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BRAVEBIRD – Zeit für ein neues Kapitel

BRAVEBIRD – Zeit für ein neues Kapitel

Neue Wege gehen nach der Kündigung - Reiseblog Bravebird

Wäre das Leben ein Computerspiel, hätte ich mir Ende letzten Jahres die Vorschau für das Level 2019 angesehen und das Spiel daraufhin kurzerhand gelöscht. Mein Leben sollte weiterhin aus einer Aneinanderreihung von schönen Momenten bestehen und beim Anblick der bevorstehenden Herausforderungen wäre meine Wahl definitiv auf ein leichteres Spiel gefallen.

Im wirklichen Leben hingegen kann man manchen Dingen nicht mal eben ausweichen. Auch fällt es schwer einzusehen, dass Probleme und einschneidende Erlebnisse manchmal große Chancen mit sich bringen können. Und in diesem Fall nahm das Schicksal seinen Lauf, als Anfang April bei meiner Mutter zum zweiten Mal Krebs festgestellt wurde. Diesmal bösartig und ohne Aussicht auf Heilung.

Dankbar, durch meine Selbstständigkeit alles Berufliche absagen zu können, habe ich Tag für Tag der uns verbleibenden 2 ½ Monate versucht, ihr jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Die eigene Mutter beim Sterben zu begleiten erfordert viel Kraft und doch ist diese gemeinsame Zeit so unglaublich wertvoll, weil spätestens hier die Gewissheit eintritt, dass sie unwiederbringlich und zugleich endlich ist.

Ute Kranz Eltern - Reiseblog Bravebird
Meine Eltern liebten es, auf Reisen Selbstporträts von sich zu machen

In diesen gefühlsintensiven Wochen wurde mir wieder bewusst, wie unwichtig Besitz und andere Statusdinge sind. Wir kommen mit leeren Händen auf diese Welt und verlassen sie auf die gleiche Weise. Nichts von dem, was wir uns mental oder physisch aneignen, können wir mitnehmen. Daher bleibt uns nur, den Moment zu leben: lieben, lachen, füreinander da sein und uns gegenseitig helfen und beistehen.

Ein neuer Lebensabschnitt: Leben ohne Eltern

Mein Vater ist bereits vor über zwanzig Jahren verstorben und wenn dann auch die Mutter nicht mehr da ist, weiß man endgültig, dass man kein Kind mehr ist. Und gerade in der letzten Zeit kam nochmals eine große Dankbarkeit auf. Normaler Weise hätte die intensive Zeit im Krankenhaus und das Abschiednehmen die einzigen zu bewältigenden Herausforderungen darstellen sollen, aber es sollte anders kommen.

Mit zwei von drei Geschwistern ist ein Kleinkrieg ausgebrochen. Abwertung, Ausgrenzung, Misstrauen – wenn innerhalb der Familie aus Zusammenhalt plötzlich Hinterhalt wird, zieht einem das den Boden unter den Füßen weg. Hier ging es eben nicht mehr um eine heitere Familienfeier, sondern um Verantwortung und gemeinschaftliches Handeln, wovon wir überraschend unterschiedliche Vorstellungen hatten.

Probleme können hilfreich sein für unseren Lebensweg - Reiseblog BravebirdMit der geballten Ladung an unterschiedlichsten Gefühlen gilt es umzugehen lernen. Als ich feststellte, dass weder Rückzug noch Wut die Lösung waren, habe ich mir die Situation psychologisch erklären lassen. Mit diesem Wissen wurde das Loslassen leichter, aus Ärger ergab sich Verständnis und für mich galt es wieder nach vorne zu schauen. Worin lagen nun die Chancen in dieser unerfreulichen Situation?

1. Mut zum Anderssein

Mit etwas Abstand und einem anderen Blick auf die Situation lässt sich aus meiner Familienkonstellation viel leichter erklären, warum ich in vielen Dingen ganz anders bin als meine Geschwister. Ich habe mich lange dafür verurteilt, vermeintlich “komisch” oder Außenseiter zu sein – keine eigene Familie zu haben, allein zu reisen, ein sehr individuelles Leben zu führen, nicht alles auf Sicherheit aufzubauen usw.

Jetzt, wo ich sozusagen den Familientopf verlassen kann, fühle ich mich viel freier. Mir war nicht bewusst, wie sehr ich doch noch in dem familiären Konzept steckte, das zahlreiche Glaubenssätze mit sich brachte: bescheiden, brav und korrekt sein, keine Schwächen zeigen, nicht auffallen, besser nachgeben als diskutieren, der Mann entscheidet, man muss Kinder haben, künstlerische Arbeit bringt kein Geld usw.

Mit dieser mentalen Freiheit muss ich keine langjährig konditionierten Kriterien mehr erfüllen oder mich des lieben Frieden willens anpassen, sondern kann genauso leben und agieren wie es für mich stimmig ist – ohne das Gefühl haben zu müssen, nicht “normal” zu sein. Ich habe eine sehr gute Erziehung genossen, aber einiges ist für meinen Lebensweg schlichtweg nicht (mehr) passend.

2. Sich selbst besser kennenlernen

In dieser Phase, in der situationsbedingt starke Selbstzweifel an die Tür klopften, begab ich mich auf die Suche nach hilfreichen Ratgebern. Und hier fand ich plötzlich auf fast alles eine Antwort, die mein “Anderssein” betrifft: Ich bin introvertiert! Hochsensibilität wurde mir schon vor etwa sieben Jahren bescheinigt und nun auch noch das. Aber…

Die Gewissheit zu haben, dass man nichts an sich ändern muss, um als “normal” zu gelten, ist unglaublich entspannend: Ich muss also nicht vor die Kamera, obwohl es in meinem Job hilfreich wäre. Es ist vollkommen okay, wenn ich nur einen kleinen Freundeskreis habe. Und ich muss mich nicht seltsam fühlen, weil ich viel Ruhe und Rückzug brauche und wahnsinnig gerne alleine bin.

Auch muss ich mich nicht mehr ärgern, wenn ich für meine Begriffe viel zu lange brauche, bis ich Entscheidungen treffe. Oder dass ich mich in großen Menschenmengen nicht wohl fühle und ungern in Gruppen unterwegs bin. Einmal vergegenwärtigt ist es an der Zeit, die Stärken dieser Persönlichkeits-Eigenschaft auszuleben. Aus Selbst-Verurteilung kann jetzt jede Menge Selbst-Freundschaft werden!

Neue Ufer - Reiseblog Bravebird

3. Mut zum Umbruch

So traurig der Verlust der Eltern ist, der letzten Endes auf die meisten von uns irgendwann einmal zukommt, muss man nach vorne schauen. Vor 5 ½ Jahren habe ich Köln, meinen Job und meine Wohnung zum ersten Mal für meine Weltreise verlassen und nun wird es bald wieder so weit sein. Seit meiner Rückkehr bin ich mit der Großstadt nicht mehr richtig warm geworden.

Im Laufe der Jahre habe ich inzwischen schätzungsweise 80% von Deutschland kennengelernt (einige Berichte hierzu: Harz, Mecklenburg-VorpommernWendland, Süddeutschland, Norderney) und lange überlegt, wo es mir am besten gefallen könnte. Und mittlerweile ist klar: Ich muss aufs Land! Die Gründe sind vielfältig und fasse ich mal in einem separaten Beitrag zusammen.

Es wird jedenfalls Zeit wieder in eigene vier Wände zu ziehen. Daher habe ich mein Büro in Köln gekündigt, d. h. bis 1. März muss ich eine neue Bleibe gefunden haben. Für viele mag das ungewöhnlich klingen; für mich ist es lediglich meine ganz eigene Art, mir selbst Druck zu machen. Außerdem liebe ich es, mein Leben in die Hände des Schicksals zu legen.

Ein Blick in die Zukunft – Level 2020

Auch beruflich muss ich einiges verändern. Mittlerweile beziehe ich mein Haupteinkommen über Pressereisen. Das Problem ist hierbei allerdings, dass die meisten Reisen überhaupt nicht (mehr) zu mir passen. Über mehrere Tage mit jeweils 12-14 Stunden täglich in ein Programm gepresst zu werden, das oftmals nicht auf meinen Blog abgestimmt ist, entzieht mir jegliche Reiseleidenschaft.

Zudem möchte ich das ultraschnelle Reisen nicht mehr unterstützen. Ökonomisch seitens des Auftraggebers natürlich verständlich, nur muss man bedenken, dass z. B. eine Woche alleine mit einem Camper intensiv durch Deutschland kurven so viel CO2 verballert wie ein Hin- und Rückflug nach Portugal. Daher hoffe ich, mit Agenturen und Tourismusämtern zukünftig Projekte anders umsetzen zu können.

Seit meinem Ausstieg habe ich an meinem Ziel, mit dem geringstmöglichen Aufwand die größtmögliche Wirkung zu erzielen, festgehalten (Anregung kam aus dem Buch von Luisa Francia) und es hat bislang überraschend gut funktioniert. Ich habe mir einen wahnsinnig tollen Alltag eingerichtet, der zwar keine großen Sprünge erlaubt, mir aber den größten Luxus beschert: Zeit zu haben!

Der Rest deines Lebens beginnt jetzt - Reiseblog Bravebird
“Aber wie oft geht das andere Prinzip schief: Du hast gearbeitet, bis du deine Rente verdient hast, dann wirst du krank und fällst tot um. Oder du weißt nichts mit dir anzufangen, weil du nie Freiraum hattest. Du weißt nicht zu leben, weil du nur funktioniert hast. Du stirbst, ohne wirklich gelebt zu haben.”

Wenn ich keine regelmäßigen Pressereisen mehr unternehmen, aber dennoch meinen entspannten Alltag beibehalten möchte, bleibt mir eigentlich fast nur eine Möglichkeit: (gute) Bücher schreiben. Aber auch das ist gar nicht so einfach, denn mit Verlagen zusammenzuarbeiten hat seine Vor- und Nachteile. Daher möchte ich mein nächstes Buch gerne selbst produzieren, aber dazu irgendwann einmal mehr.

Natürlich bleibe ich weiterhin flugfrei (inzwischen seit über einem Jahr und easy) und im nächsten Jahr werde ich mehr in den öffentlichen Medien und auf Diskussionsveranstaltungen präsent sein, was ich in diesem Jahr vermieden habe. So werde ich zum Beispiel im Mai mit unserer Bundesumweltministerin über umweltfreundliches Reisen (Link zur Konferenz) sprechen können.

Aber auch meinem Life-Magazin möchte ich wieder Leben einhauchen. Genau wie mit diesem Beitrag hier möchte ich mich dort von den ständigen Friede-Freude-Eierkuchen-du-musst-immer-glücklich-sein-sonst-stimmt-was-nicht-Posts im Netz distanzieren, da uns das immer mehr von der Realität wegbringt.

Dankeschön für deine Zeit diesen Beitrag zu lesen! Ich wünsche dir eine tolle Weihnachtszeit und alles Liebe und Gute für das Neue Jahr!

Zeige Kommentare (64)
    • Vielen Dank, liebe Nathalie – und sehr gerne, auch wenn’s mir ehrlich gesagt nicht leicht gefallen ist. Schön, dass wir immer noch Kontakt haben. Alles Liebe, frohe Feiertage & bis bald, Ute

  • Mein Beileid zum Tod deiner Mutter! Das ist sehr schlimm einen geliebten Menschen zu verlieren besonders die Eltern.
    Ich finde es toll das du nächstes Jahr wieder los reist und keine Angst hast was kommt. Nur wer etwas wagt kann etwas gewinnen. Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft .

    • Liebe Christina,
      vielen Dank für deine Anteilnahme! Und ja, ich mache tatsächlich irgendwie aus der Not eine Tugend. Ich wünsche dir auch alles Liebe und Gute, besonders für das Neue Jahr!
      Herzlichst, Ute

  • Das klingt unglaublich spannend. Herausfordernd. Mutig. Und irgendwie auch ein wenig Vorfreude! Danke fürs Teilen deiner Gedanken …ich bin gespannt wohin es dich verschlägt! Einmal Segenregen für dich!

    • Liebe Sarah,
      du hast Recht – da ist 100% Vorfreude! Ich bin wahnsinnig gespannt, wie das Leben auf dem Land wird und ob es wirklich das Richtige für mich ist. Den Segenregen gebe ich sehr gerne zurück, vielen Dank auch für die herzlichen Worte!
      Alles Liebe und einen guten Start ins Neue Jahr
      Ute

  • Hallo Ute,
    viel Kraft wünsch ich dir. Ich bin Pflegekraft und sehe immer wieder wie schwer das sterben fällt!
    Du bereicherst viele Menschen mit deinem Blog – vielen Dank dafür.

    • Lieber Thomas,
      toll, dass du diesen Beruf ausübst. Ich wiederum habe einen Einblick bekommen, wie hart und schwer dieser Beruf ist und eine große Hochachtung entwickelt. Ich wünsche dir alles Gute für das Neue Jahr!
      Viele Grüße
      Ute

  • Liebe Ute,
    mein herzlichstes Beileid! Leider kann mir ziemlich gut vorstellen, was Du durchgemacht hast und ich weiß, was der Verlust von geliebten Menschen mit sich bringt. Meine Mutter ist auch an Krebs gestorben, allerdings war ich erst elf Jahre und es wurde von uns ferngehalten. Dass Du Deine Mutter dabei begleitet hast, ist sicherlich noch einmal etwas ganz anderes und ich stelle es mir sehr schwierig vor. Der einzige Trost ist vielleicht, dass man Abschied nehmen kann. Das hatte mir bei meinem Opa geholfen. Mein Papa ist leider letztes Jahr auch ganz unerwartet von heute auf morgen gestorben, sodass es da auch nicht möglich war, vernünftig Lebewohl zu sagen, und es hat mir schier den Boden unter den Füßen weggerissen. Also ich fühle mit Dir. Ich finde es sehr mutig und toll, wie offen und ehrlich Du davon berichtest. Es ist echt bemerkenswert, wie Du scheinbar damit umgehst. Du hast absolut recht, auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst solche großen Herausforderungen etwas positives haben können. Ich wünsche Dir weiterhin alles erdenklich Gute und Liebe für Deinen weiteren Weg!
    Liebe Grüße
    Anni

    • Liebe Anni,
      es tut mir sehr leid, dass du deine Eltern auch schon nicht mehr bei dir hast! Ich muss gestehen, dass ich gar nicht damit gerechnet hätte, dass ich mich so einsetzen würde – aber es war das Beste, was ich hätte tun können. In dieser Zeit konnten wir mit allem Frieden schließen, Freude teilen und uns verabschieden. Auch, wenn das wirklich hart ist. Ich kann dich sehr gut verstehen, dass dir das bei dem plötzlichen Tod deines Vaters gefehlt hat.
      Drück’ dich aus der Ferne, dir auch alles Liebe und Gute für das Neue Jahr, das bestimmt viel Gutes für uns bereithält!
      Viele Grüße, Ute

      • Liebe Ute,
        vielen lieben Dank! Zwar bin ich natürlich manchmal traurig, aber mittlerweile habe ich Frieden mit dem Tod meines Papas geschlossen.
        So schlimm es auch ist, klingt der Teil, dass auch Ihr Frieden finden konntet und eben Verabschieden, schön.
        Fühl Dich auch gedrückt und es läuft bestimmt alles wieder besser!
        Liebe Grüße
        Anni

  • Hallo Ute, danke für diesen Beitrag, danke für deine Offenheit. Das hört sich nach einem harten Jahr an. :-( Wie schön und motivierend, dass du schon jetzt so reflektiert drauf schauen kannst und weißt, was du verändern willst. Ich folge dir schon etwas länger. Du bist ejne wirklich beeindruckende Persönlichkeit, von dir sollte es mehr geben :-) Deine Veränderung macht für mich auf jeden Fall sind. Ich wünsche dir für 2020 alles Gute und viel Erfolg. Ich würde mich auch eher als introvertiert bezeichnen und habe früher gedacht, dass etwas nicht mit mir stimmt. Aber inzwischen fühle ich mich gut und sehe es als große Stärke. Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem weiteren Weg. VG aus Köln (mit ebenfalls starken Drang wieder aufs Land zu ziehen)

    • Liebe Tina,
      vielen Dank für die lieben Worte und Wünsche! Mir ging es ähnlich wie dir. Wenn man die Stärken von Introvertiertheit sieht, bin ich froh, über diese Eigenschaft zu verfügen. Ich wünsche dir auch alles Liebe für das Neue Jahr und schöne Festtage mit deinen Lieben!
      Bis bald, dann hoffentlich meinerseits vom Land
      Ute

  • dein Text hat mich sehr berührt weil es viele Paralellen gibt. Ich bin mit über 50 aus dem “man(n) muß Karriere-Familie-Kind-HausmitGartenundSUV-Status..” ausgestiegen – nicht weil ich es immer so geplant hätte sondern weil es auch bei mir gesundheitlich Schicksalsschläge gegeben hat und immer bleiben werden. Wünsche Dir viel Glück, Gesundheit und Erfolg auf all deinen Wegen

    • Hallo lieber Udo,
      du kannst stolz auf dich sein, aus diesem Hamsterrad rausgekommen zu sein. Ich kenne sehr viele Männer, die um die 50 sogar immer noch mehr Gas geben, als wenn es kein Morgen gäbe. Und verlieren dadurch wahnsinnig viel Lebensqualität und schlimmstenfalls Gesundheit. Ich wünsche dir alles Gute für das Neue Jahr, Danke dir auch für die schönen Worte!
      Viele Grüße
      Ute

  • Liebe Ute,
    mein Beileid zum Tod Deiner Mutter. Aber schön, dass Ihr noch Zeit zusammen verbringen und Euch verabschieden konntet. Mein Papa ist vor drei Jahren in der Nacht, in der ich aus dem Urlaub zurückkam, gestorben. Ich konnte ihn nur noch tot sehen. Aber ein Freund der Familie, der Bestatter ist, hat ihn so schön zurecht gemacht das ich mich mit diesem friedlichen Bild von ihm verabschieden konnte.
    Vor zwei Jahre ist mein Onkel gestorben, der keine Kinder hatte und der mir und meinen Schwestern alles vererbt hat. Da ich als Patenkind etwas mehr geerbt habe ist unsere Familie darüber auch entzweit. Das ging weniger von meinen Schwestern aus, sondern mehr von ihren Männern, die meinten höhere Ansprüche geltend machen zu können. Wenn’s um sterben und erben geht kommen die seltsamsten Charaktereigenschaften zutage. Das sind Erlebnisse, die wünscht man niemandem.
    Und Danke für den Einblick in Dein Leben und die Anregungen zum Nachdenken, die jedem Deiner Artikel innewohnen.
    Liebe Grüße aus Aachen
    Ute

    • Liebste Ute,
      es tut mir leid, dass du auch so unschöne Erfahrungen innerhalb deiner Familie machen und so traurige Verluste erleben musstest. Die finanziellen Auseinandersetzungen gehörten bei mir zu dem unerfreulichen Gesamtpaket natürlich auch dazu und lassen nach erstem Ärger einfach nur Fassungslosigkeit zurück. Aber am Ende ist es nur Papier und wenn es andere glücklich macht, dann soll es so sein. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und alles Gute und Liebe für das Neue Jahr! An dieser Stelle auch ein herzliches Danke für deine immer so lieben Worte, die mich dazu antreiben so weiterzumachen.
      Bis bald, liebe Grüße!
      Ute

  • Vielen Dank liebe Ute für diesen Einblick. Ich kann da wieder sehr viel für mich mitnehmen.
    Dir wünsche ich das Beste und ein tolles Weihnachtsfest. Möge alles genau so kommen, wie es für DICH am Schönsten ist.
    Liebe Grüße
    Rike

    • Liebe Rike,
      ich bin ganz überwältigt über so viel Anteilnahme und guten Wünschen! Dank dir ganz herzlich für diese lieben Wünsche und alles Liebe auch für dich für das Neue Jahr! <3
      Liebe Grüße
      Ute

  • Zuerst unbekannterweise mein Beileid. Ich selbst stecke gerade in einer sehr schweren Krise und hab Der Satz mit dem Familientopf so treffend. Ich stecke mittendrin in diesem und komme einfach nicht raus. Mein Vater ist vor 6 Jahren gestorben. Erst heute allerdings hab ich begriffen dass er der einzige war der für mich da war. Meine Mutter immer so pssst reg ihn nicht auf, sag nix also auf Habachtstellung erzogen worden. Eigentlich war er doch gar nicht so.
    Ich bewundere Dich. Für den Mut das zu Leben für was du stehst. Inzwischen wurde mir auch klar, dass ich anders bin bisher nie wirklich verstanden. Ich wurde in ein Standardleben hineinerzogen weil das eben so ist und sich so gehört (Ausbildung, Heiraten, Kinder, Haus) und fühle mich nicht wohl. Da rauszukommen ist nicht einfach. Ich hab noch zwei wesentlich jüngere Geschwister meine Mom lebt noch relativ fit mit 80 aber irgendwie bin ich immer das schlechte Bespiel wie ich meine Kinder erziehe, wie ich bin, was ich nicht mache etc. eben.

    Auf jeden Fall wünsch ich Dir einen wundervollen Weg.

    • Liebe Ursula,
      das was du schreibst, macht mich betroffen. Ich habe Familie immer als etwas Selbstverständliches genommen und kann mit dieser anderen Erfahrung nun sehr gut nachfühlen, wie es dir damit gehen muss. Es ist unglaublich belastend. Als Außenstehender würde ich sagen, dass miteinander reden helfen würde; allerdings habe ich die Erfahrung machen müssen, dass es Dinge gibt, die andere einfach nicht verstehen – warum auch immer. Daher bleibt mir nur, dir ganz viel Kraft zu wünschen, um dich selbst bestmöglich zu distanzieren und dir das nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen.
      Alles Liebe für dich!
      Ute

  • Ein toller Beitrag, der hoffentlich vielen einen Schubs zum Nachdenken gibt. Bleib anders und mach dein Ding! Lasst euch nicht in Formen pressen, die nicht euren Wünschen entsprechen. Am Ende gehen wir alle in der gleichen Form von dieser Welt. Der Weg zwischen dem hier und dem dort ist frei wählbar… also macht was draus.

      • Vielleicht macht es dir noch mehr Mut, wenn wir dir sagen, dass du damals der ausschlaggebende Blog warst, der uns auf die Reise durch die Welt und zu uns selbst geschickt hat. Nach einer schweren Herz-OP in das normale Leben zurück zu gehen war für Santa sehr schwer. Dein Blog hat uns gezeigt, wie ein anderer, besserer, glücklicherer Weg aussehen könnte. Seitdem versuchen wir anderen den gleichen Anstoß zu geben den wir durch deine Beiträge bekamen.
        Wir wünschen dir frohe Festtage und weiterhin viele tolle Eindrücke.
        LG Santa und Daniel

        • Liebe Santa, lieber Daniel,
          das ist ein unglaublich tolles Kompliment – Danke für diese schöne Rückmeldung, die mich darin bestärkt, so weiterzumachen!
          Herzlichst!
          Ute

  • Hallo Ute,
    Vielen Dank für so viel Ehrlichkeit, so viel Offenheit und so viel Mut. Ich bin gerade sehr berührt von deinen Zeilen.

    Auf zu neuen Ufern in 2020!
    Viele Grüße, Conny

  • Ich würde gerne auch Deinen Beiträgen hier auf dem neuen Blog folgen. Leider gibt es keinen RSS-Feed. Bei caqtus.de hat das wunderbar funktioniert.

    • Hallo lieber Frank,
      das freut mich sehr! Deine Anregung habe ich zum Anlass genommen, in meiner Seitenleiste jetzt gleich zwei Möglichkeiten anzubieten, mit denen man meine Beiträge abonnieren kann. Auch ganz oben rechts findest du das RSS-Symbol für den Feedreader. Hier aber auch nochmals die Möglichkeiten per Direktlink:
      RSS Feed Reader
      Feedly
      Bloglovin
      Viele Grüße, bis bald und alles Gute für das Neue Jahr
      Ute

  • Liebe Ute,
    eigentlich würde ich Dich gerne zu einen Tee in meinen neuen Heimathafen (seit den 04.12.) einladen.
    Es sprechen so viele Parallelen aus deinen Artikel … ob es zu verarbeiten „Elternlos“ , der frühe Tod des Vaters, der Wunsch nach dem mehr Naturleben, die Andere unter Geschwistern … melde Dich gerne.
    Danke sagt Dani

    • Liebe Dani,
      diese Einladung würde ich sehr gerne annehmen, sobald bei mir wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt ist! Mich wird es zu 99% Richtung Norden bzw. Nordosten ziehen, dann ist es auch gar nicht mehr so weit entfernt von dir :) Ich behalte es im Hinterkopf! Bis dahin wünsche ich dir eine erholsame Zeit zwischen den Tagen und einen guten Start ins Neue Jahr!
      Alles Liebe und bis bald
      Ute

  • Liebe Ute,
    Danke für deinen Mut. Ich glaube, dass unsere Welt dringend Menschen wie dich braucht. Menschen die ihren ganz eigenen Weg gehen und anderen zeigen, dass es geht. Und sogar Spaß macht. Ich wünsche dir ganz viel Freude mit dem neuen Leben.
    Alles Liebe barbara

    • Liebste Barbara,
      … und sie braucht auch dringend mehr Menschen wie dich bzw. euch, die zeigen, wie schön man Gastfreundschaft mit Umwelt, Natur und gutem Essen verbinden kann. Nochmals ganz lieben Dank für eure Gastfreundschaft und offenes Ohr. Ich freue mich schon sehr auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen!
      Alles Liebe für 2020 und bis ganz bald
      Ute

  • Liebe Ute, deine Offenheit ist so ermutigend wie inspirierend, lieben Dank dafür! Ich bin selbst introvertiert und hochsensibel und leider auch sehr ungut emotional mit meiner Herkunftsfamilie verstrickt. Daher interessiert es mich sehr, wie du deine eigene familiäre Situation “psychologisch hast betrachten lassen”? So etwas wünsche ich mir auch – an wen wendet man sich? Ist es eine Art Familienaufstellung in Abwesenheit der anderen Familienmitglieder? Oder zu einem Familientherapeuten? Herzlichen Dank im Voraus und für deine Suche nach einem neuen Heim die allerbesten Wünsche. Herzliche Grüße aus Berlin von Claudia

    • Hallo liebe Claudia,
      das tut mir leid zu hören. Es gibt hier meiner Meinung nach verschiedene Möglichkeiten. Eine Familienaufstellung wäre möglicherweise sinnvoll und werde ich sicher auch irgendwann einmal rein interessehalber ausprobieren. In meinem Fall habe ich eine sehr gute Coachin befragt. Bei Bedarf kann ich dir gerne mehr dazu in einer Email zusenden. Ansonsten wünsche dir alles Gute für das Neue Jahr und viel Kraft!
      Bis bald, liebe Grüße
      Ute

  • Hallo liebe Ute,
    immer wieder schätze ich Deine klaren, wahren Worte. Ich begleite
    Dich von Anfang an und es tut so gut Menschen zu erleben, die ähnlich ticken. Ja, anders sein, nicht der Norm zu entsprechen ist sehr
    anstrengend, gerade wenn man in einer Grossstadt wie Köln lebt. Aber mir gibt es die Freiheit bis zum Tag X wenn ich das ” Weite” suche, mich abzugrenzen und als Schutzschild vor mir herzutragen.
    Ein Hoch auf das “Anders sein.” Ich wünsch Dir eine gute Zeit.
    Herzliche Grüsse Sabine

    • Liebe Sabine,
      wie schön, dass du dir deine Stärken zunutze machst! Genau das wünsche ich dir für das kommende Jahr und noch viel mehr! Vielen Dank auch für das schöne Kompliment, über das ich mich sehr gefreut habe.
      Alles Liebe und dann bis hoffentlich bald!
      Ute

  • Liebe Ute,

    wie berührend und traurig und gleichzeitig großartig offen!

    Meine aufrichtige Anteilnahme – der Verlust eines nahestehenden, geliebten Menschen ist schon schmerzhaft genug und es ist traurig, dass du in der Familie nicht den Zusammenhalt finden darfst, der gerade in dieser Situation eine Stütze wäre.

    Ich habe deine Berichte immer gerne gelesen und mich an manchen trüben Tragen gerne mal in die Ferne geträumt, obwohl ich auch manchmal beim Träumen schon ein “?” im Kopf habe, weil Reisen zunehmend in ein schlechtes Licht gerückt wird. Ja, Flüge sind ein Thema und meine letzte Fernreise liegt viele Jahre zurück. Gleichzeitig erweitert Reisen auch den Horizont und es gibt tolle Ecken, Menschen, Kulturen – zu manchen wird es mit dem Zug einfach schwierig, denn manchmal ist es schon im eigenen Land ein Thema zeitnah anzukommen.

    Ic h wünsch dir jedenfalls ALLES GUTE für deinen beruflichen Weg und auch für dein privates Umfeld. Wenn du mir dir im Reinen bist und dich glücklich fühlst, dann ist dein Leben gut so. “Die Gesellschaft” hat leider zu vielen Themen eine Meinung, meist nicht die beste und ja, es ist schwierig, nicht dem “üblichen” Weg zu folgen (was auch immer damit gemeint ist …). Somit wünsch ich dir viel Kraft, das zu machen, was DIR gut tut und Spaß macht! :-)

    • Liebe Alexandra,
      so schöne Zeilen, vielen Dank für deine sehr persönliche, herzliche Anteilnahme und die guten Wünsche! Ich habe so wahnsinnig viel gelernt aus dieser schweren Zeit und gerade diese Phasen bieten eine ganz neue Form der Tiefe, die trotz der Trauer viel Gutes mit sich bringt. Ich wünsche dir alles Gute für das Neue Jahr und dass deine Wünsche in Erfüllung gehen.
      Herzlichst!
      Ute

  • Liebe Ute,

    auch für mich beginnt jetzt langsam der Abschnitt ohne Eltern – allerdings nicht, weil sie verstorben sind, sondern weil sie keinen Kontakt mehr wünschen. Es schmerzt zwar, aber ich weiß, dass der anhaltende Kontakt mir auch nicht guttun würde. Ich hätte 2019 daher auch liebend gerne übersprungen. Der Jahreswechsel kann gar nicht schnell genug kommen.

    Auch, wenn unsere Situationen daher sehr unterschiedlich sind, spendet mir der Artikel Trost. Du bist eine große Inspiration für mich, weil ich zwar auch gerne aussteigen würde, aber den Mut noch nicht aufbringen konnte und aktuell auch etwas erschlagen bin von all den Dingen, die noch anfallen, wenn die Eltern die letzten Fäden kappen wollen. Ich freue mich auch sehr, dass du Caqtus bzw. jetzt Edgy wieder aufnimmst, wobei ich ehrlicherweise sagen muss, dass mir der Name Caqtus besser gefiel. Beim ersten Lesen hatte ich gar nicht verstanden, was dieser Name denn soll, aber dann dämmerte es mir irgendwann – anders, individuell, aneckend und ja, stachelig, was es gerade charmant machte. Ich verstehe aber auch deine Entscheidung zur Umbenennung.
    Ich freue mich darauf, deinen Werdegang weiter zu verfolgen. Es kommt mir vor, als ob jeder Artikel von dir mich ein bisschen mehr in die Richtung des “Jetzt mach ich das endlich” schieben würde. Bis es endlich so weit ist, schreibe ich aber gerne noch an meinem Artikel für Bravegirls – mittlerweile seit über einem Jahr, unglaublich. Und damit melde ich mich dann zurück :-)

    Alles Liebe,
    Anna

    • Liebe Anna,
      es tut mir sehr leid, dass es sich bei dir innerhalb der Familie so unglücklich entwickelt. Das muss furchtbar sein und mag ich mir gar nicht vorstellen. Distanzieren erscheint mir auch die einzige Möglichkeit, um sich selbst zu schützen und seinen eigenen Weg weiterzugehen.
      Der Name Caqtus hatte neben der Bedeutung noch einige andere Schwierigkeiten, z. B. dass die meisten nicht wussten, wie man den Namen schreibt bzw. findet und hätte möglicherweise auch rechtliche Probleme mit einem Autohersteller und einem Magazin gegeben. Jetzt bin ich auf der sicheren Seite :)
      Freue mich auf Artikel von dir! Kopf hoch und alles Gute für dich im Neuen Jahr!
      Liebe Grüße, Ute

  • Liebe Ute,

    erneut ein inspirierender Text für alle die Dir folgen! Herzlichen Dank für Deine Offenheit und Deine klaren Worte, durch die ich wiederum sehr motiviert bin. Wie warm einem ums Herz wird, wenn man Seelenverwandte an dieser Stelle trifft….

    Für den Neustart in 2020 wünsche ich Dir allen erdenklichen Erfolg – und sollten Deine Wege nach Berlin führen, bist Du bei mir herzlich willkommen!

    Liebe Grüße,

    Karin

    • Liebe Karin,
      ich freue mich immer sehr von dir zu hören! Toll, dass du nach wie vor meine Artikel und Beiträge liest. Und ganz lieben Dank auch für deine herzlichen Worte und die schöne Einladung.
      Bis hoffentlich bald und dir auch alles erdenklich Gute und Gesundheit für das neue Jahrzehnt!
      Viele Grüße,
      Ute

  • Liebe Ute.

    Verblüffenderweise findet dein Blog mich immer wieder in dunklen Phasen meines Lebens.
    Und immer zum richtigen Zeitpunkt.
    Teilweise seltsam.
    Ich finde die Idee vom “Auf’s Land ziehen” eine gute Idee.
    Nach etwas mehr als 1 1/2 Jahren Auszeit mit all ihren verrückten Phasen und Erlebnissen habe ich mich vor kurzem an einen Artikel von dir erinnert.
    Es ging darin um verschiedene Arten von Käfigen. Kleine und große.
    Es ist schon ein interessantes Ding diese Freiheit. Nicht war.
    Eine neue Art zu leben, so Etwas verrücktes habe ich noch nie erlebt.
    Man glaubt gar nicht wie wenig man braucht zum Leben.
    Das Interessante an dunklen Phasen ist, sie bieten auch Möglichkeiten während ihrer Dauer und an ihnen zu wachsen.
    Wenn man die angemessene Einstellung und Offenheit gegenüber diesen Dingen lebt kann auch aus der tiefsten Dunkelheit, Licht hervortreten.
    Ich möchte dir deshalb “Danke” sagen für eine bestimmte Art von Inspiration.
    Irgendwie wie eine Art “Muse”.
    Die Entscheidungen habe ich alle selbst getroffen.
    Den Weg bin ich alle gegangen und dass werde ich auch weiterhin.
    Mir gibt es aber Kraft, das da jemand ist, der so ist wie ich.
    Nur mit mehr Erfahrung beim Reisen.
    Irgendwie anders, aber normaler als viele andere.
    Ich wünsche dir ein weiterhin freihes Level 2020.

    Liebe Grüße. Gerald

    P.S.: Wir werden nicht älter. Wir “leveln up”.

    Baba.

    • Lieber Gerald,
      es freut mich sehr, dass du auch die Höhen und Tiefen des Ausstiegs kennengelernt hast. Sie sind herausfordernd und ebenso erfüllend und das ist es ja eigentlich, was das Leben ausmacht statt immer das Hinterherhechten nach dem ultimativen Glücklichsein. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen bei dem Finden deines persönlichen Weges und gutes Überspringen der Steine, die auf dem Weg liegen.
      Bis bald!
      Viele Grüße, Ute

  • Im Grunde genommen ist unser Leben ja wie ein Spiel anzusehen. So sehe ich es zumindest. Allerdings werden wir dann wohl keine Erfahrungen machen können, wenn wir hinter die Kulissen schauen könnten. So wie ich für mich festgestellt habe, ergibt es im Großen und Ganzen immer Sinn, auch wenn uns manche einzelne Situationen nicht danach aussehen. Danach sagen wir nicht selten, dass es doch gut war, so wie es gekommen ist. Wenn wir mit dieser Einstellung ans Leben heran gehen, dann denke ich, dass wir uns um einiges leichter tun. Der Artikel liest sich sehr gut, vielen Dank! :-)

    • Hallo Steffen,
      so sehe ich es auch! Ohne Reibung kein Wachstum, heißt es; wenngleich ich froh bin, dass man die Tiefen nicht vorhersehen kann :) Vielen Dank auch für das schöne Kompliment und hoffentlich bis bald einmal, viele Grüße
      Ute

  • Liebe Ute, vielen Dank für die ehrlichen Worte und dass du uns an deiner Trauer, deinem Weg und deinen Gedanken teilhaben lässt. Ich finde das sehr bewegend und gleichzeitig inspirierend. Ich wünsche dir die Kraft, die Du brauchst und freue mich auf neue Beiträge bei EDGY von dir.

    Alles Gute für dich und eine schöne Weihnachts- und Neujahrszeit!

    Hanna

    • Liebe Hanna,
      vielen Dank für die guten Wünsche, die ich in vollem Umfang zurückgebe! Es freut mich sehr, wenn ich andere im Herzen irgendwie berühren kann, denn das bereichert das Leben ungemein, wie ich finde.
      Herzlichst und alles Gute auch für dich!
      Ute

  • Hallo Bravebird,

    lese heute das erste Mal von Dir. Und ich habe sehr großen Respekt vor Dir und Deinen Entscheidungen. Ich selbst habe nun nach “Burnout” und 10 Wochen Klinik auch die Kurve gesehen, und gekündigt. Bin gespannt was kommt.

    LG, Stefan

    • Hallo Stefan,
      das tut mir leid zu hören! Ich wäre damals auch mit offenen Augen in den Burnout gerannt, wenn ich nicht vorher die Notbremse gezogen hätte. Deine Entscheidung ist sicher richtig und bietet viele Abenteuer und neue Gedankengänge. Melde dich doch gerne bei Zeiten nochmals und berichte, wie es dir ergangen ist. Das interessiert mich immer sehr.
      Viele Grüße und toi toi toi für deinen neuen Lebensabschnitt!
      Ute

  • Danke, liebe Ute, für diese Zeilen. Du sprichst mir aus der Seele!
    Ich freue mich schon jetzt auf deine Bücher und wünsche dir von Herzen ein schönes, gesundes neues Jahr.

  • Moin Ute!
    Ich bin tief berührt von dem was Du mit Deiner mum am Schluss gelebt hast….so wie Du es beschreibst,hast Du jede sekunde mit Ihr aufgesaugt,inhaliert und mit Liebe gefüllt!
    Meine Mum ist noch da…ist 77! Hab letztes Jahr meinen kleinen bruder durch Suizid verloren….zeitgleich an diesem gigaschlimmen Abend hat mich meine damalige Freundin nach dieser Nachricht verlassen…habe gegen Verbitterung&Zynismus gekämpft,der einzug in meine Seele und mein Herz ziehen wollte!
    Habs fast geschafft….ohne Drogen!,ohne toales Selbstmitleid!
    Ziehe am 1.2 von Kiel nach Kappeln an die Schlei…
    Möchte auch so gerne mal raus in die welt…weiss glaube ich gar nicht ob ich es kann?…wie dasgeht!
    Bin null feige,voll reflektiert,beten was in der Birne,tiefgründig und gefühlsbetont!

    Hätte Dir auch gerne ein paar Bilder von mir geschickt…hab null Ahnung wie ich das vom Handy auf PC bekomme,,,,hab aber whats app!
    Vielleicht können wir irgendwann mal telefonieren…?…ohne Dir zu nahe zu treten!
    Lieben Gruss von einem Mann mit grossem Herzen…Heiko aus Kiel! P.S.: Deine Mumist immer bei Dir,in Dir….

    • Lieber Heiko,
      tut mir sehr leid, was dir in letzter Zeit widerfahren ist! Mir war es genau deshalb wichtig, auch einmal eine dunklere Phase zu beschreiben, da sie ebenso zum Leben gehört wie eine gute oder helle Zeit. Gerade die nicht so rosigen Zeiten bieten viel Potential für ein persönliches Wachstum und das wünsche ich dir von Herzen! Ich bekomme leider sehr viele Anfragen für persönliche Gespräche oder Treffen und kann diesem Wunsch bedauerlicher Weise nicht entsprechen; daher wünsche ich dir viel Kraft und alles Gute für deinen weiteren persönlichen Lebensweg. In solchen Tiefs kann ich nur jedem empfehlen, sich professionelle Hilfe zu suchen und mit einer Fachperson (Psycholog*in, Coach*in o.ä.) zu sprechen, um sich in einem sicheren Rahmen mal alles von der Seele zu reden.
      Alles Gute für dich!!!
      Ute

  • Ein sehr bewegender Beitrag zum neuen Jahr. Ich wünsche dir alles Gute und dass du es dir nicht zu sehr zu Herzen nimmst. Es kommen wieder bessere Zeiten!

    • Liebe Sabine,
      Dankeschön für deine guten Wünsche! Da ich regelmäßig Coachings zur persönlichen Weiterentwicklung in Anspruch nehme, kann ich gute und nicht so gute Erfahrungen immer gut besprechen und verarbeiten. In diesem Jahr gibt es sehr viel Gutes, deine Wünsche werden also aller Voraussicht nach in Erfüllung gehen :)
      Herzlichst!
      Ute

  • Liebe Ute,
    ich bin aus Zufall auf deinen Blog gestoßen und es ist so toll deine Beiträge zu lesen. Besonders dieser hat mich total berührt und spricht mir aus meinem Herzen. Besonders die Themen “Anderssein”, “Introvertiert”, “Loslassen” sind genau die Themen, mit denen ich mich gerade auseinandersetze. Danke für deine offenen Worte!
    Lieben Gruß
    Birte

    • Hallo liebe Birte,
      freut mich, dass du hier als “Gleichgesinnte” auf den Blog gestoßen bist. Ist nicht ganz leicht für mich, über diese Themen zu schreiben, da diese Aspekte von vielen Menschen aus Unwissen als Schwäche ausgelegt werden könnten – und das wäre nicht in meinem Sinne. Aber umso mehr muss man eigentlich darüber schreiben und Aufklärung betreiben. Du motivierst mich auf jeden Fall, weiter darüber zu berichten.
      Viele liebe Grüße und bis hoffentlich bald einmal
      Ute

  • Ein sehr offener, ehrlicher und interessanter Beitrag! Eine Auszeit habe auch ich nötig und werde das Vorhaben auch nächstes Jahr umsetzen. Ich musste dringend einen Autokredit in der Schweiz nehmen, sobald ich diesen abbezahlt habe fängt eine Auszeit für mich an. Bin froh, dass ich deinen Blog entdeckt habe, hier finde ich viele nützliche Tipps.

  • Ich stehe vor dem der Entscheidung ob ich meine Firma noch weiterführen werde oder den Resetknopf drücken werden. Mein Leben als vielleicht einmal neu sortiere. Beim stöbern bin ich dann auf deine Beiträge gestoßen.

    Viele deiner Worte haben mich sehr berührt. Mutig wie du deine persönlichen Situationen beschriebst und teilst. Ich werde noch etwas weiterstöbern…

    PS: Warst du schon einmal in der Altmark? Wenn nicht, lade ich dich herzlich ein.

    Lg Marten

    • Hallo Marten,
      nein, in der Altmark war ich (so glaube ich zumindest) noch nicht. Momentan steht für mich eher ein Umzug und weniger das Reisen auf dem Programm, aber ich behalte deine Einladung auf jeden Fall im Hinterkopf. Bei deinen Gedanken kann ich dir ans Herz legen, auf deine Intuition zu hören. Nach meinen inzwischen langjährigen Erfahrungen führt sie einen eigentlich immer auf den richtigen Weg (vielleicht manchmal mit Umweg, aber dann ist auch der wichtig oder notwendig für dich).
      Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Entscheidung und guten Mut!
      Ute

  • Dear Ute

    Ja, Abschied nehmen um zu erkennen, dass nicht alles ewig dauert ist ein Lernprozess.
    Jeder erlebt ihn auf seine Art und Weise.
    Es gibt viele Leute, die auf jeder Party dabei sein wollen.
    Ich sage immer: Es kann ein Vergnügen sein darauf zu verzichten. Und dieses Vergnügen gönne ich mir vermehrt.
    Facebook und alle diese „Neuheiten“ sind vielfach oberflächlich und inhaltslos.
    Klar. Jedem das Seine und mir etwas mehr…ha……
    Ich habe gelernt, dass ich für mich der wichtigste Mensch bin auf der Welt. Wie kann ich helfen, wenn ich mit mir nicht zufrieden bin ?
    Bei sich anfangen. Mit sich selber zufrieden sein.
    Ist es den so wichtig zu wissen was die anderen über mich denken ?
    Solange ich keine Gesetze , Menschen, Sachen verletze kann ich doch ich sein oder ?
    Lieben Gruss
    Silvio
    Hostal Capurgana

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