Mexiko

Die andere Seite des Paradieses

Paradies Holbox

Wenn alles so richtig glatt läuft, fragt man sich meist insgeheim, ob es da nicht doch einen Haken gibt. Irgendwo. Auch wenn nur einen ganz kleinen. Es war meine sechste Woche auf dieser kleinen karibischen Insel in Mexiko und es schien einfach das Paradies auf Erden zu sein. Jeden Morgen weckte mich das Murmeltier, danach umarmten mich draußen sanft die ersten Sonnenstrahlen, bis ich mit vollem Körpereinsatz im noch kühlen Meer eintauchte. Jeder Tag war nahezu gleich und dennoch ein Traum. Aber das sollte sich ändern…

Es gibt immer ein paar Widrigkeiten im Leben, mit denen man sich abfinden muss. Auch im Paradies. So habe ich mich für meine Verhältnisse relativ schnell mit der großen Kakerlake in meinem Bad arrangiert, die sogar manchmal auch noch ein paar Freunde in unterschiedlichen Größen zu sich einlädt. Da sie nur nachts unterwegs ist und ich weiß, dass sie in einem Schlitz im Türrahmen lebt, habe ich mich entschlossen, diesen Bereich der Wohnung mit ihr zu teilen. Vor einiger Zeit hatte ich mir vorgenommen, nur noch so wenig Tiere wie möglich zu töten (wegen schlechtem Karma und so) und das kam ihr nun zugute. Wenn das der einzige Preis war, den ich im Gegenzug für all die schönen Dinge hier zahlen musste, sollte es eben so sein.

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Aber dann kam der Regen. An sich nicht spektakulär, auch wenn es für mich der erste auf der Insel war. Endlich kühlere Temperaturen und kein aufgewirbelter Sand mehr auf den Straßen, dachte ich zuerst und freute mich über die willkommene Abwechslung. Doch aus den klassischen drei Stunden Platzregen wurden ganze drei Tage, in denen Wasser wie aus Eimern vom Himmel fiel. Und während draußen dunkle Wolken über die Insel zogen, wäre mir nach 72 langen Stunden in meiner kleinen Wohnung, die mit nur einem Fenster eher einer dunklen Höhle gleicht, auch fast die Decke auf den Kopf gefallen. Das Mobilfunknetz hatte sich ebenfalls auf unbestimmte Zeit abgemeldet.

Nun stand die ganze Isla Holbox förmlich unter Wasser. Überall hatten sich riesige Pfützen und kleine Seen gebildet. Dem noch nicht genug, wurde mit den Wassermassen plötzlich eine Tierwelt wach, die ich bisher weder kannte noch mir sonderlich lieb war. Es begann mit den Fröschen. Schon gleich in der ersten regnerischen Nacht hatten sie sich scheinbar strategisch versammelt, um laute Konzerte abzuhalten. Am nächsten Abend lag dann die nächste Überraschung in Form einer roten Schlange vor meiner Wohnungstür und am nächsten Tag kamen hunderte von Krabben zum Vorschein, die sich in zum Teil übernatürlicher Größe in Zeitlupe durch die Straßen und Pfützen bewegten oder sich sogar auch mal in meine Wohnung verirrten.

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Es schien, als hätte jemand die Türen eines riesigen Terrariums geöffnet und alle Tiere in die Freiheit gelassen. Solange es keine Spinnen sind, soll mir alles egal sein, redete ich mir permanent ein und fuhr damit bisher auch ganz gut. Denn dadurch konnte mich selbst der Skorpion nicht schocken, der die Hauswand meines Frühstücks-Cafés hochkletterte und Gott sei Dank meinem Hund auffiel, kurz bevor er wahrscheinlich über meine Füße gekrabbelt wäre. Wie sich aber nur einige Zeit später herausstellen würde, waren die wirklich schlimmen Tiere ganz anderer Natur…

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Mein buntes, fröhliches Paradies hatte sich verändert. Durch Regen und Sturm schienen sämtliche Farben weggespült worden zu sein und mein so begehrtes Türkis und Blau war nun nur noch ein trübes Grau-Blau. Es kam mir so vor, als hätte ich die rosarote Brille für diese Insel abgesetzt, wodurch ähnlich wie nach einem anfänglichen Verliebtsein plötzlich die nackte Realität vor mir steht. Die Off-Season hatte begonnen, was sich durch menschenleere Straßen bemerkbar machte. Viele Restaurants und Cafés hatten bei diesem Wetter geschlossen, wodurch sich ein Spießrutenlauf auf die besten Alternativen auf der Insel entwickelte.

BildMexiko Isla HolboxAuch die Sonne hatte sich verabschiedet, aber die schwüle Hitze blieb. Und so begab ich mich ab sofort tagein tagaus durch braune, brühwarme Pfützen mit unbekanntem Inhalt und nach jedem Spaziergang waren meine Sachen durch das Festpfropfen der Flip Flops im Matsch von oben bis unten mit dunklen Sprenkeln versehen. Während ich noch vor kurzem behauptet hatte, dass man auf dieser Insel keine schlechte Laune bekommen könnte, war ich mir da inzwischen nicht mehr so sicher, denn mit dem Wetterumschwung kamen kleine Biester ans Tageslicht, die meine Stimmung auf die Probe stellen würden.

BildMexiko Holbox UnwetterMeine geliebten Strandspaziergänge wurden auf einmal zur Tortur. Mein Körper war durch Sandfliegen mit unzähligen kleinen, schwarzen Punkten übersät, riesige schwebende Mücken-Schwärme zogen hinter mir her und Stechmücken setzten sich am liebsten heimtückisch an die Stellen, wo ich sie nicht unmittelbar sehen konnte. Die Situation zwang mich von nun an dazu, wie eine Irre permanent um mich zu schlagen, in schnellen Pirouetten mit ausgebreiteten Armen wild zu fächern, ins Wasser zu springen oder einfach nur davonzulaufen. Leider alles vergeblich. Immer häufiger verzog sich mein Gesicht durch Schmerz, Juckreiz oder Ekelgefühl, wenn ich in schleimiges Seegras oder in gestrandete, glitschige Quallen trat.

BildMexiko Isla Holbox StrandDas Wetter hat sich inzwischen wieder beruhigt, aber die Tiere bleiben. Meine Insel hat sich vom Paradies in einen wilden Abenteuerspielplatz verwandelt. Es mag sein, dass mein Erlebnishorizont kleiner geworden ist und es mich gerade mehr interessiert, ob meine Beine durch die zahlreichen Mückenstiche einer Kraterlandschaft mit Meteoriten-Einschlag gleichen oder mit welchen Mitteln ich mich morgens am besten an die Flamingo-Kolonie heranpirschen kann. Früher wäre es mir schleierhaft gewesen, wie man tagtäglich das Gleiche machen und trotzdem glücklich sein kann. Aber das ist wohl genauso, wie wenn man sich in einen Menschen verliebt, bei dem man das Gefühl hat, nicht mehr nach etwas noch Besserem Ausschau halten zu müssen.

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Während in diesem Moment in den Pfützen und Tümpeln weitere Heerscharen von Moskitos und Fröschen heranwachsen, ist es jetzt an der Zeit aufzubrechen und in die Heimat zurückzukehren. Wo ich endlich mal wieder einen Pullover tragen, durch einen kühlen Wald spazieren oder genüsslich in ein Vollkorn-Brötchen beißen kann. Die Insel wird mein kleines Paradies bleiben und hat uns vielleicht auch noch mehr zusammengeschweißt, weil wir nicht nur die guten, sondern auch die nicht so guten Zeiten miteinander geteilt haben. Ob wir uns wiedersehen, steht in den Sternen. Sehnsucht entsteht ja bekanntlich immer erst dann, wenn man etwas nicht mehr hat – und das bleibt abzuwarten…

 

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41 Kommentare

  • Antworten
    Tatiana
    23. Juni 2015 um 5:47

    Ich bin grad ein bisschen traurig.
    Deine Holbox-Bilder haben mich echt darüber nachdenken lassen, diesen Sommer noch einen Abstecher dorthin zu machen.
    Wann ist eigentlich die beste Reisezeit, was empfiehlst Du?
    Gute Heimreise!
    Tatiana

    • Antworten
      Ute
      23. Juni 2015 um 5:54

      Hi Tatiana,
      ach was – ist ja trotzdem eine tolle Insel! Nur das Wetter und die Umstände lassen jeden Ort einfach in einem anderen Licht erscheinen. Die Hauptsaison ist hier im Juli/August und würde ich wie andere public holidays eher meiden. Ich fand den März ehrlich gesagt super. Zu anderen Zeiten kann ich dir leider keine Ratschläge geben :)
      Dank dir und liebe Grüße
      Ute

      • Antworten
        Tatiana
        23. Juni 2015 um 6:01

        Danke! Hab mich wohl irgendwie verlesen, ich hätte jetzt getippt, dass Juli/August auch noch schlechtes Wetter ist. Aber mit Massen Urlaub machen ist genauso nicht meins…
        Irgendwann komme ich aber nochmal nach Holbox :)

  • Antworten
    Planet Hibbel
    23. Juni 2015 um 6:16

    Ja, bei tagelangem Regen sieht es wohl fast nirgendwo auf der Welt schön aus. Ich hatte mal ein ähnliches Erlebnis auf Fiji und meine schnuckelige kleine Insel kam mir auf einmal vor wie ein Gefängnis. Dazu der tägliche Kampf mit riesenhafte Spinnen neben meiner Toilette und Ratten die mir nachts die Vorräte wegfrassen. Da lernt man seine Heimat Deutschland dann zur Abwechslung mal wieder sehr zu schätzen. ;) Ich bin jedenfalls heilfroh, daß wir uns hierzulande nicht mit fiesem Krabbeltieren rumschlagen müssen. In diesem Sinne….komm gut wieder in Köln an. Die Tage soll angeblich auch endlich der Sommer einkehren. LG, Nadine

    • Antworten
      Ute
      23. Juni 2015 um 6:31

      Hi Nadine,
      uuh, das hört sich aber gar nicht gut an :) Ich für meinen Teil bin total überrascht, wie schnell man sich an dieses Leben mit all diesen zum Teil doch recht ungewöhnlichen Tieren gewöhnt – hätte ich nie gedacht. In Sachen Mücken habe ich inzwischen immerhin eine Chemiekeule gefunden, mit denen ich weitestgehend von weiteren Stichen verschont bleibe ;) Danke auch für die lieben Wünsche, freue mich auf das Kölner Wetter…
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Yasmin Weber
    23. Juni 2015 um 7:04

    Liebe Ute,
    ich habe Deinen Teaser auf facebook zu diesem Artikel entdeckt und gedacht: Oje, jetzt zerschmettert Ute meinen Traum! Ich dachte instinktiv an Übergriffe „anderer“ Art, eher die, die auch ohne Regen aus der maskulinen Ecke (Sorry dudes!) auftauchen können. Aber es geht ja „nur“ um Tiere, die sich über das Wetter freuen, aufatmen und ihren Lebensraum einnehmen und die in Massen sicher bei Dir nicht zur Erheiterung beigetragen haben. Sicher wirst Du mir dennoch zustimmen, und man liest Deine Verliebtheit für die Insel ja auch raus: Schlimmer geht´s immer :-) Also, es bleibt dabei: Holbox, ich komme. Und Du, komm gut heim! LG Yasmin

    • Antworten
      Ute
      23. Juni 2015 um 12:50

      Hi Yasmin,
      dann habe ich den Teaser ja offensichtlich richtig verfasst, wenn er deine Neugier geweckt hat :) Wie gesagt- die Insel bleibt mein Paradies und daran wird sich definitiv nichts ändern. Ich finde es toll, dass ich inzwischen so viel Zeit habe, dass ich nicht nur Momentaufnahmen eines Ortes wie früher mitnehmen kann. Dennoch könnte ich mit der Moskito-Plage auf Dauer nicht leben… Und natürlich musst du unbedingt auf die Insel, da gibt es überhaupt keinen Zweifel! :)
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    xxxTarding
    23. Juni 2015 um 7:26

    Oh man das ist echt heftig. Da ist man im Paradies und dann kommt sowas. Das schlimmste sind glaube ich die Stechmücken und alles was so rum flog. Furchtbar. Ich hoffe das ich sowas nie erleben muss.
    Tut mir echt leid für dich das du sowas erleben musstest.
    Die Fotos sind echt gelungen.

    • Antworten
      Ute
      23. Juni 2015 um 20:09

      Hey und Danke! Mit diesen Massen von Moskitos könnte ich ehrlich gesagt dauerhaft nicht leben… daher freue ich mich jetzt auch noch ein klein wenig mehr auf Deutschland :)

  • Antworten
    Stefanie Schwarz
    23. Juni 2015 um 7:51

    Ach, Ute :) als ich im letzten Dezember auf Holbox war, war es leider das gleiche, bin 2 Tage lang durch knöchelhohe Pfützen gelatscht, aber ich hatte noch Glück dass ich wenigstens einen sonnigen Tag erwischt habe. Hut ab für deine Ehrlichkeit und geniess die Zeit trotzdem noch :)

    • Antworten
      Ute
      23. Juni 2015 um 20:14

      Hi Stefanie,
      nach ungefähr vierzig Sonnentagen darf man sich eigentlich wirklich nicht beklagen. Aber diese kleinen Tierchen machen mich komplett rasend, am liebsten würde ich durchdrehen :)
      Ganz liebe Grüße zurück
      Ute

  • Antworten
    Tine und Berni
    24. Juni 2015 um 2:58

    Hallo Ute, wir planen für längere Zeit auf Holbox zu leben. Wir haben uns sehr gefreut dich und deine Reiseberichte zu finden. Die Berichte auf den bekannten Urlaubsseiten helfen nicht wirklich. Nun müssen wir demnächst herausfinden ob wir uns das dauerhaft vorstellen können. Im August werden wir soviel wie möglich in Augenschein nehmen und dann eine Entscheidung treffen.
    Wenn alles gut geht treffen wir uns dann gerne mal auf Holbox. Liebe Grüße Tine und Berni

    • Antworten
      Ute
      27. Juni 2015 um 10:38

      Hallo ihr Zwei,
      das hört sich spannend an! Wenn ihr die Insel noch nicht kennen solltet, würde ich euch auch empfehlen, die Insel erst einmal in Ruhe kennenzulernen. Die Insel ist an sich schon sehr klein und der Ort beschränkt sich auf vielleicht 2×2 km². Im August ist Hauptsaison und da ist es wahrscheinlich ziemlich voll dort. Ich für meinen Teil könnte dort – auch wenn es noch so schön ist – nicht dauerhaft leben, weil mir auf längere Zeit zu viele Dinge fehlen würden ;) Haltet mich doch bitte mal auf dem Laufenden, wie es bei euch weitergeht!
      Viele Grüße und viel Erfolg
      Ute

  • Antworten
    Ute
    24. Juni 2015 um 4:21

    Liebe Ute,
    mir ging es so auf den Seychellen: Gelandet und vier Tage Regen und Sturm, die Strände voller Seegras und Mücken. Da habe ich auch erst mal Trübsal geblasen. Das war vielleicht doof alleine dort.
    LG
    Ute

    • Antworten
      Ute
      27. Juni 2015 um 10:43

      Hi Ute,
      kann ich mir vorstellen. Aber ich darf mich nicht beschweren, dafür hatte ich 7 Wochen lang das perfekte Superwetter :) Aber auf die Seychellen würde ich auch gern mal!
      Liebe Grüße zurück
      Ute

  • Antworten
    Sina
    24. Juni 2015 um 6:58

    Hach Ute, es ist so schön geschrieben und trotzdem sehen die Bilder ganz fabelhaft aus. Ich notiere es mir ganz fest für März auf meiner Bucket-List :) Lieber Gruß!! Sina

    • Antworten
      Ute
      27. Juni 2015 um 10:49

      Hi Sina,
      oder Februar, der dürfte auch toll sein. Es gibt sicher noch andere sehr schöne Monate, aber bei Feb.-März dürfte man wahrscheinlich nichts falsch machen können :)
      Liebe Grüße!!
      Ute

  • Antworten
    Astrid
    24. Juni 2015 um 12:58

    Wir sind letzten Freitag nach 10 Tagen Holbox wieder nach Hause gereist. Die Regentage fielen also leider genau in unseren Urlaub.
    Wir waren in unserem Hotel (Casa las Tortugas) sehr gut aufgehoben während den heftigen Regenschauern, konnten uns aber während und nach dem Regen dann schon ein Bild machen, was zwei, drei Tage Regen auf so einer Insel anrichten können. Auch das Aufleben der Tierwelt nach dem Regen konnten wir mitverfolgen, aber auch hier waren wir in unserem Hotel doch gut geschützt. Die Mücken kamen wie es aussieht erst nach unserer Abreise. ;-) Trotz allem habe ich Holbox in sehr guter Erinnerung. Natur pur, traumhafte Strände und ein farbenfrohes, lebendiges Städtchen. Ich wünsche Dir eine gute Heimreise und bin gespannt wo die Reise demnächst wieder hingeht.

    • Antworten
      Ute
      27. Juni 2015 um 10:53

      Hi Astrid,
      wie schade, aber da wart ihr ja in einer der besten und schönsten Unterkünfte untergebracht, um diese Zeit perfekt zu „überstehen“ :) Das sah in meiner kleinen, dunklen Wohnung etwas anders aus… für mich war es dennoch eine sehr schöne Gesamt-Erfahrung. Was als nächstes ansteht, ist noch nicht 100% sicher, aber ich werde berichten!
      Liebe Grüße!
      Ute

  • Antworten
    Timo
    25. Juni 2015 um 9:42

    Hallo Ute – wann genau bist du denn dort gewesen? Im März war ich in der Nähe von San Miguel de Allende – man konnte kaum ins Wasser wegen der Massen an Algen die an den Strand gespült worden sind…

    • Antworten
      Ute
      3. Juli 2015 um 4:56

      Hi Timo,
      ich war drei Wochen lang im März dort und das Wetter war einfach nur fantastisch. Das Meer war zu dieser Zeit noch viel türkiser und die Anzahl der Vögel größer. Seegras gab es zwar auch (am Strand angespült, nicht im Wasser), stört mich aber ehrlich gesagt nicht so sehr, weil ich naturbelassene Strände lieber mag als für Touristen herausgeputzte :)
      Viele Grüße
      Ute

  • Antworten
    Dani
    3. Juli 2015 um 2:55

    Hallo Ute, das ist trotz deiner Enttäuschung wunderschön geschrieben. Es erinnert mich ein bisschen an meinen zweiten Urlaub in Ungarn. Beim ersten mal war es warm und sonnig, die Menschen waren gesprächig und nett – und beim zweiten mal stand „unser“ Dorf unter Wasser. Mindestens bis zum Knöchel konnte man durch die Brühe waten… Auch diese Seiten gehören zu jedem Land.
    LG Dani

    • Antworten
      Ute
      8. Juli 2015 um 13:50

      Hallo liebe Dani,
      genau so ist es, es gehört dazu! Ob ich allerdings dort ganzjährig leben könnte, stünde auf einem anderen Blatt… Vielen Dank für deinen Kommentar!
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Annika
    8. Juli 2015 um 10:18

    Hallo Ute,
    bisher habe ich die Insel Holbox noch gar nicht gekannt. Wahnsinn! Du bist also einfach mal für ein paar Wochen ausgebüxt sozusagen? Einfach grandios…da steigt das Fernweh doch ins Unermessliche…Falls du einen Reisebericht über dein kleines Paradies schreiben willst, würden wir uns sehr freuen.
    Liebe Grüße
    Annika von your-travel-stories.de

    • Antworten
      Ute
      8. Juli 2015 um 13:56

      Hi Annika,
      ich kannte das kleine Inselchen bis Februar auch noch nicht. Meine Reisearten ändern sich eigentlich ständig und diesmal waren es einfach mal 6 Wochen in einer kleinen Wohnung auf dieser Insel :) War eine tolle Erfahrung und würde ich jederzeit wieder machen. Einen Reisebericht habe ich schon über Holbox geschrieben, aber vielleicht ein anderes Mal.
      Viele liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Meier
    12. Juli 2015 um 8:45

    Hey, die Insel kenne ich ja gar nicht. Sehr guter Beitrag. Habe wieder einmal was dazu gelernt und die Bilder sind dir übrigens super gelungen. Grüße aus St Christina

  • Antworten
    Romana
    20. Juli 2015 um 4:29

    Ich bin soeben auf deinen Blog gestoßen und musste sofort schlucken! Respekt, dass du es mit den Tierchen so locker aufnimmst. Ich würde wohl einen Herzinfarkt bekommen, wenn auf einmal so eine Krabbe vor mir steht oder ein Skorpion die Wand raufklettert. Ich glaube ich würde mir nichts dir nichts einfach das Bewusstsein verlieren.

    • Antworten
      Ute
      20. Juli 2015 um 6:50

      Hallo liebe Romana,
      an diese Tierchen gewöhnt man sich seltsamer Weise recht schnell, hätte ich auch nie mit gerechnet. Wahrscheinlich liegt es daran, dass das Leben auf solch einer kleinen Insel ohnehin so völlig anders ist als das Leben zu Hause… Das hättest du also sicher auch hinbekommen, ohne Herzstillstand :)
      Liebe Grüße
      Ute

  • Antworten
    Benny
    23. Juli 2015 um 2:47

    Vielen Dank für die zahlreichen Eindrücke und Bilder. Dein Beitrag hat mich sehr inspiriert . Man darf nie vergessen, dass alles auf dieser Erde, auch das scheinbar „sichere Paradies“ der Natur gnadenlos unterlegen sein kann.

    • Antworten
      Ute
      30. Juli 2015 um 8:27

      Hallo Benny, du triffst es auf den Punkt! Viele Grüße Ute

  • Antworten
    Neni
    9. August 2015 um 6:02

    Ha, das Bild mit der Krabbe! Sieht aus wie bei Findet Nemo.
    Aber wahnsinnig toller Bericht, so authentisch und schön zu wissen, dass nichts perfekt ist.

    • Antworten
      Ute
      18. August 2015 um 2:33

      Hallo Neni,
      vielen Dank für die schönen Worte :) Du hast vollkommen Recht und ich denke mir auch immer… vielleicht wüsste man die wirklich schönen Seiten gar nicht so zu schätzen, wenn es nicht auch die andere Seite gäbe.
      Liebe Grüße!
      Ute

  • Antworten
    Rob
    12. August 2015 um 2:52

    Das ist doch mal wieder ein schöner Beweis dafür, dass alles auch seine Schattenseite hat. Egal, wie wunderschön und strahlend es erst mal aussieht. Aber davon darf man sich im Zweifel einfach nicht abschrecken lassen. ;)
    Grüße aus Defereggental

    • Antworten
      Ute
      18. August 2015 um 2:37

      Hallo Rob,
      das stimmt! Die Schattenseiten sorgen jedenfalls dafür, mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen :)
      Viele Grüße zurück
      Ute

  • Antworten
    Everything Is A Diary
    23. Juni 2015 um 7:16

    Wow, ich bin gerade total begeistert von dieser Ehrlichkeit. Ich habe auch mit viel Freude deinen ersten Artikel gelesen und bin jetzt umso erstaunter über die andere Seite der Insel.
    Dankeschön dafür!

    • Antworten
      Ute
      23. Juni 2015 um 20:07

      Oh sehr gerne! Das Leben besteht ja nicht nur aus Friede, Freude, Sonnenschein – was sich in diesem Fall ja Gott sei Dank nur auf das Wetter bezog und ich finde, dass man auch ruhig darüber berichten kann :) Ich bin im Gegenteil sogar eigentlich dankbar dafür, dass ich inzwischen so lange an einem Ort bleiben kann, um nicht nur kurze Momentaufnahmen mitzunehmen. Vielen Dank für dein Feedback!
      Liebe Grüße, Ute

  • Antworten
    Rieke
    1. Juli 2015 um 3:41

    Toller Bericht, so wunderbar ehrlich!

    • Antworten
      Ute
      8. Juli 2015 um 13:48

      Hallo liebe Rieke,
      vielen Dank für das Kompliment! Für mich sind das die Dinge, die zum Reisen dazu gehören und am Ende auch in Erinnerung bleiben werden :)
      Viele Grüße!
      Ute

  • Antworten
    Ingrid
    10. August 2015 um 21:24

    Ich wohne in Cancun und habe somit das grosse Glück Holbox in aller Regelmässig besuchen zu können und das nutze ich auch aus. Zum Glück kann Holbox noch immer seinen Kleindorf-Charme behalten und hoffentlich bliest das auch so. Liebe Grüsse

    • Antworten
      Ute
      18. August 2015 um 2:36

      Hallo liebe Ingrid,
      ach wie schön, das klingt super und absolut beneidenswert! Ich hoffe auch sehr, dass es so bleibt wie es gerade ist und freue mich, wenn ich irgendwann einmal wieder dorthin komme.
      Viele Grüße nach Mexiko
      Ute

  • Antworten
    Andrea
    25. Mai 2016 um 22:35

    Trotz des miesen Wetters ist es ein sehr lesenswerter Artikel. Und auch tolle Bilder dazu.

    Es war nicht der einzigste Artikel den ich gelesen habe. Finde Deinen Schreibstil toll, da hat man Lust auf mehr.

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