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	Kommentare zu: Wie Outdoor-Trends der Natur schaden: Wildcamping, Vanlife &#038; Mikroabenteuer	</title>
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	<description>Reisen – Bewusst Leben</description>
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	<item>
		<title>
		Von: Lissy		</title>
		<link>https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-29364</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lissy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2022 18:34:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bravebird.de/?p=23972#comment-29364</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Ute, 
ich bin eigentlich aus anderen Gründen (Auswandern, freier Leben usw) auf deinen Blog gestoßen und hab mich ein bisschen durchgeklickt - und ich finde eine Ähnlichkeit zu mir: Kritisches Hinterfragen, vor allem von Trends. Macht einen sicher nicht nur Freunde... 
Es ist schon komisch, das der Mensch heutzutage ALLES will oder? Sein schönes Zuhause, ganz toll eingerichtet, einen vollen Kühlschrank, einen super Job und mega viel Kohle (mit wie wenig manche Leute auskommen müssen ist den meisten ja gar nicht bewusst...), ein eigenes Auto, natürlich noch ein Haustier, mindestens 3 x im Jahr Urlaub  und einmal davon aber bitte noch mindestens 3 Wochen und aber auch noch Abenteuer in der Natur, wenn mal nur ein Wochenende Zeit ist... dass auch nur irgendjemand von seinem Standard und Komfort abweichen würde, das ist unvorstellbar. 
Würden wir alle einen Schritt zurück gehen - mehr Wege mit dem Rad oder Zug als dem Auto, Gemüse selbst anbauen statt im Winter im Supermarkt Tomaten zu kaufen, mehr an der eigenen Persönlichkeit arbeiten als am Insta-Feed, mehr Erfüllung im Sein finden als im Manager-Job, den man eigentlich hasst - ja dann bräuchten wir wahrscheinlich weder so viel Konsum, Urlaub und Mini-Abenteuer. Dann wäre dafür auch keine Zeit - weil unser Leben an sich mehr oder weniger diese &quot;Leben außerhalb der Komfortzone&quot; wäre.... alles eine schöne Vorstellung, leider bin ich kein Vorbild sonder.n nur auf meinem Weg. Meine Reisevergangenheit ist weitläufig, mein Partner und ich besitze einen Kastenwagen (schon vor Corona - muss man ja heutzutage dazu sagen - allerdings sonst auch nur mehr ein Auto, dass wir uns teilen...) und ich arbeite in einem Hotel - das sind alles Dinge, die zu 100% nicht nachhaltig oder irgendwie naturverbunden sind. Ja, ich träume von Lagerfeuer, Nächten unterm Sternenhimmel, Freistehen am Meer - meine Vernunft lässt es aber meistens nicht zu  -  verstehen kann ich diese Wünsche aber schon... gerade deshalb finde ich es auch wichtig, darüber reflektiert zu schreiben und aufmerksam zu  machen,. denn wir müssen dringend anfangen, der Erde mehr zu geben als ihr zu nehmen. 
Liebe  Grüße 
Lissy]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ute,<br />
ich bin eigentlich aus anderen Gründen (Auswandern, freier Leben usw) auf deinen Blog gestoßen und hab mich ein bisschen durchgeklickt &#8211; und ich finde eine Ähnlichkeit zu mir: Kritisches Hinterfragen, vor allem von Trends. Macht einen sicher nicht nur Freunde&#8230;<br />
Es ist schon komisch, das der Mensch heutzutage ALLES will oder? Sein schönes Zuhause, ganz toll eingerichtet, einen vollen Kühlschrank, einen super Job und mega viel Kohle (mit wie wenig manche Leute auskommen müssen ist den meisten ja gar nicht bewusst&#8230;), ein eigenes Auto, natürlich noch ein Haustier, mindestens 3 x im Jahr Urlaub  und einmal davon aber bitte noch mindestens 3 Wochen und aber auch noch Abenteuer in der Natur, wenn mal nur ein Wochenende Zeit ist&#8230; dass auch nur irgendjemand von seinem Standard und Komfort abweichen würde, das ist unvorstellbar.<br />
Würden wir alle einen Schritt zurück gehen &#8211; mehr Wege mit dem Rad oder Zug als dem Auto, Gemüse selbst anbauen statt im Winter im Supermarkt Tomaten zu kaufen, mehr an der eigenen Persönlichkeit arbeiten als am Insta-Feed, mehr Erfüllung im Sein finden als im Manager-Job, den man eigentlich hasst &#8211; ja dann bräuchten wir wahrscheinlich weder so viel Konsum, Urlaub und Mini-Abenteuer. Dann wäre dafür auch keine Zeit &#8211; weil unser Leben an sich mehr oder weniger diese &#8222;Leben außerhalb der Komfortzone&#8220; wäre&#8230;. alles eine schöne Vorstellung, leider bin ich kein Vorbild sonder.n nur auf meinem Weg. Meine Reisevergangenheit ist weitläufig, mein Partner und ich besitze einen Kastenwagen (schon vor Corona &#8211; muss man ja heutzutage dazu sagen &#8211; allerdings sonst auch nur mehr ein Auto, dass wir uns teilen&#8230;) und ich arbeite in einem Hotel &#8211; das sind alles Dinge, die zu 100% nicht nachhaltig oder irgendwie naturverbunden sind. Ja, ich träume von Lagerfeuer, Nächten unterm Sternenhimmel, Freistehen am Meer &#8211; meine Vernunft lässt es aber meistens nicht zu  &#8211;  verstehen kann ich diese Wünsche aber schon&#8230; gerade deshalb finde ich es auch wichtig, darüber reflektiert zu schreiben und aufmerksam zu  machen,. denn wir müssen dringend anfangen, der Erde mehr zu geben als ihr zu nehmen.<br />
Liebe  Grüße<br />
Lissy</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Ott		</title>
		<link>https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-24377</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2021 08:48:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bravebird.de/?p=23972#comment-24377</guid>

					<description><![CDATA[Hallo und guten Morgen,
nur weil ich aus einer früheren Generation komme, bedeutet das nicht, das ich diese Strömungen nicht mitbekomme. Gerade deshalb bin ich der Meinung, das es Sinn macht, aufeinander zuzugehen, auch eine andere Richtung vorzuleben. Ich kenne einige jüngere Menschen, die auch sehr euphorisch auf diesen Zug, als Beispiel VAN Life, aufgesprungen sind und dann aber schnell festgestellt haben, das es in der Praxis anders ausschaut. Und auch sehr viel mühevoller, als in der gemütlichen Wohnung alles parat zu haben, was sonst &quot;draußen&quot; oft mit mehr Aufwand organisiert werden muss.Entweder es war nicht genügend Kapital vorhanden, um davon länger unabhängig zu leben, oder es  hat sich herausgestellt, das es nicht so einfach ist, seinen Lebensunterhalt mit Bloggen oder anderen Dienstleistungen, die von unterwegs aus gemacht werden könnten, zu verdienen. Das nennt man Selbsterfahrung ;-). Und diese Erfahrung machen alle durch...
Ich bleibe auf jeden Fall positiv und nehme mir als Beispiel unsere 3 Kids im Alter von 33, 21 und 16 Jahren. Alle, soweit es in der heutigen Zeit möglich ist, versuchen, nachhaltig zu leben. Kaufen wenn möglich regional und Bio regional, nicht nur Lebensmittel, springen nicht auf jeden Hypezug auf, saßen und sitzen nicht viel in ihrer Freizeit vor dem PC und sind sehr sozial und hilfsbereit. Ich glaube, das wir als Eltern da einen sehr großen Teil in die richtige Richtung beigetragen haben, durch Vermittlung von Werten und Vorleben.
Liegt vielleicht auch daran, das die beiden Erwachsenen Berufe erlernt haben und erlernen, die es ihnen ermöglicht, den ganzen Tag draußen zu arbeiten und alleine dadurch schon ein anderes Verständnis von sozialer Verantwortung haben.
Ach ja, ich weiß, das Sie Ihre Berichte kostenlos schreiben. Aber auch Sie werden von irgendeiner Einnahmequelle leben, und da Sie viel unterwegs sind, werden Sie auch von unterwegs aus arbeiten und reisen mit arbeiten verbinden. So war das in meinem Kommentar gemeint. Auf jeden Fall freut es mich für Sie, beides verbinden zu können!
Weiterhin gutes Gelingen und viele schöne Reiseziele, Peter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und guten Morgen,<br />
nur weil ich aus einer früheren Generation komme, bedeutet das nicht, das ich diese Strömungen nicht mitbekomme. Gerade deshalb bin ich der Meinung, das es Sinn macht, aufeinander zuzugehen, auch eine andere Richtung vorzuleben. Ich kenne einige jüngere Menschen, die auch sehr euphorisch auf diesen Zug, als Beispiel VAN Life, aufgesprungen sind und dann aber schnell festgestellt haben, das es in der Praxis anders ausschaut. Und auch sehr viel mühevoller, als in der gemütlichen Wohnung alles parat zu haben, was sonst &#8222;draußen&#8220; oft mit mehr Aufwand organisiert werden muss.Entweder es war nicht genügend Kapital vorhanden, um davon länger unabhängig zu leben, oder es  hat sich herausgestellt, das es nicht so einfach ist, seinen Lebensunterhalt mit Bloggen oder anderen Dienstleistungen, die von unterwegs aus gemacht werden könnten, zu verdienen. Das nennt man Selbsterfahrung ;-). Und diese Erfahrung machen alle durch&#8230;<br />
Ich bleibe auf jeden Fall positiv und nehme mir als Beispiel unsere 3 Kids im Alter von 33, 21 und 16 Jahren. Alle, soweit es in der heutigen Zeit möglich ist, versuchen, nachhaltig zu leben. Kaufen wenn möglich regional und Bio regional, nicht nur Lebensmittel, springen nicht auf jeden Hypezug auf, saßen und sitzen nicht viel in ihrer Freizeit vor dem PC und sind sehr sozial und hilfsbereit. Ich glaube, das wir als Eltern da einen sehr großen Teil in die richtige Richtung beigetragen haben, durch Vermittlung von Werten und Vorleben.<br />
Liegt vielleicht auch daran, das die beiden Erwachsenen Berufe erlernt haben und erlernen, die es ihnen ermöglicht, den ganzen Tag draußen zu arbeiten und alleine dadurch schon ein anderes Verständnis von sozialer Verantwortung haben.<br />
Ach ja, ich weiß, das Sie Ihre Berichte kostenlos schreiben. Aber auch Sie werden von irgendeiner Einnahmequelle leben, und da Sie viel unterwegs sind, werden Sie auch von unterwegs aus arbeiten und reisen mit arbeiten verbinden. So war das in meinem Kommentar gemeint. Auf jeden Fall freut es mich für Sie, beides verbinden zu können!<br />
Weiterhin gutes Gelingen und viele schöne Reiseziele, Peter</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ute		</title>
		<link>https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-24336</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ute]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2021 10:26:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bravebird.de/?p=23972#comment-24336</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-24334&quot;&gt;Peter Ott&lt;/a&gt;.

Hey Peter,
auch an dieser Stelle eine kleine Anmerkung: Artikel wie diese hier sind in erster Linie an eine junge und Social-Media-affine Zielgruppe zwischen 25-35 Jahre gerichtet. Wer die extreme Verbreitung dieser Trends in Social Media, deren Ausmaße und Reichweite nicht mitbekommt, kann Artikel wie diese vielleicht nicht so ganz nachvollziehen. Inwiefern bei diesen ausufernden Trends hier Toleranz oder ein aufeinander Zugehen helfen könnte, sehe ich bedauerlicherweise nicht, da die gesellschaftlichen Strukturen sich mehr und mehr in eine Richtung entwickeln, in der die Selbstdarstellung mit einer großen Portion Egoismus an erster Stelle steht. Ich verdiene übrigens kein Geld mit meinen Reisen; diese Artikel schreibe ich vollkommen unentgeltlich aus der Motivation heraus, dass vielleicht der eine oder die andere Leser:in feststellt, dass Trends wie die hier aufgezeigten in ihrem Ausmaß immer negative Konsequenzen für die Natur und Umwelt haben (müssen).
Beste Grüße
Ute]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-24334">Peter Ott</a>.</p>
<p>Hey Peter,<br />
auch an dieser Stelle eine kleine Anmerkung: Artikel wie diese hier sind in erster Linie an eine junge und Social-Media-affine Zielgruppe zwischen 25-35 Jahre gerichtet. Wer die extreme Verbreitung dieser Trends in Social Media, deren Ausmaße und Reichweite nicht mitbekommt, kann Artikel wie diese vielleicht nicht so ganz nachvollziehen. Inwiefern bei diesen ausufernden Trends hier Toleranz oder ein aufeinander Zugehen helfen könnte, sehe ich bedauerlicherweise nicht, da die gesellschaftlichen Strukturen sich mehr und mehr in eine Richtung entwickeln, in der die Selbstdarstellung mit einer großen Portion Egoismus an erster Stelle steht. Ich verdiene übrigens kein Geld mit meinen Reisen; diese Artikel schreibe ich vollkommen unentgeltlich aus der Motivation heraus, dass vielleicht der eine oder die andere Leser:in feststellt, dass Trends wie die hier aufgezeigten in ihrem Ausmaß immer negative Konsequenzen für die Natur und Umwelt haben (müssen).<br />
Beste Grüße<br />
Ute</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Peter Ott		</title>
		<link>https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-24334</link>

		<dc:creator><![CDATA[Peter Ott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2021 10:03:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bravebird.de/?p=23972#comment-24334</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Ute,

ja, auch hier stimme ich Deinem gut recherchierten Artikel zu, ohne Wenn und Aber. Vieles deckt sich mit Deinem Artikel über die Nachhaltigkeit von Campern, zu dem ich gestern auch einen Kommentar geschrieben hatte. Aber der ist leider auf der Kommentarseite noch nicht zu lesen.
Da ich in einem früheren Leben mein Geld mit Verpackungsentwicklung, Werbung und Marketing verdient habe, kann ich bestätigen, das dieser Werbe- und Marketingwelt mit vernünftigen Argumenten in der Regel nicht beizukommen ist. Hier zählen letztendlich nur, wie leider in sehr vielen Branchen, die aus der Kampagne resultierenden Verkaufszahlen. Und da wird leider mit allen Tricks gearbeitet...und wir Verbraucher fallen in der Regel darauf herein, wozu wir eigentlich erstmal nichts können, da hier geschickt bestimmte psychologische Regeln eingesetzt werden.
Ich habe mich schon vor längerer Zeit aus dieser Welt verabschiedet und eines meiner Hobbies zum Beruf gemacht. Ich arbeite als ganzheitlicher Hufheilpraktiker und Osteopath für Pferde. Hier gibt es wieder andere und doch ähnliche Problematiken, die jedoch mehrere Bücher füllen würden.
Durch diese sehr schöne Tätigkeit bin ich sehr viel unterwegs, überwiegend auf dem Land. Dafür nutze ich u. a. auch meinen ollen Bus, den ich in dem Kommentar über das Thema Nachhaltigkeit bei Campern/Wohnmobilen auch beschrieben habe. Ich versuche meine Termine in Wochenrouten zu packen und verbinde oft meine Arbeit mit einem schönen Feierabend an einem der vielen schönen Flecken, die ich mittlerweile kennengelernt habe. Sehr oft in der Nähe oder auf dem Gelände meiner Kunden. Ich bin sehr viel in BW, der Schweiz und Niedersachsen unterwegs. Es wäre ökologischer Schwachsinn, von jedem Termin am Abend wieder nach Hause zu fahren. Dies würde mit einem normalen PKW nicht durchführbar, ohne auf Hotels angewiesen zu sein. Dies ist jedoch nicht meine Welt, bedarf guter und vorausschauender Planung und passt für mich vom Preis-/Leistungsverhältnis nicht. Ich kann und werde z. B. nicht in chemisch gereinigten Betten schlafen. Alleine der Geruch verschafft mir Kopfschmerzen. In meinem Bus habe ich meine privaten Sachen, habe Platz für mein Werkzeug. Lediglich die Termine im Umkreis sind Tagestermine und werden mit einem kleinen, ebenfalls 20 Jahre alten PKW angefahren. Auch dieses Fahrzeug hat für mich etwas mit Nachhaltigkeit zu tun, da er technisch absolut auf der Höhe der Zeit ist, mit grüner Plakette etc. und lediglich 4-5 Liter auf 100 KM verbraucht.
So, und jetzt auf diesem kleinen Umweg zu meinem eigentlichen Kommentar. Obwohl ich Dir in allem, was Du schreibst, zustimme...vielleicht könnte ein etwas anderer Weg
 etwas zielführender sein. Früher (nein, da war nicht alles besser, aber manchmal etwas einfacher) gab es an jedem noch so kleinen Waldparkplatz einen Papierkorb. Heute? Weitestgehend Fehlanzeige. In der Schweiz ist das etwas anders, dort gibt es noch Papierkörbe, auch haben die Schweizer ein anderes Verständnis mit dem Thema Abfall. Man muss sich schon sehr anstrengen, dort Abfälle in der Natur zu finden. Auch, weil es sofort und sehr hoch bestraft wird, Abfall wild zu entsorgen oder auch nur eine Zigarettenkippe aus dem Autofenster zu werfen. Das gleiche gilt für Rastplätze auf Autobahnen. In Deutschland gibt es nur auf sehr großen und neuen Parkplätzen sanitäre Anlagen, in der Regel dort, wo viele LKW ihre Pausen verbringen müssen. Ansonsten Fehlanzeige. In der Schweiz ist das Verhältnis umgekehrt. Kein Problem, wenn dort der Kaffee drückt. Hier in Deutschland? Ui, das kann gefühlt lange dauern, bis eine Toilette auftaucht.
Was ebenfalls sehr schade ist, das hier &quot;nur&quot; die Camper in die Pflicht genommen werden. Wie oft sehe ich, das auch Wanderer ihren Müll achtlos wegwerfen. Auch ein PKW auf einem Wanderparkplatz verursacht Motorenlärm, Abgase, verliert vielleicht Öl. Ich weiß, das Thema hat eine andere Überschrift, aber wir sitzen alle in einem Boot. Und wir leben in einem recht kleinen Land mit dichter Besiedelung. Und gerade in diesen doofen Zeiten zieht es viele Menschen, gerade mit Kindern, in ihrer Freizeit raus an die frische Luft. Ist das verwerflich? Meines Erachtens nicht, sondern verständlich! Wenn ich bis jetzt eines gelernt habe, so ist es die Tatsache, das Alles mit Allem zusammen hängt. Wir haben leider mittlerweile eine Umgangskultur erreicht, wo jede/r auf seinem angeblichen Recht pocht und dem &quot;Anderen&quot; die Schuld gibt. Die Befürworter der Wölfe sind daran Schuld, das Ziegen und Schafe gerissen werden. Also entbrennt ein Kampf zwischen den Befürwortern  und Gegnern. Wanderer geben den Mountainbikern die Schuld, das Wild gestört wird und die Wege zerfahren werden. Umgekehrt sind die Wanderer daran Schuld, das man nicht ungestört fahren kann. Die Jäger und Förster regen sich darüber auf, das auf Waldwegen geritten und von Radlern genutzt werden, weil...die Tiere...die Wege etc. Regt sich jemand über die immensen Schäden von einem Holzvollernter auf? Über gigantische Fahrspuren und Schneisen, die in den weichen und empfindlichen Waldboden gefräst werden? Oder die Langholztransporter, die das Holz aus dem Wald holen? Regt sich jemand über die Jäger auf, die mit Ihren Geländewagen am besten noch bis zum Hochsitz fahren 
müssen? Und mehr Schaden auf einem Waldweg anrichten, als Wanderer, Radfahrer und Reiter zusammen? Und das zu Zeiten, wo die Tiere eigentlich auch nicht gestört werden wollen?
Um nur einige Beispiele zu nennen. Wäre es nicht viel effektiver und friedlicher, wenn wir alle ein wenig aufeinander zugehen könnten? Zum Thema Mikroabenteuer kann ich nur sagen, das der Großteil der Menschheit, und gerade jetzt auch die Kinder immer vermehrt, Ihre Zeit nur noch entweder vor der Klotze oder im &quot;social Media&quot; verbringen. Für diese Menschen ist tatsächlich schon ein Ausflug mit Picknick im Rucksack ein Mikroabenteuer.
Es gibt mittlerweile in vielen Bundesländern die Möglichkeit,erlaubt wild zu campen oder zu biwakieren. Alleine in Baden-Württemberg gibt es im Naturschutzgebiet Schwarzwald einige Möglichkeiten, wo  man mit Zelt oder einfach mit der Hängematte biwakieren darf. Mit Anmeldung, erst dann erhält man die Koordinaten der Plätze. Diese sind mit einer Holzplattform für ein Zelt oder Schlafsack sowie einer Feuerstelle und eine Trockentrenntoilette ausgestattet. Mal so als Tip für Eltern, die mit ihren Kids kleine Abenteuer erleben wollen.
Ich will damit sagen, das es durchaus jede Menge Möglichkeiten gibt, raus in die Natur zu gehen. Sie schreiben über sich, das Sie Ihre Reisetätigkeit mit Backpacking begonnen haben. Wie war das mit Übernachten? Im Zelt, Tarp oder Hängematte? Oder gab es jedes mal eine Pension am Wegesrand? Ich denke, eher nicht. Wir sind heute auch noch ab und an mehrer Tage mit Rucksack unterwegs. Wir versuchen über Wanderkarten Schutzhütten zu finden und dort zu übernachten, da dort oft auch Feuerstellen vorhanden sind. Ja, ich verwende tatsächlich ein kleines Feuer, um mir einen Kaffee, Tee oder etwas warmes zu Essen zuzubereiten. Ich bin nämlich kein Freund von Gaskartuschen, die nicht wieder befüllt werden können. Ein Petrokocher ist auch nicht wirklich umweltfreundlich...wenn wir schon mal dabei sind...leider lassen wir immer öfter die Schutzhütten außen vor, aus schon angesprochenen Gründen. Oft keine Müllbehälter, wenn ja, übervoll. Und die berühmten Häufchen mit Feuchtpapier ebenfalls überall. Nein, Danke! dann lieber ein schönes Plätzchen in der Nähe eines Weges, das wir garantiert so oder besser verlassen, wie wir es vorgefunden haben. DA ich weder Medikamente nehme und, soweit es geht, mich vegetarisch und vegan ernähre, wird mein Häuflein, das ich vergrabe, mit Sicherheit weniger Schaden anrichte, wie die Gülle, die ein herkömmlicher Fleischerzeuger auf die Felder ausbringt.
Nicht falsch verstehen, das ist alles nicht als Kritik an Ihren Berichten gedacht. Ich lese sie sehr gerne und gönne Ihnen Ihre Möglichkeit, mit dem Reisen auch Geld zu verdienen, von ganzem Herzen. Ich möchte nur aufzeigen, das alles, oft leider, zwei Seiten hat. Und wenn wir endlich lernen, mit mehr Toleranz miteinander umzugehen und aufeinander zuzugehen, gerade jetzt in dieser Zeit, dann wird das auch irgendwann klappen. da bin ich sehr zuversichtlich.

Ich wünsche Ihnen immer wunderschöne Reiseziele und eben solche menschliche Begegnungen und freue mich auf weiter Berichte. Ganz liebe Grüße, Peter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ute,</p>
<p>ja, auch hier stimme ich Deinem gut recherchierten Artikel zu, ohne Wenn und Aber. Vieles deckt sich mit Deinem Artikel über die Nachhaltigkeit von Campern, zu dem ich gestern auch einen Kommentar geschrieben hatte. Aber der ist leider auf der Kommentarseite noch nicht zu lesen.<br />
Da ich in einem früheren Leben mein Geld mit Verpackungsentwicklung, Werbung und Marketing verdient habe, kann ich bestätigen, das dieser Werbe- und Marketingwelt mit vernünftigen Argumenten in der Regel nicht beizukommen ist. Hier zählen letztendlich nur, wie leider in sehr vielen Branchen, die aus der Kampagne resultierenden Verkaufszahlen. Und da wird leider mit allen Tricks gearbeitet&#8230;und wir Verbraucher fallen in der Regel darauf herein, wozu wir eigentlich erstmal nichts können, da hier geschickt bestimmte psychologische Regeln eingesetzt werden.<br />
Ich habe mich schon vor längerer Zeit aus dieser Welt verabschiedet und eines meiner Hobbies zum Beruf gemacht. Ich arbeite als ganzheitlicher Hufheilpraktiker und Osteopath für Pferde. Hier gibt es wieder andere und doch ähnliche Problematiken, die jedoch mehrere Bücher füllen würden.<br />
Durch diese sehr schöne Tätigkeit bin ich sehr viel unterwegs, überwiegend auf dem Land. Dafür nutze ich u. a. auch meinen ollen Bus, den ich in dem Kommentar über das Thema Nachhaltigkeit bei Campern/Wohnmobilen auch beschrieben habe. Ich versuche meine Termine in Wochenrouten zu packen und verbinde oft meine Arbeit mit einem schönen Feierabend an einem der vielen schönen Flecken, die ich mittlerweile kennengelernt habe. Sehr oft in der Nähe oder auf dem Gelände meiner Kunden. Ich bin sehr viel in BW, der Schweiz und Niedersachsen unterwegs. Es wäre ökologischer Schwachsinn, von jedem Termin am Abend wieder nach Hause zu fahren. Dies würde mit einem normalen PKW nicht durchführbar, ohne auf Hotels angewiesen zu sein. Dies ist jedoch nicht meine Welt, bedarf guter und vorausschauender Planung und passt für mich vom Preis-/Leistungsverhältnis nicht. Ich kann und werde z. B. nicht in chemisch gereinigten Betten schlafen. Alleine der Geruch verschafft mir Kopfschmerzen. In meinem Bus habe ich meine privaten Sachen, habe Platz für mein Werkzeug. Lediglich die Termine im Umkreis sind Tagestermine und werden mit einem kleinen, ebenfalls 20 Jahre alten PKW angefahren. Auch dieses Fahrzeug hat für mich etwas mit Nachhaltigkeit zu tun, da er technisch absolut auf der Höhe der Zeit ist, mit grüner Plakette etc. und lediglich 4-5 Liter auf 100 KM verbraucht.<br />
So, und jetzt auf diesem kleinen Umweg zu meinem eigentlichen Kommentar. Obwohl ich Dir in allem, was Du schreibst, zustimme&#8230;vielleicht könnte ein etwas anderer Weg<br />
 etwas zielführender sein. Früher (nein, da war nicht alles besser, aber manchmal etwas einfacher) gab es an jedem noch so kleinen Waldparkplatz einen Papierkorb. Heute? Weitestgehend Fehlanzeige. In der Schweiz ist das etwas anders, dort gibt es noch Papierkörbe, auch haben die Schweizer ein anderes Verständnis mit dem Thema Abfall. Man muss sich schon sehr anstrengen, dort Abfälle in der Natur zu finden. Auch, weil es sofort und sehr hoch bestraft wird, Abfall wild zu entsorgen oder auch nur eine Zigarettenkippe aus dem Autofenster zu werfen. Das gleiche gilt für Rastplätze auf Autobahnen. In Deutschland gibt es nur auf sehr großen und neuen Parkplätzen sanitäre Anlagen, in der Regel dort, wo viele LKW ihre Pausen verbringen müssen. Ansonsten Fehlanzeige. In der Schweiz ist das Verhältnis umgekehrt. Kein Problem, wenn dort der Kaffee drückt. Hier in Deutschland? Ui, das kann gefühlt lange dauern, bis eine Toilette auftaucht.<br />
Was ebenfalls sehr schade ist, das hier &#8222;nur&#8220; die Camper in die Pflicht genommen werden. Wie oft sehe ich, das auch Wanderer ihren Müll achtlos wegwerfen. Auch ein PKW auf einem Wanderparkplatz verursacht Motorenlärm, Abgase, verliert vielleicht Öl. Ich weiß, das Thema hat eine andere Überschrift, aber wir sitzen alle in einem Boot. Und wir leben in einem recht kleinen Land mit dichter Besiedelung. Und gerade in diesen doofen Zeiten zieht es viele Menschen, gerade mit Kindern, in ihrer Freizeit raus an die frische Luft. Ist das verwerflich? Meines Erachtens nicht, sondern verständlich! Wenn ich bis jetzt eines gelernt habe, so ist es die Tatsache, das Alles mit Allem zusammen hängt. Wir haben leider mittlerweile eine Umgangskultur erreicht, wo jede/r auf seinem angeblichen Recht pocht und dem &#8222;Anderen&#8220; die Schuld gibt. Die Befürworter der Wölfe sind daran Schuld, das Ziegen und Schafe gerissen werden. Also entbrennt ein Kampf zwischen den Befürwortern  und Gegnern. Wanderer geben den Mountainbikern die Schuld, das Wild gestört wird und die Wege zerfahren werden. Umgekehrt sind die Wanderer daran Schuld, das man nicht ungestört fahren kann. Die Jäger und Förster regen sich darüber auf, das auf Waldwegen geritten und von Radlern genutzt werden, weil&#8230;die Tiere&#8230;die Wege etc. Regt sich jemand über die immensen Schäden von einem Holzvollernter auf? Über gigantische Fahrspuren und Schneisen, die in den weichen und empfindlichen Waldboden gefräst werden? Oder die Langholztransporter, die das Holz aus dem Wald holen? Regt sich jemand über die Jäger auf, die mit Ihren Geländewagen am besten noch bis zum Hochsitz fahren<br />
müssen? Und mehr Schaden auf einem Waldweg anrichten, als Wanderer, Radfahrer und Reiter zusammen? Und das zu Zeiten, wo die Tiere eigentlich auch nicht gestört werden wollen?<br />
Um nur einige Beispiele zu nennen. Wäre es nicht viel effektiver und friedlicher, wenn wir alle ein wenig aufeinander zugehen könnten? Zum Thema Mikroabenteuer kann ich nur sagen, das der Großteil der Menschheit, und gerade jetzt auch die Kinder immer vermehrt, Ihre Zeit nur noch entweder vor der Klotze oder im &#8222;social Media&#8220; verbringen. Für diese Menschen ist tatsächlich schon ein Ausflug mit Picknick im Rucksack ein Mikroabenteuer.<br />
Es gibt mittlerweile in vielen Bundesländern die Möglichkeit,erlaubt wild zu campen oder zu biwakieren. Alleine in Baden-Württemberg gibt es im Naturschutzgebiet Schwarzwald einige Möglichkeiten, wo  man mit Zelt oder einfach mit der Hängematte biwakieren darf. Mit Anmeldung, erst dann erhält man die Koordinaten der Plätze. Diese sind mit einer Holzplattform für ein Zelt oder Schlafsack sowie einer Feuerstelle und eine Trockentrenntoilette ausgestattet. Mal so als Tip für Eltern, die mit ihren Kids kleine Abenteuer erleben wollen.<br />
Ich will damit sagen, das es durchaus jede Menge Möglichkeiten gibt, raus in die Natur zu gehen. Sie schreiben über sich, das Sie Ihre Reisetätigkeit mit Backpacking begonnen haben. Wie war das mit Übernachten? Im Zelt, Tarp oder Hängematte? Oder gab es jedes mal eine Pension am Wegesrand? Ich denke, eher nicht. Wir sind heute auch noch ab und an mehrer Tage mit Rucksack unterwegs. Wir versuchen über Wanderkarten Schutzhütten zu finden und dort zu übernachten, da dort oft auch Feuerstellen vorhanden sind. Ja, ich verwende tatsächlich ein kleines Feuer, um mir einen Kaffee, Tee oder etwas warmes zu Essen zuzubereiten. Ich bin nämlich kein Freund von Gaskartuschen, die nicht wieder befüllt werden können. Ein Petrokocher ist auch nicht wirklich umweltfreundlich&#8230;wenn wir schon mal dabei sind&#8230;leider lassen wir immer öfter die Schutzhütten außen vor, aus schon angesprochenen Gründen. Oft keine Müllbehälter, wenn ja, übervoll. Und die berühmten Häufchen mit Feuchtpapier ebenfalls überall. Nein, Danke! dann lieber ein schönes Plätzchen in der Nähe eines Weges, das wir garantiert so oder besser verlassen, wie wir es vorgefunden haben. DA ich weder Medikamente nehme und, soweit es geht, mich vegetarisch und vegan ernähre, wird mein Häuflein, das ich vergrabe, mit Sicherheit weniger Schaden anrichte, wie die Gülle, die ein herkömmlicher Fleischerzeuger auf die Felder ausbringt.<br />
Nicht falsch verstehen, das ist alles nicht als Kritik an Ihren Berichten gedacht. Ich lese sie sehr gerne und gönne Ihnen Ihre Möglichkeit, mit dem Reisen auch Geld zu verdienen, von ganzem Herzen. Ich möchte nur aufzeigen, das alles, oft leider, zwei Seiten hat. Und wenn wir endlich lernen, mit mehr Toleranz miteinander umzugehen und aufeinander zuzugehen, gerade jetzt in dieser Zeit, dann wird das auch irgendwann klappen. da bin ich sehr zuversichtlich.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen immer wunderschöne Reiseziele und eben solche menschliche Begegnungen und freue mich auf weiter Berichte. Ganz liebe Grüße, Peter</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ute		</title>
		<link>https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-14003</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ute]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2021 11:38:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bravebird.de/?p=23972#comment-14003</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-13880&quot;&gt;Torsten&lt;/a&gt;.

Hallo Torsten,
vielen Dank für den Gedankengang! Ich bin da auch überfragt und sehe für mich selbst aktuell nur die Möglichkeit, irgendwo hinzuziehen, wo es weniger Menschen gibt... aber selbst das wird schwierig :/ Wir werden sehen, was die nächste Zukunft bringt.
Viele Grüße!
Ute]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-13880">Torsten</a>.</p>
<p>Hallo Torsten,<br />
vielen Dank für den Gedankengang! Ich bin da auch überfragt und sehe für mich selbst aktuell nur die Möglichkeit, irgendwo hinzuziehen, wo es weniger Menschen gibt&#8230; aber selbst das wird schwierig :/ Wir werden sehen, was die nächste Zukunft bringt.<br />
Viele Grüße!<br />
Ute</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ute		</title>
		<link>https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-14002</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ute]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2021 11:35:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bravebird.de/?p=23972#comment-14002</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-12946&quot;&gt;Joachim F.&lt;/a&gt;.

Hallo Joachim,
vielen Dank für deine Sichtweise. Mich frustrieren diese destruktiven Kommentare auch wahnsinnig. Ich frage mich oft, was all diese Menschen wohl zusammen erreichen könnten, wenn sie in der selben Zeit etwas konstruktives tun würden... Mich machen all diese Entwicklungen oft betroffen, unter anderem auch aus dem Grund, weil ich keinen Ausweg sehe. Man kann nur das Beste für sich selbst draus machen, denke ich.
In diesem Sinne, ich freue mich auf die nächsten Kommentare und Sichtweisen!
Bis bald und viele Grüße!
Ute]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-12946">Joachim F.</a>.</p>
<p>Hallo Joachim,<br />
vielen Dank für deine Sichtweise. Mich frustrieren diese destruktiven Kommentare auch wahnsinnig. Ich frage mich oft, was all diese Menschen wohl zusammen erreichen könnten, wenn sie in der selben Zeit etwas konstruktives tun würden&#8230; Mich machen all diese Entwicklungen oft betroffen, unter anderem auch aus dem Grund, weil ich keinen Ausweg sehe. Man kann nur das Beste für sich selbst draus machen, denke ich.<br />
In diesem Sinne, ich freue mich auf die nächsten Kommentare und Sichtweisen!<br />
Bis bald und viele Grüße!<br />
Ute</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ute		</title>
		<link>https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-14001</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ute]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2021 10:59:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bravebird.de/?p=23972#comment-14001</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-12859&quot;&gt;Markus&lt;/a&gt;.

Hi Markus,
vielen Dank für dein Feedback! Der Mut hilft leider nicht viel, denn Artikel wie diese werden Unternehmen und die meisten Influencer:innen nicht davon abhalten, weiter diesen Trend zu fördern und ihren happy Lifestyle in der Natur weiter auf Instagram zu inszenieren. Die, die sich ohnehin nicht für Umwelt interessieren, werden es ebenfalls nicht lesen und weiter ihren Müll in der Natur belassen, Feuer im Wald machen und sich von Rangern und Ordnungshütern nichts sagen lassen. Diese pessimistische Einstellung hält mich zwar nicht davon ab, darüber zu schreiben; aber einen wirklichen Effekt hat es erfahrungsgemäß nicht. Trotzdem nochmals Danke für deine positive Unterstützung!
Viele Grüße und guten Hunger :)
Ute]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-12859">Markus</a>.</p>
<p>Hi Markus,<br />
vielen Dank für dein Feedback! Der Mut hilft leider nicht viel, denn Artikel wie diese werden Unternehmen und die meisten Influencer:innen nicht davon abhalten, weiter diesen Trend zu fördern und ihren happy Lifestyle in der Natur weiter auf Instagram zu inszenieren. Die, die sich ohnehin nicht für Umwelt interessieren, werden es ebenfalls nicht lesen und weiter ihren Müll in der Natur belassen, Feuer im Wald machen und sich von Rangern und Ordnungshütern nichts sagen lassen. Diese pessimistische Einstellung hält mich zwar nicht davon ab, darüber zu schreiben; aber einen wirklichen Effekt hat es erfahrungsgemäß nicht. Trotzdem nochmals Danke für deine positive Unterstützung!<br />
Viele Grüße und guten Hunger :)<br />
Ute</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Torsten		</title>
		<link>https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-13880</link>

		<dc:creator><![CDATA[Torsten]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2021 12:04:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bravebird.de/?p=23972#comment-13880</guid>

					<description><![CDATA[Ja, es ist traurig, was sich so alles in der Welt abspielt. Als ich 1971 geboren wurde, da gab es 3,7 Mrd. Menschen auf der Welt. Heute hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt. Alle wollen Essen, Trinken, Leben. Wir hier sind in der glücklichen Lage uns noch über Freizeitaktivitäten Gedanken zu machen .. mit all den Auswüchsen, die du hier auch beschrieben hast. Selbst wenn wir wieder zurück in alte Zeiten und alte Gepflogenheiten kommen, so einer invasiven Art wie den Menschen kann man nicht entgegenwirken. Was können wir also ändern?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, es ist traurig, was sich so alles in der Welt abspielt. Als ich 1971 geboren wurde, da gab es 3,7 Mrd. Menschen auf der Welt. Heute hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt. Alle wollen Essen, Trinken, Leben. Wir hier sind in der glücklichen Lage uns noch über Freizeitaktivitäten Gedanken zu machen .. mit all den Auswüchsen, die du hier auch beschrieben hast. Selbst wenn wir wieder zurück in alte Zeiten und alte Gepflogenheiten kommen, so einer invasiven Art wie den Menschen kann man nicht entgegenwirken. Was können wir also ändern?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Silvio		</title>
		<link>https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-12994</link>

		<dc:creator><![CDATA[Silvio]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2021 02:24:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bravebird.de/?p=23972#comment-12994</guid>

					<description><![CDATA[Dear Ute
Ja, alles stimmt. Hier kommt mir aber was in den Sinn. Warum gibt es bestbezahlte, hochrangige Manager, die alles ausgekostet und mitgemacht haben, nach einer Auszeit dazu Andere zu bekehren suchen solche Erfahrungen nicht zu machen ?
Jeder möchte doch auch mal so was erlebt haben oder ?
Von sich aus aus Vernunftgründen auf was zu verzichten wo überall beworben wird ist echt verd…. schwierig.
Hut ab der das kann. Ja. Hut ab.
Saludos
Silvio]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dear Ute<br />
Ja, alles stimmt. Hier kommt mir aber was in den Sinn. Warum gibt es bestbezahlte, hochrangige Manager, die alles ausgekostet und mitgemacht haben, nach einer Auszeit dazu Andere zu bekehren suchen solche Erfahrungen nicht zu machen ?<br />
Jeder möchte doch auch mal so was erlebt haben oder ?<br />
Von sich aus aus Vernunftgründen auf was zu verzichten wo überall beworben wird ist echt verd…. schwierig.<br />
Hut ab der das kann. Ja. Hut ab.<br />
Saludos<br />
Silvio</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Joachim F.		</title>
		<link>https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-12946</link>

		<dc:creator><![CDATA[Joachim F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2021 15:02:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bravebird.de/?p=23972#comment-12946</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Ute,
wieder ein hervorragend recherchierter Artikel, danke für die vielen Links und Querverweise, welche alle lesenswert und &quot;anschauenswert&quot; sind. Es ist klar, dass aufgrund des Egoismus der Einzelnen irgendwann alle Dinge zwangsläufig verboten werden. Es gibt einen Satz aus meiner Schulzeit, der sich neulich wieder aus der Schublade im Gedächtnis getraut hat: &quot;Warum machst Du/Ihr das? Du/Ihr macht Euch immer alles selbst kaputt !!&quot; Wie treffend und wahr, und diesen Satz habe ich zum ersten Mal vor 40 (!!) Jahren gehört, traurig, dass dieser immer noch Bestand hat, vielleicht sogar noch mehr als jemals zuvor.

Was mich aber am meisten entsetzt hat, sind die vielen Kommentare zu den Reportagen, mich wundert es nicht, dass es keine Empathie mehr in der Gesellschaft gibt, sind doch gefühlt neunzig Prozent mit ihrem Ego beschäftigt oder müssen sich ins rechte Licht in &quot;sozialen Netzwerken&quot; setzen, wie traurig und wie unsozial! Aber auch klar, dies ist das Ergebnis der Liberalisierung, die seit den 1990er Jahren die Gesellschaft zum Egoisten erzogen hat. Leider auch in allen Bereichen zu erkennen. Genauso wie die Natur zur eigenen Profilierung und Spaß missbraucht wird, setzt sich dies in allen anderen Bereichen ohne Ausnahme fort. 

Ich verweise hier auf eine Reportage des WDR Reset mit dem Titel Anders Essen. Nicht nur, dass es um die immense Lebensmittelverschwendung geht, auch die Reaktionen der Menschen, bis auf einzelne Ausnahmen (und das ist wörtlich zu nehmen, es gab immer nur eine Person dagegen) spiegeln sich 1:1 in den Kommentaren der Beiträge aus den Links wieder. Die WDR Reportage zeigt auch, dass es keinerlei Verständnis, Einsicht oder Schamgefühl mehr gibt, wie in den erwähnten Kommentaren auch nachzulesen. Das ICH steht zu 100 Prozent im Vordergrund und dann kommt erst einmal lange nichts, gleich welche Konsequenzen das Alles hat. Die Erkenntnis, dass es so nicht weiter geht, kommt dann leider - auch wie immer - viel zu spät. Aber dann lasst wenigstens das Gejammere, schließlich hat es Jede/r selbst in der Hand, Entscheidungen zu treffen, Konsequenzen zu durchdenken und sich dann dementsprechend seiner gesellschaftlichen Verantwortung - ja, so etwas gab es früher einmal -  zu verhalten. Und ja, man gehört dann nicht immer zum Mainstream, und.......... ist das denn wirklich so schlimm?????
In diesem Sinne viele Grüße Joachim

P.S. Falls Du Interesse an der Reportage hast, kann ich sie Dir zukommen lassen. LG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ute,<br />
wieder ein hervorragend recherchierter Artikel, danke für die vielen Links und Querverweise, welche alle lesenswert und &#8222;anschauenswert&#8220; sind. Es ist klar, dass aufgrund des Egoismus der Einzelnen irgendwann alle Dinge zwangsläufig verboten werden. Es gibt einen Satz aus meiner Schulzeit, der sich neulich wieder aus der Schublade im Gedächtnis getraut hat: &#8222;Warum machst Du/Ihr das? Du/Ihr macht Euch immer alles selbst kaputt !!&#8220; Wie treffend und wahr, und diesen Satz habe ich zum ersten Mal vor 40 (!!) Jahren gehört, traurig, dass dieser immer noch Bestand hat, vielleicht sogar noch mehr als jemals zuvor.</p>
<p>Was mich aber am meisten entsetzt hat, sind die vielen Kommentare zu den Reportagen, mich wundert es nicht, dass es keine Empathie mehr in der Gesellschaft gibt, sind doch gefühlt neunzig Prozent mit ihrem Ego beschäftigt oder müssen sich ins rechte Licht in &#8222;sozialen Netzwerken&#8220; setzen, wie traurig und wie unsozial! Aber auch klar, dies ist das Ergebnis der Liberalisierung, die seit den 1990er Jahren die Gesellschaft zum Egoisten erzogen hat. Leider auch in allen Bereichen zu erkennen. Genauso wie die Natur zur eigenen Profilierung und Spaß missbraucht wird, setzt sich dies in allen anderen Bereichen ohne Ausnahme fort. </p>
<p>Ich verweise hier auf eine Reportage des WDR Reset mit dem Titel Anders Essen. Nicht nur, dass es um die immense Lebensmittelverschwendung geht, auch die Reaktionen der Menschen, bis auf einzelne Ausnahmen (und das ist wörtlich zu nehmen, es gab immer nur eine Person dagegen) spiegeln sich 1:1 in den Kommentaren der Beiträge aus den Links wieder. Die WDR Reportage zeigt auch, dass es keinerlei Verständnis, Einsicht oder Schamgefühl mehr gibt, wie in den erwähnten Kommentaren auch nachzulesen. Das ICH steht zu 100 Prozent im Vordergrund und dann kommt erst einmal lange nichts, gleich welche Konsequenzen das Alles hat. Die Erkenntnis, dass es so nicht weiter geht, kommt dann leider &#8211; auch wie immer &#8211; viel zu spät. Aber dann lasst wenigstens das Gejammere, schließlich hat es Jede/r selbst in der Hand, Entscheidungen zu treffen, Konsequenzen zu durchdenken und sich dann dementsprechend seiner gesellschaftlichen Verantwortung &#8211; ja, so etwas gab es früher einmal &#8211;  zu verhalten. Und ja, man gehört dann nicht immer zum Mainstream, und&#8230;&#8230;&#8230;. ist das denn wirklich so schlimm?????<br />
In diesem Sinne viele Grüße Joachim</p>
<p>P.S. Falls Du Interesse an der Reportage hast, kann ich sie Dir zukommen lassen. LG</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Markus		</title>
		<link>https://www.bravebird.de/wie-outdoor-trends-der-natur-schaden-wildcamping-vanlife-mikroabenteuer/#comment-12859</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2021 16:47:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bravebird.de/?p=23972#comment-12859</guid>

					<description><![CDATA[Hey Ute, ein wirklich mutiger Artikel! 

Mit dem Artikel legst du dich ja gleich mal mit allen an, Blogger, Youtuber, Instagramer, Influencer,... Vanlifer, Camper,... Wanderer,... Hundehalter,... Mikroabenteurer, Makroabenteurer,... Outdoorer, Indoorer,... Radfahrer,... alle! :) Ich mag das (!), und ich wünschte mir mehr Mut, mehr Offenheit, mehr Selbstreflexion... bei allen Medienschaffenden, wie auch bei den Medienkonsumenten! 
Ein toller Artikel, wirklich! Meine Hochachtung und Respekt für deinen Mut!
 
Und jetzt geh ich mal Chips holen... :)
Liebe Grüße
Markus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hey Ute, ein wirklich mutiger Artikel! </p>
<p>Mit dem Artikel legst du dich ja gleich mal mit allen an, Blogger, Youtuber, Instagramer, Influencer,&#8230; Vanlifer, Camper,&#8230; Wanderer,&#8230; Hundehalter,&#8230; Mikroabenteurer, Makroabenteurer,&#8230; Outdoorer, Indoorer,&#8230; Radfahrer,&#8230; alle! :) Ich mag das (!), und ich wünschte mir mehr Mut, mehr Offenheit, mehr Selbstreflexion&#8230; bei allen Medienschaffenden, wie auch bei den Medienkonsumenten!<br />
Ein toller Artikel, wirklich! Meine Hochachtung und Respekt für deinen Mut!</p>
<p>Und jetzt geh ich mal Chips holen&#8230; :)<br />
Liebe Grüße<br />
Markus</p>
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