Das Budget für die Planung einer Weltreise ist einer der wichtigsten Grundsteine und entscheidet über verschiedene Faktoren wie die Dauer, die Reiseländer, die Unterkünfte, die Wahl der Verkehrsmittel und allgemein den Lifestyle, den man sich unterwegs leisten möchte. 

Hierbei gibt es im Grunde zwei Herangehensweisen: Entweder stehen die Länder bereits fest und ich möchte wissen, wie viel Geld ich dafür brauche, oder ich habe ein Budget von Summe X und muss entscheiden, wie meine Route aussehen und wie ich das Beste aus meinem Trip machen kann.

Wie viel Zeit sollte ich mir für die Weltreise nehmen?

Unter einer Weltreise versteht man tendenziell eine Reise, die mindestens einige Monate oder sogar Jahre dauert und auf mehreren Kontinenten in verschiedenen Ländern stattfindet. Wenn man also „nur“ ein paar Monate verreisen möchte, ist dies dann vielleicht nicht als Weltreise zu bezeichnen, aber die Planung verläuft hierbei dennoch relativ ähnlich.

Meine Empfehlung für die Dauer einer Weltreise wäre ein Jahr, wobei dies eine sehr individuelle und persönliche Entscheidung ist. Jeder hat andere Grundvoraussetzungen, Bedürfnisse, Erfahrungswerte, Ängste und auch Bindung an die Heimat, weshalb man sich hier auf sein Gefühl verlassen sollte, was sich gut und richtig anfühlt.

  • 3-6 Monate: Besonders geeignet für Reiseanfänger, Alleinreisende oder jene, die einfach mal eine Auszeit brauchen, um auf neue Gedanken zu kommen und/oder Abstand zu gewinnen. In einem Vierteljahr kann man zum Beispiel entspannt einige Länder in Südostasien oder Mittel- und Südamerika bereisen, Europa mit dem Zug oder Bus erkunden oder auf Pilgerreise entlang des Jakobswegs gehen.
  • 6-12 Monate: Hierbei lassen sich je nach persönlichem Reisetempo durchaus mehrere Kontinente miteinander verbinden, z. B. Asien und Ozeanien (Australien, Neuseeland, Südsee), Nord- und Südamerika, Europa und Amerika usw. Bei der Wahl sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, jedoch hängt vieles vom Budget ab, aber dazu später mehr. Viele verbinden heute beispielsweise auch ein soziales Projekt mit einer sich daran anschließenden Weiterreise im Reiseland oder über dessen Grenzen hinaus.
  • 1 Jahr und länger: Die Welt liegt dir zu Füßen! In einem Jahr wird man natürlich nicht alle Länder bereisen können (was auch nicht Sinn der Sache sein sollte), aber ein intensiver Einblick in verschiedene Kulturen und Kontinente wird hierbei möglich sein. Vielleicht bleibt man zwischendurch einfach mal für ein paar Monate an einem Ort, wo es einem gut gefällt. Übrigens kann man während dieser Dauerreise durchaus auch zwischendurch mal für ein paar Wochen heimkehren und dann weiterziehen, wenn einem danach ist (möglicherweise alleinreisend empfehlenswert).

Natürlich hängt die Wahl auch entscheidend vom vorhandenen Budget und der Möglichkeit ab, inwieweit der Arbeitgeber bzw. die allgemein berufliche Situation diese Auszeit ermöglicht.

Welche Kosten kommen vor der Reise auf mich zu?

Neben den klassischen Reisekosten unterwegs gibt es noch diverse weitere Dinge, die man in die Kalkulation mit einbeziehen muss, weil sie vor der Abreise entstehen. Hierzu gehört zum Beispiel:

  • Reise-Equipment: Rucksack bzw. Rucksäcke, Packbeutel, speziellere Kleidung wie z. B. Trekking-Schuhe, Kosmetik wie Sonnencreme usw.
  • Reiseführer: Bücher, Magazine, ggf. Bildbände zur Inspiration
  • Versicherungen: Auslandsreise-Krankenversicherung, Reiserücktritt oder Abbruch, Gepäckverlust (gibt es z. B. als Paket in mancher Kreditkarte – z. B. Miles & More), Rechtsschutz-Versicherung
  • Visa, Reisepass: Je nach Reiseland fallen Gebühren zwischen 10-120 Euro an, manche müssen einige Wochen im Voraus bestellt werden; der Reisepass muss außerhalb Europas noch mindestens 6 Monate gültig sein
  • Impfungen, Medikamente: Die Standard-Impfungen sollte man haben sowie für viele Länder Hepatitis A und B, Typhus usw. Medikamente gegen akuten Durchfall, Schmerztabletten, Pflaster, evtl. Malaria-Prophylaxe usw.
  • Sicherheit: Trillerpfeife, Alarm, Türstopper und weitere hilfreiche Tools (↠ Artikel)

Allein bei der Vorbereitung und den Einkäufen vorher können schon viele hundert Euro anfallen, die aufgrund der Individualität schwer vorhersagbar sind. Daher macht eine frühzeitige Planung Sinn, damit man schonmal über einen längeren Zeitraum vorher in die notwendigen Accessoires und nützlichen Dinge investieren kann. Das steigert die Vorfreude und macht die Finanzierung durch die zeitliche Dehnung leichter.

Wie viel Geld brauche ich unterwegs?

Fixe Richtwerte gibt es nicht, denn das hängt individuell sehr stark von deiner Art zu reisen ab, in welchem Land du dich aufhältst und auch, ob du alleine oder zu zweit reist. Im letzteren Fall kann man sich viele Kosten wie Unterkunft, Verkehrsmittel etc. teilen, alleine ist es tendenziell kostspieliger. Außerdem gilt: Je schneller und häufiger man von Ort zu Ort reist, umso mehr steigen die Kosten.

  • Super Low Budget: Kostenfreies Übernachten bei Privatleuten z. B. über Couchsurfing oder Camping (Zelt), Verkehrsmittel Fahrrad, zu Fuß, trampen oder lokaler Bus, 100% Selbstverpflegung
  • Low Budget: Übernachtung in privaten Unterkünften über Couchsurfing oder Airbnb, in Dorms (Schlafsälen) in Hostels oder Jugendherbergen, Verkehrsmittel Bus, Fahrrad, Moped, Zug, überwiegend Selbstverpflegung
  • Flashpacker: Privatunterkunft, Hostel oder Hotel, Verkehrsmittel Taxi, Bus, Zug, Mischung aus Selbstverpflegung, Restaurants und Cafés
  • Luxus: Komfortable Privatunterkunft (z. B. in Alleinnutzung) oder Hotel, Verkehrsmittel Flugzeug, Mietwagen, Taxi, Bus, Zug, Ernährung überwiegend in Restaurants und Cafés

Am Tag können also je nach Lifestyle zwischen 10 Euro und 100 Euro+ anfallen. Mit einrechnen muss man dabei natürlich noch den Hin- und Rückflug sowie die im Vorfeld anfallenden Kosten. Tendenziell gilt daher: Je kürzer deine Gesamtreisezeit, umso höher sind im Verhältnis deine Kosten für die gesamte Reise.

Rechenbeispiel: Wenn man einfache Unterkünfte von 10-30 Euro pro Nacht wählt, pro Tag für Getränke und Essen durchschnittlich ca. 5-10 Euro ausgibt, sind dies 15-40 Euro pro Tag. Diesen Betrag dann einfach mit der geplanten Reisezeit multiplizieren (z. B. 3 Monate), ergibt dies 1.350 – 3.600 Euro insgesamt für Unterkunft und Essen. Hinzurechnen muss man dann noch Flüge, weitere Verkehrsmittel und die oben erwähnten Kosten für Visa, Impfungen, Reiseführer usw.

Für eine einjährige Weltreise werden daher aller Wahrscheinlichkeit nach mindestens 10.000 Euro anfallen, sofern du dich in günstigen Ländern wie Südostasien aufhältst. Sobald du Reiseziele mit höherem Preisniveau wählst (Australien, Neuseeland, USA, Südamerika usw.), sind Kosten von 50-70 Euro pro Reisetag nicht unwahrscheinlich und dann können die Gesamtkosten für ein Jahr schnell auf 20.000 Euro und mehr ansteigen.

Weltreise Planung Geld

Wie viel soll ich im Voraus planen?

Während ich früher am liebsten alles bis ins kleinste Detail durchgeplant habe, würde ich heute eher das Gegenteil empfehlen. Gerade während einer längeren Reise wird man sich etwas verändern und damit auch die Vorstellungen, Wünsche und Einstellungen. Eine von Anfang an durchorganisierte Planung macht das Ganze sehr steif und lässt wenig Freiräume für flexibles Reisen. Manchmal möchtest du vielleicht lieber länger an einem bestimmten Ort bleiben oder du lernst jemanden kennen, der eine andere Richtung einschlägt, der du dich gerne anschließen möchtest.

Daher würde ich eher empfehlen, nur den Hinflug und die ersten zwei bis drei Wochen fest zu planen bzw. zu buchen. Den Rest – egal, ob 3 oder 12 Monate – würde ich auf mich zukommen lassen. Man hat meist viel Zeit, kann sich treiben und oftmals das Schicksal entscheiden lassen, was sich meiner Erfahrung nach als sehr spannend herausstellen kann. Wir planen schon in unserem Alltag viel zu viel, weshalb es sich hier lohnt, einfach mal die Seele baumeln zu lassen – es ergibt sich dabei eigentlich immer etwas Gutes oder sogar auch Neues, mit dem man im Vorfeld nicht gerechnet hätte.

Besser vorher sparen oder unterwegs arbeiten?

Auch das hängt davon ab, wie du deine Reise verbringen bzw. was für einen Reisetraum du dir erfüllen möchtest. Willst du dich der Reise voll hingeben und jedes Land bis ins kleinste Detail genießen? Dann lohnt sich vielleicht eher das vorherige Sparen. Unterwegs zu arbeiten kann auch eine bereichernde Erfahrung sein, das hängt ein wenig von dir und natürlich auch der Art der zu verrichtenden Arbeit ab. Für mich persönlich wäre das Ansparen der Summe vor Abreise das Mittel der Wahl, weil ich damit finanziell sorgenfrei sein und mich 100% der Reise widmen kann. Mögliche Jobs unterwegs sind z. B. Kellnern, Farmarbeit, Aushilfe in Hostels oder Hotels oder spezielle Work & Travel-Programme (Infos z. B. auf auslandsjob.de). Falls du eventuell an der Teilnahme an einem sozialen Projekt interessiert sein solltest, bedenke, dass das in den meisten Fällen eher Geld kostet als dass du etwas verdienst.

Geld verdienen mit einem Reiseblog? Grundsätzlich eine tolle Sache, allerdings nicht so einfach, wie es sich anhört. Von den Einnahmen eines Reiseblogs leben können wird man wahrscheinlich erst nach etwa zwei bis drei Jahren intensiver Arbeit. Zudem muss man mindestens eine Sache gut können: Fotografieren, Schreiben oder Filmen. Man braucht auch etwas Besonderes bzw. Charismatisches, um das Interesse der Leser zu wecken. Pressereisen werden einem ebenfalls erst ab einem gewissen Bekanntheitsgrad angeboten. Die namhaften Reiseblogs sind eigentlich im Laufe der letzten zwei bis drei Jahre gleich geblieben, weshalb ich einen Reiseblog nur empfehlen würde, wenn du es aus purer Leidenschaft und Lust machst. Bedenke also bei deiner Weltreise: Möchtest du die Reise einfach nur genießen oder währenddessen viel Arbeit in Text, Gestaltung und Fotos investieren mit ungewissem Erfolg? Fakt ist: Wenn du zum Zeitpunkt deiner Weltreise mit dem Blog beginnst, wirst du während der Reise kein Geld damit verdienen.

Wie bekomme ich die Summe für die Reise zusammen?

Wie bei allen wünschenswerten Dingen muss man meist etwas dafür tun, um sich den Wunsch erfüllen zu können. Dies geht in vielen Fällen durch Verzicht und/oder Mehrarbeit. Wenn du schon weißt, dass du gerne eine Weltreise für eine Zeit von … Monaten und mit einem Betrag von …. Euro unternehmen möchtest, kannst du dich darauf entsprechend gut vorbereiten.

  • Verzicht: Das geht viel einfacher als man denkt! Bedenke bei jedem Kleidungsstück, das du kaufst, dass es bereits unmittelbar nach der Bezahlung 90% seines materiellen Wertes verliert. Willst du es dann wirklich haben oder lieber für die Reise sparen? Muss der Coffee to go wirklich sein? Verzichte zukünftig auf unnötige Deko, teure Magazine, die Cocktails am Abend und alles, was eigentlich einzeln nicht so viel Geld kostet, denn Kleinvieh macht auch Mist, und zwar nicht wenig! Wenn du am Tag 10 Euro einsparen kannst, sind das in einem Jahr bereits 3.650 Euro Ersparnis.
  • Mehrarbeit: Ein paar Euro mehr verdienen geht eigentlich recht leicht. Aushilfsjobs gibt es wie Sand am Meer und wenn du z. B. 8 Tage im Monat zusätzlich halbtags arbeiten würdest, hättest du 400 Euro auf Aushilfslohnbasis nebenher verdient (Achtung: Arbeitgeber des Haupt-Jobs um Erlaubnis bitten). Klar gibt es schönere Dinge auf der Welt, aber wenn man seinem Traum „Weltreise“ näher kommen will, muss man wohl oder übel etwas dafür tun.
  • Ausmisten: Unser Hab und Gut ist zwar heute erschreckend wenig wert, aber vielleicht kann man sich ja doch von dem einen oder anderen guten Stück trennen und z. B. auf Ebay oder Amazon verkaufen. Das befreit nicht nur, sondern bringt auch noch zusätzliches Geld für die Reisekasse.
  • Crowdfunding: Eine neue Alternative, an Sponsoren zu kommen. Du kannst per Video auf einer Plattform wie Kickstarter, Indiegogo oder Startnext auf dein Projekt aufmerksam machen und darauf hoffen, dass man dich so sympathisch findet, dass man dich finanziell unterstützt. Aber du musst natürlich eine Gegenleistung anbieten und erbringen, z. B. ein Video oder Buch über die Reise oder eine andere (möglichst kreative) Idee.

Wie kann ich unterwegs Geld sparen?

Wenn man auf der Reise die Ausgaben unter Kontrolle haben muss (und das ist bei den meisten der Fall), wird man nach und nach Wege finden, wie verschiedene Dinge günstiger zu lösen sind, die auf Dauer eine Menge Geld sparen können.

  • Teilen: Sofern du alleine unterwegs bist, lohnt es sich, nach Gleichgesinnten Ausschau zu halten, mit denen man sich Touren, Fahrten, Verkehrsmittel und Unterkunft teilen kann. Bei vielem spart man gleich die Hälfte des eigentlichen Betrages und das wirkt sich auf Dauer äußerst positiv auf die Reisekasse aus. Zudem lernt man dadurch meist nette Leute und eventuell sogar neue Weggefährten kennen.
  • Nahrungsmittel: Je länger du an einem Ort bleibst, umso besser wirst du die Umgebung kennenlernen und damit auch die Shops und Möglichkeiten finden, wo es die preiswertesten Lebensmittel gibt. Die Selbstverpflegung ist die günstigste Lösung und auch hier gibt es immense Unterschiede bei den Ausgaben. Mit einem Müsli und Milch kommst du allein beim Frühstück relativ lange hin anstatt jeden Morgen ein paar Euro im Café oder Restaurant zu lassen. Unterkünfte bieten oft kostenfreies Trinkwasser an, das du dir für deinen Tagesausflug abfüllen kannst.
  • Unterkünfte: Es muss nicht immer gleich das meist teure Zentrum sein. Bei der Suche nach einer günstigen Bleibe ist oft auch ein Vorort gut geeignet, wenn er eine gute Verkehrsanbindung an die Stadt hat, die man per Bus oder Bahn erreichen kann. PS. Bei privaten Unterkünften über Airbnb oder Couchsurfing bekommt man nicht selten das Frühstück morgens spontan gratis angeboten.
  • Geld: Wenn du nicht all dein Bargeld für die Reise mitnehmen möchtest (was auch nicht zu empfehlen wäre), lohnt sich eine kostenfreie Kreditkarte mit gleichzeitig kostenfreiem Konto. Hier gibt es z. B. die DKB, Santander, Comdirect usw.

 

Drei Dinge, die ich dir in Bezug auf das Sparen auf Reisen noch ans Herz legen möchte:

  • Deine Sicherheit steht immer über dem Geld! Gehe keine (Sicherheits-) Risiken ein, nur weil du damit ein paar Euro sparen kannst. Geld lässt sich irgendwie ersetzen, dein Leben und deine Gesundheit nicht. Zum Beispiel: Wähle lieber im Zweifel das teurere Verkehrsmittel oder Hostel als das, was ein gewisses Risiko bergen könnte. Fahre lieber alleine in einem Taxi zurück als mit einer Begleitung, die dir nicht geheuer ist.
  • Viele Reisende entwickeln im Laufe der Zeit ein extremes Sparverhalten unterwegs, was aus meiner Sicht zu einer deutlichen Einbuße des Reisegenusses führt. Klar sollte man auf seine Ausgaben achten, aber wenn man dadurch auf Once-in-a-lifetime-Erlebnisse verzichtet oder kilometerweit zur Unterkunft zurückläuft, nur weil man dort kostenfreies Wasser erhält anstatt im Supermarkt 50 Cent auszugeben, wirkt sich das stark auf die Reiseerlebnisse aus und man lebt mental ständig im Mangel, was nicht empfehlenswert ist.
  • Auch, wenn man wenig Geld zur Verfügung hat, sollte man deshalb in Entwicklungsländern nicht darauf verzichten, ein angemessenes Trinkgeld zu geben. Für viele Menschen, deren Dienste wir auf Reisen in Anspruch nehmen, ist dieses Trinkgeld lebenswichtig und hält sie am Leben. Darüber hinaus ist es auch ein Zeichen der Wertschätzung. Wo man wem am besten wie viel Trinkgeld gibt, kann man z. B. dem Reiseführer entnehmen.

 

günstigste Reiseländer

Welche sind die günstigsten Reiseländer?

Die besten Länder für preiswertes Reisen liegen oftmals glücklicherweise recht nah beieinander, sind zum Teil klassische Backpacker-Ziele (gut für neue Kontakte) und eignen sich sowohl in Bezug auf Sicherheit als auch für den kleinen Geldbeutel:

  • Südostasien: Kambodscha, Laos, Vietnam, Thailand, Myanmar, Indonesien, Philippinen, Malaysia
  • Mittel- und Südamerika: Allgemein nicht günstig, aber wer dorthin möchte, wird hier die günstigsten Möglichkeiten finden: Bolivien, Peru, Kuba, Mexiko, Ecuador, Nicaragua, Guatemala, Kolumbien
  • Europa: Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Türkei
  • Afrika und Orient: Jordanien, Südafrika, Ghana, Marokko, Tunesien, Ägypten

Unabhängig davon kann man eigentlich in allen Ländern extrem günstig oder eben überdurchschnittlich teuer reisen. Vieles hängt vom eigenen Geschick und den persönlichen Ansprüchen ab.

Was mache ich mit den laufenden Kosten zu Hause?

Wenn du eine eigene Wohnung hast, kannst du diese für den Zeitraum deiner Reise möbliert untervermieten, wodurch sämtliche Kosten abgedeckt sein dürften: Miete, Nebenkosten, Telefon, Strom, GEZ usw. Wichtige und persönliche Sachen kannst du bei deinen Eltern oder Freunden deponieren. In der Regel musst du deinen Vermieter um Erlaubnis fragen und du solltest auf jeden Fall einen guten und detaillierten Vertrag mit deinem Untermieter abschließen. Eventuell lohnt es sich, eine Schufa-Auskunft von deinem Untermieter vor Vertragsabschluss einzuholen. Zudem würde ich dir (wenn nicht bereits vorhanden) eine Hausratversicherung empfehlen; dein Untermieter sollte eine Haftpflichtversicherung vorweisen können. Hinterlasse einen Haustürschlüssel bei einer deiner Vertrauenspersonen zu Hause, damit sie im Falle eines Falles in die Wohnung kommen können. Deine Post kannst du via Weiterleitung an eine Person deines Vertrauens weiterleiten lassen.

Eine andere Alternative bei einem langen Auslandsaufenthalt wäre die Kündigung deiner Wohnung und neue Suche, nachdem du wieder zurück in Deutschland bist. In diesem Fall müsstest du deine Sachen irgendwo unterbringen, z. B. im Keller deiner Eltern oder in einer Lagerbox, die monatlich allerdings je nach Größe um die 100 Euro kosten kann. Des Weiteren müsste gewährleistet sein, dass du nach deiner Rückkehr erst einmal irgendwo unterkommen kannst, um dich auf die nicht immer ganz einfache Wohnungssuche zu begeben. Deinen Wohnsitz kannst du vorübergehend auf die Adresse deiner Eltern anmelden.

Verschiedene Versicherungen kannst du für einen bestimmten Zeitraum stilllegen. Hierzu gehören z. B. private Renten- oder Lebensversicherungen. Unfall- und Haftpflichtversicherung sowie ggf. Berufsunfähigkeits-Versicherung würde ich auf jeden Fall beibehalten. Solltest du gesetzlich krankenversichert sein (Krankenkasse), solltest du unbedingt eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Sie ist verhältnismäßig günstig und ein absolutes Muss! Solltest du privat krankenversichert sein, musst du die Versicherung bei einer längeren Reise informieren und meist steigen die monatlichen Gebühren dadurch um einiges an. Dies kannst du reduzieren, indem du ggf. den jährlichen Selbstbehalt erhöhst.

Falls du ein Auto haben solltest, kannst du dieses während deiner Reise beim Straßenverkehrsamt stilllegen lassen bzw. abmelden. Wenn du zurück bist, ist die Anmeldung einfach und mit geringen Kosten verbunden. Versicherung und Steuer wird dir bei der Abmeldung automatisch zurückerstattet. Du solltest nur darauf achten, dass du dein Kfz-Kennzeichen bei der Wiederanmeldung erneut nutzen kannst. Das ist möglich, wenn du es bei der Abmeldung für den entsprechenden Zeitraum reservieren lässt. Wenn du den Wagen während deiner Reise irgendwo unterstellen möchtest, kann dies besonders in städtischen Bereichen recht teuer sein. Hier kannst du nach Unterstellmöglichkeiten auf dem Land suchen, diese kosten meist nur ca. 20 Euro pro Monat.

Und noch 3 Tipps von mir:

  1. Eine gute Planung ist sinnvoll, vor allem im Hinblick auf dein Gepäck und die vorzubereitenden Maßnahmen. Bezüglich der Route und allem weiteren, was unterwegs geschehen wird, sei dir der Tatsache bewusst, dass dich das Reisen verändern wird und damit auch deine Vorstellungen, Ziele, Wünsche und Vorlieben. Es kann also sein, dass du plötzlich lieber ein ganz anderes Land besuchen möchtest als du es dir vorher vorgestellt hattest. Nimm dir diese Freiheit und lasse dich treiben. Du musst deine Reise nicht bis ins kleinste Detail durchplanen, sondern kannst dir viel Freiraum für Überraschungen und schöne Wendungen geben.
  2. Viele Weltreisende sind noch recht jung und möchten am liebsten alles auf einmal sehen, weil sie Angst davor haben, dass ihnen die Zeit davonläuft. Klar, man weiß nicht, ob man 80 Jahre alt wird, aber sei dir der Tatsache bewusst, dass du aller Voraussicht nach noch viele Jahre lang reisen kannst. Nimm dir daher lieber weniger vor, tauche in ein Land ein anstatt durchzujagen, nur um es von deiner Bucket List abhaken zu können.
  3. Eine Weltreise wird immer einen besonderen Platz in deinen Gedanken und deinem Herzen haben. Reisen mit sehr wenig Geld hat zwar auch seinen ganz besonderen Reiz, allerdings habe ich oft festgestellt, dass es schade ist, wenn man sich etwas ganz Besonderes vor Ort nicht leisten kann. Daher – wenn es sich einrichten lässt – spare lieber etwas länger und habe etwas mehr Puffer, als wenn du jeden Tag jeden Cent umdrehen musst und dir ständig über deine Ausgaben Gedanken machen musst. Dann ist nicht nur die Vorfreude größer, sondern auch dein Reisen etwas komfortabler und schöner, weil du z. B. mal in einer besonders schönen Unterkunft übernachten oder einem tollen Restaurant essen gehen kannst.

 

Hilfreiche Bücher zur Planung:

 

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35 Kommentare

  1. Hi Ute,
    das ist echt ein super Artikel, den du da zusammengefasst hast, viele nützliche Tipps. Ich befinde mich seit 7 Monaten auf Weltreise (Grüße aus Bali) und es geht noch ein Weilchen :). Was ich noch ergänzen könnte, wäre, daheim ein Zimmer in der Wohnung z.B. über Air BnB unterzuvermieten, soweit es der Vermieter erlaubt, um dadurch für die bevorstehende Reise sparen zu können. So hab ich das gemacht, von April-Nov letzten Jahres und das hat prima funktioniert :)

    1. Hi Conny,
      super Tipp – ganz lieben Dank für den Hinweis! Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, wie die Vermietungssituation via Airbnb aussieht, aber das lässt sich ja herausfinden. Jedenfalls eine gute Möglichkeit, noch ein paar Euro zusätzlich zu bekommen. Ganz liebe Grüße nach Indonesien :)

      1. Hi Ute,
        die Situation kommt auf die Stadt an aber momentan ist es so, dass es immer noch erlaubt ist, ein Zimmer unterzuvermieten, solang man selbst auch in der Wohnung wohnt. Die Städte gehen eher gegen Vermietungen von kompletten Wohnungen vor, da das sonst Geldmacherei ist und der Wohnraum anderen weggenommen wird, die dringend eine Wohnung suchen. Ich hatte Leute aus aller Welt zu Besuch und hab mir so quasi die Reise schon mal nach Hause geholt :). Lg zurück zu dir

  2. Schade, dass das mit dem Geld immer so schwierig ist :) Mit ein bisschen mehr Puffer lebt es sich unterwegs immer besser… Denke ich oft, wenn ich auf meinen eher kurzen Reisen auf Langzeitreisende treffe, die das Sparen zum Extremsport gemacht haben und um jeden Cent feilschen wollen/müssen. Aber manchmal geht’s wohl nicht anders. Liebe Grüße,
    Tatiana
    (…und ich hab’ jetzt sowas von Lust auf eine lange Weltreise. Mann. ;) )

    1. Hi Tatiana,
      das freut mich – ich hätte auch mal wieder Lust auf ein großes Abenteuer :) Das mit dem Feilschen ist so eine Sache… einerseits möchte man etwas nicht (in Relation zum Reiseland) überteuert kaufen, andererseits möchte man den Wucher von Verkäufern nicht unterstützen und steht man dann aber meist wegen nur weniger Cent ohne das ersehnte Getränk oder nette Souvenir da… immer wieder knifflig, wie ich finde. Wünsche dir weiterhin schönes Reisen und bis bald!! Ute

      1. Nee, Wucher muss man auch nicht unterstützen, das ist echt ’ne Gratwanderung. Aber ich dachte bei dem Kommentar eher an einen Mitreisenden, der 2 US-Dollar/Nacht für eine halbe Hütte am Mekongufer in Laos zu übertrieben fand. :)

    2. Also ich kann sagen, dass es auch drauf ankommt, wie lang man schon unterwegs ist. Anfangs war ich noch „spendabler“, nach ca. nem halben Jahr wird man vorsichtiger, weil das Ersparte ja immer weniger wird und nichts aufs Konto drauf kommt. Ich vergleiche dann vor allem bei Aktivitäten lange den Preis um das beste Preis-/Leistungsverhältnis für mich zu finden. Aber auch bei Unterkünften zeigt sich das. Gerade habe ich z.B. die dritte Unterkunft in 3 Tagen bezogen, weil vor allem die Qualität in Asien für denselben Preis extrem schwankt. Lg

      1. Mmh ja, das stimmt wohl. Mich selbst hat auf meiner Reise oft gestört, dass wenn man auch nur etwas zu viel ausgibt (nach eigenem Empfinden), man ständig mit einem schlechten Gewissen lebt und das drückt wiederum auf die eigentlich so schöne Stimmung… Aber ich habe für dieses Problem auch noch keine Lösung gefunden :)

  3. Denke mal, dass die Kosten auch sehr stark vom Land abhängen, in das man reisen möchte. Hattest ja geschrieben, welche Länder hier besonders günstig sind! Danke für die Tipps.

    1. Hallo Lothar,
      genau – die Wahl der Reiseländer können sich extrem auf das Budget auswirken. Aber es gibt auch Reisende, die es in als teuer geltenden Ländern mit sehr wenig Geld schaffen – aber das bedarf viel Geschick. Viele Grüße und sehr gerne!

  4. Hallo Ute,

    ein interessanter Artikel! :)

    Ich wollte dich gerne noch fragen, ob wann man deine Rucksäcke voraussichtlich regulär bestellen kann?

    Liebe Grüße
    Anna

    1. Hallo liebe Anna,
      Dankeschön erstmal! Die Bravebird-Rucksäcke für das Crowdfunding-Projekt werden voraussichtlich Mitte Oktober bei mir eintreffen. Es werden darüber hinaus allerdings nur etwa 5 kleine und große Rucksäcke mitgeliefert, d. h. da müsste man dann sehr schnell sein. Ich werde rechtzeitig auf Facebook darauf hinweisen und dann kann man sie über meinen Shop hier im Blog bestellen. Viele Grüße! Ute

      1. Danke für deine Rückmeldung. :)

        Heißt das, die Rucksäcke werden doch nicht regulär verkauft oder braucht die Produktion nach der Erstauslieferung noch mehr Zeit für die nächste Charge?

        LG Anna

  5. Liebe Ute,
    eine echte Weltreise werde ich wohl in den nächsten Jahren nicht planen, trotzdem ist dein Artikel auch super übersichtlich und praktisch für einfach längere Fernreisen von einigen Wochen. Der wird gleich gebookmarked und bei Gelegenheit kann ich mir dann direkt wieder einen schnellen Überblick verschaffen :)
    Alles Liebe,
    Kathi

  6. Hallo Ute,

    seit wir uns auf der Fähre von Island nach Dänemark getroffen haben, verfolge ich deinen Blog von Zeit von Zeit, wenn ich auch aus anderen Gründen als du auf Reisen und in die Ferne ging und gehe. Vielleicht ein paar Anmerkungen zu längeren Reisen:
    Neben der Option, möglichst viele Länder mit möglichst wenig Geld kennenzulernen, kann ich auch wenige Länder mit akzeptablem Budget kennenlernen. Ich gebe hier gerne meine Zahlen bekannt. Im Winter 2011/12 war ich für 3 Monate in Neuseeland unterwegs – die ersten 3,5 Wochen mit dem Bus von Ziel zu Ziel und in diesem Sinne von Trekkingtour zu Trekkingtour, dann kaufte ich mir ein Rad und meisterte die „Bus-Etappen“ mit dem Rad. Ich schlief überwiegend auf Zeltplätzen, teils in Hostels. Unter Beachtung der Buchungsbedingungen auf den Great Walks und einiger Back Contry Hikes kosteten mich die 3 Monate inkl Flug, Krankenversicherung (ca. 110 €) und diverser Ausflüge 5.000 €. Vor Ort kam ich auf einen Schnitt von 30 € pro Tag.
    Im Winter 2015/16 war ich exakt 3 Monate in Australien unterwegs. 84 Tage im Zelt, 6 Tage zwangsweise im Hostel. Dazu 2x einen Mietwagen (die gesamte Ostküste rauf und runter sowie 10 Tage im Outback), einschließlich einiger weniger Ausflüge im Osten – 8.500 €. Angesichts des Sprits und der Entfernungen kam ich ohne die Kosten für Flug und Mietwagen auf ca. 40 € pro Tag. Ja, sicher wäre ein Teil der Kosten in derselben Höhe angefallen, wäre man zu zweit gefahren (Mietwagen, Sprit, viele Zeltplatzgebühren). Aber es gibt einfach Länder, in denen sich der Aufenthalt nicht mit 10 € pro Nacht kalkulieren lässt. Ich habe einige Jahre in Island gearbeitet und auch dort lässt sich – gesetzeskonform -kaum noch ein low-budget-Urlaub umsetzen.

    Ich konnte auf all meinen Reisen auf Komfort im Sinne der Übernhactung verzichten und liebe es zu zelten. Wenn ich aber Hungern, Betteln und faule Kompromisse schließen muss, um ganz preiswert über die Runden zu kommen, dann hört für mich der Urlaubsspaß auf. Wer Ü30 ist, braucht sich in diversen Ländern auch keine Gedanken über „Work & Travel“ zu machen. Außerdem möchte ich, wenn ich zuvor dafür gearbeitet habe, Urlaub in einem anderen Land machen und nicht wieder arbeiten. In Australien hatte ich zudem einige Mitreisende erlebt, die monatelang an einem Ort gearbeitet und dann nur minimal Zeit hatten, das Land zu erkunden und letztendlich durchrasten. Hier sollte man für sich im Vorfeld entscheiden, was für einen selbst Prioriät hat. Ich habe in beiden Ländern „arbeitende Touristen“ erlebt, die rundum unglüklich mit der Situation waren – ein Job, der nicht „schmeckte“ und ein Land, das sie nicht kennenlernten.
    Australien und Neuseeland – wie auch unser gemeinsames Land Island – sind keine Länder, die ich mal eben low budget abarbeite. Jeder sollte sich VORHER bewusst sein, was er dort möchte, was sein Ziel ist, um den Aufwand realistisch abschätzen zu können.

    Monique

    1. Hallo liebe Monique,
      super, vielen Dank für diese ausführliche Ergänzung und ebenso schön, nochmal von dir zu hören! Denke oft an diese drei lustigen Schiffstage zurück – die ja ebenfalls kein Schnäppchen waren :) Vielleicht laufen wir uns ja irgendwann irgendwo nochmal über den Weg, würde mich freuen! Viele Grüße, Ute

  7. Hallo!

    Echt guter Artikel. Ich habe schon einige zu diesem Thema gelesen, und dieser hier ist sehr umfangreich und informativ obwohl er sozusagen sehr allgemein gehalten ist und nicht direkt auf ein konkretes Beispiel eingeht. Dennoch kann man sich für seine eigene Situation sehr viel rauspicken.

    Was ich grundsätzlich noch nie verstanden habe, warum jeder immer meint, komplette Selbstversorgung sei das Allerbilligste. Das stimmt meiner Meinung nach nur bedingt. In Ländern zum Beispiel in Südostasien kostet das Essen auf der Straße teilweise so wenig, dass man sich um dieses Geld gar nichts selber kochen kann. Vor allem sind die Lebensmittel, die man dort günstig bekommt, ganz andere als die mit denen man sich vermutlich versorgen möchte.
    In Bolivien hatten wir das Beispiel, dass ein Pärchen den ganzen Tag nur damit beschäftigt war, günstig einzukaufen und ja Geld zu sparen. Die kauften sich selbst was zu essen. Wir waren den ganzen Tag entspannt unterwegs, ich hab mir mit den wildesten Sachen den Bauch vollgeschlagen und habe 1,50 Euro ausgegeben. Wie du bereits erwähnt hast, ist es oft die Frage, ob es den Stress wert ist, die ganze Zeit nur auf das Geld zu achten, ohne die Reise zu genießen.

    1. Hi Christina,
      meiner Meinung nach kann man eigentlich bei diesem Thema nur schwer ein konkretes Beispiel nennen, da jeder anders ausgestattet ist, andere Länder bereist, andere Bedürfnisse in Sachen Essen, Komfort, Schlafen etc. hat und so weiter. Und zum Thema Selbstversorgung gibt es (noch) einige Länder, in denen man mit Gerichten der Straßenküche günstiger wegkommt, aber der Megasparfuchs würde dir auch hier sagen: Wenn du für ein Gericht 1,50 Euro am Tag ausgibst, komme ich dafür 3 Tage lang mit jeweils einem Tüten-Nudelgericht für 0,50 Euro hin (oder Toast mit Marmelade – whatever). Wie gesagt überhaupt nicht dein und mein Ding… ich reise lieber „nur“ drei Monate genussvoll als sechs Monate, wo ich mir alles (Restaurants, Cafés, Sehenswürdigkeiten etc.) nur von außen angucken kann. Aber das ist wirklich Geschmackssache :) Viele Grüße!!

  8. Hey Ute,
    sehr interessanter Artikel mal wieder. Gerade das Thema „Ausmisten“ birgt bei vielen Leuten sicherlich eine Menge Potential. Ich mache das auch immer wieder – auch wenn gerade keine Weltreise ansteht – und es ist erstaunlich wie schnell man da auf Beträge kommt, mit denen man mal eben einen Flug auf einen anderen Kontinent finanzieren kann. Kleinvieh macht auch Mist ist hier in jedem Fall auch Programm ;)

    Bzgl. der günstigen Reiseländer in Europa würde ich noch Albanien, Mazedonien und Bosnien ergänzen. Die Länder haben jeweils ihre eigenen Währungen und sind preislich im Vergleich zu Deutschland wirklich günstig und haben zudem noch jede Menge zu bieten!

    Schöne Grüße
    Kai

    1. Hallo Kai,
      vielen Dank für die Ergänzung. Wie ich gerade merke, ist auch Polen noch günstig zu bereisen. Meiner Meinung nach hat Osteuropa viel Potential und wird sicher in den nächsten Jahren mehr Aufmerksamkeit bei Reisenden gewinnen. Hier gibt es noch ein paar Wege und Dinge, die touristisch noch nicht so erkundet worden sind und das finde ich inzwischen sehr reizvoll. Viele Grüße zurück und Danke auch für das Kompliment :) Ute

  9. Auch hier kann ich nur sagen: interessante Infos und macht Lust auf mehr! Irgendwann werde ich mich auch auf eine Reise um die Welt begeben und da sind die Tips goldwert!
    Weiter so! :)

  10. Wieder mal ein wirklich hilfreicher Artikel mit hochwertigem Content. Eine Weltreise hat schon was für sich, was magisch schon fast.

    Würdest du denn empfehlen auf einen Veranstalter zurückzugreifen?

    Es gibt ja zahlreiche Anbieter am Markt, die Weltreisen organisieren. Mir ist bewusst, dass diese wahrscheinlich teurer sind und man nicht so frei in der Gestaltung ist, als wenn man komplett alleine reist. Ich frage deshalb, weil es sicherlich viele gibt, die sich die ganze Planung, etc. nicht zu trauen und lieber jemanden haben, der das für sie erledigt. So kann man sich voll und ganz auf seine Weltreise konzentrieren ohne den ganzen Stress.

  11. Was man auch immer noch beachten sollte, ist eine Notreserve bzw. ein Notfallplan, um in einem Worst-Case-Szenario auch wieder nach Hause fliegen zu können. Denn nichts ist glaube ich schlimmer, als tausende Kilometer entfernt, ohne Geld dazustehen. Muss ja auch nicht immer Bargeld sein, man kann auch im Vorfeld Gegenstände, (Uhr, Brillle, …) einplanen, die einen gewissen Wert haben und im Notfall verkauft werden können. Oder ein Notfallkonto bei PayPal mit ein paar Hundert Euro, mit dem man dann den Rückflug via Internet buchen und bezahlen kann.

  12. Hey, wirklich toller Bericht und danke für die Tipps! :)
    Du hast vollkommen Recht, wenn man etwas haben will muss man natürlich auch etwas tun. Aber du hast mir vor allem Mut gemacht, dass man es schaffen kann sich genug Geld für die nächste Reise anzusparen.
    Alles Liebe
    Kerstin

  13. Hi Ute,
    Da ich gerade kurz vor meiner Halbjahres-„Weltreise“ (vielleicht auch länger, je nach dem wie es mit Geld dann aussieht :D) stehe, bin ich froh, dass ich deinen Blog so schnell gefunden habe. Du zeigst super Tipps und nimmst mir so ein bisschen das nervöse Bauchgrummeln, dass glaube ich jeder vor seiner ersten großen Reise hat. Ich bin gerade dabei meine Packliste zu schreiben und einen Finanzplan aufzustellen. Dabei hilft mir dein Beitrag enorm! Vielen Dank dafür :)
    Eine Frage hätte ich, und zwar wie es bei dir mit Diebstahl/Sicherheit ausgesehen hat. Denn ich bin gerade am überlegen ob ich zwei gute Kameras mit ein paar Wechselobjektiven mitnehmen soll, oder ob ichs bei einer älteren Kamera und meiner Handykamera belassen soll.
    Mfg Chris

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