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Hochsensibilität – Die ständige Suche nach Normalität

Hochsensibilität – Die ständige Suche nach Normalität

Mit Hochsensibilität leben - Reiseblog Bravebird

Gespannt nehme ich an einem Samstagmorgen in einem Seminarraum in der Kölner Innenstadt auf einem Stuhl Platz. Neugierig schaue ich in die Runde, in der bislang ausschließlich Frauen sitzen. Pünktlich um zehn Uhr nimmt auch die sympathisch wirkende Referentin Platz und vergleicht die Teilnehmerzahl mit ihrer Liste. Zwei Männer fehlen noch, stellt sie fest.

Ihrer Erfahrung nach wird Hochsensibilität oder generell Sensibilität bei Männern nach wie vor stigmatisiert, da sie oft fälschlicherweise mit Schwäche gleichgesetzt wird. Die Stühle der beiden Männer bleiben tatsächlich leer, und es bleibt eine kleine Gruppe von zehn Frauen ab etwa 30 Jahren, die mehr darüber erfahren möchten, wie man das Beste aus seiner Hochsensibilität herausholen kann.

Laut Statistik sind rund 20 % der Menschen hochsensibel:
etwa 10 % der Frauen und 10 % der Männer

Wesentliche Merkmale von Hochsensibilität
  1. Intensive Wahrnehmung von Reizen: visuell, auditiv, olfaktorisch oder emotional
  2. Empfindlichkeit gegenüber Reizen: Hohe Anfälligkeit für Überstimulation, empfindliche Reaktion auf laute Geräusche, starke Gerüche oder grelles Licht; höhere Schmerzempfindlichkeit
  3. Tiefe emotionale Verarbeitung: Intensives Erleben und Verarbeiten von Emotionen, positive und negative Gefühle klingen lange nach
  4. Hohe Empathie: Ausgeprägte Empathie und die Fähigkeit, sich in die Gefühle anderer Menschen hineinzuversetzen; großes Bedürfnis, anderen zu helfen; starke Ablehnung von verbaler und körperlicher Gewalt
  5. Detailverliebtheit: Hohe Neigung, Details zu bemerken; auf Präzision wird Wert gelegt bis hin zu Perfektionismus, dadurch manchmal übervorsichtig und zaghaft
  6. Intensive innere Reflexion: Starke Reflexion von inneren Erfahrungen und damit hohe Selbstwahrnehmung; Gedankenspiralen; Sinnsuche
  7. Notwendigkeit von Rückzugsmöglichkeiten: Starker Bedarf nach Rückzug zur Erholung und zum Schutz vor Überreizung
  8. Kreativität: Sinn für Kreativität, Verbindung zu Kunst oder künstlerischen Ausdrucksformen, Routinearbeiten fallen hingegen schwer
  9. Starkes Gerechtigkeitsempfinden: Großes Unbehagen oder Wut bei Ungerechtigkeit, auf Fairness wird Wert gelegt
  10. Sensibilität gegenüber Umwelt: z. T. starke Reaktion auf Umweltbedingungen, Lebensmittel, Medikamente oder Umweltgifte

Die ständige Last, anders zu sein

Nur selten wird man jemanden sagen hören, dass sie oder er hochsensibel ist. Warum? Nun, die Gründe sind vielfältig. Wenn das Gegenüber noch nie davon gehört haben sollte, könnte es so klingen, als wolle man sich als etwas Besseres darstellen. Oder aber das Gegenüber könnte es als Schwäche interpretieren und mit Belustigung, Mitleid oder Zynismus reagieren. All das ist verständlicherweise nicht gewünscht.

Im Seminar berichten alle von teils erheblichen Herausforderungen mit ihrer Hochsensibilität im Berufs- und Privatleben. Einer der Haupt-Stressfaktoren besteht darin, dass man sich für andere zusammenreißt, um als „normal“ zu gelten und nicht wegen seiner Eigenarten aufzufallen. Die ständige Überreizung durch Geräusche, Gerüche oder visuelle Einflüsse kann von normalsensiblen Menschen nicht nachvollzogen werden – und das macht es zum Problem.

Im Grunde genommen geht es ständig darum, kein Außenseiter zu sein.

Während Mittagspausen bei normalen Seminaren meist sehr kommunikativ verlaufen, laut gelacht und wild durcheinander geredet wird, ist diese Mittagspause hier anders. Die, die im Raum bleiben, lesen, essen oder beschäftigen sich mit sich selbst. Es ist still. Niemand fühlt sich gezwungen, einen belanglosen Smalltalk zu führen. Es ist unsere wichtige Zeit, runterzufahren, Informationen zu verarbeiten und zu regenerieren.

Hochsensible Menschen sind meistens gern und viel ganz allein bzw. sie bleiben gern im Kreis ihrer Lieben. Wenn sie darüber hinaus Gesellschaft möchten, bevorzugen sie kleine Gruppen mit maximal 3-5 Gesprächspartnern und intensiven, sinnreichen Gesprächen in ruhiger Umgebung. […] Wenn sie kein wirkliches Interesse an ihrem Gegenüber haben, strengt sie die Konzentration auf Gespräche oftmals über Gebühr an, und sie verspüren ziemlich bald das Bedürfnis nach Rückzug.

– aus dem Buch „Hochsensibel“ von Eliane Reichardt

Das „Normalsein“ kostet viel Kraft

Auf Geburtstagen, Veranstaltungen, Partys, Messen, Konzerten, in lauten Restaurants oder in Gebäuden mit viel Publikumsverkehr, in lauten Büros, in der Bahn und so weiter – überall gilt es, Unmengen an lauten Geräuschen, Ablenkungen und Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Normalsensible Menschen bewältigen das problemlos, für Hochsensible hingegen gleicht es einem Marathon für die Nerven.

Hochsensible Menschen haben eine andere Art der Reizverarbeitung. Sie besitzen extrem feine Antennen, die immer auf Empfang stehen und nur schwer abgeschaltet werden können. Dort, wo beim normalsensiblen Menschen eine Ausblendung der Reize stattfindet, die gerade nicht wichtig sind, ist der hochsensible Mensch auf Dauerempfang gepolt.

– Barbara Grebe im Hörbuch „Immer auf Empfang“

In der Hörprobe des Hörbuchs „Immer auf Empfang“ verdeutlicht der Vergleich eines Arztbesuchs einer Hochsensiblen und einer Normalsensiblen sehr anschaulich den enormen Unterschied in der Wahrnehmung einer Situation. Es sind nicht nur die Geräusche; es sind Beobachtungen, Gedanken, innere Dialoge, Abwägungen und ja, auch der Ärger, dass manche Dinge anders oder chaotischer sind als man es sich wünschen würde.

Wer seine Bedürfnisse als Hochsensible:r nicht klar formulieren kann, steht vor großen Herausforderungen. Auf der Party oder Feier, die nicht enden will. Auf Veranstaltungen, wo man sich nicht entziehen kann. Im eigenen Zuhause, wenn der bzw. die Partner:in den Fernseher immer viel zu laut laufen lässt. Der permanente Auto- oder Fluglärm draußen, das ständige Klingeln im Büro… alles ist eine ständige Überreizung, die besonders ein Bedürfnis immer größer werden lässt: Ruhe!

Langfristiger Umgang mit Hochsensibilität

Dies empfiehlt die Autorin Eliane Reichardt:

  1. Trainieren Sie Ihre Wahrnehmung!
  2. Bleiben Sie bewusst – achten Sie (auch) auf die kleinen Stressmomente!
  3. Kümmern Sie sich um Ihre Emotionen!
  4. Lassen Sie Ihre Gefühle zu!
  5. Respektieren Sie Ihre eigenen und die Grenzen anderer!

Perspektivwechsel – Von den Schwächen zur Stärke

Im Seminar wird deutlich, dass die meisten – auch ich – dazu neigen, die Hochsensibilität als Belastung zu empfinden. Zwar möchte niemand auf das Plus an höherer Wahrnehmung verzichten, aber das Leben ist an einigen Stellen zweifelsohne anstrengend. Und leider gibt es für diverse Situationen keine zufriedenstellende oder dauerhafte Lösung.

Hochsensible sind nicht, wie häufig angenommen, schwach und auch nicht weniger leistungsfähig. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall. Ein ausgeprägter Perfektionismus, die Liebe fürs Detail, die Neigung zu Ordnung und das natürliche Wahrnehmen der Bedürfnisse anderer lassen uns zu Höchstleistungen auflaufen – ob gewollt oder nicht.

Wie kann man diese besonderen Skills, die einem das Leben geschenkt hat, zum eigenen Vorteil nutzen? Die Referentin lädt dazu ein, bei der eigenen Hochsensibilität nach seiner ganz persönlichen Genialität zu suchen. Wo habe ich besondere Fähigkeiten, die ich gewinnbringend und erfolgreich einsetzen kann? Indem man sich auf die Stärken konzentriert und diese aktiv auslebt, rücken die (vermeintlichen) Schwächen dezent in den Hintergrund.

Strategien und Impulse

Es gibt da etwas, was die Hochsensiblen vereint: eine große innere Kraft, der absolute Wille zur ständigen Weiterentwicklung und der tiefe Wunsch, ein sensibel-starkes Leben zu führen. Wer sich auf den Weg begibt, der wird spüren, dass es für uns nicht um Quantität und Leistung gehen kann, sondern um Qualität und die Fähigkeit, wichtige und andersartige Ideen beizusteuern und die Welt ganzheitlich zu betrachten.

– aus dem Buch „Zart im Nehmen“ von Kathrin Sohst

Der Weg aus der Erschöpfung

Seine Stärken und Chancen aus der Hochsensibilität zu ziehen ist das Eine. Mit der Überreizung und Überforderung zurechtzukommen, das Andere. Ich beschäftige mich mittlerweile seit einigen Jahren mit der Hochsensibilität und kann heute einige Punkte, die früher zu Be- oder Überlastung führten, als gelöst bezeichnen. Hier sind ein paar Beispiele, wie ich mein Leben entsprechend angepasst habe:

  • Selbstfürsorge: Ein echtes Feature der Hochsensibilität ist eine ausgeprägte Intuition, die man für sich selber nutzen kann und sollte. Wenn man ganz ehrlich ist, merkt man sehr schnell, wann sich etwas nicht (mehr) gut anfühlt, wenn der Punkt der Überreizung überschritten ist, wann der Körper Ruhe braucht usw. Ein gesunder Egoismus ist hier wichtig und richtig, um fit und gesund zu bleiben. Die Grundausbildung in gewaltfreier Kommunikation (GfK) ermöglicht es mir, meine Bedürfnisse zu erkennen und klar zu formulieren sowie Grenzen zu setzen.
  • Beruf: Ich arbeite überwiegend im Homeoffice und nicht mehr in einem großen Büro mit vielen Menschen und starkem Geräuschpegel. Ich achte sehr auf Pausen und Ruhephasen, wenngleich zu viel Ruhe wiederum innere Unruhe auslöst, weil man mit Ruhe allein natürlich kein Geld verdient. Ausschließlich allein zu arbeiten halte ich allerdings für keine gute Option.
  • Zuhause: Ich wohne in einer ruhigen Wohngegend in einem Kölner Vorort in einem friedlichen Haus. Das Problem des (vor allem nächtlichen) Fluglärms ist damit leider nicht gelöst.
  • Gemüt: Ein wichtiger Aspekt ist Harmonie, die in Zeiten von politischer Unruhe und negativen Schlagzeilen nicht so leicht zu finden ist. Hierfür habe ich meinen Nachrichtenkonsum maximal reduziert (→ 10 Nachrichten-Podcasts, die nicht überfordern); Social Media ebenfalls. Auch habe ich Freundschaften und Kontakte aufgelöst, die nicht auf Augenhöhe waren oder mir nicht gut getan haben.
  • Konsum: Durch die vegane, tierleidfreie Ernährung und Kleidung sowie eine möglichst nachhaltige Lebensweise reduziert sich mein Spektrum an Konsummöglichkeiten um ein Vielfaches und vereinfacht meinen Alltag immens. (→ Warum Nachhaltigkeit mein Leben so viel einfacher macht)
  • Reisen: Antizyklisch, was mein Beruf glücklicherweise ermöglicht. Übernachten in Ferienwohnungen oder kleinen Hotels. Im Prinzip eine einfache Strategie: ich mache fast alles, was „die Masse“ nicht macht. Artikel dazu folgt.
  • Gesundheit: Da mein Körper fast alle Probleme durch psychosomatische Beschwerden äußert, lasse ich mich seit über zwölf Jahren mit TCM behandeln und bin begeistert, seitdem keine klassischen Medikamente mehr einzunehmen. Des Weiteren bin ich regelmäßig in osteopathischer Behandlung und nehme gelegentlich Coachings zur persönlichen Weiterentwicklung in Anspruch. Und natürlich bin ich sehr viel in der Natur – jeden Tag.

Die meisten Bereiche sind trotzdem noch nicht ideal für mich. In weiteren Lebensbereichen habe ich noch gar keine zufriedenstellende Balance gefunden, aber der Alltag gestaltet sich heute bereits deutlich erträglicher. Alles in allem ist es, wie ich glaube, einfach ein langwieriger Prozess, der Geduld, Muße und eine große Portion Verständnis für sich selbst erfordert.

Am späten Nachmittag verlasse ich das Seminar mit dem Gedanken, dass wir endlich mehr über das Thema sprechen müssen. Here we go!

Drei gute und sehr hilfreiche Bücher mit unterschiedlichen Schwerpunkten, falls du dich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchtest (Amazon Affiliate-Links):

Sind Sie hochsensibel? von Dr. Elaine N. Aron

Die Universitätsprofessorin und Psychotherapeutin ist selbst hochsensibel und hat sich in langjähriger Forschungsarbeit und in vielen hundert Beratungsgesprächen mit Hochsensiblen eingehend mit diesem Thema beschäftigt.

Hochsensibel – Wie Sie Ihre Stärken erkennen und Ihr wirkliches Potenzial entfalten von Eliane Reichardt

Die Autorin arbeitet als freie Dozentin, Beraterin und Coachin für Hochsensible und Hochbegabte. Das Buch beinhaltet einen Selbsttest.

Zart im Nehmen: Hochsensibel: Erkennen Sie Ihr Potenzial von Kathrin Sohst

Als Botschafterin für Hochsensibilität bietet die Autorin Info- und Netzwerkveranstaltungen an, leitet Seminare und Workshops und hält Vorträge. 

Zeige Kommentare (7)
  • Liebe Ute,
    das ist zu 95% genau mein Leben und es tut so so gut zu hören, dass es mehr Menschen gibt, die so ticken! Ich leide auch DEUTLICH mehr darunter, als ich es zu schätzen weiß. Ich weiss es seit etwa einem Jahr und ich habe auch das Gefühl, dass ich nicht mit anderen darüber sprechen kann. Es gibt da so viele Situationen. Im Supermarkt im Slalom durch die Gänge, genervt in Schlangen beim Anstehen, im Restaurant suche ich immer die Ecken auf der Bank, häufig ist mir der Abstand zu anderen zu gering, um nur einen Bereich zu nennen, der mich stresst. Deine ‚Strategien‘ klingen interessant, ich werde auch mal versuchen, die einzelnen Bereiche anzuschauen und zu überlegen, was ich verbessern kann. Danke dir für deine ehrliche Art, nach so einem Kurs oder einer Gruppe werde ich auch Ausschau halten, das klingt vielversprechend.
    Ich wünsche dir frohe Festtage und alles Liebe
    Josie

    • Hallo liebe Josie,
      ich habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut und es tut gut zu hören, dass es dir ähnlich geht. Die von dir beschriebenen Situationen kenne ich nur zu gut und irgendwie schon heftig, wieviel anstrengender dieser Alltag ist… So ein Seminar kann ich auf jeden Fall empfehlen, vor allem der Austausch ist hier Gold wert.
      Dir auch einen guten Start ins Neue Jahr und liebe Grüße
      Ute

  • Liebe Ute,
    schön, dass du mal wieder zum Thema hochsensibel schreibst! Ich kann alles, was du erwähnst, 100% nachvollziehen. Auch die Hörprobe ist sehr realistisch.
    Ich weiß schon lange, dass ich hochsensibel bin, und irgendwie lebe ich damit, aber ich sehe es trotz einiger Stärken in vielen Bereichen als Belastung.
    Meine größte Schwierigkeit ist das Wohnen. Ich habe bis heute kein Zuhause gefunden, in dem ich mich richtig wohlfühle und das mir die nötige Ruhe gibt. Das ist auf Dauer leider nicht gesund. Auch das Thema Beruf finde ich schwierig. Ich habe letztes Jahr eine Stelle aufgegeben, die zwar generell ok war und ich gut geschafft habe. Leider lag das Büro (es war sogar ein Einzelbüro) direkt über einem Bauhof, und die ständigen Geräusche von außen (Fahrzeuge, Bauarbeiten..) konnte ich einfach nicht mehr ertragen. Einige Zeit habe ich selbstständig gearbeitet, was ich generell auch gut finde, vor allem mit der Option, zu Hause zu arbeiten. Leider habe ich unterschätzt, welche Herausforderungen eine Freiberuflichkeit mit sich bringt (Existenzängste, Zusammenarbeit mit Kunden, die zT sehr harte Bandagen an den Tag gelegt haben/kein bisschen sensibel waren..).
    Es ist eine ständige Herausforderung, und wenn man nicht gut auf sich achtet, bezahlt man es früher oder später mit seiner Gesundheit. Trotzdem könnte ich es mir nicht vorstellen, diese Tiefe nicht zu haben.
    Ich freue mich auf weitere Beiträge. An deinen reflektierten, tiefsinnigen Texten merkt man sofort, dass du hochsensibel bist:-)
    Alles Gute.
    Manuela

  • Wenn man sich mit Hochsensibilität beschäftigt macht es auch Sinn, sich ruhig mit Autismus-Spektrum und ADHS, insgesamt Neurodivergenz auseinanderzusetzen. Sei es, weil man sich darin wiederfindet oder es auch noch hilfreiche Ideen gibt. Maria Anna Schwarzenberg, die ja innerhalb Deutschlands über Hochsensibilität gebloggt und gepodcastet hat, hat mittlerweile z.B. ihre Diagnosen öffentlich gemacht.
    Ich weiß, dass das gerade auch total als Modediagnose verschrien wird: aus persönlicher Erfahrung halte ich es für sinnvoll sich damit zu beschäftigen und v.a. mit den fachlich aktuellsten Quellen. Feemail und Heike Gerath fallen mir auch Insta als niedrigschwellige erste Informationsstellen ein.
    Nicht jeder hochsensible Mensch gehört ins Spektrum, es gibt jedoch so einige Überschneidungen.

    • Hallo liebe Nadine,
      vielen Dank für deine Tipps. Ich denke auch, dass es total Sinn macht, sich damit auseinanderzusetzen, um sich einfach auch besser kennenzulernen und zu mehr Normalität zu finden. Mir war es auch wichtig das Seminar anzusprechen, weil der persönliche Austausch mit „Gleichgesinnten“ nochmal viel bringt.
      Liebe Grüße
      Ute

  • Liebe Ute, toller Artikel. ich erkenne mich (leider) zu 100% wieder.
    Woher weißt du, dass du hochsensibel bist? Durch Eigendiagnose (Selbsttest/Selbstbeobachtung) oder einer (offiziellen) ärztlichen Diagnose?
    Liebe Grüße
    Tatjana

    • Hallo liebe Tatjana,
      vielen Dank :) Ich weiß es seit ca. 12 Jahren durch ein Business-Coaching, weil ich nicht verstehen konnte, warum ich trotz Stressreduzierung und weniger Stunden im Büro unglaublich gereizt durch die vielen Geräusche war (Türklingeln, Kaffeemaschine, Gespräche durch Kolleg:innen etc.) und mir das nicht erklären konnte.
      Liebe Grüße zurück
      Ute

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