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Südtirol: Einer der schönsten Roadtrips Europas

Südtirol: Einer der schönsten Roadtrips Europas

Südtirol - Toblacher See - Reiseblog Bravebird

Während wir bei Roadtrips durch Europa meist an die warme Jahreszeit mit viel Sonne denken, möchte ich gerne die Gelegenheit ergreifen, eine unwiderstehlich schöne Tour in den kühleren Monaten im Frühling oder Herbst vorzustellen. In diesem Fall bekam ich die Gelegenheit, ein Hymer Wohnmobil zu testen und da brauchte ich nicht lange zu überlegen, wohin diese Reise gehen würde.

Mein fünftes Mal in der norditalienischen Provinz Südtirol wollte ich mit ganz besonderen Momenten und Orten in Erinnerung behalten können, die ich hier zum Nachreisen vorstellen möchte. Da ich inzwischen ein großer Freund des langsamen Reisens geworden bin, habe ich diesen Roundtrip durch die Alpen in gemütlichen drei Wochen zurückgelegt. Wer weniger Zeit zur Verfügung hat, wird ihn auch problemlos in zwei Wochen bewerkstelligen können.

1. Der Reschensee im Dreiländereck

Für die Einreise nach Südtirol nehme ich generell den Reschenpass statt des weiter östlich liegenden Brenners, weil hier nicht nur gleich ein außergewöhnlicher See auf sich aufmerksam machen möchte, sondern weil die Brenner-Autobahn häufig lange Staus mit entsprechenden Wartezeiten mit sich bringt. Auch die durch Südtirol führenden Staatsstraßen SS38 und SS40 bis Meran haben ihren Reiz.

Von Süddeutschland aus lässt es sich bequem durch Österreich fahren und nach einigen Kilometern entlang der Schweizer Grenze schlängelt man sich auf kurvigen Straßen galant nach bella Italia. Kleiner Tipp: Vor der Grenze nochmal volltanken, denn Benzin ist in Italien meist teurer. Und nach gar nicht allzu langer Zeit stößt man auf den versunkenen Kirchturm im Reschensee bei Graun in der Region Vinschgau.

Nach dem Krieg wurde das Tal geflutet und fast 150 Familien verloren dadurch ihre Heimat. Der Kirchturm stellt heute die einzig sichtbare Erinnerung an diese unerfreuliche Zeit dar und steht mittlerweile nicht nur unter Denkmalschutz, sondern ist auch Wahrzeichen der Gemeinde Graun. Mehr über die Geschichte findest du in diesem Artikel.

2. Auf der Sonnenseite in Meran

Obwohl Bozen die Landeshauptstadt von Südtirol ist, ist Meran mein persönlicher Favorit. Auf der von Apfelplantagen gesäumten SS38 kommt man ganz automatisch dorthin. Für die Stadt selbst und die gesamte Umgebung sollte man sich ruhig Zeit nehmen. Nach einem Bummel durch Meran selbst, wo der Cappuccino auf einer der hübsch dekorierten Terrassen zum Pflichtprogramm gehört, gibt es noch viel zu entdecken.

Meran in Südtirol - Reiseblog Bravebird
Blick auf Meran von Dorf Tirol

Da wären zum Beispiel die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, das etwas höher gelegene Dorf Tirol, der historische Bahnhof mit dem nahe gelegenen jüdischen Friedhof und Wanderungen, soweit das Auge reicht. Mit Seilbahnen lässt es sich leicht nach in luftige Höhen transportieren, wonach man je nach Geschmack kürzere oder längere Wege zurück Richtung Ausgangspunkt finden kann. Sehr schön als Startpunkt wäre hier zum Beispiel der Gasthof Hochmuth mit großer Terrasse und tollem Ausblick.

Dorf Tirol in Südtirol - Reiseblog Bravebird
Atemberaubender Blick auf das Kloster Johanneum in Dorf Tirol

Etwas, das man in Südtirol nicht verpassen darf, ist: Essen! Ich kenne kaum eine Region, in der man ausnahmslos so unfassbar gut essen kann wie hier. Daher möchte ich auch empfehlen, an der einen oder anderen Stelle ruhig einmal etwas tiefer in die Tasche zu greifen und sich ein tolles Restaurant zu gönnen, denn das wird definitiv unvergesslich werden. In besonderer Erinnerung sind mir die Lackner Stubn in Algund, das Culinaria im Farmerkreuz im Dorf Tirol und Gasthof Oberlechner in Algund geblieben.

Restaurant bei Meran - Reiseblog Bravebird
Fantastischer Blick ins Tal vom Gasthof Oberlechner

Nicht unerwähnt lassen möchte ich hier die inzwischen sechs Museen von Bergsteiger-Legende Reinhold Messner. Die Messner Mountain Museen sind sehr unterschiedlich und über ganz Südtirol verteilt. Auf der Internetseite kann man sich seinen persönlichen Favoriten heraussuchen und besuchen (Achtung: Auf die Öffnungszeiten achten, manche Museen sind temporär geschlossen.) Das MMM Corones auf 2.000 m dürfte sein wohl außergewöhnlichstes Museum sein und steht auch noch auf meiner To-See-Liste.

3. Die Seiser Alm “Alpe di Siusi”

Nach einem Besuch von Bozen kommen wir nun zu den landschaftlich besonderen Highlights der Region. Die Seiser Alm ist die größte Hochalm Europas und nicht nur dieser Superlative wegen sollte man einmal hier oben gewesen sein, sondern weil sie wirklich wunderschön ist. Allerdings – und deswegen schreibe ich den Beitrag genau für die Nebensaison – ist sie im Sommer und Winter total überlaufen, weshalb sich gerade die Saison außerhalb der Schulferien im Frühling und Herbst besonders gut eignet.

Seiser Alm Wanderung mit Hund - Südtirol Rundreise - Reiseblog Bravebird

Der terrassenförmig angelegte Campingplatz Seiser Alm mit Restaurant ist ein guter Ausgangspunkt für einen oder zwei Tagesausflüge auf die Alm. Von dort aus lässt es sich bequem mit dem Bus zur Talstation der Panoramaseilbahn fahren und nach einer entspannten Gondelfahrt tragen einen die eigenen Füße dann zwischen 1.600 m bis 2.300 Metern Höhe – je nach eigener Fitness. Hier oben gibt es übrigens 300 Sonnentage im Jahr und auch ich hatte Glück!

Seiser Alm Wanderung - Südtirol Rundreise - Reiseblog Bravebird

Seiser Alm Wanderung - Reiseblog Bravebird

Die Weite dieser Landschaft mit permanentem Blick auf die Berge ich wirklich ganz besonders und es ist ein wenig so, als würde man alle Gedanken und Sorgen an diesem Tag unten an der Talstation abgeben und oben einfach nur den Moment genießen. Im Herbst haben einige Almen bereits geschlossen, weshalb man den Vorteil des geringeren Ansturms genießen kann. Ich habe mich für die sehr schöne Puflatsch-Runde entschieden, die inkl. Mittagessen in der Arnika-Hütte entspannt zwischen 3-5 Stunden dauert.

Seiser Alm im Herbst - Südtirol Reiseblog Bravebird
Seiser Alm im Herbst - Südtirol Italien - Reiseblog Bravebird

4. Ein Traum von See: Der Pragser Wildsee

Wenn man Fotos von diesem See sieht, wirken sie oft überarbeitet und irgendwie surreal. Aber die meisten – wie auch die hier abgebildeten – sind absolut realitätsgetreu. Dieser Ort ist zweifelsohne magisch! Mittlerweile war ich drei Mal zu unterschiedlichen Jahreszeiten dort und Herbst und Winter gehören hier zu meinen absoluten Favoriten. Der See ist meist knalltürkis und allein deshalb schon sehenswert.

An dem angrenzenden Hotel Pragser Wildsee lässt es sich auf der Terrasse zwar ganz gut sitzen, allerdings würde ich für Cappuccino und Kuchen das kleine Café am Eingang bevorzugen. Touristisch ist natürlich beides, für meinen Geschmack ist das Café jedoch die bessere Wahl. Der See lässt sich in ca. 1 1/2 bis 2 Stunden gemütlich zu Fuß umrunden; alternativ kann man ein Boot mieten. Achtung: Die Sonne verabschiedet sich hier oft recht früh, deshalb am besten nicht zu spät anreisen.

Pragser Wildsee Spaziergang in Südtirol mit Hund - Reiseblog Bravebird

Pragser Wildsee Südtirol - Reiseblog Bravebird

Für mich ist dies ein Ort, an den ich immer und immer wieder zurückkommen möchte. Er hat etwas unglaublich Märchenhaftes und gleichzeitig Unschuldiges, das sich kaum in Worte fassen lässt. Um zum See zu gelangen, gibt es zwei nahe gelegene Parkplätze mit Schranken und Kassenautomaten. Die Preise sind nicht wirklich günstig, aber das wäre auch nicht zu erwarten. Dafür ist alles sehr gepflegt und man fühlt sich sicher.

5. Noch ein Träumchen: Der Toblacher See

Wer sich übrigens fragen sollte “Huch, sie fährt doch eigentlich voller Überzeugung einen VW Bus”, muss ich sagen – Ja… allerdings war diese Wehmut bereits nach kürzester Zeit vergangen, denn der Komfort eines solch luxuriösen Autos lässt die nostalgische Liebschaft ehrlich gesagt unerwartet schnell vergessen. Mit diesem Camper auf Mercedes-Basis würde ich wahrscheinlich auch eine Weltreise antreten, denn das Fahren ist unglaublich leicht und angenehm.

Südtirol - Toblacher See - Reiseblog Bravebird

Der Campingplatz Toblacher See könnte perfekter nicht liegen. Auf terrassenförmig angelegten Stellplätzen schaut man bei herbstlich bzw. frühlingshaftem Wetter auf diesen unglaublich schönen, ruhigen und türkis klaren See, den Schwäne und Enten ebenso mögen wie die Spaziergänger. Ich liebe die Ruhe am Morgen am See ebenso wie am Nachmittag, an dem man sich im Restaurant – ein bisschen eingefroren – mit einem Bier oder Wein und Knödeln wieder aufwärmen kann.

Toblacher See - Kaffee am Morgen Campingplatz - Reiseblog Bravebird

Das hübsche Holzhaus ist übrigens die schicke Rezeption des Campingplatzes. Im nahe gelegenen Ort Toblach kann man sich im Supermarkt bestens mit neuen Lebensmitteln eindecken und dann entweder in Richtung Innichen bzw. Sexten oder Drei Zinnen Nationalpark aufbrechen. In diesem Fall möchte ich beide Ziele vorstellen, weil sie auf ihre ganz eigene Art besonders sind.

6. Die Drei Zinnen – Ein Muss!

Eine Freundin aus Südtirol hatte mir diesen Tipp gegeben, für den ich noch heute dankbar bin. Die Idee: Die Mautstraße bis zur Auronzohütte hochfahren und dort auf dem Parkplatz in 2.300 m Höhe übernachten. Gesagt, getan. Allein der Weg dorthin ist schon die Reise wert. Kleine Seen, interessante Häuschen und in der aktuellen Nebensaison nur wenige Menschen. Die kostenpflichtige Mautstraße selbst ist von etwa Ende Mai bis Mitte November befahrbar (Infoblatt).

Südtirol Drei Zinnen Nationalpark - Übernachten mit Wohnmobil - Reiseblog Bravebird

In meinem Fall war es Ende Oktober und oben an der Auronzohütte angekommen, schienen erfreulich wenig Menschen hier zu sein. Ganz im Gegensatz zum Sommer, wo die Gegend aus allen Nähten bricht und der Natur ganz und gar nicht gut tut – deshalb bitte die Hauptsaison meiden. Wie sich zu späterer Stunde herausstellte, blieben für die Nacht gerade mal drei Autos übrig. Kein Strom, kein Licht draußen, sehr schwaches Internet – herrlich!

Langsam reisen und Umwelt schonen - Reiseblog Bravebird

Von der Auronzohütte aus, in der man sich vorher mit einer fantastischen Aussicht stärken kann, bieten sich verschiedene Wanderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade an. In etwa vier Stunden ist ein Rundwanderung möglich, allerdings war mir diese nicht möglich, da es an manchen Stellen bereits zu glatt war. Daher lohnt sich für den Besuch in jedem Fall festes Schuhwerk, warme Unterwäsche und Kleidung, die sich für das Zwiebelprinzip eignet.

Rundreise Südtirol Drei Zinnen Nationalpark - Übernachten mit Wohnmobil oder Camper - Reiseblog Bravebird

Wanderung Drei Zinnen Südtirol - Reiseblog Bravebird

Das Ticket, das man unten an der Mautstelle kauft (man kommt da automatisch dran vorbei), gilt für 24 Stunden. Die Übernachtung auf dem Parkplatz ist dann in dieser Gebühr bereits enthalten. Es war eine wahnsinnig schöne Erfahrung, abends im Bett durch die Fenster den Sonnenunter- und -aufgang zu sehen. Morgens bei gelb orangener Sonne und dunkelblauen Wolken eine kleine Wanderung zu unternehmen, bei der mir sogar noch eine Schar Rehe begegnet ist, wird definitiv unvergesslich bleiben.

Sonnenaufgang in Südtirol - Drei Zinnen - Reiseblog Bravebird

Wer sich nach diesem schönen Erlebnis nun nach etwas Luxus sehnt, kann sich auf den Weg zum Caravan Park Sexten machen. Er liegt nicht weit entfernt und ist ein Platz der anderen Art. Hier stehen u.a. die riesigen Luxus-Wohnmobile, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Wohnmobil-Waschanlage, Wellness-Areal, Restaurant und einen gut ausgestatteten Shop gibt es auch.

7. Der Kalterer See

Von den Drei Zinnen oder von Sexten aus sind es je nach Tempo und Stopps etwa 3-4 Stunden, bis man den wärmsten Badesee der Alpen erreicht. Der Campingplatz St. Josef liegt unmittelbar am See zwischen orangerot leuchtenden Weinbergen und ich würde einfach mal behaupten, dass diese Region zu keiner Jahreszeit schöner ist als im Herbst – auch wenn Baden dann natürlich ausgeschlossen ist.

Südtirol - Kalterer See - Steg - Reiseblog Bravebird

Weinberge Kalterer See - Südtirol - Reiseblog Bravebird

Ein Spaziergang um den See herum ist hier natürlich unumgänglich, der durch Weinberge und den Ort selbst führt. Auf dem Weg bieten sich einige Restaurants zum Einkehren an, alternativ möchte ich aber auch das einfache, aber sehr gute Restaurant des Campingplatzes empfehlen, in dem es tolle hausgemachte Speisen gibt. Es gibt ansonsten noch verschiedene andere Wanderwege, die auf der Webseite von Kaltern zu finden sind.

Südtirol Weinberge im Herbst - Kaltern - Reiseblog Bravebird

8. Hoch oben bei Völlan

Der Luftkurort Völlan im Etschtal liegt etwa 10 km von Meran entfernt. Ich bin durch Zufall auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit hierher gekommen und habe mich gleich verliebt. Der Campingplatz Alpinfitness Waldcamping Völlan hat auf 700 Metern Höhe eine absolut traumhafte Lage inmitten von Weinbergen mit Blick auf das von Bergen gesäumte Tal.

Südtirol Meraner Land - Camping Völlan - Reiseblog Bravebird

Das kleine Örtchen lässt sich von hier aus zu Fuß erreichen, wo es Supermarkt, Bank und andere kleine Geschäfte gibt. Der Campingplatz selbst (übrigens ohne eigenes Restaurant) ist einfach ein toller Ort, um zu entspannen, sich abends ein kleines Lagerfeuer zum Aufwärmen zu machen, ein Süppchen zu kochen und dabei die romantischen Lichter im Tal zu beobachten.

Südtirol Meraner Land - Reiseblog Bravebird

Während des Schreibens hätte ich am liebsten gleich meine Sachen gepackt und wäre wieder in diese fantastische Natur losgefahren. Allerdings muss ich dann wehmütig feststellen, dass ich für das kühlere Frühjahrs-, Herbst- und Wintercamping nicht im dauerhaften Besitz eines solch komfortablen Wagens bin, mit dem ich durchaus einmal um die Welt hätte fahren können.

Südtirol Meraner Land - Reiseblog Bravebird

Die Reiseroute im Detail

Südtirol zum Nachfragen - Camping-Rundreise - Reiseblog BravebirdDie Karte mit den einzelnen Steps kannst du dir hier anschauen.

Weitere Tipps für Südtirol

  • Campingplätze: In der Nebensaison außerhalb der Ferien findet man ohne Reservierung problemlos einen Platz, allerdings muss man auf die Öffnungszeiten achten. Manche schließen in der Winterzeit.
  • Gasflaschen: Entweder direkt beim Campingplatz oder beim Campinggas-Händler (gibt es besonders in der Region Meran und Bozen einige)
  • Reisen mit Hund: EU-Heimtierausweis, Chip und Tollwut-Impfung müssen vorhanden sein; in öffentlichen Verkehrsmitteln und auch in Gondeln muss der Hund einen Maulkorb tragen – bekommt man für ca. 7 Euro an der Kasse einer Gondel-Station
  • Filme, um auf den Geschmack zu kommen: König Laurin, Amelie rennt, Honig im Kopf
  • Reiseführer: Marco Polo Südtirol, Baedeker Südtirol (mit Reisekarte), Bildband Südtirol

Werberechtlicher Hinweis: Der Camper von Hymer (Grand Canyon S) wurde mir für Testzwecke kostenfrei zur Verfügung gestellt. Alle anderen Bestandteile der Reise habe ich selbst bezahlt und recherchiert.

Ökologischer Hinweis: Die durch diese Reise entstandene Menge CO2 habe ich über myclimate kompensiert. Der Betrag kommt einem Klimaschutzprojekt in Kenia zugute. (Zertifikat)

Zeige Kommentare (49)
  • Hallo Ute,
    Zuerst mal Komplimente zu deinem Blog. Finde deine Inhalte und Beiträge wirklich sehr interessant !

    Ich schaue öfters mal vorbei, und heute war ich echt neugierig über deinen Roadtrip in meiner Heimat zu lesen. Ja, Südtirol isch wirklich wunderschön :-) Freut mich, dass du schon öfters hier warst und Meran dein Favorit ist. Sehe ich genauso ;-)
    Da hast du dir schon ein paar gute Restaurants in der Meraner Umgebung ausgesucht. Gut zu essen gehört zu einem gelungen Urlaub einfach dazu.

    Dein Bericht hat mich angeregt jetzt im Herbst/Winter endlich mal zum Pragser Wildsee zu fahren.

    Liebe Grüße aus Meran,
    Hannes

    • Hallo lieber Hannes,
      vielen Dank für deinen schönen Kommentar! Und freut mich, dass ich “deine” Region entsprechend schön darstellen konnte. Den Pragser Wildsee habe ich auch im letzten Winter besucht, der mit einer dicken Schneedecke versehen war- und das hatte auch seinen Reiz. Ich muss bald wieder hin, merke ich gerade :)
      Wünsche dir eine gute Reise und bis bald einmal
      Ute

  • Hallo,

    schöner Bericht über eines meiner Lieblingsurlaubsziele und noch schickere Bilder!

    Südtirol ist immer einen Besuch wert, aber von wegen “myclimate” sollte man mal über die Apfelbäume nachdenken…Da wird wesentlich mehr Schindluder getrieben, als man als naiver Tourist denkt: http://www.cczzoo.de/454ex

    Viele Grüße nach Köln aus Köln ;-)

    • Hallo Theo,
      vielen Dank für das Kompliment! In Bezug auf die Thematik “Apfelbäume” kann ich gerade nicht nachvollziehen, wie das mit myclimate in Verbindung steht. Mit myclimate kompensiert man als Reisender seine verursachten CO2-Emissionen, auf das Pestizid-Problem wiederum kann der Reisende keinen Einfluss nehmen. Abgesehen davon ist das leider ein globales Thema, z. B. haben Polen, Frankreich und Deutschland mangels gesetzlicher Vorgaben bzw. Verbote das gleiche Problem und das hat meiner Meinung nach nichts mit einem naiven Touristen zu tun. Aber vielleicht hast du hier einen anderen Ansatz, der mich natürlich interessieren würde.
      Viele Grüße und weiterhin gute Fahrt
      Ute

  • Klingt nach einer abenteuerlichen Reise. Ich habe einige deiner Posts gelesen und wollte fragen, welche Erfahrungen du mit Mietwagen Roadtrips gemacht hast.
    Und hast du bestimmte Apps, die dir das Reisen erleichtern (das Planen davor, die Organisation währenddessen) bzw. hast du überhaupt einen solchen Bedarf?
    Liebe Grüße,
    Yaren

    • Hallo Yaren,
      meine Erfahrungen mit Mietwagen waren sehr unterschiedlich. Es gilt einiges zu beachten wie z. B. Mitführen eines internationalen Führerscheins (je nach Land) und natürlich einer Kreditkarte; auch das Kleingedruckte im Vertrag sollte man sich vorher genau durchlesen, damit es nicht zu unerwünschten Zusatzkosten kommt. Ansonsten alles problemlos bisher. An Apps nutze ich für die Navigation entweder klassische Apps wie Google Maps oder für den Fall, dass ich kein Roaming oder Empfang haben sollte, ist maps.me eine gute Offline-Karten-App. Eine weitere schöne App ist “Around me” – sie zeigt einem an, was gerade alles so in der Nähe zu sehen ist.
      Viele Grüße, Ute

  • So ein schöner Bericht und dazu noch die tollen Bilder. Ich war als Kind fast jeden Sommer in dieser Region. Wir haben Verwandte in der Nähe.

    Da kommen Erinnerungen hoch. :)

    • Hallo liebe Tina,
      seitdem ich diesen Bericht geschrieben habe, hat mich das Südtirol-Fernweh wieder schlimm gepackt… Freut mich, dass auch bei dir so schöne Erinnerungen hochgekommen sind.
      Liebe Grüße!

  • Echt tolle Fotos. Bin dieses Jahr von Berlin nach Italien mit dem Auto und habe dabei einen Stop in Südtirol gemacht. War wirklich schön. Tolle Menschen, super Natur. Ich liebe es “Bergzusteigen”. Es waren 1700 Meter hoch und wieder runter. Du konntest es natürlich intensiver erleben. Ansonsten bin ich eher in den USA, schau doch mal bei mir vorbei.

    • Hi Steven,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich liebe die Berge mittlerweile auch sehr und das vor allem, weil man sich irgendwie so ganz weit weg von allem fühlen kann. Werde mal bei dir reinschauen!
      Viele Grüße und weiterhin gute Reise
      Ute

  • Hey Ute,
    vielen Dank für den tollen Beitrag. Da sind ja urviele tolle Tipps für meine Südtirol Reise dabei.
    Aber wie war das unterwegs sein in so einem Camper? Zach, ging eh, oder Weltklasse?
    Ich frage so doof, da ich noch nie mit so einem Motel auf Rädern unterwegs war :-)
    Liebe Grüße aus Wien,
    Antal

  • Ich bin über Google auf deinen Blog gestoßen. Wir Fahren morgen nach Südtirol bzw. an den Gardasee und ich wollte mich nur schnell für die tollen Inspiration bedanken! Und wirklich sehr schöne Fotos!

  • Wow, tolle Tipps und Eindrücke!!
    Ich liebe Südtirol und verreise immer wieder gern dort hin.
    Hier mein kleiner Geheim Tipp für alle die hier über die Kommentare stoplern: Ein wunderschönes Hotel in St. Ulrich. Mein Mann und ich lieben die Landschaft drumherum und das Hotel an sich einfach!
    Hier der Link für Interessierte: https://www.laperlahotel.info/

  • Danke für die tollen Informationen. Für uns wird es das erste Mal Südtirol sein, bisher waren wir vor allem im Schwarzwald unterwegs. Jetzt haben wir uns für ein schönes 4 Sterne Hotel entschieden und hoffen natürlich das wir viel erleben werden. Mit den Tipps hier wird das aber sicherlich gelingen

  • Ein sehr schön geschriebener Beitrag!! Beim Lesen deines Beitrags, möchte man am liebsten Koffer packen und sofort losfahren. Da ich gebürtig aus Sizilien komme, kenne ich den Süden Italiens wie meine Westentasche. Jedoch bin ich immer wieder neugierig, wie es in anderen Regionen Italiens so ist. Zumal ich meinem Freund nicht nur das zeigen will, woher ich komme, sondern mit ihm gerne ganz Italien entdecken möchte. Dein Beitrag zum Roadtrip durch Südtirol ist auf jeden Fall eine tolle Inspiration. Vielen Dank dafür!! Insbesondere dein Tipp mit den Filmen, um auf den Geschmack zu kommen, sind goldwert. Ich werde das heute direkt mal ausprobieren und schauen, ob ich meinen Freund auf den Geschmack bringen kann, einen Roadtrip durch Südtirol zu unternehmen.

  • Wow das sieht toll aus! ich such sehnlichst Gastro Jobs in Südtirol. Will unbedingt mindestens eine Saison dort leben und arbeiten. Hoffe es klappt, dann kann ich auch die Umgebung erkunden. ;) Toller Beitrag!

  • Für meine Frau und mich ist Südtirol im allgemeinen und Bozen im speziellen zur zweiten Heimat geworden. Seitdem wir vor 10 Jahren die Gastfreundschaft in einem 4 Sterne Wellnesshotel geniessen durften, zieht es uns mindestens einmal im Jahr hierher, um beim wandern in der frischen Luft zu entspannen

    • Hallo Thomas,
      ich kann sehr gut nachvollziehen, dass ihr jedes Jahr nach Südtirol fahrt! Bei mir hat es dieses Jahr leider nicht geklappt, aber ich hoffe im nächsten Jahr nochmals dorthin zu reisen.
      Viele Grüße und weiterhin gute Reise
      Ute

  • Dein Bericht ist super! Deine Fotos und die Informationen gefallen mir sehr gut. Ich liebe Südtirol . Da ich oft am Gardasee bin, mache ich auf dem Weg dorthin immer wieder gerne Abstecher in Südtirol. Ich mag z.B. Natz Schabs wenn die Apfelbäume blühen. Dort gibt es ein tolles Mineralien Hotel.

  • Liebe Ute,
    ein wirklich toller Bericht! Deine Reiseroute erleichtert unsere Urlaubsplanung erheblich :-) Was sich momentan als etwas schwierig gestaltet, ist die Suche nach einem Campervan. Hast du vielleicht Empfehlungen oder Erfahrungen von Anbietern oder Websites, wo man fündig für Südtirol wird?
    LG Anna

    • Hallo liebe Anna,
      ja klar, schaut mal bei PaulCamper rein (unter dem Link könnt ihr 30 Euro sparen :) Alternativ Share a Camper oder Campanda, falls ihr schon von Deutschland aus mieten bzw. losfahren wollt. Unter Umständen kann man ja auch von Süddeutschland aus losfahren. Wünsche euch eine gute Fahrt!
      Viele Grüße
      Ute

  • Hallo Ute, schöner Blog aber ich habe eine Anmerkung – Mexiko ist nicht “Mittel und Südamerika” sondern geographisch Nordamerika oder kulturell Lateinamerika. Darauf legen die Mexikaner sehr viel Wert und ich lebe mit einem Mexikaner zusammen.

  • Vielen Dank, dass ihr euch die Mühe gemacht habt, so ausführlich über Südtirol zu berichten. Wir planen, falls möglich, diesen Sommer eine Art Roadtrip wie ihr, um so viel wie möglich von der faszinierenden Natur zu sehen. Durch “Honig im Kopf” haben wir so manche schöne Berglandschaft bereits im TV gesehen, jetzt wollen wir aber selbst solch ein Abenteuer erleben. Hier (https://kurzurlaub-suedtirol.com/filme-in-suedtirol-gedreht) haben wir tolle Locations gefunden, wo andere Filme in Südtirol gedreht wurden. Seid ihr auf eurer Reise auch auf Kulissen gestoßen, die ihr aus Filmen kennt?

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