Kanada Planung

Vancouver, Kanada

Meine nächste Fernreise geht nun heute an die Westküste Kanadas. Acht Tage Reisezeit stehen mir nur zur Verfügung, wodurch es eine reine Städtereise sein wird und keine Rundreise, wie ich sonst zu reisen pflege. Die Zeitumstellung ist für die kurze Zeit nicht ohne (- 9 Stunden), die Flugzeit beträgt 10 1/2 Stunden und auch das Wetter lässt in Vancouver zu wünschen übrig- es soll etwa die Hälfte der Zeit regnen und wesentlich kälter als in Deutschland ist es dort zurzeit auch. Warum habe ich mich also für diese Reise entschieden? 

Zunächst zieht es mich schon lange in dieses Land, zum anderen hat mich ein sehr günstiger Flugpreis von Condor überzeugt. Dafür muss man sich allerdings der Tatsache bewusst sein, dass Vancouver die teuerste Stadt Kanadas ist, wodurch alle weiteren Kosten relativ hoch sein werden.

Ich habe mich ehrlich gesagt im Vorfeld noch nicht intensiv mit der Stadt beschäftigt und auch das Hotel habe ich erst vor drei Tagen gebucht. Bis zuletzt war ich mir nicht sicher, ob ich eventuell zwei bis drei Nächte auf Vancouver Island verbringen sollte. Am Ende schien mir diese Variante dann doch zu stressig, denn in Anbetracht der letzten beiden arbeitsreichen Monate sollte diese Woche auch ein wenig der Entspannung und Ruhe dienen.


Als Reiseführer dienen mir diesmal ungewöhnlichere Verlage: „Kanada – der Westen“ vom Michael Müller Verlag (Juli 2010) und das ADAC-Reisemagazin Kanada (Dezember 2008). Die Entscheidung traf ich hauptsächlich nach den Kundenbewertungen bei amazon. Es gibt natürlich auch Guidebooks ausschließlich über Vancouver, aber vor dem Hintergrund, dass ich im Laufe der nächsten Jahre nochmals eine größere Reise durch Kanada unternehmen werde und der Kaufpreis für einen Reiseführer ja nicht gerade günstig ist, konnten es ruhig umfassendere Bücher sein.

Die Hotelwahl fiel auf das „The Burrard“ mitten in Vancouver Downtown. Die Lage dürfte so ziemlich perfekt sein für einen Städtetrip: Viele Spots sind fußläufig erreichbar und das Hotel vermietet auch kostenfrei Fahrräder. Free WIFI, Heizung, Kühlschrank und TV gibt’s auch, wodurch es mir an nichts mangeln dürfte. 

Lage des Hotels in Vancouver Downtown. Entfernungen zu den Hot-Spots in der Stadt: 
Robson Street (900m), Granville Island (3 km), Chinatown (3 km), Stanley Park (3,5 km), 4th Avenue Kitsilano (3,5 km), Commercial Drive (5,5 km).
Diesmal mit einem Koffer statt mit einem Rucksack ausgestattet geht’s nun los. Ein Visum braucht man übrigens bis zu 90 Tagen Aufenthalt nicht. Sprache: Englisch.

Die Reisezeit von der Haustür in Köln zur Hoteltür in Vancouver betrug dann letzten Endes beachtliche 16 Stunden. Um zehn Uhr morgens ging es vom Kölner Hauptbahnhof los und ich saß um 19 Uhr Ortszeit erschöpft auf meinem Hotelbett in Vancouver. Vom Flughafen bis Downtown sind es etwa 15 km, die ich mit dem Taxi für 39 CAD (30 Euro) zurücklegte. Ich hätte auch für 15 CAD mit dem Skytrain fahren und den Rest in etwa 20 Min. zu Fuß gehen können, aber dafür war ich zu müde und im Dunkeln durch eine fremde Stadt latschen war auch nicht mein Ding.

19 Uhr in Kanada bedeutet 4 Uhr nachts in Deutschland, wodurch ich entsprechend müde ins Bett fiel. Wenn ich jetzt bis morgens durchschlafen würde, käme ich vielleicht um einen Jetlag umhin.

 

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