Hätte man mir noch vor ein paar Jahren gesagt, dass ich später mal eine große Vorliebe für das Campen entwickeln würde, hätte ich die Nase gerümpft, den Kopf geschüttelt und einen Spruch wie »Im Leben nicht!« losgelassen. Da waren Klischees, die überhaupt nicht zu mir und meinen Vorstellungen über das Reisen passen wollten. Spießer gaben sich auf Campingplätzen vor meinem geistigen Auge die Hand und das imaginäre Bild, mich mit einem Kulturbeutel und Handtuch unter dem Arm in einer Schlange vor dem Duschhäuschen einzureihen, jagten mir einen kalten Schauer über den Rücken. Aber dann kam es doch anders.

Während sich in meiner Jugend das Motto »In jungen Jahren auf Fernreisen konzentrieren und erst im Alter Europa kennenlernen« festgesetzt hatte, fiel mir im Laufe der Zeit immer wieder unangenehm auf, wie wenig ich eigentlich meine eigene Heimat Deutschland kenne. Nur wie ließe sich das am besten ändern? Städtetrips sind auf Dauer ermüdend und die Kosten für Hotel, Flugzeug, Zug und Taxi zu hoch. Eine Alternative musste her, zumal ich festgestellt hatte, dass Wochenend-Ausflüge viel Erholung und Abwechslung verschaffen können, auch wenn man mal nur 50 km entfernt Urlaub macht.

Somit war mein erster Anlauf 2010 also ein 40 Jahre alter Camper, ein Fiat 238.

Fiat 238 BlogSchnell stellte sich hierbei jedoch heraus, dass ich mich bei dem Kauf zu sehr von Nostalgie und Optik hatte verleiten lassen, denn praktikabel war dieses kleine Wohnmobil nicht gerade. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 70 km/h und der Tatsache, dass es für dieses Gefährt nur noch wenige bis gar keine Ersatzteile gibt, hätte ein anfänglich schöner Ausflug im Falle einer Panne in einem technischen Desaster enden können.

Obwohl der Verkäufer mir bereits ein halbes Ersatzteillager mitgegeben hatte, war mir das Risiko und der Aufwand dann doch zu hoch, weiter entfernte Ziele anzusteuern und damit blieb es bei dem stolzen Besitz und dem weiterhin bestehenden Traum, mit einem Wohnmobil auf Entdeckungsreise gehen zu können. Immerhin konnte ich den Wagen ein paar Jahre später zum gleichen Preis wieder verkaufen, wie ich ihn damals erworben hatte.

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Drei Jahre später…

Das Thema Camping ließ mich nicht los. Seit meiner Kindheit hatte ich immer noch keinen Campingplatz betreten und ich wollte jetzt endlich das Abenteuer Zelten ausprobieren. Eins sein mit der Natur, auf dem Boden schlafen und das Prasseln des Regens auf dem grünen Polyester hören – all das würde ein neues Kapitel meines Reisespektrums darstellen. So ging es mit dem Auto, Zelt und Hund an die deutsche Nordseeküste (› Artikel). Das Fazit fiel in diesem Fall eher mager aus.

Zelt aufbauen macht nicht wirklich viel Freude, die Aufbewahrung der eigenen Sachen ist darin nicht sicher, eine Ameise im Zelt bleibt nicht lange alleine und zu guter Letzt macht mir persönlich das Zelten alleine überhaupt keinen Spaß – selbst, wenn ein Hund dabei ist. Seitdem ist für mich klar: Diese Art zu übernachten geht für mich nur in Gemeinschaft, in freier Natur, einem im Fluss stehenden Kasten Bier und langen Nächten, die ich in einer dicken Decke eingekuschelt auf einer bequemen Luftmatratze verbringe.

Camping Zelten Blog

2014

Die Voraussetzungen hatten sich inzwischen geändert: Ich hatte mich dazu entschlossen, Job und Wohnung aufzugeben und da bot es sich an, für alle Fälle ein mobiles Heim zu haben, mit dem man gleichzeitig auch noch auf Tour gehen kann. Diesmal müsste dieser Camper allerdings technisch zuverlässig, bequem und praktikabel sein. Und daraus wurde ein 1986er VW T3 in der Dehler Sonderedition in einem erfreulich perfekten Zustand.

VW T3 DehlerZehn Wochen lang bin ich damit insgesamt 10.000 km durch Nordeuropa gefahren (England, Irland, Norwegen, Island, auf einem Frachtschiff) und hätte nie damit gerechnet, dass mich das Reisen und Übernachten auf weniger als 10 m² so faszinieren könnte. Meine anfänglichen Sorgen, z. B. im Falle einer Panne irgendwo in der Pampa stecken zu bleiben, waren völlig unbegründet, denn wie sich herausstellte, gibt es immer irgendwo jemanden, der einem hilft.

Nur das eigene Kopfkino in Sachen Sicherheit kann einem – als Frau – gelegentlich mal etwas Kopfzerbrechen bereiten, wenn man zum Beispiel in der Nebensaison allein auf einem weit abgelegenen Campingplatz steht. Aber letztendlich sind diese Erlebnisse meist genau die, an die man sich besonders gerne zurückerinnert, weil man seinem innewohnenden Angsthasen die Stirn bieten konnte. Es ist noch echtes Abenteuer verbunden mit der großen Freiheit, den Weg und das Ziel jeden Tag neu und selbst bestimmen zu können.

Camper Stellplatz Island

Heute

Und wieder haben sich meine Bedürfnisse geändert: Wenn man länger unterwegs sein möchte, ist der tagtägliche Um- und Rückbau vom Bett zur Sitzbank umständlich, weshalb ich mich für einen größeren Wagen entschieden habe: Einen 1979er VW LT 28 in der Sonderedition »Sven Hedin«. Weitere neue Aspekte sind eine eingebaute Dusche und Küche sowie wesentlich mehr Stauraum, da ich unter anderem inzwischen nicht mehr nur alleine verreise.

LT 28 Sven HedinGleichzeitig spielen auch die Unterhaltskosten eines Campers eine große Rolle, die bei einem Oldtimer (> 30 Jahre) mit H-Zulassung wesentlich geringer sind als bei einem jüngeren Wagen. Die Steuer beträgt 191 € und die Versicherung 285 € jährlich. Zum Vergleich der VW T3: Versicherung 805 € und Steuer 532 € pro Jahr! Die Kosten kann man durch das Abmelden des Wagens in der Wintersaison reduzieren; hierbei sollte man sich das bisherige Kennzeichen bis zur Wiederanmeldung reservieren lassen.

Das heute immer populärer werdende »Slow Travelling« bekommt mit diesem Wohnmobil eine ganz neue Bedeutung. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 100 km/h braucht man in dieser schnelllebigen Zeit viel Geduld. Während ich auf der Autobahn gelassen die rechte Spur belege, bringe ich LKW-Fahrer und rasende Unwissende – dass es eben nicht schneller geht – zur Weißglut. In meinen 4x3x2 Metern fühlt sich die Fahrt an wie eine Mischung aus Traktor und LKW, aber die Nacht darin ist dafür umso schöner.

Sven Hedin LT 28 So viel steht daher bereits fest: Sehr weite Strecken werde ich mit diesem Camper nicht zurücklegen können, weil es einfach zu viel (Fahrt-) Zeit kostet. Für München-Köln braucht es dann auch mal zehn statt sechs Stunden… Im Moment ist es aber der perfekte Wagen für Wochenend- oder Wochen-Trips sowie Outdoor-Abenteuer in verschiedene europäische Länder, auf die ich mich sehr freue. Über weitere Details werde ich bald berichten.

Meine einstige Einstellung zu Campingplätzen muss ich jedenfalls nach etwa sechzig verschiedenen Stell- und Campingplatz-Erfahrungen revidieren. Unabhängig davon, dass ich dieses bodenständige und einfache Leben sehr schätzen gelernt habe, liegen viele Plätze an traumhaften Orten direkt am Wasser oder inmitten dichter Wälder. Zudem ist es günstig (15-40€/Nacht), man verbraucht nur das Nötigste und wider Erwarten lernt man nicht selten spannende Menschen kennen.

Aus heutiger Sicht und nach vielen Reisejahren kann ich behaupten, dass man nicht unbedingt immer weit reisen muss, um dem Alltag zu entfliehen oder große Abenteuer zu erleben. Und manchmal schmeckt das profane Wurstbrot mit einem kalten Bier im Liegestuhl und Blick auf einen Sonnenuntergang am See eben besser, weil es einfach echt und authentisch ist.

 

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47 Kommentare

  1. <3 Wir sind mit der Kutsche zwei Wochen lang durch Nordspanien gefahren. Absolut tolles Teil — wenn es steht :D Wobei natürlich auch das Fahren so seinen ganz eigenen charm hat… Statt Radio genießt man den ganz eigenen Motorensound und nebenbei kann man sich auf der Motorhaube neben sich noch ein Ei braten! Viel Spaß mit Sven… wir haben Ihn auch geliebt. kurz. :)

    1. Hallo Daniel,
      ich muss auch gestehen, dass dieses langsame Fahr“vergnügen“ schon sehr gewöhnungsbedürftig ist :) Mal sehen, wie sich das noch entwickelt, dafür muss man erst einmal ein wenig damit unterwegs gewesen sein. Ich bin jedenfalls mal gespannt. Viele Grüße und Danke für den Erfahrungsbericht! Ute

      1. Hallo, ich fahre auch einen LT, etwas jünger und selbst ausgebaut, aber schneller ist er auch nicht 😃 Ich liebe das reisen mit ihm, für mich beginnt der Urlaub mit dem starten des Motors und ich integriere die Fahrt zum Ziel schon in den Urlaub. Nie mehr als 400 km am Tag, übernachten an schönen Plätzen…ich geb ihn nicht mehr her 😃

        Im August geht’s nach Schottland…kann es kaum noch erwarten!

        Viel Spaß mit dem LT!

        1. Hallo Thomas,
          oh Schottland, toll <3 Wie ich mittlerweile festgestellt habe, muss man die Fahrt auch integrieren, sonst wird man während der Reise zu ungeduldig :) Ist aber eine tolle Übung. Wünsche dir eine ganz tolle Reise!! LG Ute

  2. Hey Ute,
    Gratulation zum neuen Zuhause. Sven hat definitiv Charakter. Er hat was robustes und sieht zuverlässig aus. Obwohl mir der grüne T3 so rein von der Optik besser gefallen hat. Wohnst du auch in ihm, wenn du in Köln bist und hast einen festen Stellplatz?
    Wünsche dir auf jeden Fall allseits gute Fahrt.
    Liebe Grüße,
    Claudia

    1. Hallo liebe Claudia,
      stimmt, der T3 hat viel Charme und ist daher auch noch in meinem Besitz – die Trennung fällt mir extrem schwer und ich hadere immer noch… Für’s dauerhafte Wohnen ist mir ein Camper dann doch noch etwas zu unbequem, aber es stehen einige Trips in der nächsten Zeit an und ich bin schon gespannt, wie sich das anfühlen wird mit dem größeren Mobil :) Viele liebe Grüße und Danke für die guten Wünsche! Ute

      1. Hi Ute,
        wenn du deinen coolen T3 verkaufen möchtest, melde dich gerne.. ich bin immernoch auf der Suche…
        Hab weiterhin so viel Spaß am Reisen! Immer wenn ich deinen Blog lese, packt mich mein Fernweh und ich möchte einfach nur weg…
        Liebe Grüße
        Maren

  3. Liebe Ute,

    ich wünsche dir ganz viel Freude mit Sven Hedin :)

    Aus eigener Erfahrung kann ich fast jedes Wort deines Artikels fett unterstreichen. Nur mit Campingplätzen habe ich öfter auch die von dir eingangs beschriebenen Spießer-Erfahrungen gemacht, weshalb ich jetzt tendenziell öfter die ein oder andere Nacht frei stehe,
    Falls du Tipps für richtig coole Plätze im deutschsprachigen Raum und angrenzenden Ausland hast, dann freue ich mich sehr darüber. Denn die Mischung aus den Vorzügen eines Campingplatzes PLUS gutem Flair sind einfach unübertroffen :)

    Liebe Grüße
    Mischa

    1. Hey Mischa,
      das ist eine gute Idee mit den Campingplatz-Tipps, da habe ich so einige schöne gefunden bisher. Und du hast total Recht – da gibt es himmelweite Unterschiede! Ich liebe zum Beispiel Plätze in den Dünen oder direkt am Wasser. Also Danke für den Tipp, ich werde darüber bald mal einen Artikel schreiben – allerdings habe ich die Plätze selten fotografiert, aber das kann man sich ja dann im Internet anschauen. Schön, dass du auch eine Leidenschaft darin gefunden hast, ich möchte es nicht mehr missen. Viele liebe Grüße zurück und bis bald, Ute

  4. Ich wünsche dir ne schöne Zeit und viele spannende Reisen mit deinem neuen Gefährt! Der ist ja echt hübsch!
    Ich fahre mit meinem Van (der nicht so stylisch aussieht wie deiner ;-) am Mittwoch los, erst mal bisschen Norddeutschland und dann ab nach Schweden. Das Thema Campingplätze ist bei mir noch unsicher, ich will lieber öfter frei stehen, auch um Geld zu sparen. Die Idee ist, max. 1-2 Tage pro Woche auf einen Campingplatz zu fahren. Mal sehen…
    Vielleicht fahren wir uns ja mal irgendwo über’n Weg?!
    Liebe Grüße!
    Mandy

    1. Hallo liebe Mandy,
      oh toll, dann bist du jetzt schon unterwegs! Schweden mit dem Camper ist bestimmt toll. Stellplätze sind tendenziell (wie du wahrscheinlich schon weißt :)) wesentlich günstiger und man hat dann dort wenigstens Strom und Wasser. Bin mal gespannt, wie sich das bei dir entwickelt. Mich kribbelt es schon und freue mich auf die nächste Tour, ich hatte an Polen und weiter Richtung Norden gedacht, aber das kann sich noch ändern. Wünsche dir eine supertolle Tour und bin gespannt auf deine Erfahrungsberichte. Liebe Grüße, Ute

  5. Fernreisen in tolle Länder sind schon was tolles das ich gerne mache. Jedoch gibts für mich nichts schöneres als spontan in meinen T3 zu springen und irgendwo hinzufahren. Meine Packzeit für einen Wochenendtrip liegt mittlerweile unter 20 Minuten :-)

    lg Markus

    1. Hi Markus,
      lustig – geht mir genauso! Und es ist ja irgendwie erfreulicher Weise nur so wenig, das man mitnehmen muss, finde das unglaublich befreiend :) Dann weiterhin gute Fahrt!! LG Ute

  6. Für mich gibt es nichts schöneres als Camping in Schweden. Ende Juni geht es wieder los.
    Liebe Ute, da hast du eine weise Entscheidung getroffen.
    Liebe Grüße an „EUCH“. ;-)
    Hauke

    1. Hallo Hauke,
      oh, dann geht’s ja bald los bei dir – super, Schweden mit dem Camper wäre auch was für mich :) Wir werden sehen, ob der LT und ich lange zusammen bleiben… er ist doch recht langsam und verbraucht eigentlich zu viel. Mal gucken. Wünsche dir/euch viel Spaß!! Liebe Grüße, Ute

  7. Hallo Ute, schön, deinen Weg zu verfolgen :-). Ich stehe nach wie vor auf Zelt, war zuletzt 3 Monate in Australien mit meinen knapp 2 m² Wohnraum unterwegs. Freiheit :-). Was hast du mit deinem Island-Camper gemacht? Die Insel steht übrigens noch, war aber kürzlich auch nur auf Stippvisite – Lebenspläne ändern sich.

    Monique

    1. Hallo liebe Monique,
      den grünen VW-Camper habe ich immer noch, wollte mich eigentlich schon längst getrennt haben, aber schaffe es irgendwie nicht :) Mal sehen, was daraus wird, eine Entscheidung muss ich bald mal treffen… Hach, Island! <3 Und stimmt, Pläne ändern sich - und es ist auch gut, wenn man das zulässt, wie ich finde. Ganz liebe Grüße!

  8. Schöner Wochenendtrip: Nach Dinant in Belgien mit einer Kanufahrt auf der Lesse oder Sonntags nach Aubel auf den Markt um belgische Leckereien zu kaufen und anschließender noch zum Kloster Val Dieu, Klosterbier trinken ☺
    LG
    Ute

    1. Hey Ute,
      lustig, genau in Dinant war ich vor zwei Wochen – wahnsinnig schöner Ort! Aber Aubel und das Kloster kenne ich noch nicht, aber das hole ich nach. Danke für die Tipps!! Liebe Grüße zurück, Ute

  9. Bei uns gibt es zwei Arten zu reisen: entweder ganz luxuriös ins Hotel Brixen oder mit dem Camper an die Küste. ;) Und gerade beim Campen kann man so einiges erleben, womit man nicht gerechnet hätte. Vor zwei Jahren waren in der Nähe von unserem Campingplatz Wikingertage und direkt auf dem Platz neben uns hat eine Gruppe Wikinger gezeltet. Große bärtige Kerle, vor denen unsere kleine Tochter erst etwas Angst hatte, die aber nach dem Kennenlernen unglaublich nett waren und mit denen man gut Spaß haben konnte. :)

  10. Ja, ein Beitrag voller Inspirationen und schönen Worten. Da bekommt man direkt Lust mit dem Camper in ein großes Abenteuer aufzubrechen. Der Weg ist das Ziel und so ist es vollkommen genug, mit 100 Stundenkilometer durch die Welt zu tingeln.

    Der Beitrag zeigt recht schön, dass sich alles im Leben ändert und das nichts für immer ist. Wie sagt man im Buddhismus so schön: Nur der Atem ist für ewig, zumindest solange man lebt.

    Ich wünsche dir viele Abenteuer und positive Erfahrungen mit dem Camper.

    Liebe Grüße aus Myanmar
    Alex

    1. Was für ein schöner Text, vielen Dank dafür! Myanmar scheint viel Inspiration hervorzurufen :) Ich habe mich inzwischen auch darauf eingerichtet, dass sich das Leben – zumindest in diversen Punkten – in Phasen abspielt und sich in hoffentlich positiver Form weiterentwickelt. Wünsche dir noch eine schöne Zeit in Asien! LG Ute

  11. Hallo Ute,
    Bin Giovanna und schreib dir aus Ischia. Ich persoenlich kann es mir kaum vorstellen in einem Champer zu leben auch wenn ich dich sehr bewundere. Gibt mir ein Gefuehl an Freiheit. Warst du schon mal auf meiner Insel Ischia. Ist absolut nicht bekannt fuer einen Champerurlaub. Habe diese variante erst on diesem Jahr naeher kennen gelernt. Ischia ist fuer die meisten eine absolute Entdeckung. Falls du mal in der Umgebung sein solltest melde dich einfach bei mir…. wenn du dich einbisschen informieren moechtest schaue dir mal die homepage www ischiatipps.com an. Bis bald aus der gruenen Insel in Sueditalien. Salutoni Giovanna

    1. Hallo liebe Giovanna,
      das hört sich prima an, vielen Dank für das Angebot! Auf Ischia war ich bisher noch nicht, ist aber auch mit dem Camper ein recht weit entferntes Ziel – aber nichts ist unmöglich :) Ich melde mich, wenn es soweit sein sollte. Viele Grüße zurück, Ute

  12. Toller Beitrag, kann ich so unterschreiben! Vor allem kennen glaube ich viele das Gefühl, dass so ein Camper-Leben in gewisser Weise ein „über seinen eigenen Schatten springen“ erfordert. Steht mir auch noch bevor. Aber wer nichts riskiert, … :) Wie viel hast du denn für deinen Sven bezahlt, wenn man fragen darf?

    Jedenfalls wünsch ich dir viel Spaß und ein paar tolle Erlebnisse, über die ich hier hoffentlich noch lesen werde :)

    Viele Grüße aus Köln
    Dimi

    1. Hi Dimi,
      das stimmt, es ist eine völlig andere Art zu leben und reisen. Ich finde einfach toll, dass man sich reinsetzen und losfahren kann – egal wohin oder vorher ein Hotel buchen zu müssen. Der LT hat 12.000 € gekostet und ist in einem superguten Zustand (sonst sind die zum Teil wesentlich günstiger). Dir auch viel Spaß on the road, viele Grüße, Ute

  13. Hallo Ute,
    auch ich genieße die Freiheit im Wohnmobil. Seit 17 Jahren fahre ich mit wohnmobil in Europa rum. Aktuell bin ich gerade in Schweden E45 mit Ziel Nordkapp. Für mich ist das Reisen mit Wohnmobil wie eine Sucht…Sucht nach Freiheit u Abenteuer. Wobei ich Campingplätze meide u lieber frei stehe. In dem Sinne wünsche ich allen campern weiterhin positive Abenteuer. Jürgen

    1. Hallo Jürgen,
      wow, 17 Jahre sind eine echt lange Zeit – Chapeau! Und deine Route gerade klingt richtig gut, wünsche dir gute Fahrt und viel Spaß am Nordkap! Viele Grüße Ute

  14. Salute Ute,

    ich verfolge deinen tollen Blog schon länger und freue mich duch jeden Artikel neue Regionen/Reisetipps zu erkunden/erlesen. Mir geht es wie dir. Nach vielen langen, faszinierenden Fernreisen um die Erde suche ich nach der richtigen Freiheit und werde jetzt auch zum VW Camper. (Auch inspiriert durch deine Berichte.)
    Ich habe nach 2 Weltreisen und auf dem letzten Abenteuertrip für 2,5Monate durch Island, Westcanada und Alaska gemerkt das Camping einfach genial ist. Man verzichtet auf viel Komfort, aber bekommt im Gegenzug eine unbeschreibliche gedankliche, zeitliche, räumliche Unabhängikeit, Freiheit und kann die Natur hautnah noch intensiver genießen. Jeden Tag das Zelt auf- und abbauen macht, aber nach Monaten wirklich keinen Spaß mehr. Deshalb schnappe ich mir jetzt von meinem Bruder den VW T4 Bulli mit etwas Campingequipment und breche zu nächsten Abenteuertour in 2 Etappen auf. Erst gehts 6 Wochen über Schweden, Finnland zum Nordkapp und Norwegen. 1 Monat danach weiter von Berlin für 4 Wochen runter nach Gibraltar. Einmal quer durch Europa :-) never stop exploring! Man lebt nur 1x und Europa hat auch sooooooo viel zu bieten/entdecken.

    Ich wollte mal fragen wie du das mit dem Stellplatz so gemacht hast. Wie oder nach welchen Kriterien hast du bei deinen Touren entschieden frei zu campen oder einen Campingplatz aufzusuchen? Wie war so dein Verhälnis zw. freiem Campen und Camplingplatznächten?
    Wünsche dir noch viele spannende Reiseabenteuer und bin auf neue Zeilen, Fotos deiner Touren, Erfahrungen gespannt!

    Saludos

    Vinzenz

    1. Hallo Vinzenz,
      das hört sich aber mal richtig gut an, super! Der T4 ist auch eine gute Lösung, um auf Reisen zu gehen. Ich bin ehrlich gesagt – zumindest alleinreisend – kein freier Camper, weil ich auf Duschen, Strom und letzten Endes auch auf die Gemeinschaft Wert lege. Für mich gehört ein Campingplatz irgendwie mit dazu, auch wenn ich oft mehrere Anläufe brauche, bis ich einen passenden Platz gefunden habe :) Ich fotografiere inzwischen viel auf Plätzen und wer weiß, vielleicht wird ja irgendwann mal ein Buch daraus… Wünsche dir eine superschöne Reise, viele Grüße! Ute

  15. Schöner Artikel…vor allem, weil wir uns momentan ganz gut selbst damit identifizieren können.
    Nächste Woche geht’s für uns los! Wir werden den ersten Roadtrip mit unserer „Betty“, einem 2012er Ford Transit Leichttransporter, machen. Diesen haben wir in nur 30 Tagen komplett zum Campervan umgebaut. Geplant sind Österreich, Slovenien, Italien und wir freuen uns schon riesig auf’s Abenteuer!

  16. Hallo Ute,

    wir sind noch langsamer, 85 PS für 5,5 to. Unsere Reisegeschwindigkeit beträgt etwa 85 km/h, am Berg können es auch mal nur 40 km/h sein. Gerade erst waren wir in Südfrankreich, die Fahrzeit ist uns egal. Oft meiden wir einfach die Autobahn und so wird schon die Anfahrt zu einem Erlebnis. Reisen statt rasen.
    Gruß Andreas

  17. Hi,

    wir haben uns auch einen Camper gelauft, der innen ausgebaut wird. Allerdings wird es erst im nächsten Jahr für uns soweit sein, dass wir mit diesem verreisen können. Umso mehr habe ich diesen Bericht genosse!

    LG

  18. uiii, da kommt wieder Lust auf :D …mein T3 läuft auch immer wie frisch produziert ;) habe aber auch das Problem des etwas fehlenden Platzes auf längeren Trips. LT wär ne Lösung. Allerdings muss ich gestehen, dass mir der Fiat von deinen 3 Lieblingen mit Abstand optisch am Besten gefällt… Top Teil :)

  19. Schöner Artikel, bei Slow Travelling bin ich voll bei dir. Mein T3 Cream mag es auch nicht wenn sie mal schneller als 90 km fahren muss. Vielleicht sieht man sich ja mal auf Reisen. Im September bin ich ein paar Tage in Dänemark unterwegs. Wann bist du das nächste mal im Van unterwegs?

  20. Das war bei mir genauso. Ich bin ein „geschädigtes“ Kind aus den 70zigern, das mit seinen Eltern in einem Wohnwagen an der holländischen Küste auf Walcheren seinen jährlichen Sommerurlaub verbrachte. Danach war ich dann geheilt, und habe selbst bei OpenAir Festivals ungerne im Zelt geschlafen.
    Als ich nun aber nach vielen vielen Jahren mit meinen Kindern einen Urlaub an der Atlantikküste in Frankreich, Spanien und Portugal, in einem Fiat Ducato mit Wohmo Aufbau gemacht habe, habe ich meine Liebe zum Wohnmobil entdeckt. Diese Mischung aus Mobilität und Haus gefällt mir super, viel besser als dieser Wohnwagen von früher, der immer an der gleichen Stelle, auf dem gleichen Campingplatz stand…

  21. Hallo Ute,
    habe identischen Swen Hedin von meinem Vater geerbt. Er hatte ihn über 30 Jahre und sogar mit Windgenerator ausgerüstet und ihn selbst zum Oldtimer mit H kennzeichen gefahren. Waren mit ihm auch häufig unterwegs in früheren Zeiten. Besser als Bulli, da Bad. Allerdings zum Leben drin nur für Minimalisten, finden wir (50+) heute. Wir haben nun einen 7 m Mercedes Camper und geben den LT günstig ab. Wir leben 3-4 Monate im Jahr im Camper. Touren langsam durch Europa, besuchen Freunde. Den Rest des Jahres leben wir auf unserem Segelboot im Mittelmeer. Im Sonner sind wir im Norden mit dem Camper, da es uns im Mittelmeer zu voll, zu teuer und zu heiss ist im Hochsommer. Für uns ist diese Kombination ideal, Unser Haus haben wir nie vermisst. War eher eine Belastung, daher verkauft. Wie Du schon sagst, man braucht wirklich nicht viel.
    Jürgen u. Ellen

    1. Hallo Jürgen und Ellen,
      Gerade lese ich mich hier durch die Kommentare… und es wäre lustig und ein großer Zufall, falls ich ebendiesen/euren LT morgen anschaue. (Falls eurer nicht schon verkauft ist…) Hört sich aber nach eurer Beschreibung grad genauso an als sei es euer alter Sven :)
      Bin großer Fan von den alten VW LTs und bin schon sehr gespannt auf morgen. Falls ihr zufällig Bezug zu Münster (und Umzu) haben solltet, meldet euch gern mal – wäre sehr gespannt zu erfahren was ihr schon alles mit dem Auto erlebt habt :)
      Liebe Grüße,
      Magdalena

      1. Hallo Magdalena !
        Wir kommen aus Münster, haben den LT in Senden bei einem Freund, der Autohändler ist abgestellt…Hast Du wirklich unseren gekauft ? Der Lt hat viel erlebt in unserer Familie. Wir reisen seit Jahren permanent mit Wohnmobil , Caravan und Segelboot im Mittelmeer.
        Wenns unser ist melde Dich nochmal!

  22. Hey Ute,
    wir wollen uns demnächst möglicherweise auch einen Camper zulegen. Wenn die Innenausstattung und alles passt, werden wir drüber nachdenken. Aber super Artikel, hat mir sehr gut gefallen. Besonders hat mir gefallen, wie du darauf eingegangen bist, wie es heute bei dir aussieht. Weiter so! :)
    LG
    Thomas

  23. Hallo und danke für diesen tollen Beitrag! Ich war noch nie wirklich campen aber träume schon seit Jahren davon. Nächsten Sommer wollen wir uns aber endlich einen Camper kaufen und direkt ein paar Wochen unterwegs verbringen. Bin sehr gespannt wie es mit 2 Kindern wird, aber freue mich auch schon riesig! Gerne lese ich schon über Campen und Leben im WOhnmobil und bereite mich mental vor!
    LG Sophie

  24. Wäre schon ein Traum mit einem Camper quer durch einige Länder zu fahren. Frei von Sorgen und Gedanken :). Deine Erfahrung ist sehr interessant und hilfreich für meine Zukunft. Vielen Dank aus der Meran Umgebung

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