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Die guten Seiten des Single-Seins

Single Sein Gute Seiten

Zu Beginn des Neuen Jahres habe ich mir mal wieder Gedanken zum Thema Glück gemacht und in diesem Zusammenhang kam mir das Fazit einer 70-Jährigen aus einer Talkshow in Erinnerung, das zunächst absurd klang, aber völlig ernst gemeint war: »Wenn ich noch mal die Wahl hätte und jung wäre, würde ich auf keinen Fall mehr heiraten und diesen ganzen Quatsch mitmachen. Einen Mann braucht man eigentlich erst ab 60, denn da ist das Leben nicht mehr ganz so einfach. Aber vorher würde ich mein Leben genießen!«

Sie hatte ihr ganzes Leben damit verbracht, sich um ihren Mann zu kümmern, für ihre Kinder da zu sein und für ein intaktes Familienleben zu sorgen. Sie selbst war dabei völlig zu kurz gekommen und wollte nun voller Tatendrang und solo mit 70 Jahren so viel wie möglich nachholen. Obwohl die Diskussion auf einer eher humorvollen Basis stattfand und die Zeiten früher sicher andere waren als die heutigen, ist mir die ungewöhnliche Aussage dieser Lady in Erinnerung geblieben.

Für uns gibt es eigentlich nur schwarz und weiß: Haben wir einen Partner = gut; haben wir keinen = schlecht. Wir fühlen uns selbst heute noch als Single gesellschaftlich unvollständig. Oder andere könnten denken, dass wir keine/n abbekommen hätten und dabei denken wir gar nicht mehr über unsere persönliche Zufriedenheit nach, sondern konzentrieren uns primär auf das eine Ziel: Wir müssen das passende Gegenstück finden. Jemanden, der unser Leben bereichert und uns nicht mehr alleine sein lässt. Mit dem wir alles teilen können.

 

Aber ist das Leben als Single wirklich so schlimm?

Gefühlskurve Singles Gefühlskurve Beziehungen
Wenn man es genau nimmt und die gesellschaftlichen Zwänge und Normen mal für einen Moment ausblendet, hat man es solo eigentlich ziemlich leicht im Leben: Keine Verpflichtungen, keine Kompromisse, keine emotionalen Ausbrüche, Diskussionen, Eifersüchteleien, Tränen oder Zweifel.

Alles im Leben hat seine Vor- und Nachteile. Die extremen Hochgefühle bleiben als Single vielleicht aus, aber dafür muss man auch nicht mit Tiefschlägen rechnen. Trotz allem ist eine Beziehung für die meisten von uns immer noch erstrebenswerter – aber das ist noch lange kein Grund, in der Single-Zeit den Kopf in den Sand zu stecken und im Selbstmitleid zu versinken.

 

Warum man jeden Tag der Single-Zeit genießen sollte:

 

1.  Nur eine Sache auf Zeit!

Auf jeden Topf passt ein DeckelEigentlich der entscheidendste Faktor: Egal, wie man aussieht, wie alt man ist oder welches Päckchen man auf seinem Rücken trägt – irgendwann wird man wieder jemand Passendes finden und eine Beziehung eingehen; egal, ob es 7 Wochen, 7 Monate oder 7 Jahre dauert. Mit dieser 100%-igen Sicherheit kann man sich zum einen jetzt schon auf die Zukunft freuen und zum anderen die Zeit bis dahin maximal genießen.

 

 

2.  Nochmal zurück auf Start!

In einer Beziehung macht man sich über viele Aspekte des Lebens oft keine Gedanken, weil sie einem viel Sicherheit bietet. Sobald man aber Single ist, kommen Fragen auf: Wie steht es um meinen eigenen Freundeskreis? Kann ich alleine von meinem Gehalt das Leben führen, wie ich es mir vorstelle? War das Leben bisher so, wie ich es mir vorgestellt habe oder war das eher ein ständiges Anpassen? Manchmal konzentriert man sich so sehr auf seine Beziehung, dass man sich selbst und seine Bedürfnisse darüber vergisst. Die Single-Zeit bietet daher die sinnvolle Gelegenheit, einmal tief durchzuatmen und in aller Ruhe zu überlegen, was man sich von seinem Leben – und einem zukünftigen, neuen Partner an seiner Seite – verspricht.

 

3.  Mach‘ dir die Welt, wie sie dir gefällt!

Mach' dir die Welt wie sie dir gefälltManche Dinge sind in einer Beziehung oft nicht oder nur schwer umsetzbar. Hat man z. B. berufsbedingt nur wenig Freizeit, möchte man die paar verbleibenden Stunden auch mit dem Freund bzw. der Freundin teilen. Hobbys und Freundeskreis kommen dabei schon mal gern zu kurz. Daher ist das genau jetzt die Chance, seine freie Zeit in seine liebsten Freizeit-Aktivitäten zu stecken. Ausgehen, neue Leute kennenlernen, Reisen oder mal was völlig Neues und Verrücktes ausprobieren – alles ist möglich, die Welt liegt einem zu Füßen und jede neue Erfahrung kann das Leben verändern und bereichern.

 

4.  Tschüss, Bequemlichkeit!

Im Laufe der Zeit wird man in der Zweisamkeit oft gemütlicher, wenn auch schleichend. Man kennt seinen Körper und den des anderen und bei fortschreitender Zeit lässt das für seinen Partner Supersexy-Sein-Wollen etwas nach. Im schnellen und stressigen Alltag gibt man dann vielleicht auf seine Figur nicht mehr so acht, haut sich unkontrolliert die Süßigkeiten rein und fängt langsam an, das kleine Bäuchlein oder die nicht so hübschen Dellen am Hintern als normale Alterserscheinung abzustempeln. Als Single aber ist Schluss damit. Man hat jetzt Zeit, seinen Körper wieder auf ein Wohlfühl-Niveau zu trimmen und eventuell seinen Kleidungsstil neu anzupassen, der sich vielleicht ebenfalls durch Routine und Blindheit in einen graue Maus-Zustand entwickelt hat.

 

5.  Alles was jetzt zählt, bin nur ich!

Deine Zeit ist jetzt!Mit dem beruhigenden Wissen, dass das Single-Dasein zeitlich begrenzt ist, kann man sich voll und ganz auf das JETZT konzentrieren: Es geht nur um mich, mein Leben, meine Gedanken, meine Gefühle und einfach meine ganz besondere Zeit, in der ich mir meine Basis für eine schöne Zukunft aufbauen kann. Alles liegt in meiner Hand! Und das Gute daran: Wer mit sich selbst zufrieden ist, strahlt das auch aus und hat dadurch viel größere Chancen, jemand Neues und vor allem Passendes kennenzulernen, als wenn man frustriert und missmutig durch’s Leben läuft.

 

 

Was tun in schwachen Phasen und Momenten?

Obwohl es inzwischen rund 20 Millionen Singles in Deutschland gibt, scheint es doch immer schwieriger zu sein, den richtigen Menschen für’s Leben oder zumindest für einen Abschnitt zu finden. Gegen Frust-Phasen, warum ausgerechnet bei einem selbst oder beim Gegenüber die Liebe nicht kommen will, kann man sich nicht schützen und muss diesen Missmut wohl oder übel über sich ergehen lassen. Aber das Leben ist zu kurz und zu schön, um sich dauerhaft selbst zu bemitleiden. Daher hier ein paar Tipps, wie man sich wieder aufbauen kann:

1.  Lesen, lesen, lesen
Nahezu überall kann man sich bei Bedarf aufmunternde und Trost spendende Worte einholen. Ratgeber zu Liebeskummer, Selbstbewusstsein usw. gibt es in rauen Mengen, auf Youtube findet man hilfreiche Videos und wenn alle Stricke reißen, sollte man sich nicht scheuen, einen Psychologen, Coach oder Lebensplaner aufzusuchen. Ziel sollte es sein, dass man sich besser fühlt – und dafür ist jeder erdenkliche Weg richtig! Je mehr man über das Thema weiß, umso einfacher ist das Verständnis für die eigene Situation und umso leichter lässt es sich damit leben.

2.  Jojo-Effekte vermeiden
Viele Singles erleben bei einer aktiven Suche z. B. über Online-Kontaktbörsen immer wieder üble Reinfälle, was einen frustrierenden Effekt haben und auf das Selbstbewusstsein drücken kann. Wer auf Teufel komm raus sucht, muss sich der Tatsache bewusst sein, dass unter Umständen viel „Ausschuss“ dabei sein wird mit entsprechenden negativen Erlebnissen. Wer Bücher wie »Er steht einfach nicht auf dich« gelesen hat, wird viele vielleicht unerklärliche Reaktionen leichter hinnehmen.

3.  Aktive Ablenkung suchen
Wenn einen der Frust einholt, sollte man sich aus dieser Falle schnellstmöglich wieder befreien und etwas Aktives unternehmen, um den Kopf auf andere Gedanken zu bringen: Sport, Freunde treffen, Ausgehen, Hobbys, Verreisen oder einfach banale Dinge wie die Wohnung aufräumen oder den Eltern einen Besuch abstatten. Wichtig ist, dass man seine Gedankenströme auf eine andere Ebene umlenkt, die mit Selbstmitleid, Frust und Zweifeln nicht mehr in Verbindung stehen. Und morgen ist wieder ein neuer Tag!

4.  Positives Denken aneignen
Eines der meines Erachtens wichtigsten Faktoren im Leben ist es, ein maximal positives Leben zu führen. Hass, Neid, schlechte Gedanken und Worte bringen niemanden weiter, verbittern unsere eigene Stimmung und würden wir uns auch von anderen für uns selbst nicht wünschen. Vielleicht ist es einfach noch nicht an der Zeit, wenn es mit einem bestimmten Menschen nicht klappt; oder es gibt da noch jemanden, der viel besser zu einem passen würde. Was auch immer es ist, es hat sicher einen Grund und sollte nicht zu Frustration führen, sondern eher zu der Frage, ob diese Entwicklung vielleicht einen sinnvollen Hintergrund oder Lerneffekt hatte.

5.  Self-Fulfilling Prophecies erzeugen

Über die Bedeutung und Auswirkung unserer Worte machen wir uns tendenziell eher wenig Gedanken. Mal angenommen, das Gesetz der Anziehung würde bei jedem Satz in Kraft treten, würden wir uns mit unseren ständigen pessimistischen Äußerungen selbst die größten Steine in den Weg legen: »Für den/die sehe ich ohnehin nicht gut genug aus.« oder »Ich bekomme eh nicht das, was ich mir wünsche.« – Warum also nicht den Spieß umdrehen, die falsche Bescheidenheit ablegen und sich sagen »Ich habe den besten Partner verdient, den es für mich gibt!«. Denn jeder von uns ist etwas ganz Besonderes und hat nur das Beste verdient!

Melbourne Strong Women

Melbourne

 

Eine besondere Zeit…

Jeden Tag ver- und entlieben sich Menschen rund um den Globus. Es ist das Normalste von der Welt und wenn man sich mal für eine Zeitlang in der Grauzone des Nicht-Verliebtseins befindet, sollte man sich die positiven Seiten vor Augen führen und den besten Lebens-Abschnitt daraus machen, den man sich nur vorstellen kann.Es ist die beste und intensivste Phase zur Selbstfindung und -verwirklichung und zudem eine tolle Zeit, um all die Dinge auszuleben, die einem in einer festen Beziehung nicht oder in nur geringem Maße möglich sind. Vielleicht bringt einen die Entwicklung in dieser Zeit an irgendeinen Ort, von dem man vorher nie zu träumen gewagt hätte. Oder man findet plötzlich eine neue Leidenschaft für sich heraus, durch die sich ganz neue Horizonte eröffnen.Das Leben ist zu kurz, um sich in seiner Single-Zeit auf das Warten auf den Traumpartner zu beschränken und darauf zu hoffen, dass einem diese noch unbekannte, vermeintlich „bessere Hälfte“ zu einem qualitativeren oder aufregenderen Leben verhilft. Wenn man mit sich selbst zufrieden ist und weiß, was man vom Leben erwartet, kann eine Beziehung nur bereichernd sein und nicht – wie von der 70-Jährigen Dame befürchtet – einengen oder belasten.

 

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50 Kommentare

  • Antworten
    Manuela
    11. Januar 2015 um 6:43

    Ist dieser Beitrag nun über mich oder für mich? Ich weiß es nicht, aber vielen Dank dafür! ;-)

    • Antworten
      Ute
      11. Januar 2015 um 6:54

      Hi Manuela,
      also über dich zu schreiben würde ich mir nicht anmaßen. Freut mich sehr, dass dir der Artikel gefällt :)
      Ganz liebe Grüße!!
      Ute

  • Antworten
    Mandy
    11. Januar 2015 um 7:48

    Großartiger Artikel, Ute!! Ich kann dir da nur zustimmen. Als „praktizierender“ Single ;) habe ich mit der Zeit auch gelernt, damit glücklich zu sein und die Zeit intensiv zu genießen. Und wie du auch schreibst, das wichtigste ist m.E., mit sich selbst zufrieden zu sein. Dann klappt’s auch irgendwann wieder mit einem Partner.
    Ich habe für mich festgestellt, dass ein Date so ab und an zwischendrin ganz angenehm ist, selbst wenn sich daraus nicht mehr entwickelt. Man lernt immerhin neue Leute kennen, und vor allem lernt man viel über sich selbst und kann ein wenig „üben“ für den Moment, wenn dann mal der oder die „Richtige“ auftaucht. Und Spaß macht’s ja auch irgendwie. ;-)

    • Antworten
      Ute
      11. Januar 2015 um 10:28

      Hallo liebe Mandy,
      das wusste ich ja gar nicht :) Ich kann dir bei allem nur zustimmen. Wenn man offen für Neues ist, wird sich der Rest irgendwann automatisch ergeben. Vielleicht schaffen wir es ja irgendwann mal, gemeinsam an einen spannenden Ort zu reisen (wenn uns bis dahin nicht der „Richtige“ dazwischen funkt :))
      Ganz liebe Grüße!!
      Ute

  • Antworten
    Adele
    11. Januar 2015 um 8:34

    Ein so großartiger Artikel! Vielen Dank dafür! <3 Ich bin zwar derzeit kein Single, aber die 4 Single-Jahre davor waren einfach der Hammer! Ist doch wie mit dem Wetter, es gibt kein schlechtes, nur schlechte Klamotten und genauso übertragen eine schlechte Einstellung zum eigenen Leben.

    • Antworten
      Ute
      11. Januar 2015 um 10:35

      Hallo Adele,
      eine schöne Metapher, es ist eben immer das, was man selbst daraus macht. Vielen Dank für deinen Kommentar und liebe Grüße!
      Ute

  • Antworten
    Sabine
    11. Januar 2015 um 8:40

    Klasse! Bin seit zwei Jahren Single und hab mich langsam erholt von meiner letzten ungesunden Beziehung. Ich kann mich Deiner Meinung nur anschließen, mir geht es wunderbar und ich bin sicher das ein neuer passender Mensch in mein Leben tritt, wenn ich wieder bereit bin dafür Raum zu geben. Im Moment ist dieser Raum wunderbar besetzt von mir und meinem Leben drumherum. Vielen lieben Dank Ute, für Deine schönen Worte.

    • Antworten
      Ute
      11. Januar 2015 um 10:47

      Hi Sabine,
      das hört sich sehr entspannt an und deckt sich mit meiner Einstellung. Dank dir für deinen Einblick und weiterhin eine so schöne Zeit!
      Viele liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Anette Jürges
    11. Januar 2015 um 9:52

    Wunderbarer Artikel. Ich bin 53 und ich habe meine drei Mädels fast 18 Jahre alleine erzogen. Meine letzte Beziehung liegt schon eine Weile zurück. Letzten Herbst ist auch meine Jüngste in die weite Welt (momentan Neuseeland) gezogen und ich habe mich selbstständig gemacht. Seitdem fühle ich mich besonders frei und ungebunden und ich genieße es sehr. Und das Interessanteste an allem ist, dass ich jetzt, wo ich mit mir selber so rundrum glücklich bin und keine feste Partnerschaft eingehen will, die nettesten Bekanntschaften mache :)
    Dankeschön für den gut geschriebenen Artikel!

    • Antworten
      Ute
      11. Januar 2015 um 10:55

      Liebe Anette,
      vielen Dank für diesen schönen Einblick! Ich denke auch, dass Loslassen von zwanghaft Gewolltem und Offenheit zwei ganz wichtige Faktoren sind. Wünsche dir weiterhin alles Gute, viel Freude mit der Selbstständigkeit und vor allen Dingen noch tolle neue Bekanntschaften :)
      Viele Grüße!
      Ute

  • Antworten
    Sabrina
    11. Januar 2015 um 11:09

    Hallo Ute,
    was für ein toller Artikel und den Nagel voll auf den Kopf getroffen!
    Es gab in meinem Leben auch Phasen, da war es schwer für mich, Single zu sein. Mittlerweile aber genieße ich die Freiheit und all die Möglichkeiten die ich habe, da ich ungebunden bin.
    Da muss ich fast aufpassen, dass da auch mal wieder Platz für jemand anderen ist. :)
    Toller Artikel, vielen Dank dafür.
    Liebste Grüße, Sabrina

    • Antworten
      Ute
      11. Januar 2015 um 12:07

      Hallo liebe Sabrina,
      das mit dem Platz lässt sich sicher einrichten, wenn es soweit ist, da bin ich mir sicher :) Hört sich super an bei dir!
      Viele Grüße und bis bald,
      Ute

  • Antworten
    Sarah
    11. Januar 2015 um 12:35

    Danke für den tollen Artikel, ich kann dem allem zustimmen. Single sein ist eine tolle Zeit, ich geniesse es voll und ganz. Die letzten Jahre waren einfach der Hammer, ich habe so viel erlebt und gesehen wie noch nie. Und das, weil ich mich nur auf mich selbst konzentrieren konnte und auch nur das gemacht habe, was für mich ganz persönlich stimmt.
    Wenn irgendwann einer auftauchen sollte der zu mir passt, ist das toll. Aber ich bin der Überzeugung, dass eine erfüllende Partnerschaft sowieso nur dann funktionieren kann, wenn man sich selbst sehr genau kennt und die Partnerschaft eine Bereicherung ist und nicht, um sich darin zu verstecken und sich sicher zu fühlen.
    Ein hoch auf alle wunderbaren Singles da draussen! Cheers!!

    • Antworten
      Ute
      13. Januar 2015 um 0:46

      Hallo liebe Sarah,
      freue mich, dass du das genauso siehst. Wenn man mal zurückschaut, was wir in der letzten Zeit alles so erlebt haben, machen wir definitiv das Beste daraus :) Wünsche dir eine tolle Weiterreise durch die USA!
      Ganz liebe Grüße und bis bald
      Ute

  • Antworten
    Jan
    12. Januar 2015 um 5:51

    Moin Moin Ute,
    sehr toller Artikel. Ich bin gerade in so einer „grauzone“, aber ich versuche es positiv zu sehen. Leider gelingt mir das nicht immer aber ich weiß im Grunde geht es mir super und irgendwann wird alles Gut! :)
    Liebe Grüße,
    Jan

    • Antworten
      Ute
      13. Januar 2015 um 0:50

      Hi Jan,
      vielen Dank für deinen Eindruck. Die Grauzone ist in der Tat nicht immer schön, aber ich bin sicher, dass sie ihren Sinn hat. Wünsche dir gutes Gelingen :)
      Viele Grüße zurück!
      Ute

  • Antworten
    Gast
    15. Januar 2015 um 7:10

    Hey,
    ich finde es ja ganz nett, was du geschrieben hast, wobei du deine Ausführungen sehr auf Vorurteile setzt!
    Also ich kenne Leute die in Beziehungen sowohl zugenommen als auch abgenommen haben, um nur eins zu nennen. Ich glaube, dass hat nämlich nichts mit „in einer Beziehung sein“ zu tun, sondern mit der eigenen Einstellung ;)
    Und sonst viel Spaß als Single oder Partner in einer Beziehung ;)

    • Antworten
      Ute
      17. Januar 2015 um 7:29

      Lieber „Gast“, hat im Leben nicht irgendwie fast alles mit der eigenen Einstellung zu tun? Wenn es keine Mehrheiten, Tendenzen oder Statistiken geben würde, dürfte man gar nichts mehr schreiben, weil es immer für alles Ausnahmen gibt. Aber nichtsdestotrotz vielen Dank für deine individuelle Meinung :)

  • Antworten
    Laura
    16. Januar 2015 um 4:01

    Ein wunderbarer Artikel. Ich habe unter anderem bei der Grafik wirklich geschmunzelt und es steckt viel wahres in deinen Worten. Ob Single oder nicht Single, ich finde es super, dass du darauf hinweist, dass Optimismus und Liebe zu sich selbst ein wichtiger Faktor ist, besonders als Single. Manchmal denke ich, dass viele Menschen das einfach vergessen.
    Danke für den schönen und wahren Artikel!
    LG
    Laura

    • Antworten
      Ute
      17. Januar 2015 um 7:56

      Hallo liebe Laura,
      das mit dem Optimismus ist ja nicht immer ganz so einfach im Leben, aber man kann das Beste daraus machen. Vielen Dank für deinen Beitrag!
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Erik
    16. Januar 2015 um 14:08

    Hallo Ute,
    bin an Deiner Seite hängengeblieben, weil auch einiges an Lebensphilosophie rüberkommt.
    Die beiden Graphen hatte ich in meinem Kopf. Nur bezog sich der erste nicht auf Singles, da fehlten mir bisher die Erfahrungen, sondern auf Beziehungen, die ich als graue bezeichnen würde, dunkel- und hellgraue.
    Das Problem bei der zweiten Beziehung, der volatileren (was besseres fällt mir im Moment nicht ein) sind die Amplituden im negativen Bereich. Da unten wird es wahlweise eiskalt, oder ein ganzes Lebenskonzept, an dem auch einige Personen hängen können, verglüht in Wochen oder Monaten.
    Aber ich denke, der Mensch lebt von den Extremen und mit ihnen. Stellt sich nicht das größte Glücksgefühl ein, wenn man eine, bis dahin für unlösbar gehaltene Aufgabe, erfüllt hat?
    Ob man diese Art von Erlebnissen allerdings in einer Beziehung haben muss ist eine andere Frage. Da würde ich die positiven Erlebnisse bevorzugen.
    … zurück zum Reise Blog. Offensichtlich schafft es diese Art zu leben und zu reisen bei Dir eine ganz besondere eigene Aura zu schaffen, Glückwunsch. Freue mich auf künftige Reportagen und Berichte.
    Alles Gute,
    Erik

    • Antworten
      Ute
      17. Januar 2015 um 8:30

      Hi Erik,
      vielen Dank für deine Eindrücke! Einen Großteil seines Glücks kann man meines Erachtens sehr stark selbst beeinflussen, indem man sich z. B. von Dingen und Personen distanziert, die einem nicht gut tun. Mir ist auch eine stabile Zufriedenheit lieber als kurzzeitige, große Glücksgefühle. Aber da hat jeder sein ganz persönliches Lebensmodell. Und du hast Recht- meine momentane Art zu leben verändert vieles. Freue mich, wenn du wieder auf meinem Blog vorbei schaust.
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Romy
    18. Januar 2015 um 8:35

    Als überzeugter Single, der auch an seiner Situation gar nichts ändern will, kann ich nur zustimmend den Kopf nicken, wenn die alte Dame rückblickend sagt: Später ist noch genug Zeit!
    Für mich bietet das Singleleben auch mehr Nachteile als Vorteile in der aktuellen Situation und daher gibt es gar keinen Grund, sich einen Partner an die Backe zu nageln.
    Ich musste mich auch letztens erst wieder dazu auslassen –> siehe hier
    Ich finde es nur sehr schade, dass es immer wieder Menschen gibt, die der Meinung sind darüber urteilen zu dürfen und mir einreden zu wollen, ich wäre irgendwie „unvollständig“. Wenn ich dann sehe, wie sie sich über ihre Partner aufregen, Handys kontrollieren und nur mit Erlaubnis mal etwas spontaner sind, dann frage ich mich allerdings, wer hier in seiner Persönlichkeit unvollständig ist.
    Ein schöner Artikel!
    Liebe Grüße
    Romy
    ***
    Freue mich immer über Besuch:
    leichtlebig.wordpress.com

    • Antworten
      Ute
      20. Januar 2015 um 4:17

      Hallo liebe Romy,
      vielen Dank für das Kompliment und deine Meinung. Meines Erachtens hat jede der beiden Lebensformen ihre Vor- und Nachteile – es kommt nur darauf an, was man daraus macht. Und wenn andere sich ein Urteil über einen erlauben möchten, sollte man es sich vielleicht zur Aufgabe machen, seine Haltung insofern zu ändern, dass man überzeugter rüberkommt.
      Wünsche dir weiterhin eine tolle und erfüllende Single-Zeit ;)
      Ute

      • Antworten
        Romy
        26. Januar 2015 um 11:58

        „Und wenn andere sich ein Urteil über einen erlauben möchten, sollte man es sich vielleicht zur Aufgabe machen, seine Haltung insofern zu ändern, dass man überzeugter rüberkommt.“
        Das sehe ich aber ganz anders, muss ich sagen. Ich finde nicht, dass es meine Aufgabe ist, anderen zu zeigen, das mein Lebensweg der für mich richtige ist. Zum einen geht es andere Menschen gar nicht an, wie ich mein Leben führe und zum anderen würde das damit einhergehen, dass ich mich für mein Dasein wie ich es führe vor anderen rechtfertige. Mit welchem Grund? Warum müssen die anderen denn nicht einfach ihre engstirnige Denkweise ändern oder sich vielleicht einfach mal angewöhnen, nicht jeden zu verurteilen, der nicht so ist wie sie?

      • Antworten
        Ute
        26. Januar 2015 um 13:35

        Hallo Romy,
        deine Ansicht ist total verständlich! Nur ist da leider das Problem, dass man sein Umfeld (vielleicht bis auf ein paar nahe stehende Freunde) in dieser Hinsicht nicht ändern können wird und da ist es meines Erachtens doch viel cooler, dass man sich ein so selbstbewusstes Auftreten aneignet, dass diese Fragen und Zweifel über das eigene Handeln gar nicht erst aufkommen – und dann muss man sich auch nicht mehr rechtfertigen. Ich finde das persönlich sehr entspannend ;)
        Viele Grüße
        Ute

  • Antworten
    Claudi
    21. Januar 2015 um 6:51

    Du hast vollkommen Recht, ich bin auch glücklicher Single. Ich zweifle nur daran, wenn ich eine Reise machen möchte und keiner Lust hat, mitzukommen. Ansonsten genieße ich das voll und ganz und lasse mich vom Reisen nicht abbringen, z.B. war ich allein im Thermenhotel Meran, danach entspannt und bereit das Leben wieder aktiv zu gestalten :D dieser ganze Druck der Gesellschaft ist unnötig, was die Partnersuche angeht. Lasst es einfach auf euch zukommen!

    • Antworten
      Ute
      22. Januar 2015 um 1:32

      Liebe Claudi,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Unterwegs auf Reisen lernt man meist so viele nette Menschen kennen, dass es einem nichts ausmachen sollte, dass von den ‚heimischen‘ Freunden keiner mitkommen kann ;) Wünsche dir noch eine tolle Zeit!!
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Ernesto
    24. Januar 2015 um 8:42

    Hallo Ute,
    toller Artikel! Ich lese Deine Seite regelmäßig und finde sie sehr lebendig und erquickend.
    Bezüglich der 2 Gefühlskurven-Charts fällt mir eine Interpretation eines Freundes ein (die man nicht unbedingt teilen muss):
    Wenn man beide Kurven als Faden sieht und diese dann auseinander zieht und nebeneinander legt; welcher ist länger?
    Tja, wie alles im Leben: Ansichstsache :-)
    Alles GUTE aus Düsseldorf!
    *E*

    • Antworten
      Ute
      25. Januar 2015 um 14:29

      Hallo lieber Ernesto,
      der Vergleich mit den Fäden und deren eigentlicher Länge ist zwar sehr gut, aber das gilt meines Erachtens nur für den Fall, dass eine Beziehung in ihren Höhen und Tiefen relativ ausgewogen ist. Wenn es mal eine Zeitlang nicht gut laufen sollte und der Graph nur aus negativen Ausschlägen bestünde, wäre die Länge des Fadens eher ungünstig ;) Nichtsdestotrotz habe ich erst gerade wieder gelesen, dass Menschen in Beziehungen tendenziell bzw. statistisch glücklicher sind und das kann ich persönlich sehr gut nachvollziehen. Mir ging es ja eher darum, dass man – wenn man schon mal Single ist – aus dieser Zeit das Beste rausholt und nicht den Kopf vor lauter Frust in den Sand steckt. Wünsche dir noch eine schöne Zeit und bis bald einmal!
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Lars
    25. Januar 2015 um 3:04

    Hallo Ute,
    ich teile deine Einstellung. Wer nichts wagt, der gewinnt nicht! auch keine Freiheit…man muss sich von Zukunftsängsten befreien und sich nicht von sich Selber oder anderen Leuten ein schlechtes gewissen einreden lassen. Und Singel-sein ist wunderbar, auch wenn das von vielen nicht erkannt wird.
    Und ich finde es klasse, dass du jedem auf deiner Seite zurückschreibst und immer die richtigen Worte findest!
    Liebe Grüße, Lars

    • Antworten
      Ute
      25. Januar 2015 um 14:40

      Hi Lars,
      lieben Dank für das schöne Kompliment, freut mich sehr! Ich weiß bis heute immer noch nicht, warum wir uns so sehr von den Stimmen „da draußen“ so stark beeinflussen lassen und verhältnismäßig wenig auf uns selber hören. Aber es ist gut, dass es – wie man hier sieht – doch viele gibt, die aus ihrem Leben das Beste rausholen… egal ob mit oder ohne Partner. Und zu dem Zurückschreiben: Ich finde es alles andere als selbstverständlich, dass jemand einen Kommentar auf dem Blog eines eigentlich fremden Menschen abgibt und daher ist es für mich das Mindeste, darauf auch zu antworten ;)
      Wünsche dir noch eine schöne Zeit und Danke nochmals für deinen Kommentar, viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Saskia
    4. Februar 2015 um 2:09

    Ein toller Artikel mit hohem Mehrwert und Wahrheitsgehalt! Ich habe beide Seiten schon erlebt und jedes Mal, wenn ich mich in dem einen Stadium befinde, sehne ich mich in das andere zurück. Vielleicht klappt es deshalb einfach nicht mit einer langjährigen Traumbeziehung:-((((

    • Antworten
      Ute
      4. Februar 2015 um 3:19

      Hi Saskia,
      das denke ich mir auch des öfteren, denn sobald man sich einmal an die große Freiheit als Single gewöhnt hat, ist eine Beziehung dann unter Umständen mit vielen Kompromissen verbunden. Aber dann ist es wahrscheinlich einfach nicht die richtige… Drücke dir die Daumen, das es mit der nächsten klappt :)
      Liebe Grüße und auch vielen Dank für das Lob!
      Ute

  • Antworten
    Kathi90
    1. April 2015 um 9:49

    Ich bin ein sehr glücklicher Singel und verbringe gerade meinen Urlaub in den Dolomiten. Ich finds super hier und besonders als Singel :-)
    Lg

  • Antworten
    Burghardt Franziska
    15. Mai 2015 um 10:08

    Hallo Freunde,
    Singleurlaube werden immer beliebter, wie auch viele Singles bin ich auf der Suche nach perfekten Orten dafür. Ibiza glaube ich sollte für jeden Singleurlauber ein Begriff sein. Aufzupassen ist auch bei den Hotels, da für Singles eine Familienanlage nicht so optimal ist. Daher ist es am besten sich die Hotelbewertungen anzusehen, wo Singles kommentieren. Einen sehr nützlichen Beitrag kann ich allen Singles hier empfehlen: http://www.derneuemann.net/singleurlaub/4816
    Erholsamen Gruß

    • Antworten
      Ute
      18. Mai 2015 um 14:27

      Hallo Franziska,
      vielen Dank für deine Tipps!
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Eliza
    8. Juni 2015 um 9:57

    Liebe Ute,
    es war sehr aufmunternd deinen Artikel zu lesen, denn manchmal scheint das Gras auf der anderen Seite des Zaunes grüner. :)
    Liebe Grüße,
    Eliza

    • Antworten
      Ute
      9. Juni 2015 um 16:07

      Hi Eliza,
      freut mich sehr und wo du recht hast, hast du recht :)
      Viele Grüße zurück
      Ute

  • Antworten
    André
    14. September 2015 um 20:08

    Hey,
    guter Artikel. Ich stimmt meiner Vorrednerin zu. Manchmal ist das so.
    Vielen dank für die schönen Minuten.
    LG
    André

  • Antworten
    Lila
    18. Januar 2015 um 9:31

    Ich bin momentan sehr gerne Single. Ich war fast fünf Jahre in einer Beziehung und natürlich fehlen einem manche Elemente einer Beziehung, aber alles in allem bin ich nun viel flexibler und kann ungehindert „egoistisch“ sein. Vor allem für das Reisen ist das natürlich super und für meine neue Wohnung auch, die ich vollkommen nach meinem eigenen Geschmack gestalten kann ;)

    • Antworten
      Ute
      20. Januar 2015 um 4:34

      Hi Lila,
      hört sich super an! An das Einrichten meiner ersten eigenen Wohnung kann ich mich auch noch erinnern und fand’s toll. Genieß‘ die Zeit, sie kann schließlich schnell vorbei sein :)
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Janett
    4. Januar 2016 um 15:41

    Huhu! :-)

    Welch ein schöner Artikel. Du sprichst mir aus der Seele.

    Früher dachte ich auch, ich bräuchte jemanden, um mein Leben zu leben. Aber das war nur sinnloses Nachgeplapper von all den anderen, die das denken und sagen. Als junger Mensch kannte ich auch einfach nichts anderes als mich auf die Suche nach jemandem zu begeben. Aber mehr und mehr habe ich entdeckt, dass das Quatsch ist und sich mehr und mehr Menschen dafür entscheiden, allein zu sein oder zumindest aus den Phasen des Alleinseins versuchen, Glück zu ziehen. Seitdem habe ich niemanden mehr verbittert gesucht. Das Leben bietet so viele Möglichkeiten und gerade in unserer westlichen Welt so viel Potenzial, zufrieden und glücklich zu sein. Wenn ich in ärmeren Ländern Urlaub mache, schäme ich mich dafür, manchmal auf hohem Niveau zu jammern und sehe dann viel mehr, was ich eigentlich habe. Das tut gut.

    Zu dem Gedanken „mit einer Beziehung wird alles besser“ noch etwas: Hier begibt man sich regelrecht in eine Sackgasse. Was ist, wenn der andere das Gleiche denkt und erwartet? Was soll das für eine Beziehung werden, wenn beide genau das vom anderen erwarten? Auf jeden Fall weiß ich, dass ich niemandem in Form eines Retters das Leben schöner gestalten kann als es bisher ist. Solch hohe Erwartungen möchte ich auch nicht noch mal zwangsweise erfüllen müssen. Denn meistens geht so eine Haltung auch einher mit „er/sie wird es mir schon von den Lippen ablesen, was ich brauche“. Das funktioniert aber leider nicht. Eine Beziehung ist eine Bereicherung, kein Heilmittel.

    Aktuell bin ich total froh, single zu sein, kann mich treiben lassen und denke manchmal bei gewissen Erlebnissen, dass diese nur so eintreffen und so unglaublich toll sein konnten, weil ich so unabhängig bin. :-) Zudem hab ich überhaupt keine Lust mehr auf diese Wankelmut, wie in der Grafik zu sehen und genieße regelrecht meine Ausgeglichenheit als Single.

    Viele liebe Grüße & alles Gute dir! :-)
    Janett

    • Antworten
      BRAVEBIRD
      30. April 2016 um 22:42

      Hallo liebe Janett,
      vielen Dank für deinen Kommentar und den Einblick! Freut mich, dass du das mit dem Singledasein ähnlich siehst und es als schöne Phase annimmst. Wünsche dir auch alles Gute und hoffentlich bis bald einmal, Ute

  • Antworten
    Susi
    12. April 2016 um 14:13

    Ein toller Artikel – vor allem der Einstellung „ich habe einen großartigen Partner verdient“ stimme ich absolut zu. Oft sind Selbstzweifel oder hinderliche Glaubenssätze der Grund dafür, dass es in der Liebe nicht klappt. Wenn wir dann mal mit uns selbst zufrieden sind und eine gewisse innere Ruhe haben, klappts auf einmal. :)

    • Antworten
      BRAVEBIRD
      30. April 2016 um 22:43

      Hi Susi,
      das stimmt allerdings! Gerade Frauen neigen dazu, sich häufig selbst zu verurteilen: nicht hübsch oder schlank genug zu sein oder was wir uns auch immer ausdenken, warum wir einem anderen angeblich nicht genügen sollen. Ist harte Arbeit, das aus sich rauszubekommen – aber es lohnt sich :) Viele Grüße!!

  • Antworten
    Sarah
    14. Juni 2016 um 13:33

    Liebe Ute,

    DANKE für diesen Beitrag. Ich bin seit wenigen Wochen aus einer langen Beziehung gekommen und bei mir kommen immer wieder Selbst-Zweifel oder Zweifel an meiner Entscheidung hoch. Ich habe mit ihm 3 Jahre lang viele Orte bereist und stehe jetzt vor der Entscheidung, ob ich im Juli auf eigene Faust eine Reise antreten soll oder mir krampfhaft jemanden suche, der mitkommt. Nach all deinen Beiträgen, die ich bis jetzt verschlungen habe, ist mir klar geworden:
    ICH PACKE DAS ALLEINE!

    Ich danke dir wirklich sehr für deine tollen Beiträge und deine Art, uns Mut zu machen. Ab jetzt werde ich deinen Blog intensiv verfolgen. :)

    Viele Grüße
    Sarah :)

    • Antworten
      BRAVEBIRD
      31. Juli 2016 um 17:38

      Hi Sarah,
      ich hoffe, du hast weiterhin deinen Weg weiter verfolgt und bist auf Reisen gegangen – auf jeden Fall packst du das alleine. Danke dir auch für das schöne Kompliment, freut mich sehr! Alles Gute und Liebe für dich, Ute

  • Antworten
    Liane
    28. Juli 2016 um 5:59

    Toller Artikel. Jeder ist im Grunde allein und es ist wichtig, mit sich selber klar zu kommen. Ein Partner lenkt einen vom Selbst ab und ein Ziel sollte / kann sein, sich selbst in diesem einem Leben so nahe wie möglich zu kommen.
    Unsere Gesellschaft stellt das Single Dasein immer sehr negativ dar. Es kann hier aber langsam mal umgedacht werden. Ich liebe es Single zu sein.

    • Antworten
      BRAVEBIRD
      31. Juli 2016 um 17:41

      Hi Liane,
      Danke für deinen Eindruck! Wenn man sich von den äußeren Vorgaben und Vorstellungen mal komplett freimacht, ist man eigentlich vollkommen losgelöst und frei. Ich habe meine Single-Phasen auch immer sehr geschätzt, weil man sich – wie du auch sagst – in dieser Zeit unglaublich gut entwickeln kann. Wünsche dir weiterhin eine tolle Single-Zeit :) Liebe Grüße, Ute

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