Reisen

10 Tipps für bewussteres Reisen

Umweltbewusst reisen Bravebird

In unserer gewohnten Umgebung kennen wir die Do’s and Don’ts in Sachen Umwelt & Co. eigentlich relativ genau. Aber wie steht es mit unserem Wissen, wenn wir andere Kulturkreise, Entwicklungsländer oder Inseln bereisen? In erster Linie möchten wir unseren Urlaub genießen und uns nicht unbedingt mit Themen wie Nachhaltigkeit oder Klimaschutz auseinandersetzen. Dennoch gibt es ein paar Punkte, anhand derer jeder von uns einen kleinen Teil zu mehr Umweltbewusstsein beitragen kann…

Je mehr und länger ich reise, umso intensiver versuche ich darauf zu achten, respektvoll mit der Natur und meiner Umgebung umzugehen. Häufig weiß man Dinge im Vorfeld gar nicht oder denkt unterwegs nicht über eigentlich problematische Hintergründe im Reiseland nach. Andere Reisende wiederum haben den Gedanken, dass sie es sich in ihrem wohlverdienten Urlaub richtig gut gehen lassen und dementsprechend alles so nutzen wollen, wie sie es für richtig halten – ohne sich einschränken zu müssen.

Man wird sich wahrscheinlich nicht in allen Bereichen immer 100% umweltbewusst und korrekt verhalten (können), aber allein ein erweitertes Bewusstsein und ein achtsamerer Umgang auf Reisen können schon viel bewirken. Und wer nun denkt, dass das Verhalten eines Einzelnen nichts verändern wird, dem möchte ich ein Zitat des Dalai Lama ans Herz legen: »irlls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.« Jeder trägt in dieser Hinsicht Verantwortung!

 

1. Verkehrsmittel

PictureDas Flugzeug verursacht mit Abstand die meisten CO2-Emissionen, gefolgt von PKW, Bahn und Bus. Sofern möglich, sollte man bei kürzeren Strecken auf erdgebundene Verkehrsmittel ausweichen; der Bus ist die Alternative mit den geringsten Nebenwirkungen. Wer auf den Flug nicht verzichten kann, hat die Möglichkeit, den CO2-Ausstoß zu neutralisieren, indem er sich mittels einer Spende an Klimaschutzprojekten beteiligt (z. B. myclimate oder Atmosfair).

Thema Kreuzfahrt: Pro Tag stößt ein Kreuzfahrtschiff so viel CO2 aus wie rund 84.000 Autos zusammen, zudem werden Schadstoffe ins Meer geleitet und nicht selten herrschen schlechte Bedingungen für Mitarbeiter vor – was diese immer populärer werdende Reiseart nicht mehr so gut dastehen lässt.

Das Entdecken einer Stadt oder eines Ortes ist meines Erachtens immer noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad am besten. Es spart das Geld für das Taxi und wenn man sich zu weit von seiner Unterkunft entfernt hat, kann man einfach mit dem Bus oder der Bahn zurückfahren. Wer Angst hat, sich in der fremden Stadt zu verlaufen, kann sehr einfach mit Smartphone und Karten-App navigieren, ohne dass teure Datenroaming-Gebühren anfallen.

 

2. Wasser

PictureEigentlich kaum zu glauben, aber Trinkwasser ist ein rares Gut: Nur 1% der Wasservorräte weltweit ist als Trinkwasser nutzbar und das natürlich nicht gleichmäßig auf dem Globus verteilt. Während in vielen Ländern 20 Liter Verbrauch pro Tag normal sind, nutzen z. B. Europäer und Amerikaner im Schnitt 200 bis 400 Liter pro Tag! Besonders das Duschen und die Toilettenspülung machen einen Großteil unseres täglichen Verbrauches aus (Details).

In Ländern mit hohen Temperaturen und/oder extremer Luftfeuchtigkeit neigt man dazu, sich gleich zwei oder drei Mal am Tag unter die Dusche zu stellen. Hierbei reicht allerdings eigentlich bereits ein kurzes Abduschen aus und auch während des Haarewaschens, Rasierens oder Zähneputzens kann man das Wasser ruhig abdrehen. Tropfende Wasserhähne sollte man immer dem Hotelpersonal melden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Thema Handtücher und Bettwäsche. Viele Hotelgäste wünschen sich täglich frische Handtücher und sogar Bettlaken, obwohl dies im eigenen Haushalt völlig unüblich ist. In Hotels gilt meist die Regel, dass auf dem Boden liegende Handtücher ausgewechselt werden sollen. Um unnötige Waschmaschinen-Füllungen zu vermeiden, hängt man daher sein Handtuch einfach auf. Seine eigenen Sachen kann man auch sehr gut mit der Hand im Waschbecken (mit Stöpsel) waschen und anschließend auf einer Leine aufhängen. Spart Geld und schont die Umwelt.

 

3. Wildtiere

PictureEinerseits kann man beide Seiten verstehen: Die Touristen, die auf Reisen gerne besondere Tiere sehen, kennenlernen und anfassen möchten, und dann wiederum die lokalen Anbieter, die mit der Erfüllung dieser Bedürfnisse Geld verdienen wollen. Letzteres geht nur leider meist zum Nachteil der Tiere, denn diese werden oft nicht artgerecht gehalten, nur dürftig gepflegt und in viel zu kleinen Käfigen gehalten.

Oftmals finde ich es selbst etwas schwierig einzuschätzen, wo man nun genau die Grenze zieht und bei vielen Punkten gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Aber alles, wo wilde Tiere in Gefangenschaft gehalten oder unter inakzeptablen Umständen gehalten werden, sollte man meiden.

Meine Empfehlung:

  • Wildtiere in freier Wildbahn weder füttern noch anfassen oder streicheln
  • Nicht in Zoos oder Delphinarien gehen (PETA und Fair Unterwegs)
  • Zirkus-Vorstellungen mit Elefanten, Tigern & Co. meiden (PETA)
  • Von Aktionen absehen, in denen Wildtiere von ihren natürlichen Verhaltensweisen abgebracht werden, z. B. Haikäfig-Tauchen, Touren mit Fütterung zum Anlocken von Tieren oder skurrile Vorstellungen mit Alligatoren (s. Foto) etc.
  • Keine Pferdekutschen in Großstädten nutzen
  • Beim Schnorcheln und Tauchen darauf achten, dass Korallen nicht beschädigt werden
  • Normale Sonnencremes bilden ein Öl-/Schmierfilm auf dem Wasser, der den Meerestieren und Korallen schadet – daher am besten biologisch abbaubaren Sonnenschutz kaufen (z. B. Lavera) oder beim Schnorcheln T-Shirt tragen
  • Straßenkünstlern mit Äffchen und Hunden kein Geld geben
  • Einschreiten, wenn Kinder oder Jugendliche Straßenhunde oder Katzen schlagen, mit Steinen bewerfen o. ä.

Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, wie sehr die eigene Sensationsgier über dem Tierschutz steht; man sollte sich nur darüber im Klaren sein, dass man auch als (zahlende) Einzelperson dazu beiträgt, dass die Institution oder Tour weiterhin bestehen bleibt und ihre Unternehmungen vielleicht sogar noch erweitert.

 

4. Müll

müll NachhaltigkeitAls Gast in einem Land sollte man so wenig Abfall produzieren wie nur möglich – auch, wenn es dort vielleicht ohnehin schon vor Müll wimmelt. Dass man Papier- oder Plastik-Reste sowie Kaugummis und Zigarettenstummel nicht einfach auf den Boden fallen lässt, dürfte selbstverständlich sein – egal, wo man sich gerade befindet. Auch Batterien sollte man wieder mit nach Hause nehmen, wenn man sie im Reiseland nicht fachgerecht entsorgen kann. Im Grunde gilt: Verlasse einen Ort immer so, wie du ihn vorgefunden hast (oder besser)!

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt: Hygieneartikel wie Tampons, Feuchttücher, Wattestäbchen und -pads, Medikamente, Zahnseide, Kondome, Binden, Flüssigkeiten, Haare usw. gehören NIE in die Toilette und das gilt überall auf dieser Welt! Nicht nur, weil manches die Rohre verstopfen könnte, sondern weil vieles davon selbst in den Kläranlagen nicht vollständig entfernt werden kann und sich am Ende wieder in dem Leitungswasser befindet, das wir selber nutzen! In eine Toilette gehört daher ausschließlich WC-Papier und selbst das ist in verschiedenen Ländern untersagt bzw. unerwünscht (Teile Asiens und Mittel-/Südamerika), woran man sich ebenfalls halten sollte.

Während wir uns zu Hause immerhin bemühen, Plastiktüten und -verpackungen zu vermeiden, hinken manche Länder diesbezüglich um Lichtjahre hinterher. Besonders in Asien und Südamerika werden Lebensmittel an der Supermarkt-Kasse völlig unnötig gleich auf mehrere Plastiktüten verteilt. Am besten nimmt man einen kleinen Beutel mit (gibt es faltbar in Kleinstgröße als Schlüsselanhänger) oder packt die Sachen einfach in seinen Rucksack. Alternativ kauft man direkt beim lokalen Händler bzw. am Markt-Stand. Ratgeber zum Thema Plastik und Umwelt gibt es hier.

 

5. Trinkgeld

trinkgeld reisenEin etwas schwieriges Thema, mit dem man sich dennoch unbedingt beschäftigen sollte, denn mit seinem eigenen Fehlverhalten kann man durchaus Schaden anrichten. Leider wird der Umgang mit Trinkgeld in fast jedem Land anders geregelt, weshalb es keine pauschale Leitlinie für das Tipping gibt.

Das größte Problem liegt darin, dass viele Touristen aus der Urlaubslaune heraus viel zu viel Trinkgeld geben, nicht auf die Preise der Rechnung achten oder z. B. noch 10% oben drauf schlagen, obwohl die Service-Charge bereits im Betrag enthalten war. Die Tatsache, dass Einheimische merken, wie locker das Geld in den Hosentaschen ihrer Gäste zu sitzen scheint, hat dauerhaft die unschöne Konsequenz für alle Reisenden, dass zum einen die lokalen Preise weiter steigen und zum anderen die nervigen Betrügereien, Abzocke und Tricks ständig zunehmen. In manchen Ländern fühlt man sich dann einfach nur noch als Geldsack und nicht mehr als Mensch, was einer Reise einen bitteren Beigeschmack verleihen kann.

Daher auf Reisen von Anfang an bitte immer folgende Regeln beachten:

  • Sich gleich zu Beginn der Reise über den Wert der Währung bewusst sein; hierfür gibt es Apps, die auch offline nutzbar sind (z. B. eCurrency)
  • Im Reiseführer nachlesen, wie das mit dem Trinkgeld im Reiseland gehandhabt wird. Wenn z. B. 5-10% angegeben werden, müssen es nicht immer 10% sein!
  • Die Einstellung ändern: Was uns manchmal wenig erscheint, ist im Reiseland vielleicht ein Vermögen. Daher immer nur im Verhältnis zahlen und nicht das, was aus unserer Sicht in Deutschland oder Europa normal wäre!
  • Sich von Taxi- oder Busfahrern nie zeitlich unter Druck setzen lassen (beliebte Masche, um den Preisvergleich zu unterbinden)
  • Immer die Rechnung checken, sich Preise auf der Speisekarte merken und das Rückgeld zählen
  • In Ländern, in denen Handeln zum Tagesgeschäft gehört, erstmal mehrere Verhandlungen zu einem Preis durchführen und erst dann den günstigsten Anbieter wählen
  • Wenn ein Service schlecht war, auf jeden Fall von Trinkgeld absehen! Wer Gutes leistet, sollte das im Positiven ebenso zu spüren bekommen wie jemand, der eine schlechte Leistung erbringt.
  • Auch verhandeln, wenn man keine Lust dazu hat! Viele wissen, dass wir uns in unserem Urlaub nicht stressen wollen und stellen auf stur, um an ihr Geld zu kommen.
  • Bei der Agentur beschweren, wenn eine Tour zu kurz, schlecht oder anders war als versprochen; ggf. einen Teil des Geldes zurückverlangen.
  • Wenn man nachweislich böswillig betrogen wurde, sollte man das z. B. in einer Bewertung bei Tripadvisor sachlich vortragen; damit hilft man anderen Reisenden!

 

6. Souvenirs

Souvenirs beachten reisenViele Reisende möchten gerne Erinnerungen aus dem Urlaubsland mit nach Hause nehmen, entweder für sich selbst, für Freunde oder Familienmitglieder. Auch hier ist es meist die gute Urlaubslaune und die mangelnde Auseinandersetzung mit dem Reiseland, die viele Reisende zu Käufen verleiten, die insbesondere gegen den Tier- und Artenschutz verstoßen. Generell sollte man weder zu Hause noch unterwegs Produkte kaufen, die aus bedrohten Tier- oder Pflanzenarten bestehen: Schmuck aus Korallen, Schildpatt, Elfenbein oder Accessoires aus Reptilleder oder Pelz. Auch die großen Muscheln müssen für das Souvenir-Regal ihr Leben lassen. Eine ausführliche Liste hat der WWF hier zusammengestellt.

Ein weiteres Problem ist oftmals, dass uns Antiquitäten, Schmuck oder andere Dinge als hochwertig und einzigartig angepriesen werden, die allerdings in Wirklichkeit billige China-Ware darstellen. Oder es werden Produkte von Locals als „handgemacht“ deklariert, die uns das Gefühl vermitteln sollen, dass wir mit unserem Kauf die Community unterstützen. Am Ende findet man dann aber doch versteckt das kleine Etikett mit dem Vermerk „Made in China“. Es ist nicht immer ganz einfach zu durchschauen, ob man mit seinem Kauf am Ende nun wirklich richtig oder daneben liegt.

Am besten fragt man daher einen Einheimischen seines Vertrauens nach einer guten Empfehlung oder den versierten Reiseleiter, sofern man in einer Gruppe reisen sollte. Mit Tier- und Artenschutz kennen sich viele allerdings auch nicht aus, weshalb man daher im Zweifel besser die Finger davon lassen sollte. Wer unbedingt eine Erinnerung aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte den Kauf besser bei einem lokalen Geschäft vornehmen als z. B. in einem großen Shop am Flughafen, wo das entsprechende Produkt ohnehin viel teurer ist.

 

7. Nahrungsmittel

Essen auf ReisenEssen ist nicht nur ein Grundbedürfnis, sondern insbesondere auf Reisen eines der schönen Ereignisse am Tag. Gerade in anderen Kulturen reizen fremdartige Gerichte, spannende Gewürze und andere kulinarische Experimente. Dazu gehören leider auch häufig Tiere, die zu den bedrohten Tierarten gehören und das sollte man auf jeden Fall vermeiden.

Diese Tiere sollte man zu Hause wie auf Reisen nicht essen:

  • Roter Thunfisch und Hai (z. B. Artikel)
  • Krokodil und Schildkröte
  • Affe (z. B. Artikel)
  • Des Weiteren sollte man auf alles verzichten, bei dem Tiere vor dem Verzehr gequält (z. B. Artikel) oder sogar lebend gegessen werden! (z. B. Artikel oder hier)
  • Natürlich kann man sich generell darüber unterhalten, ob der Verzehr von Fleisch unter ethischen Gesichtspunkten überhaupt vertretbar ist, aber das würde hier den Rahmen sprengen.

Wer sich im Reiseland selbst verpflegen möchte, sollte regionale Produkte kaufen und das am besten beim lokalen Händler als im hiesigen Supermarkt. Auch das Essen der Garküche oder im kleinen Restaurant um die Ecke schmeckt meist wesentlich besser als in der großen Kette; gleichzeitig unterstützt man damit die Einheimischen. Sinnvoller Weise nimmt man prophylaktisch ein Set Besteck (oder Stäbchen) für das Essen im Zimmer mit, statt sich unterwegs Plastikbesteck oder andere Einwegartikel zu besorgen. Gleiches gilt für Getränke: Wer sich eine Trinkflasche mitnimmt, kann den Kauf von Plastikflaschen und Dosen vermeiden oder zumindest reduzieren.

 

8. Unterkünfte

Hotels NachhaltigkeitViele Urlauber möchten es sich auf ihrer Reise so schön wie nur möglich machen und dazu gehört natürlich auch das Hotel. Hierbei sollte man bedenken, dass man einen besseren Beitrag leistet, wenn man eine familiär geführte Unterkunft bucht als ein Zimmer einer großen Hotelkette. Privatunterkünfte, die es z. B. als ganze Wohnung zu mieten gibt, erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit und sind meines Erachtens eine schönere Alternative als das anonyme Hotel, zumal man in direktem Kontakt mit  Einheimischen steht und gleich viele Tipps und Ratschläge aus erster Hand erhält. Homestays sind übrigens ebenfalls eine schöne und authentische Erfahrung und kann ich gerade in Entwicklungsländern empfehlen. Sie bieten nochmals einen etwas intensiveren Einblick in das reale Leben der Einheimischen und bringen einem die Kultur des jeweiligen Landes näher.

Genauso, wie man den Verbrauch von Wasser (s. Punkt 2) im Hotel maximal reduzieren sollte, gilt das Gleiche für Strom. Daher sollten Klimaanlage, Ventilator, Licht und sonstige Elektrogeräte immer ausgeschaltet sein, wenn man nicht im Zimmer ist. Unabhängig davon, dass der Gebrauch von Klimaanlagen schädlich für die Gesundheit ist, kann man meines Erachtens problemlos ohne dieses Feature leben (gilt auch für das Auto). Ebenso muss der leere und unbenutzte Kühlschrank nicht laufen. Richtiges oder besseres ökologisches Verhalten im Reiseland kann man z. B. sehr gut in Eco-Resorts lernen, die leider oft nicht ganz günstig sind. In Bezug auf sein eigenes Verhalten im Zimmer sollte man bedenken, dass je mehr Schmutz man verursacht, umso mehr Wasser wieder für die Reinigung verwendet werden muss. Bitte die Denkweise ablegen »Wenn ich schon dafür bezahle, dann will ich mich auch verhalten können, wie ich will!«

 

9. Betteln

Betteln Worauf achtenDen Umgang mit armen und bettelnden Menschen im Reiseland empfinde ich nach wie vor als extrem schwierig. Man würde vielleicht gerne etwas Gutes tun, weiß aber nicht genau wie und ob die bettelnde Person wirklich Hilfe braucht. Man hört immer wieder von Betrügern, die das Betteln als einfache Gelegenheit sehen, um dem Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen, und kann in einem fremden Land die jeweilige Situation nur schwer einschätzen. Worauf man auf Reisen unbedingt achten sollte, wenn man sich engagieren möchte:

  • Bettelnde Kinder: Wenn man Kindern Geld gibt, hält es sie möglicherweise davon ab, zur Schule zu gehen. Wenn die Familie andererseits zu arm ist, kann das Kind auch keine Schule besuchen. Daher ist es sinnvoller, wenn man eine Spende an ein qualifiziertes Kinderschutzprojekt oder an die betreffende Schule tätigt. Für letztere kann man z. B. Hefte und Bleistifte besorgen und dort abgeben. Der Kauf von Bonbons und sonstigen Süßigkeiten ist ebenfalls nicht zu empfehlen, da das Zähneputzen in vielen Ländern kein Standard ist (viele Kinder besitzen keine Zahnbürste). Ebenso der Frage nach Kugelschreibern sollte man auf keinen Fall nachkommen, da viele Kinder die Kugelschreiberminen schnüffeln! Daher: So unmenschlich es klingen mag – bettelnden Kindern sollte man weder Geld geben noch etwas abkaufen.
  • Waisenhäuser: Wer denkt, dass er mit seinem ein- oder mehrmaligen Besuch in einem Waisenhaus und einem Sack voller Geschenke etwas Gutes tut, liegt falsch. In manchen Childrens Homes geht es zu wie im Taubenschlag und die vielen fremden Besucher machen daraus eher eine Art Zoo als dass dabei wirklich ein positiver Effekt erzielt wird. Selbst, wenn man häufiger vorbeischaut und die Kinder einen als Bezugsperson identifizieren, ist es danach umso schmerzhafter, dass diese Person irgendwann plötzlich nicht mehr da ist. Ein anderes Problem ist, dass in manchen Ländern aus dem Waisenhaus ein Geschäft gemacht wird. Illegale Waisenhäuser nehmen Kinder von der Straße auf oder übernehmen sie von den Eltern und laden Touristen ein, um sich an deren Spenden zu bereichern (s. Artikel). Wer etwas Gutes tun möchte, sollte daher besser an eine Hilfsorganisation spenden.
  • Bettelnde Frauen mit Kindern: In manchen Ländern wird man häufig von Müttern mit kleinen Kindern auf dem Arm angesprochen, dass sie kein Geld wollen, sondern nur etwas Milch bzw. Milchpulver für ihr Kind. Hierbei handelt es sich jedoch nur um einen nicht ungeschickten Vorwand, denn entweder wird das in Empfang genommene Geld nicht für die Milch verwendet oder die Milch wird weiterverkauft. Es hilft also nicht, wenn man die Milch selber oder mit dieser Frau zusammen kauft.
  • Bettler vor Supermärkten: Ob jemand wirklich hilfsbedürftig ist oder nicht, können wir nicht bzw. nur schwer abschätzen. Auch wissen wir nicht, ob unsere Spende gleich in Drogen bzw. Alkohol gesteckt wird und damit sogar kontraproduktiv war. Daher halte ich es immer für eine bessere Alternative, der Person statt Geld etwas Essbares oder eine Flasche Wasser aus dem Supermarkt mitzubringen. Das ist besser als nichts, man hat zur Unterstützung beigetragen und der Einsatz war im Falle eines Falles kein zu großes Opfer.
  • Kranke und Versehrte: Jeder kennt den Anblick von Menschen, denen Arme oder Beine fehlen oder extreme Hautveränderungen oder anderweitige sichtbare, körperliche Beschwerden vorweisen. Hier sollte man bedenken, dass es in in den meisten Entwicklungsländern kein funktionierendes Sozialsystem gibt, d. h. es existiert keine gesetzliche Krankenversicherung und es muss für eine Behandlung beim Arzt oder im Krankenhaus Bares auf den Tisch gelegt werden. Aus meiner Sicht kann eine kleine Geldspende hier nicht zwingend fehl am Platz sein, denn selbst wenn sich diese Person durch das Betteln bereichern würde, hat sie immer noch mit einer schlimmen Beeinträchtigung zu leben und das kann kein Geld der Welt aufwerten. 
  • Straßenkünstler: Es fällt immer leichter, jemandem etwas zu geben, der auch eine Leistung erbringt oder einen anderen Gegenwert anbietet. Weniger schön sind dabei wiederum oft die Musiker und Vortragenden, die eine Geldgabe als selbstverständlich erachten. Es gibt dennoch viele tolle Straßenkünstler und warum nicht ein Souvenir in Form einer CD mitnehmen? Damit unterstützt man jemanden direkt vor Ort und hat gleichzeitig für sich selbst eine schöne Urlaubserinnerung.

Wie bei der Thematik Trinkgeld kommt es generell darauf an, Geld bewusst zu spenden. Je willkürlicher wir unser Geld verteilen, umso mehr wird sich das Betteln als einfache Geldquelle etablieren und macht die Unterscheidung zwischen Notleidendem und Nutznießer für uns immer schwieriger. Und darunter leidet letzten Endes derjenige, der auf Spenden wirklich angewiesen ist! Vorsicht sollte immer geboten sein, wenn uns jemand mit offensiver Gesprächsführung um Geld bittet.

 

10. Teilen

PicturePunkte, die auf Reisen meines Erachtens noch deutlich verbesserungswürdig sind: Mitdenken, Mithelfen, Teilen! Oder anders gesagt: Sozialkompetenz. Wir wachsen in einer Wegwerf-Gesellschaft auf und lernen nicht mehr, für andere mitzudenken, denn unserem Nächsten geht es schließlich ähnlich gut wie uns auch. So werfen wir vieles unachtsam auf den Müll oder (noch schlimmer) wollen nicht, dass sich andere an oder durch uns in irgendeiner Form bereichern könnten.

Auf Reisen kann man eigentlich so vieles teilen, sei es die Unterkunft, das Taxi, seinen Tisch im Restaurant, das Essen oder auch nur die gemachten Erfahrungen unterwegs. Obwohl wir so viel haben und im Überschuss leben, möchten wir aber oft eigentlich keine Einschränkungen in Kauf nehmen. Was wir bezahlen, soll auch uns zu Gute kommen – eigentlich eine ziemlich traurige Einstellung. Und dann überrascht es andererseits, dass gerade die Menschen, die ganz wenig haben, umso mehr bereit sind zu geben.

In vielen Ländern dieser Erde sind die Menschen wesentlich ärmer als bei uns und dort ist man dankbar für ein ausrangiertes Kleidungsstück, Handtuch oder sonstiges Accessoire. Es schadet nicht, wenn man die viel zu große Portion seines Essens in ein Doggy Bag packen lässt und dem alten, bettelnden Mann vor dem Supermarkt in die Hand drückt. Ich für meinen Teil glaube fest daran, dass man das – was man gibt – auch wieder zurück bekommt. Man sollte sich nicht scheuen, unterwegs andere Reisende anzusprechen, wenn sie sich falsch verhalten – viele sind für diese Informationen dankbar.

Es liegt an jedem Einzelnen von uns, die kleinen und großen Betrüger auf Reisen ein wenig zu erziehen, sofern möglich. Jedes Mal, wenn solch eine Person ungerechtfertigt zu viel Geld von uns bekommt, wird diese darin bestätigt, dass diese Vorgehensweise funktioniert. Ja, es ist nervig, aber man sollte es als positiven Lerneffekt für sich selber sehen, denn diese Art von Auseinandersetzungen stellen eine gute Übung in Sachen Kommunikation und Konflikt-Bewältigung dar. Grundsätzlich sollte aber immer gelten: Trinkgeld bewusst einsetzen, egal wie viel Geld man besitzt.

* * *

Man könnte diese Liste wahrscheinlich unendlich weiterführen. Ich selbst halte mich nicht für einen Weltverbesserer, aber es gibt meines Erachtens viele Punkte, mit denen man mit etwas Rücksichtnahme und Achtsamkeit zu einem besseren Menschen und Reisenden werden kann sowie seinen ökologischen Fußabdruck in der Welt so klein wie möglich hält.

Man muss nicht alles besitzen, anfassen oder mitnehmen, was man unterwegs zu Gesicht bekommt. Und nur, weil es vermeintlich alle machen, heißt das noch lange nicht, dass das auch wirklich richtig ist! Wir leben heute in einer so schnellen Welt, dass wir zwangsläufig meist einfach dem Strom folgen statt uns unser eigenes Bild zu machen. Aber jeder Einzelne trägt Verantwortung und kann dabei helfen, etwas zu verändern.


Weitere Links und Infos zum Thema Umweltbewusstsein, nachhaltiges Reisen, Tierschutz und traveling green:

 

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46 Kommentare

  • Antworten
    Mathias von UNDERWAYGS
    22. März 2015 um 5:56

    Vielen Dak für die tollen und ausführlichen Tipps, Ute! Einiges werde ich bei meinen nächsten Reisen mit Sicherheit geanuer überdenken ;-)
    Viele Grüße
    Mathias – underwaygs.com

    • Antworten
      Ute
      22. März 2015 um 6:43

      Hi Mathias, sehr gerne! Viele Grüße, Ute

  • Antworten
    Marc
    22. März 2015 um 12:18

    Interessanter Artikel!
    Was ich in Südafrika gelernt habe: Keine Tierbabys streicheln, besonders nicht Tiger, Löwen und sowas.
    Immer wenn ich bei Facebook Fotos von Freunden sehe die neben riesigen Raubkatzen posieren die seltsamerweise immer schlafen, möchte ich am liebsten einen bösen Kommentar darunter hinterlassen.
    Wer dazu mehr lesen möchte: ‚Kevin Richardson‘ googleln –> #savehabitat
    Tripadvisor ist in Nordamerika weit verbreitet und wird von den Leuten dort oft zur Recherche genutzt. Das mekt man in den meisten Urlaubsländern dann als Europäer daran, dass jedes Café und jeder Shop den 5-Sterne Zettel im Rahmen irgendwo an der Wand hat.
    Liebe Grüße aus Reykjavík!

    • Antworten
      Ute
      22. März 2015 um 13:01

      Hey Marc,
      vielen Dank für die Ergänzung! Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht so genau, wo dieses „Anfassen-wollen-Syndrom“ herkommt, aber ich kann mich inzwischen zusammenreißen :)
      Viele Grüße an diese schöne Stadt, auch wenn ich gerade wettertechnisch nicht mir dir tauschen möchte…
      Ute

  • Antworten
    Nils von SonneStrandMeer
    22. März 2015 um 14:16

    Hallo Ute,
    da ist so viel wahres dran. Leider kenne ich viele Leute, die im Urlaub wie ausgewechselt sind, was die Sache mit dem Müll angeht. Hauptsache ich kann meinen Urlaub genießen, da spielt es auch keine Rolle, wo der Müll im Anschluss landet, bzw. wie er verarbeitet wird. Das ist leider schade, weil es kommt auf irgendeinem Weg wieder zurück zu uns, und wenn nur in den Fischen, die das Plastik essen.
    Ein weiterer Teil aus deinen Tipps ist die artgerechte Haltung von Tieren. Hier kann ich Leute nicht verstehen, die hier noch sagen, was ist das für eine Tierquälerei mit den Delfinen im Ausland und dann in Ihrem Urlaubsland in ein Käfig mit Delfinen steigen, vielleicht noch mit Sonnenmilch und dem Delfin dann streicheln, oder noch besser sich von Ihm ziehen lassen. Aber das schlimmste ist wenn diese Leute den Delfinen dann oben auf Ihr Blasrohr drücken, oder dieses gar zuhalten. Dieses dient zum Luftholen und ist kein Spielzeug.
    Das wollte ich mal loswerden, weil es gut zu Deinem Bericht passt.
    Viele Grüße Nils

    • Antworten
      Ute
      23. März 2015 um 15:42

      Hi Nils,
      das mit dem Müll gilt leider nicht nur für das Ausland… bei mir in Köln z. B. bin ich immer wieder schockiert, dass so viele Menschen ihren kompletten Grill-Kram am Strandufer des Rheins liegen lassen. Keine Ahnung, woher diese „Mentalität“ kommt, aber es ist einfach traurig. Danke für deine Unterstützung und viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Misses_Hippie
    23. März 2015 um 2:00

    Hallo Ute.
    Das ist ein toller Beitrag, der ganz und gar ins Schwarze trifft.
    Umweltschutz liegt mir ser am Herzen, deshalb werde ich deinen Beitrag auf meiner Homepage teilen.
    Lieben sonnige Grüße!!

    • Antworten
      Ute
      23. März 2015 um 15:47

      Vielen lieben Dank für die Weiterempfehlung! Finde es toll, dass du über das Thema plastikfreies Leben blogst – ich versuche es auch und muss ständig feststellen, wie schwer das ist (aber nicht unmöglich).
      Liebe Grüße zurück
      Ute

  • Antworten
    Sabrina
    23. März 2015 um 5:01

    Super und notwendiger Artikel Ute. Finde ich toll, dass du dir auch darum Gedanken machst und es in die Online Welt hinaus trägst.
    Gerade das Halten von Wildtieren oder der unbedachte Umgang mit Fleisch als Nahrung sind für mich interessante aber auch schwierige Themen.
    Aber auch die Trinkwasserversorgung ist etwas, über das ich mir hier in Deutschland recht wenig Gedanken mache (ich bin zwar sparsam aber zweifle die Verfügbarkeit so gut wie nie an.)
    Habe auch erst gestern wieder gehört, dass einige Faserreste vom Toilettenpapier gern wieder zurück in den Trinkwasserkreislauf kommen.
    Hab‘ mich in Portugal zwar sehr darüber gewundert, dass das Toilettenpapier dort extra in einen Mülleimer entsorgt werden muss, kann das aber nun voll nachvollziehen.
    Liebe Grüße,
    Sabrina

    • Antworten
      Ute
      23. März 2015 um 15:53

      Hallo liebe Sabrina,
      Danke für deine Ergänzungen! Viel schlimmer als die Rückstände von WC-Papier finde ich eigentlich die Tatsache, dass in die Toilette oder Waschbecken entsorgte Medikamente teilweise nicht rückstandslos in den Kläranlagen entsorgt werden können und sich somit wieder in unserer Leitung befinden!
      Wünsche dir eine schöne Woche und viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Nicole
    23. März 2015 um 16:08

    Klasse Zusammenstellung! Vieles davon beherzige ich auf Reisen und ebenso zu Hause, aber es ist immer schön, an das ein oder andere noch mal wieder erinnert zu werden.

    • Antworten
      Ute
      24. März 2015 um 19:40

      Hallo liebe Nicole,
      ich habe bei der Recherche zu einigen Punkten auch noch einiges dazu gelernt. Freut mich, dank dir!
      Viele liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Anna
    29. März 2015 um 13:25

    Hallo Ute!
    Vielen Dank für die tolle Zusammenstellung :)
    Besonders spannend finde ich den Punkt Trinkgeld. Ich habe mich selbst in letzter Zeit etwas intensiver mit den Themen Trinkgeld und Touristenpreise beschäftigt. Was ich dazu gerne noch anmerken würde: Zu viel geben bringt nicht nur eine unschöne Konsequenz für alle Reisenden mit sich, sondern leider auch für die Wirtschaft des jeweiligen (Entwicklungs-)Landes. Wenn bekannt ist, dass man im Tourismussektor ein Vielfaches dessen verdienen kann als beispielsweise als Arzt, dann werden die allermeisten Familien ihre Kinder dazu anhalten, im Tourismussektor Fuß zu fassen – anstatt sie zum Beispiel für ein teures Studium zu begeistern. Wer will dann noch Arzt werden? Oder Lehrer? Ist zwar jetzt ein bisschen kurz gefasst, aber ich denke du verstehst was ich meine :)
    Liebe Grüße!
    Anna

    • Antworten
      Ute
      30. März 2015 um 5:02

      Hallo liebe Anna,
      vielen Dank für deinen Beitrag, das ist natürlich auch ein Argument!
      Viele Grüße!
      Ute

  • Antworten
    StyleTrend
    30. März 2015 um 6:12

    Danke für die Zusammenfassung der 10 wichtigen Tipps. Wenn man auf Reise an diesen Verhaltensregeln hält, kann nicht mehr schief gehen. Daneben soll man noch die landesspezifischen Gepflogenheiten beachten, um nicht gleich ins Fettnäpfchen zu treten

    • Antworten
      Ute
      1. April 2015 um 1:27

      Das stimmt! Vielen Dank für deine Meinung!

  • Antworten
    Franziska
    31. März 2015 um 6:27

    Danke, das du dieses wichtige Thema so ausführlich beschreibst! Ich muss da gerade an eine Anekdote von einer Freundin denken. Sie war in Asien tauchen und im Wasser wimmelte es von Plastikmüll. Während die anderen Touristen den Müll beim Tauchen einfach zur Seite schoben, hat sie alles was sie greifen konnte mit aus dem Wasser geholt. Das fand ich echt toll von ihr. Zu oft blendet man als Tourist alles Negative aus, weil man eine schöne Zeit haben will, dabei schadet es nicht, auch mal zu helfen, gerade dann wenn es nicht mal Umstände macht. Immerhin sind wir auch als Touristen Bewohner dieser Erde und sollten die ganze Welt als unser Zuhause betrachten, auch wenn das Ausland manchmal eher wie eine fremde Welt scheint.

    • Antworten
      Ute
      3. April 2015 um 14:28

      Hallo Franziska,
      sehr schön beschrieben, vielen Dank! Es wäre wirklich wünschenswert, wenn mehr Menschen auch andernorts bzw. im Ausland mit gutem Beispiel vorangehen würden.
      Viele liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Mia
    31. März 2015 um 15:04

    Nachhaltig zu reisen ist wichtiger dennje. Es gibt noch so viele weitere wichtige Punkte, die man hätte aufführen können. Einige Hotels (z.B. auf http://www.greenpearls.com/de/ vorgestellt) bieten ihren Gästen die Möglichkeit, Nachhaltigkeit hautnah zu erleben – z.B. über lokale Projekte und Ähnliches. Wer etwas mehr Bewusstsein aufbringt, kann schon eine ganze Menge bewegen.

    • Antworten
      Ute
      3. April 2015 um 14:29

      Hi Mia,
      das sehe ich auch so, Danke für die ergänzenden Tipps!
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Ilona
    2. April 2015 um 4:09

    wow, das mit dem Minenschnüffeln war mir völlig neu O.O Ich dachte wirklich, ein Kuli ist ja nix schlimmes und den könnte man durchaus hergeben.
    bei den Versehrten und Behinderten, die man so häufig betteln sieht, kommt ja noch dazu, dass – v.a. hier in Europa – sie ja durchaus von anderen zur Bereicherung „verwendet“ werden. Vor meinem ehemaligen Arbeitsplatz saß immer so ein Mann, der wurde früh dort abgestellt, abends dort abgeholt. Sonst saß er den ganzen Tag dort fest, egal wie kalt oder warm es war. Wir haben ihm dann immer Essen oder Trinken rausgebracht, auch einmal die Polizei darauf hingewiesen. Naja, er saß noch länger da. :-/

    • Antworten
      Ute
      3. April 2015 um 14:47

      Hallo liebe Ilona,
      traurig, da weiß man gar nicht, was man sagen soll…
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Sascha
    3. April 2015 um 6:25

    Das ist ein Thema das mir auch besonders am Herzen liegen. Der Massentourismus hat schon so viel Zerstört. Frühere Paradiese sind jetzt nur noch Betonlandschaften. Das muss irgendwann auch mal eine Ende haben. Wir haben nur die eine Erde.

    • Antworten
      Ute
      18. April 2015 um 2:02

      Hi Sascha,
      freut mich sehr, vielen Dank! Ich glaube nicht, dass es da mal ein „Ende“ geben wird, aber man kann wenigstens etwas tun und dem Ganzen etwas entgegenwirken.
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Sabrina von today is
    3. April 2015 um 16:52

    Was für ein guter Post. Ich sehe das ganz genauso. Man kann immer etwas tun. Man muss nur irgendwo anfangen. Diese Einstellung, dass man als Einzelner nichts anrichten kann ist wirklich frustrierend. Das ist ähnlich, wie dieses Schwarz-Weiss-Denken, das manche an den Tag legen. Entweder man macht alles richtig oder garnichts. Ich denke es ist einfach wichtig, dass jeder erst mal ein Bewusstsein dafür entwickelt und ein bisschen achtsamer ist!

    • Antworten
      Ute
      18. April 2015 um 2:00

      Hallo liebe Sabrina,
      vielen Dank für deine Unterstützung! Ich weiß auch nicht so genau, woher dieses Denken kommt, das mich manchmal selbst in Situationen überrascht. Aber wie du schon sagst: Wenn man das Bewusstsein entwickelt, ist schon der erste Schritt getan ;)
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Francis von my-road.de
    6. April 2015 um 12:40

    Respekt Ute! Das ist ein sehr umfangreicher Artikel zu einem wichtigen Thema geworden. Das wollten wir bei uns auch aufgreifen; nun haben wir deinen Beitrag auf unserer Facebook-Seite geteilt.
    Was ich immer schwierig finde, ist der Umgang mit den Locals, wenn die sich nicht an diese Dinge halten. Letzte Woche sind wir zum Beispiel mit einem Bus durch ein Tiger-Schutzgebiet gefahren. Natürlich haben mehrere Inder ihren Müll einfach aus dem Fenster geworfen, obwohl es genug Hinweisschilder gab, dass man die Umwelt sauber halten soll. Wie gehst du mit solchen Situationen um?
    Beste Grüße aus dem sonst sehr wundervollen Indien,
    Francis

    • Antworten
      Ute
      18. April 2015 um 2:06

      Hallo Francis,
      vielen Dank für’s Teilen, freut mich sehr! Ich finde Situationen wie von dir beschrieben auch recht problematisch, denn meist kann man Menschen mit solch einem Verhalten selten umstimmen bzw. eines Besseren belehren. Aber einen Versuch ist es immer wert, wie ich finde. Manche wissen es auch nicht besser und sind für Hinweise dankbar. Generell würde ich es aber immer als freundliche Hilfestellung formulieren und nicht als Vorwurf, denn das bringt in der Regel überhaupt nichts.
      Viele Grüße in eines meiner Lieblingsländer!!
      Ute

  • Antworten
    Sebastian
    18. April 2015 um 13:37

    Hallo Ute,
    ich bin eben erst auf deinem Blog gelandet. Beim lesen dieses Beitrags – den ich übrigens sehr gelungen finde – ist mir ein „Knackpunkt“ aufgefallen.
    Und das relativ am Anfang. Du schriebst …“Wer auf den Flug nicht verzichten kann, hat die Möglichkeit, den CO2-Ausstoß zu neutralisieren, indem er sich mittels einer Spende an Klimaschutzprojekten beteiligt (z. B. myclimate oder Atmosfair). “
    Da gibt’s gleich drei Dinge, die mir durch den Kopf schossen. Erstmal: Man neutralisiert damit seinen CO2-Ausstoß nicht. Es ist der Versuch ein Unheil dadurch ungeschehen zu machen, indem man etwas gutes tut. Etwas gutes Tun ist natürlich toll – also gerne spenden – aber dadurch verschwindet der CO2-Ausstoß nicht, die Schäden für die Umwelt bleiben. Die Spende erscheint mir da ehr Gewissenserleichterung als Lösung zu sein.
    Das bringt mich zum nächsten. Man kann IMMER auf einen Flug verzichten. Was uns davon abhält ist gewöhnlich Bequemlichkeit. Klar, wer übers Wochenende nach Mallorca oder für den drei Wochen Urlaub in die USA will kommt da nicht drumrum. Doch die Frage fängt eigentlich schon früher an: Muss ich da hin? Für kurze Urlaube haben wir in Europa viele spannende, gut erreichbare Ziele.
    Damit will ich keineswegs Reisen in die Ferne verteufeln – vollstes Verständnis, wenn es einen dahin zieht. Doch sollte man sich zunächst einmal diese Frage genau stellen.
    Und etwas, das mir eigentlich noch wichtiger ist:
    Wenn man Zeit hat – also als Langzeitreisender – gibt es wirklich IMMER eine Alternative zum fliegen. Man kann auf Booten mitfahren. Zum einen gibt es einige Möglichkeiten auf Frachtdampfern unter zu kommen. Die sind zwar auch nicht gerade toll für die Umwelt, doch ist das ähnlich wie Trampen. Den Ausstoß gibt’s so oder so. Denn diese Schiffe fahren, anders als Kreuzfahrtschiffe, nicht zwecks Passagierbeförderung sondern um Güter über große Strecken, ganze Ozeane zu transportieren.
    Zum anderen segeln jedes Jahr etliche Menschen um die Welt. Das konzentriert sich zwar auf die sogenannte Barfußroute, also in den Tropen (größtenteils). Aber es gibt auch immer ein paar, die abseits dieses Weges segeln. Und wenn ich mir Reiseblogs so ansehe scheint es mir, als lägen viele der begehrten Ziele doch so erreichbar…
    Dies ist sicher nicht jedermanns Sache. Trotzdem finde ich, das es wenigstens eine Überlegung wert sein sollte.
    Es gibt immer wieder Angebote zum mitsegeln, auch wenn man keine Vorkenntnisse besitzt – und das ist keineswegs teurer als zu fliegen.
    Letztlich muss jeder für sich selbst den richtigen Weg finden. Es gibt nicht die perfekte Lösung. Trotzdem sehe ich zumindest an diesem einen Punkt verbesserungspotential an deiner Liste.
    Ansonsten fand ich den Artikel sehr interessant. Wir alle, egal wie kurz oder lang unsere Reise sind, egal wohin es geht, was wir dort machen und wie hoch oder niedrig unsere Ansprüche sind sollten uns Gedanken um unsere Umwelt machen. Viele Menschen fliegen um die Welt um sich Naturwunder anzusehen, verhalten sich aber dabei (oder alleine dadurch? Das muss jeder selbst entscheiden) so, das sie eben diese Wunder zerstören. Wir sind verantwortlich. Alle. Wer sich das nicht bewusst macht, zerstört über kurz oder lang das, was unsere Welt zu einem so faszinierenden Ort macht: Die Natur.
    Grüße,
    Sebastian

    • Antworten
      Ute
      22. April 2015 um 23:10

      Hallo Sebastian,
      vielen Dank, dass du dir so viel Zeit genommen hast. Zu deinen Einwänden:
      Wenn man einen Flug in Anspruch nimmt und spendet, vermindert man dadurch natürlich nicht unmittelbar den CO2-Ausstoß. Aber: Durch die Spende unterstützt man diverse Klimaschutz-Projekte, die den Ausstoß an Treibhausgasen zukünftig vermindern werden, wodurch man also am Ende tatsächlich den CO2-Ausstoß kompensiert. Problem dürfte vielmehr sein, dass die meisten Flugreisenden nicht spenden.
      Deinen Hinweis zum Segeln finde ich interessant, nur fehlen hierzu weitere Informationen (Links, Internetseiten etc.) – ich habe diesbezüglich auf Reisen schon öfter mal nach dieser Alternative geschaut, aber leider immer Fehlanzeige. Vielleicht kannst du noch hilfreiche Webseiten nachreichen?
      Viele Grüße und weiterhin viel Spaß auf hoher See
      Ute

      • Antworten
        Sebastian
        23. April 2015 um 10:45

        Hallo,
        natürlich kann ich das. Zum Segeln HgK: Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten. Wichtig zu wissen ist, das man nicht immer von überall nach überall kommt. Zum Beispiel segel die aller meisten Segler, die diese Strecke segeln, im Dezember, Januar und Februar über den Atlantik. Der Grund ist in dem Fall die Hurikainsaison in der Karibik. Solche Zeitfenster gibt es weltweit. Bei weniger weiten Fahrten werden dann diese Fenster auch schnell größer oder können sogar ganz wegfallen.
        Ist man bereits vor Ort kann man direkt im Yachthafen oder in einer Bar in der Nähe suchen. Es gibt aber auch Websiten, die nichts anderes Machen als Mitsegelmöglichkeiten vermitteln. Häufig ist das dann für ein Wochenendtörn oder ne Woche, es gibt aber auch weitere Strecken. Z.B. https://www.handgegenkoje.de/
        Zu dem Thema ist auch der Blog von Bruder Leichtfuß lesenswert. Er ist bereits über den Atlantik getrampt, also bei anderen mitgesegelt. http://www.bruderleichtfuss.com/segeln/
        Da ich selbst solch eine Reise noch nicht unternommen habe, ist das vielleicht auch eine bessere Informationsquelle.
        Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten so eine Mitsegelgelegenheit zu finden. Google hilft da weiter – Stichwörter wären Mitsegeln und Hand gegen Koje.
        Zum mitfahren auf Frachtschiffen kann ich nicht viel sagen. Ich weis, das es die Möglichkeit gibt, hab mich aufgrund meiner Segelleidenschaft aber nie damit beschäftigt.
        Achja, eines noch: Man braucht dafür nicht, oder nicht immer Segelerfahrung. Natürlich sollte man nicht sofort über den Atlantik segeln. Aber auf dem Weg bis z.B. zu den Kanaren gibt’s ja reichlich Strecke die segelnd zurückgelegt werden kann.
        Grüße,
        Sebastian

  • Antworten
    Florian
    21. April 2015 um 20:28

    Schöner Artikel und gute Aufklärung zum Betteln usw.
    Das Problem mit der Nachhaltigkeit ist, dass es ohne Verzicht letztendlich nicht geht. Im Urlaub will aber niemand verzichten, deswegen passieren da die meisten Nachhaltigkeitssünden.
    Was von CO2 Ausgleich zu halten ist, trifft diese Zeichnung imho ganz gut:
    http://www.flocutus.de/wordpress/wp-content/uploads/poolpinkeln-900×300.png

    • Antworten
      Ute
      22. April 2015 um 23:18

      Hi Florian,
      Danke für deinen Kommentar! Eigentlich müsste man sich gar nicht so extrem einschränken, aber viele haben einfach den Gedanken, dass sie es sich im Urlaub besonders gut gehen lassen und alles mitnehmen müssen, was sich gerade ergibt.
      Leider ist das Problem Nachhaltigkeit bei uns aber nicht nur auf Reisen gegeben, sondern Deutschland selbst gehört zu den zehn Ländern mit dem weltweit größten Gesamtausstoß an CO2, d. h. anstatt von zwei Tonnen pro Kopf pro Jahr verbrauchen wir zehn bis zwölf! Es gibt also noch viel zu verbessern… Toll, dass du dich auch mit dem Thema beschäftigst!
      Viele Grüße ;)
      Ute

      • Antworten
        Florian
        23. April 2015 um 1:55

        Dass Deutschland zu den ganz großen Klimasündern gehört wusste ich gar nicht. Liegt sicher auch daran, dass wir so stark auf Kohlekraft zur Stromerzeugung setzen.
        Ich lese gerade Al Gores Buch: The Future: Six Drivers of Global Change
        Darin geht es neben Globalisierung allgemein auch viel um Ressourcenknappheit, Konsum und Nachhaltigkeit aus globaler Sicht.
        Vielleicht kennst Du’s ja schon, wenn nicht würde es Dir sicher gefallen.

  • Antworten
    Marie Claire
    30. April 2015 um 13:30

    Hallo Ute! Super toll was du da alles erlebst! Einfach nur in den Tag leben. So wichtig!
    Mir geht da eine Frage zu dem Thema Nachhaltig Reisen durch den Kopf. ich denke immer, dass Outdoor Leute und Backpacker auch gleichzeitig über ein enorm hohes Bewusstsein für sich, ihre Umwelt, über ihren Konsum haben. Dem ist aber nicht so, wie ich oftmals feststellen musste. Extrem fragwürdig waren da die Situationen manchmal gewesen. Und jetzt mein Gedanke: Wäre es nicht besser, wenn solche Leute lieber mit einem guten Reiseveranstalter, wo was wie http://www.globetrotter.ch, auf Reisen schickte. Bleibt ja mit so nem Reisebüro ja immer noch ein Abenteuer. Vielleicht hat man weniger Freiheit, aber glaube, dass da besser aufgepasst wird auf Müll oder wie man einen benutzten Ort eben wieder verlässt oder dass eben auf einer Safari die Tierbabies nicht angefasst werden dürfen. Manche Leute brauchen vielleicht doch jemanden, der auf Sie aufpasst. Aber sicherlich lassen sich auch manchmal so grobe Fehler nicht vermeiden. Was denkst du dazu?

    • Antworten
      Ute
      25. Mai 2015 um 14:09

      Hallo Marie Claire,
      vielen Dank für deinen Beitrag. Meines Erachtens liegt das Bewusstsein und die Verantwortung für Umwelt & Co. bei jedem Einzelnen, aber es macht meines Erachtens in der Tat besonders für unerfahrene Reisende Sinn, in einer Gruppe bzw. mit einem erfahrenen Guide unterwegs zu sein, denn vieles weiß man im Ausland einfach nicht. Viele machen sich bei Tiershows oder Souvenirs auch überhaupt keine Gedanken, weil wir es in Deutschland z. B. auch gewohnt sind, dass Verbotenes nicht präsentiert oder verkauft werden darf. Daher Danke für deinen Einwand ;)
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Amel
    24. Mai 2015 um 11:04

    Die Tipps sind ja hervorragend. Vielen Dank dafür! Liebste Grüße aus dem Familienhotel Meran

  • Antworten
    Danni
    28. Mai 2015 um 4:16

    Es ist so verdammt wichtig, zu leben. Und nicht nur die Zeit verstreichen zu lassen, ohne etwas zu erleben. ;) Toll, dass es Menschen wie dich gibt, die das so eindrucksvoll schaffen. :)

    • Antworten
      Ute
      28. Mai 2015 um 14:31

      Liebe Danni,
      vielen Dank für die lieben Worte! Freue mich immer sehr über so schöne Komplimente.
      Alles Liebe!
      Ute

  • Antworten
    Jule
    14. Juni 2015 um 14:30

    Hi Ute,
    Super Artikel und sehr ausführlich. Wir haben gerade unseren Roadtrip in den USA gestartet und da ist gerade das Umweltbewusstsein ein Punkt, an den wir jeden Tag stoßen. Es ist unglaublich wie unterschiedlich das Leben und gerade das Bewusstsein zur Umgebung und zu alltäglichen Dingen wie Autofahren oder Müll ist.
    Man kann sich glaube ich in jedem Land, in das man reist, auf Überraschungen gefasst machen.
    LG
    Jule

    • Antworten
      Ute
      14. Juni 2015 um 17:22

      Hi Jule,
      insbesondere das Thema Müll ist für mich gerade in der letzten Zeit auch ein Phänomen – ich bin auf einer kleinen Insel in Mexiko und obwohl überall riesige Tonnen rumstehen, ist alles zugemüllt und regt mit unglaublich auf. Von den USA habe ich das nicht mehr so stark in Erinnerung, aber generell- verstehen kann ich es nicht!
      Viel Spaß trotzdem noch on the road,
      Ute

  • Antworten
    Charly
    11. Oktober 2015 um 22:25

    Liebe Ute,
    schön, dass du dich nicht scheust, auch die ganz heißen Ideen anzupacken.
    Was mich noch interessiert: wo ist denn dieser super Steand (ganz am Anfang im Artikel) angesiedelt?!
    Man, hab ich Fernweh ;)

    • Antworten
      Ute
      14. Oktober 2015 um 13:07

      Hallo Charly, der Strand ist auf der schönen Isla Holbox in Mexiko – sehr empfehlenswert :) Viele Grüße und Danke!

  • Antworten
    Mrs Globalicious
    16. April 2015 um 3:44

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich noch nie einem Obdachlosen oder Bettler Geld gegeben habe. Ich weiss nicht was und welche Situation sich dahinter verbirgt oder was diese Personen mit dem Geld machen würden. Ich habe auf Reisen schon einiges gesehen, wo Touristen oder gutgläubige Menschen über den Tisch gezogen wurden, daher Spende ich, wenn überhaupt, nur Lebensmittel (kein Alkohol). Diese gehören zum Grundbard eines jeden Menschen und können nie falsch am Platz sein. Egal ob sie weitergegeben oder selbst verzehrt werden.
    Liebe Grüsse,
    Doris
    Mrs Globalicious

    • Antworten
      Ute
      18. April 2015 um 2:10

      Hallo Doris,
      mir geht es in Deutschland oft genauso wie dir, wo man nicht einfach nur um eine kleine Spende gebeten wird, sondern z. B. gleich ein Euro gewünscht wird. In Entwicklungsländern sehe ich das manchmal schon etwas anders, denn da ist bereits sehr wenig ziemlich viel und wie gesagt – es gibt dort nicht die soziale Worst-Case-Unterstützung. Und mir tun ein paar Cent nicht weh. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden ;)
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Alacati surfen
    23. April 2015 um 20:27

    Sehr gute Tipps! Ich wünschte, ich hatte einen Beitrag für jede Art von Reise oder nach Ländern, ist eine sehr gute Idee. So können wir uns Informationen zu Reise-Liebhaber geben könnte! Grüße

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