt noch so viel zu sehen…
      Ganz liebe Grüße zurück,
      Ute

  • Antworten
    Nadja
    8. Juni 2015 um 18:32

    Wow, du lebst im Paradies! Wenn ich deine Fotos so sehe, will ich mir garnicht vorstellen wie viele Fotos ich von all dem schießen würde, weil es einfach SOOO schön ist :-D
    Genieß es! Wie gerne würde ich jetzt auch an dieser netten Strandbar sitzen und einen Mojito trinken..
    Liebe Grüße,
    Nadja

    • Antworten
      Ute
      12. Juni 2015 um 14:54

      Hi Nadja,
      es gibt natürlich auch im „Paradies“ ein paar Ecken, die nicht so superschick sind, aber grundlegend hast du schon recht – Kamera bzw. das Handy sind ständig einsatzbereit :) Heute Abend trinke ich einen Mojito für dich mit!
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Charlotte
    28. Juli 2015 um 4:09

    Du machst es so so richtig, Ute ♥
    Ich bin dein Fan!!
    Charlotte

    • Antworten
      Ute
      28. Juli 2015 um 9:03

      Hallo liebe Charlotte,
      vielen Dank für dieses schöne Feedback!
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Manu
    26. November 2015 um 17:31

    Sehr schön geschrieben! :-)
    Ich war 2013 auf Holbox und bin im Dezember wieder dort. Irgendwie hat die Insel ein Feeling, das man so einfach garnicht beschreiben kann. Alles ist so relaxt, entspannt in dem Fischerdorf – muss man mal erlebt haben. Hoffentlich bleibt die Insel noch einige Zeit vom Massentourismus verschont….
    Viele Grüße
    Manu

    • Antworten
      BRAVEBIRD
      26. November 2015 um 19:39

      Hi Manu, ich beneide dich!! Ich hoffe auch, dass es dort weiterhin so ruhig bleiben und kein 2. Tulum werden wird… Wünsche dir eine wunderschöne Zeit dort!! Liebe Grüße, Ute

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